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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
73
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73Lieutenant,Julius.Dürbeck.Hardung undKruse.General Geither und Groß=Major Hoffmeier hattenjeder einen Arm verloren; die noch übrig Gebliebenen wa-ren zum Theil verwundet. Die Bergischen zählten amAbend von 6 Bataillons nur noch 150 Kombattanten,die Badischen noch etwa 200. Mit diesen und noch ei-nigen Truppen des 9. Korps blieb der Herzog von Bel-luno die Nacht vom 28. auf den 29. in der Nähe vonStudzianka stehen. Die braven Aerzte Dr. Praeto-rius I., Dr. Kleinhans, Dreikluft, Praeto-rius II. und Dr. Neuhaus waren die ganze Nachtüber beschäftigt, die Anzahl von Verwundeten, so viel diesmöglich war, zu verbinden und zu trösten. Dreikluft,Bücking, Schütte, Gattung und Scherping opfer-ten sich selbst, indem sie mit den Verwundeten gefangenwurden. Am 29. früh passirte der Herzog die Brücke,sich zwischen den Bergischen und Badischen aufhaltend, undGeneral Eblé legte Feuer an dieselbe; eine Menge Ver-wundeter und Wehrloser blieben zurück, die den rechten Zeit-punkt zum Uebergange nicht benutzt hatten. Hät-ten die russischen Feldherren in gutem Einverständniß undmit Nachdruck an diesem Tage gehandelt, so wäre derKrieg hier geendet gewesen; doch die ewige Vorsehung hattees anders beschlossen,es sollte erst noch Hunderttausenden