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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
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68nun stürzte das wehrlose Gesindel aller Art über dieselbenher und es begann ein schrecklicher Kampf über den In-halt der Fuhrwerke, wobei es an Schandthaten leider nichtfehlte. Die Elemente hierzu lagen von selbst schon in denverschiedenen Völkerschaften, welche bisher zwar mit Hülfeder strengsten Subordination eine Armee gebildet hattenund zu einem bestimmten Zwecke vereinigt waren, sich abernichts destoweniger tödtlich haßten. Neapolitaner, Illyrier,Italiener, Piemonteſer, Spanier, Schweizer, Bayern,Sachsen, Preußen, Würtemberger, Westphalen, Badener,Bergische, Holländer, Polen, Hanseaten, Franzosen undJuden; kurz alle diese Völker schienen ihre Repräsentantenhierher geschickt zu haben, um sich gegenseitig zu beraubenund zu zerfleischen. Das Fluchen und Schimpfen derMänner, so recht aus dem Fundamente in allen Sprachen,das Jammern, Bitten und Wehklagen der Weiber undKinder, das Aechzen und Stöhnen der Pferde und sonsti-ger Thiere, welche überfahren, verwundet oder gefallenwaren, begleitet von dem fortwährenden Sausen der Ka-nonen=Kugeln und Zerspringen der Granaten, der heißeKampf des 9. Korps mit den Russen, ganz in der Nähe,und andere Schrecknisse mehr, alles dieses konnte nicht ver-fehlen, auch den Unerschrockensten, den Muthvollsten bisin's Innerste zu erschüttern. Unweit der Brücke warenWagen umgestürzt und bildeten einen Haufen Trümmer,die fast jeden Versuch durchzukommen durchaus unmöglichmachten. Das fürchterlichste Uebel aber bei diesem in Un=