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Hasenclever's Illustrationen zur Jobsiade
Entstehung
Seite
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15An der Seite des Alten sehen wir seine jüngste Tochter,von der wir später noch Manches zu erzählen haben werden. Sieverräth jetzt schon ihr zärtliches Herz, klammert sich fest an denVater und denkt, der Mann da ist der liebeOnkel von Gengebach.Dem Alten rechts liegt der Representant des trägen Seelen-lebens der jobsschen Familie, ein feister Mops, der es trotz desNieerlebten kaum der Mühe werth hält, den Kopf zu erheben.Dem Alten gegenüber steht sein jüngster, ihm ganz ausdem Gesicht geschnittener, Sohn und hat ein für ihn passendesSpielzeug, ein Schaaf, an der Schnur. Sein würdiger Lehr-meister, das Ballhornsche Abebuch, liegt an der Erde, dessen er sichwenn die Physiognomie nicht ganz lügt, vor dem vierzehntenJahre nicht entledigen wird.Hinter dem Hironimus drängen sich mit kleinstädtischer Neu-gierde die weiblichen Familienglieder in das Zimmer. Die Mutterscheint etwas zu ahnen, ein Vorzug, welcher den Müttern ganzeigen ist. Nach ihrer Bewegung wird sie im nächsten Augenblickden geliebten Aelstgebornen mit Leidenschaft an das Herz drücken.Nicht so die drei Schwestern, welche verblüft mit offenen Mundedastehen oder kindlich ängstlich sich verstecken. Die Einrahmungdieser ganzen Gruppe ist bezeichnend. Oberhalb der Thür undauf jedem ihrer Flügel bemerken wir die Familienwappen, rechtsim Schilde einen Bock mit einem Balken, links ein leeres Wappen-feld. Auch Hieronimus steht innerhalb dieser Einfassung aber alsder vorderste Stammhalter des leeren Schöpslebens.Auch noch andere Umstände verrathen uns das innere Haus.Dahin gehört namentlich die breitgespreitzte Haube der Frau Jobs,welcher die darunter hangende haushingerrliche Staatsperücke alsFolie dient. Bei den Familienahnen scheint das Hausregimentnicht anders gewesen zu sein. Der Jobsche Stammvater, denwir rechts neben der Thür in effigie sehen, ist ganz offenbar einschädellofer Herr, ein halber Kopf, und so gern es auch seineentschlossenen Mundwinkel anders deuten wollen, die Stamm-mutter links mit ihrer zarten Hand auf der Brust sagt cathegorisch:mein war das Reich.Viertes Bild.Der alte Senator hat sich von seiner Ueberraschung erholt.Er hat seinen Sohn wieder; aber welchen Sohn! Einen Sohnder flucht und einen grauen Rock trägt. Das kann nicht bleiben,da geht das ganze Ansehen unter.Denn ein junger TheologusMüße auch leben auf geistlichem Fuß,