123Lied 142.steht, Gleichwie ihr dieses täg=sin dem tod? O mensch! du laufstdem schatten zu, Bedenk es nurlich seht.Nur du, mein GOtt, du|Du kömmst sonst nicht zurleibest mir, Das, was du bist, wahren ruhich traue dir; Laß berg und hu=| 6. Weg, eitelkeit, der narrengel fallen hin, Mir ist gewinn ilust, Mir ist das höchste gut be-Wann ich allein bey JEsu din.|wust, Das such ich nur; das blei4. So lang ich in der hüttenbet mir: O mein begier, HErrrohn, Ey lehre mich, o GOttes JEsu! zeuch mein herz nach dir.Sohn, Gib, daß ich zähle meine 7. Was wird das seyn, wanntag, Und munter wach, Daß, ich dich seh, Und bald vor dei-eh ich sterbe, sterben mag. nem throne steh? Du unterdessen5. Was hilft die welt in letzter lehre mich, Daß stetig ich, Mitnoth? Lust, ehr und reichthumsklugem herzen suche dichDer zur Ewigkeit Eilende.Fr. Ad. Lampe.Melod. Psalm 84. 142Mein leben ist ein pilgrimstand. Ich reise nach dematerland, Nach dem Jerusalem, das droben GOttelbst als eine veste stadt Auf bundesblut gegründet hat.Da werd ich meinen GOtt flets loben. Mein leben istein pilgrimstand, Ich reise nach dem vaterland.So schnell ich land und sandsbricht, Der sonnen, die mit gna-erlaß, So schnell lauft meines denlicht In unverfälschte herzengens glaß, Und was vorbey ist, strahlet. Wind, regen, stürmenimmt nicht wieder. Ich eile zusauf mich zu. Mein matter geistewigkeit, HErr JEsu. sfindt nirgend ruh: Doch alle müh-nach mich nur bereit. Eroffneſiſt ſchon bezahlet, Wann ich diemeine augenlieder, Daß ich, was güldne himmelsthür Mir stell imeitlich ist, veracht, Und nur glaub'n und hofnung für.nach dem, was ewig, tracht. | 5. Israels hüter, JEsu Christ!3. Kein reisen ist ohn ungemach, Der du ein pilgrim worden bist,er lebensweg hat auch sein ach. Da du mein fleisch hast ange-Man wandelt nicht auf weichen nommen, Zeig mir im wortewesen. Der sieg ist eng, der deine tritt. Laß mich bey einesſeinde viel, Die mich abreiſſen jeden ſchritt Zu deinem heylvon dem ziel. Ich muß mich stets näher kommen. Mein lebenft in dornen stossen. Ich muß fleucht, ach! etle du, Und fleuchurch dürre wüsten gehn, Und gleichwie ein hirsch herzu.ian selbst keinen ausweg sehn. 6. Durch deinen Geist michheilig4. Der sonnenglanz mir oft eur
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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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