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[1] (1784) Verfassend die 150 Psalmen Davids, in teutsche Reimen gebracht von Ambrosio Lobwasser ...
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134Der 119. Psalm.sein und lieblich ein, Und Ich hoff allzeit und wart anschmecket mir so süß in meinem dein zusag, Dein göttliches weitmunde, Daß mir kein honig mich nicht betriegen magfüsser möge seyn. Auf deinem, 58. Drum weicht von mir ihrwort steht meiner weisheit grun=boshaftigen leut: Denn ich mitde, Darinnen ich die rechte vorgesetzt hab, vest zu haltenwahrheit such, Und drum alle Was mein GOtt haben will,andre falsche weeg verfluch. und mir gebeut. Wollst michs53. O HErr! dein wort meinmädig durch dein wort erhalten.fackel ist und licht, Das |So werd ich leben, hilf mitmir fürleucht, damit lieber GOtt, Daß ich ja nichtich nicht mag fallen, Es weiset in der hoffnung werd zu spettmich auf rechte bahn gericht,59. Stärk mich, damit ich frischDarauffen ich gerad einher kauntwerd und gesund, So wird michwallen, Ich schwör, daß ich dei-dein recht lieblich seyn und süssene gerechtigkeit, Dein recht undOran ich mein luſt werd haben al-gericht will halten allezeit.le stund, Du trittest diese unten54. Ich bin gezüchtigt und ge-beine füsse, Die da abweichen ver-ängstigt fast, Erquicke mich, wollstden rechten dein Bey denen mitmich wiedrum aufheben, Wieeitel falschheit pflegt zu seyn.du mir dann, o HErr! verheiſt60. Du wirfst weg die gottlersen hast: Das opfer, welches diesen auf die erd Wie schlacken,mein mund soll geben, Dasdie man von dem erzt abhebet /wollst du dir misfallen lassenDrum halt ich deine zeugnißnicht, Ach HErr! unterweißund werth. Für furcht mein heil.mich doch deiner gericht.für dir zittert und bebet,55. Mein seel ist in gefahren fürhaut mir schauert, daß ich michden tod, Also, daß ich sie trag inſentſetz, Wann ich betracht deinmeinen händen, Gleichwohl ver-strenges recht und gesetz.geß ich nicht deiner gebot, Die 61. —uer und unrechte weg ichgottlosen, die deinen namẽ schängar nicht lieb, Ich übtillden, Legen mir strick, auf daß ichrechtigkeit nach deinemdarein fall Von deinem befehlfrechten, Drum mich in der'nsich gleichwohl nicht abfall.walt und händ nicht gieb56. Dein zeugniß ist mein ewige mich heftig verfolgen und anfech-erbschaft, Welches ich für meinsten: Leit deinen knecht zu allemhöchstes gut kann schätzen, Dar-was ihm gut, Und vertritt michauffen all mein freud und wollust für der stolzen leut hochmuthhaft. Ich neig mein herz ganz 62. Die augen mein sehnlichzu deinen gesetzen, Darinnen ich eine lange zeit Auf deine ge-mich ub zu aller zeit, Und be- und heil sehen und harren,wahre die mit fleiß in ewigkeit auf dein wort voller gerechti-17. Plag ich den wünsch, und siekeit, Du wollst dein hülf an mitheftig verfluch, Die nur nicht länger sparen, Handt-auf unglück und auf übel nach deiner gnad mit deinemtrachten, In dein'm gesetz ich mei-knecht, Und lehre mich deinne wollust such, Für meinen schutzgesetz, ordnung und recht.63,und schirm ich dich will achten,