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Das Marienleben des Schweizers Wernher
Entstehung
Seite
17
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Ir höbet wunneklicli gestalt,^ Ain kröne für alle bild gezalt,925 So wunneklicli, so lobelichj Das im kain anders was gelich.7 Ir fines liär man glichotschonDem edeln stain thopasionAmvuneklicher vanve glancz,930 Ungeprait, in zöphen gancz,Mit stolczen här gebendenGezieret an allen endenNach werdem sitten lobesam,Als ir wol stund und zam,935 Uncz uf ir gürtel eben,I , schlecht:

' An dem ende krüselecht,Als samm ain kluger widervaltZe male wuneklich gestalt.' Ir stirne vri und schlecht,40 Fl 'ölich, nit zebrait, ze malerecht.' Zart und fin ir wsengelinFür lylien und für rosen schin,Weder zemager noch zeraiss;An schöni gelichet sich enkainsIr hüfeln, roten rosen glichß | den lylien wunneklicli:Aiu fines rotes rosen blatAn fine lylien gesätIst dennoch nüt so rechte vin°° Als ierü Hechten wangelin.Ir ögen vin, liecht und darAls ainem wilden adeZar,Mit frölich milter angesicht

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Marias Gestalt. 17

Nach prise wol, alse man gicht,Gar züchtig zeallen mässen,Nüt wilde noch verlassen.Der ögen krais saphirin gelich,Schöne, luter, wunneklicli.Swarcz und fin ögsepfellin,Die gabent sunder Hechten

schin:Das ander tail, als ich es läss,Snewis, an all masen was.Ir öglider eben und schlecht,An allen bresten, wol gerecht;Ir brawen brun und wol gelich,Krumb ain wenig übersieh.Ob den ögen hoch genugIr ober brawen, sere klug,Als mit listen waerind garGemalet an ain bilde dar.

Ir nase was gar adellich,Des adelers snabel gelicliUnd och inrechter lenge,Nüt vor zewit noch ze enge,Schön und rain ze aller zit,Als da nit unraines inne lit. Gar lustlich lustsam was ir

munt,Vor aller sussi alle stund,Und für aller wurezen nakGab ir mund gar süssen smak.Ir leffen wunnekliche rot,Als nature in das mit flisse

gebot,Mit aller schöne wise,Grösselecht nach prise.

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Ge >-mani 1 f°. sind Oeänickl in v. d. Ilagens 943. zewiff.

023imf° 9 6 ~' 9 * 5 ' Ein Fmkt J " Hter hüfeln scheint an-

Anordm, ~ VR ' G77 ~ 7i8 > doch ist die zudeuten, daß der im vorigen Vers begonnene

939 r Wrändert SaU bis h ierher Muß-Zeile Fr'] y! l( i rt hinter vri aus der folgenden 947. Aines. roten.

940 JL« 948 ' ges&t ^ von saj J en ; schwerlich gesät«olit zue rst i'chlecht, unter der Zeile von setzen, s. Diss. S. 96.

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DeUt9che T <*te des Mittelalters. X

952. aderlar.

XXVII.