12ärzte betrift, so wird wohl niemand in Abredestellen können, daß z. E. nach vorgefallenen Tref-fen, oder beträchtlichen Scharmützeln mehrentheilseine solche Menge Verwundeter sich einfindet,daß die Regiments= oder auch ordentliche Spi-tal Wundärzte bei weitem nicht hinreichen, sel-bige gehörig zu besorgen. Die minder gefährlichscheinende werden nun den Unterwundärzten, oderCompagniefeldscherern zu behandeln anvertrauet;und denn darf man sich doch wohl nicht wundern,daß aus leichten Verwundungen gefährliche ent-stehen, oder die Gefahr mannigfaltiger Verletzun-gen, bei nicht gehöriger Untersuchung verkanntwird. Mit einem Worte, daß viele Soldatensterben, oder Krüppel, folglich dem Staate unnützwerden, die von einem seine Kunst mehr kennen-den und raisonnirenden Wundarzte gewiß in ei-nem brauchbaren Stande wären erhalten worden.Wie oft bin ich hievon ein trauriger Augenzeugegewesen! Wie viele Fälle gibt es nicht, wo dieAnlegung des ersten Verbandes, oder selbst erstesBehan-
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der chirurgischen Anstalten und Verhütung des Einreissens der Epidemien bei den Armeen
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