den selbst habe machen sehen, und noch vielwe-niger, daß er selbige unter Beistand eines an-dern selbst gemacht hätte. An Todten kan er siefreilich gemacht haben; allein wie sehr ist esverschieden, an Todten und an Lebenden zu ope-riren. Wie viel Gegenwart des Geistes, wieviel Herz und Muth und eine mit Unempfindlich-keit verknüpfte, aber auf den höchsten Grad ge-triebene Vorsichtigkeit werden nicht im letzternFall erfodert. Wie schwer kan daher der Exa-minator diese allgemeine Geschicklichkeit im Ope-riren bestimmen? Nie kan er es. Und er sollund muß es doch. — Es komt also hier nochauf ganz etwas anderes an, nemlich auf einenguten Kopf. Wenn der Chirurgus ſeine Grund-Wissenschaft kennt und recht versteht, und dabeiein guter Kopf ist, dann wird er gewiß rechtnützlich werden. Ist er aber kein guter Kopf, sohilft alles nichts. Er wird sehr viele beimchirurgiſchen Pralen in die andere Welt ſchicken,die ein denkender Kopf leicht würde erhalten ha-ben,
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der chirurgischen Anstalten und Verhütung des Einreissens der Epidemien bei den Armeen
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