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Göttern dargebracht. Vorzüglich wurde die EicheTon unsern Stammvätern verehrt. Ihre ausge-breitete und kräftige Verästelung schützte sievor Sturm und Witterung, von den belaubtenAesten bauten sie Hütten, an den Stamm hingensie ihre Waffen auf und ihren Helden umwan-den sie die Stirne mit Kränzen von Eichenlaub.Sorgfältig sammelten ihre Priester, die auch ihreAerzte waren, das auf der Rinde der Eiche wach-sende Kraut, als vorzügliches Heilmittel undbrauchten solches bei vorkommenden Krankheiten,die meistens nur einfach , wie das Volk selbst,waren, in verschiedener Bereitung. Die Eichen-mistel wird heut zu Tage noch von den Aerz-ten als sehr heilkräftig angepriesen.
Als in den Zeiten der Einfälle der Römerin Deutschland, auf den Ufern des Rheins Städteund Kastelle schon entstanden waren und dieTeutonen vielfach mit den Römern nach dem Er-oberungsplan der letztern sich untermengt hat-ten, war auch an der Mündung des Anger-flusses ein Schloss erbaut worden, welches derSitz eines Römischen Präfekts war. Angerode,wie diese Präfektur genannt wurde, scheint einZentralpunkt gewesen zu sein, woraus die Be-bauung des Landes auf dem rechten Rheinufer