122Lied 141.6. Heut sind wir frisch, gesund Christ, Füt all mein fünd gestelund stark, Bald aber tod und in den ist, Und auferstanden mitdem sarg. Heut blühen wir wie regut, Der höllen glut Gelöschsen roth, Bald krank und tod, Istmit seinem theuren blut.allenthalben müh und noth.13. Dem leb und sterb ich allezei7. Man trägt eins nach dem Von ihm der tod mich nimmerandern hin, Wohl aus den anscheid't: Ich leb oder sterb,gen und dem sinn: Die welt/bin ich sein, Er ist allein Duvergisset unser bald, Beyd jungsein'ge trost und helfer meinund alt, Auch unsrer ehren! 14 Das ist mein trost zu allermannizfalt.zeit, In kreuz, gefahr und tran-8. Ach, HErr! lehr uns bedenken rigkeit, Ich weiß, daß ich anwohl, Daß jeder sterben muß und jüngsten tag Ohn alle klag Wersoll: Daß hie auch keiner bleiben auferstehn, auf sein zusagkan, Es müssen dran Gelehrt, 15. Mein lieber, frommer, treutreich, schön, jung, jedermann. [GOtt, All mein gebein bewal9. Das macht die sünd, o im tod, Da wird nicht eins vontreuer GOtt! Dadurch entstund leibe mein, Groß oder klein, Uder bitt're tod, Der nimmt und kommen, noch verlohren seynfrißt all menschenkind, Wie er 6. Dann werd ich GOttesausie findt: Fragt nicht: wes eh=gesicht Anschauen in dem krenstands sie sind?ren licht, In ew'ger freud und10. Ich hab hie wenig gute herrlichkeit, Die mir bereittag, Mein täglich brod ist müh |Ihm sey lob, preiß in ewigkeitund klag. Wann mein GOtt 17. O JEsu Christe! GOtte,will, so will ich mit, Hinfahrn Sohn, Der du für uns genuin fried, So wird mir sterben gethan, Ach schleuß mich in dieschaden nit.wunden dein, Du biſt allein Der11. Und ob mich schon mein einge trost und helfer meinsünd ansicht, Dennoch will ich 18. Amen, mein lieber fromverzagen nicht: Ich weiß, daß mer GOtt, Bescher uns einmein getreuer GOtt, Für mich seligen tod! Hilf, daß wir inin tod, Sein'n liebſten Sohn/gen allzugleich In deinem reichgegeben hat.Bald mit dir leben ewiglich.12. Derselbe, mein HErr JEsuDer seine Tage Zählende.141Joach. Neander.In voriger Melodey.Nasie sleucht dahin der menschen zeit? Wie eilet manzur ewigkeit? Wie wenig denken an die stund Von her⸸zengrund? Wie schweigt hievon der träge mund?Das leben ist gleich wie ein wasserschaum: Im augenblicktraum, Ein nichteswertherses bald vergeht, Und niestehn
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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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