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2 (1891) Die Handschriften in Quarto und Oktavo
Entstehung
Seite
163
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Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 80. 81. 82. 163

80.

Pap., XVII. Jahrh., 142 Bl. Lederbd.

Von Oberförster Ulrich in Bietenbrunn bei Neuburg a. d. D. im Juli 1879 geschenkt.

Stammbuch des Hans Bernhard v. Hoberg (eines schlesischen Adeligen).

160718.

Die Eintrüge stammen meist von Personen fürstlichen oder adeligenStandes und sind in der überwiegenden Mehrzahl von Tübingen und ausdem Collegimn illustre daselbst datiert.

81.

Pap., XVI. Jahrh., Gl Bl. Pappbd.Von Stadtpfarrer Wurm in horch im J. 1881 geschenkt.

Martini Crusii. Tybingae. Catalogus discipulorum.

Eigenhändig geschriebenes Zuhörerverzeichnis, doch bloss für die JJ.155967, postliac ob multitudinem non amplius inscripsi. Es folgt daraufeine Liste der Complentes ad inagisteriuin et stilum exercentes 156006.

82.

Pap., XVIII. Jahrh., ursprünglich aus losen Bl. bestehend,

jetzt gebunden in Pappbd, 114 Bl.

Erkauft von Kaufmann P. Bonz dahier 1881.

Stammbuch des Joh. Chn. Weckerlin, Apothekers in Stuttgart (geb. 1759,gest. 1781), mit Einträgen aus den JJ. 177780.

Der Besitzer dieses Stammbuchs, Sohn eines Apothekers in Stuttgart,studierte Medizin auf der Hohen Karlssclmle 177578 (s. Wagners Ge-schichte dieser Schule Dd. 1 S. 373 nr. 630), später (im Sommer 1780)auch auf der Universität Erlangen. Daher Einträge von Studiengenossenin Stuttgart und Erlangen, worunter manche später berühmt gewordeneKarlsschüler, z. B. Schiller (6. Okt. 1778), welcher auch dem früheVerstorbenen eine Elegie widmete (16. Jan. 1781). Stammbuchvers undElegie s. gedr. in Schillers sämtlichen Schriften, hist.-krit. Ausg. Bd. 1S. 133. 178 183; die Elegie ist auch im Orig.Druck auf der Bibliothek.