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„n* ein anderes /eichen haben als das Anfangs-n, dagegen die Zeichen für dasAnfangs-n und das Sehlufs-nd übereinstimmen. Um die nötige Zeichenmengezu erhalten, griff Stolze zur Dreistufigkeit der Zeichen. Dreizeiligkeit, Dreistufig-keit, mehrere Zeichen für einen Laut, dasselbe Zeichen in mehrfacher Bedeutung,das sind die mit einander zusammenhängenden Grundmängel dieser Schrift.Hier berührt uns namentlich die Dreizeiligkeit, die man wohl mit denKrücken eines Lahmen vorglichen hat. Mufste man sich ihrer vielleicht anfangsbedienen, um auf der glatten und ungewohnten Bahn der sinnbildlichen Vokal-bezoiehnung gehen zu lernen, so warf die deutsche Kurzschrift sie doch weg,als sie das Gehen gelernt hatte, und das geschah in der Neuzeit derselben.Zunächst wurde eine Krücke entbehrlich, indem die Neustolzescheu die Drei-zeiligkeit nur für dio Hauptsilbe, (d. h. die Stammsilbe oder bei mehrsilbigenWörtern und Fremdwörtern dio erste Silbe) des Wortes beibehielten, bei denfolgenden Silben aber zu der Gabelsbergerschen Art der „relativen" Bezeichnungzurückkehrten. Zuorst durchgeführt wurde diese Lösung, die von Stolze selbstschon halbwegs versucht war, in Wackernagels Übertragung der StolzoschenSchrift auf dio lateinische Sprache, und dann von Dr. Pauly mit einer Ver-besserung (Hochstellung des Vokalzoichens vor Verdoppelungen) auf die deutscheSchrift zurückübertragen. Beide Krücken flogen daim fort in den einzeiligenStolzoschen Schriften; diese behielten aber noch immer dio StolzescheDreistufigkeit, dio Nebenzeichen und die Vor- und Nachsilbenlehre bei, ver-mochton auch den neustolzescheu Zwiespalt nicht zu überwinden, indem derVokal der Hauptsilbe auch bei ihnen noch im Anlaut, dor der Nobensilbe da-gegen im Auslaut bezeichnet wurde. Besser gelungen war der VorsuchFaulmanns, namentlich nach der "Vervollkommnung seiner Vokalbezeichnungdurch Braut Das Bedenken Stolzes, dafs die Symbole zur Darstellung allerdeutschen Vokale nicht hinreichton, löste er dadurch, dafs er ou und äu, eiund ai, dio gleich lauten, auch auf gleicho Weise bezeichnete, y durch i odorü wiedergab, und diese Laute im Notfälle buchstäblich schrieb. So brauchteer nur 11 Symbole und behielt noch dio enge Aneinanderreihung zur Bezeich-nung dor zusammengesetzten Konsonanten übrig. Zur Vermeidung dor zu hohenBindestriche aber, sowie zur Durchführung einer Vollsehrift verzichtete ergrundsätzlich auf grofso Zeichen und sotzto soino Buchstabon aus nur ein- undhaltetufigon Zeichen zusammen: dort Dreizeiligkeit und Dreistufigkeit, hierEinzeiligkoit, aber auch Einstufigkeit!
Und doch war in den Fortbildungsversuchen dor Redezeichonkunst schonder Weg zur Hebung dieses zweiten Bodenkens eingeschlagen. In KrafftsVorschlag zur Lösung der Z-Frago, sowie in don „variabelnloson Gabels-bergerschen Schriften" von Zeplichal und Markovits, welche dio „Variaboln",d. h. die von unten nach oben und von oben nach unten schreibbaren Zeichen