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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
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69ordnung gerathenen Haufen, waren die noch wohlbespann-ten Geschütze und schweren Munitionswagen, welche gradezu durchfuhren und alles um sich her zerdrückten und zer-quetschten. Wer das Unglück hatte zu stürzen, war ohneRettung verloren, indem er schonungslos von den Heran-drängenden zertreten wurde; man hörte nichts als das Ge-schrei des Schmerzes und der Wuth, und es war gar nichtsseltenes, Niedergetretene sich mit den Zähnen an die übersie Hinschreitenden fest klammern zu sehen, von denen sie abergleich den ärgsten Feinden ermordet wurden! Mit herzzer-reißender Stimme hörte man hier Frauen ihren Männern,und Müttern ihren Kindern zurufen, von denen ein Au-genblick vielleicht sie auf immer getrennt hatte; sie strecktendie Arme nach ihnen aus, und flehten, man möchte ihnendoch Platz machen, aber umhergeworfen und mit fortge-rissen von dieser wild durcheinander drängenden Bandeunterlagen sie, ohne auch nur bemerkt zu werden. DieGlücklichsten erreichten die Brücke erst dann, wenn sie aufdas mühseligste über Haufen von Verwundeten und überdie halbtodt darniederliegenden Weiber und Kinder hin-weggestiegen waren, dabei diese Unglücklichen ohne allesGefühl mit den Füßen zertretend. Waren sie nun endlichauch auf dem schmalen Pfade angelangt und nach ihrerMeinung gerettet, so hielt jeden Augenblick ein gefallenesPferd oder eine verschobene Bohle sie wieder auf. Aufdem gegenüber liegenden Ufer, nahe am Ausgange derBrücke, befand sich ein großer Sumpf, in welchem ein