Maria Königin. Marias Wandel.
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Das gewunnend Werkes gnüg:1185 Sydun, wollun und lyn
Und ander werk von golde fin,Als vil sü alle woltendUnd dar zu haben soltend,Inmaeniger lay wise,1190 Stolcz mit allem prise.Nu kam also in ir miitDen werden rainen msegden gutDas sü das werk klain und
grossTailen woltend mit ir loss
[1195 Und iegkliclie nsemeWas ir mit losse kseme.Dar zu sü tatend ain gebot,Als es do selber wolte Got:Weler da mit haue
1200 Der pfellor wurd zetaile,Du sölte och immer under inIr aller künegin sin.Das ward och also volbrachtAls sü es e bettend gedacht.Und giengent all zetaileMit irs loses haile.Marien der pfellor wart zehantUnd och ain künegin genantDer maegde, als ir wol gezanUnd es Got selber wolte han.Och belaib Maria da zehusDas si vil selten kam dar uslender ze andren lüten;Du schritt kau es betüten:
1215 So ir gespilen alle gar
Ze ir fründen fürend anderswar,
So belaip du raine gute
Da haim und hüte
Indem tempel und indem hus.
1220 Gieng aber si von sachen usEtwenne, so Zacharias
1205
[ld/o]1210
Und sin frowe Elyzabeth da
was(So du zit an in kamDas man ampt wolte han1225 Von im zem tempel hereMit priesterlicher ere,Und die zit also warend da),So gieng ze in MariaAlsam ze gesten die man ge-siebt,1230 Wan sü warent seshaft da
nicht.Wenne si durch liebi die ge-
sach,Mit Gottes vorchte das be-schach.Wenne si aber gieng anderswar,So nam si niemans kain war1235 Mit Worten noch mit ögen(Das ist an lögen),Und was ir wandel und ir ganAls erlich und lobesanDas man vil gerne es mochtesechen1240 Und man ir lobes moste jeehen.Ir lip was erlich uf gericht,Ir werdes höbet, als man gicht,\iü'-i'] Ain wenig gegen der erdeGenaiget was nach werde,1245 Als ir nach prise wol gezam;Und niemans si kain achte
nam:Uf die erde was ir gesicht,Für die füss, und anders nicht.Si pflag nit umbe sich zesechen1250 Iendert mit ir ögen brechen:Wer für si gieng oder ir be-kam,Vil selten sach si iement an.
1184. Das = Das sü.
1191. müt] t undeutlich (aus s korr.?).
1198. es aus des Jcorr.1211—56 = VB, 001—38.