§. 2.Nach gelieferten Schlachten giebt es fast im-mer mehr Verwundete als Todte, und unter er-steren immer mehrere, deren Verletzungen geues-bar sind, als solche, die keine Heilung mehr zu-laßen. Dis läßt sich mathematisch gewis bewei-sen, und müßen ganz erstaunlich viele Umständezusammen kommen, wenn das Gegentheil wahrwerden soll. Wenn man aber unter diesen Ver-wundeten, die doch zu genesen waren, eine Be-rechnung anzustellen Gelegenheit hat, und die Zahlder dennoch Gestorbenen von den Geheilten ab-ziehet, dann wird selbige sehr oft zur Schandeder Menschheit ausfallen. Ich sage dieses wohl-bedächtig, indem ich sicher weiß, daß wenigstensein großer Theil, durch vorher getroffene schickli-che Anstalten hätte können erhalten werden. Aber,eben so wohl als der kluge Feldherr in Friedens-zeit nicht allein sorget, daß er gnug Soldaten,Artilleristen rc. hat, sondern selbst beim ganz dauer-haft scheinendem Frieden doch jederzeit da-da-
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der chirurgischen Anstalten und Verhütung des Einreissens der Epidemien bei den Armeen
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