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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
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67Uebergang über die Berezina.Zwei Brücken waren glücklich vollendet, die eine für dieFußgänger, die andere für das Geschütz; die Erbauungderselben, unter diesen Umständen, bei dieser entsetzlichenKälte und den wenigen noch vorhandenen Instrumenten,war ein wahres Wunder zu nennen! Neun Zehntel derbraven Pontoniers unter dem General Eble waren dabeizu Grunde gegangen! Unglücklicher Weise brach die für dieArtillerie bestimmte Brücke zusammen und stürzte fastsämmtliche darauf befindliche Mannschaften in die Fluthendes Flusses; an eine Herstellung derselben war in demverzweifelten Moment nicht zu denken. Es drängte sichnunmehr Alles zu dem einen noch übrigen Pfade, der zurRettung führen sollte. Der ungeheuere Zug von Wagenaller Art hatte auf dem bisherigen Marsche einen Parkvon mehr als einer halben Quadrat=Meile gebildet, undwar theils mit Verwundeten, theils mit Kranken, Frauenund Kindern über und über beladen. Als aber Wittgen-stein am 28. November auf den Höhen erschien und seineArtillerie anfing dieses Durcheinander zu beschießen, da tratdie schauderhafteste Unordnung ein. Die Hintersten dräng-ten die Vorderen, die Stärkeren fuhren die Schwächerenzusammen, und es enstand ein so schrecklicher Lärm, daßalles Bitten und selbst das Kommando der höheren Offi-ziere fruchtlos darüber verschallte. Viele Weiber und Kin-der verließen ihre Wagen, um sich zu Fuße durchzuhelfen;