133Der 119. Psalm.41. Zang meiner seel die weil ist gesetz mein trost nicht wär gewe-für bezier Und hofnungssen, Und mir nicht hätt meindeines heils, bis das ge-straurigkeit gewendt, So wär ichschehe Was du durch dein wort verdorben kläglich und elend.17. Ich will in achtung ha-hast verheissen mir Sehnlich ichimmer nauf gen himmel sehe, Undlben dein gebot, Und deins be-sag also zu dir: was säumst dufehls zu keiner zeit vergessen,Dadurch du mich errettest vondich, Daß du nicht einmal komdem tod, HErr! hilf mir nochmst, und tröstest mich?42. Ich bin gleich wie in einemlauf daß ich mag genesen: Ichrauch ein haut, Die ganz und bin dein knecht, und du meingar verschrumpft ist und verhar- helser bist, Nach deinem rechtetet; Dem recht ich mir gleich- trachte ich zu aller frist.48. Die gottlosen auf mich hei-wehl laß seyn vertraut. Wie langsolls währen, daß dein knechtjmelicher weiß Acht haben und mirnoch wartet? Wie lang ver-snach dem leben stehen, Ich aberzeuchst du mit deinem gericht, auf dem zeugniß merk mit fleiß.Und die, so mich stets verfol- und wann ich alle ding pfleg an-gen, strafest nicht?zusehen, So sind ich doch nichts,das sich nicht verwendt, Deine43. Die stolzen, denen dein ge-setz ein spott, Die haben heimlich gebote allein bleiben ohne end.mir ein grub gegraben: Aber all|49. Nach deinem gesetz mit gro-A ßer brünstigkeit Trag ichdeine recht und dein gebot Inein lieb, und ist aus densich nur lauter wahrheit haben,Mit grossem unrecht sie verfolgen ursachen Mein lust davon zu re-mich: Darum hilf mir, HErr, de allezeit, Deine gebot mich auchund schütz mich gnädiglich. viel weiser machen, Dann meine44. Sie haben mich schier um widersacher oder feind; Daa all-das leben bracht, Vertilgt und zeit davon meine gedanken seynd.ausgerottet von der erden: Doch] 50. Gelehrter ich dann meinehab ich nie deinen befehl veracht: meister bin, Die man für hoch-Laß mich durch deine gnad erqui=gelehrte pflegt zu halten, Danncket werden, Daß ich behalt die dein gezeugnis fleißig ich besinn,worte deines bunds, Und des ge⸗) Ich übertreff mit klugheit auchzeugniß deines göttli hen munds. die alten, Drum, daß ich dein ge-Hein HErr! dein wort be= bot für augen hab, Und mein sinnsteht in ewigkeit, Inildavon gar nicht last wenden ab.himel, wie weit er sich 51. So viel ich kann, meid ichaus mag breiten, Desgleichenfuurechte bahn, Daß meine füßauch dein göttliche wahrheitsnicht gehn auf bösen wegen, UndBleibt für und für, und zu ewi-lich mich deines worts nehm treu-gen zeiten, Gleich wie die erd, dieflich an: Auf deine recht ich michdu mit ihrer last Best und be= mit fleiß will legen, Und michständiglich, HErr! gegründet hast. darvon lassen abweisen nicht,46. Es bleibt auch heut noch und Welcher du mir giebest gutenzu aller frist. Was du geschaffen unterricht.hast in seinem wesen, Zu dienen 52. Dein göttlich wort gehtseines dir unterworfen ist. Wenn deinI
Druckschrift
[1] (1784) Verfassend die 150 Psalmen Davids, in teutsche Reimen gebracht von Ambrosio Lobwasser ...
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten