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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
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74das Leben kosten und Paris zweimal erobert werden, eheder Riesengeist eines Napoleons gedemüthigt, und er,ein zweiter Prometheus, im großen Weltmeere an denFelsen von St. Helena angekettet werden konnte. Den29. marschirten die Berger und Badener, welche die Ar-rieregarde genommen, bis Weselowa, den 30. bis Zem-bin und den 31. bis Kamen. Da die Russen uns aberwieder stark verfolgten, so wurde an den vielen hier vor-kommenden Brücken fürchterlich gefochten und gedrängt.Den 1. Dezember gingen wir nach Bleszeniczi, wel-ches die Russen unter Lanskoi angegriffen und worin derverwundete Herzog von Reggio sich mit weniger Mann-schaft so lange vertheidigt hatte, bis zwei Bataillons West-phalen ihm zu Hülfe kamen. Unter dieser Truppe herrschteüberhaupt noch die meiste Ordnung, man sah Cavalleriewelche die ganze Retirade von Moskau mitgemacht hatteund dennoch, ein wahres Wunder waren mehrere bei-sammen, die noch beritten waren. Von Kamen aushatte der Gravste der Braven, Marschall Ney, wieder dieArrieregarde genommen, indem er alles, was noch dieWaffen tragen konnte, um sich her versammelte. BeiMalodeczno wurde blutig gekämpft, denn die Russendrangen zu verschiedenen Malen, bis in die ersten Häuserdes Städtchens. Aber Ney, Victor und Maisonhatten hier noch einmal den Rest aller Bewaffneten zu-sammengerafft und da die Artillerie doch nicht mehr fort-zubringen war, so wurde sie zuletzt, besonders die bergi-