Die Historischen Handschriften der Königlichen öffentlichen Bibliothek zu Stuttgart. Beschrieben Oberstudienrat Dr. W. von Heyd, Oberbibliothekar. Zweiter Band: Die Handschriften in Quarto und Oktavo. Stuttgart. Verlag von W. Kohl h a m m e r. 1891. . Bl. 91'—93. Epistola de agrorum eultu (gedr. cb. p. 503). 7. Bl. 93. Epistola ad (Fridericum) Comitem Palatinum (gedr. cb. p. 858 f.). 8. Bl. 94. 95. Epistola ad eundem (ungedr.). 9. Bl. 95—104. Somnium (s. traetatus de fortuna). Als Brief an Prokop v. Babenstcin gedr. Opp. p. 611 ff.). 10. Bl. 105—107. Carmen liricum de Christi passionc (gedr. cb. p. 963 f.). 11. Bl. 107'. 108. Epistola ad Casparem Novariensem (gedr. eb. p. 617). 12. Bl. 108. Epithauium (sie) Ciceronis (gedr. Strassb. 1507; vergl. Voigt, l'Jnca Silvio 2, 268). IL Bl. 108'—114'. Oratio Leonhardi Arentini (sie) ad meretrices ex historia Eliogabili (sie) extraeta. Gedr. in Ilist. Aug. Scriptores. Venet. Aid. 1516 und 1518 am Schluss. III. Bl. 115—129. Epistola Constantini Augusti ad Helenam matrem. Dieser Brief, enthaltend einen Bericht über eine Disputation Papst Sylvesters I. mit jüdischen Priestern, ist apokryph. Über Handschriften und Drucke desselben vergl. Fabricius biblioth. med. et inf. lat. T. 5 (Patav. 1754) p. 184. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 12. 13. 9 IV. Bl. 129'—131. Epistola Theucri missa..... Pio II. Auf dem Bücken des letzten Blattes eine angeblich virgilicmische Weissagung. V. Bl. 132—133. Ovidius de pulice. Dieses Meine dem Ovid unterschobene Gedicht findet sich nicht selten in alten Ovidausgaben. VI. Bl. 133-137. Elegia Aide (in fine: Miseria Aide). Auf dem Bücken des letzten Blattes einige Verse, übersehrieben: Mortuus quidam. Die Elegia findet sich auch in Fol. nr. 7. VII. Bl. 138—139. Epitaphia varia in Ciceronem. VIII. Bl. 14(1—155 (vor- und nachher leere Blätter). Lateinische Ansprache an die Konventualen von Maulbronn vor der Wahl eines neuen Abts statt des Abts Nikolaus, welcher wegen Podagras abgedankt hatte — und zwar im J. 1472 nach Klunzingers urkundlicher Geschichte der vormaligen Cistercienserabtei Maulbronn S. 121 und Regesten dazu S. 55. Er starb erst am 20. April 1475, wie aus seinem Epitaph in Klunzingers artist. Beschr. o. Maulbronn (1861) S. 36 hervorgeht. 12. Pap., XVII. Jahrh,, 28 BL Pergamentdecke. [Status officiorum primariorum, nobilitatis et cleri in Anglia tempore R. Jacobi I.] Statt eines etwa, so lautenden Titels ist auf dem ersten Blatt bloss angegeben, dass das Buch enthalte: 1. quatuor primaria« curias vel officia Anglise de justitia administranda et quatuor alias curias de rcgiis pecuniis recipiendis et primarios judices et officiarios Anglia;; 2. reg'iam aulam et primarios officiales in eadem; 3. primarios officiales Anglise, oraues comites, vicccomites, barones et eorum nomina, omnes archiepiscopos et episcopos Anglia;. Eine Art von kleinem Staatshandbuch, wo aber den Amtern nicht immer die sie bekleidenden Personen beigesetzt sind. 18. Pap., XVIII. Jahrh., 72 Bl. Lederbd. Früher im Besitz des Prof. Jos. Uriot. Traicte de la Geographie (anon.). 10 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 14. 15. 16. Pap., XV Jahrb., 23 Bl. Lederbd, Von dem wirdigen Kloster zu Tegernsee, wie es gepauet wart und wie der knng und marterer Sand Quirein wart gepracht von Rom in dise land here gen Tegernsee in payre landt. Übersetzung von Kap. I — V der Schrift: De fundatione monasteril Tegrinsee et translatione S. Quirini martyris a Borna ad locum enndem (bei Pez thes. anecd. III, 3 p. 475—492). 15. Pap., XVII. Jahrh., S. 1—1016 + 1—611. Perghd. Früher im Besitz den Prof. Jos. Uriot. Historia civilis universa. Vorlesungsmanuskript eines Unbekannten, in den älteren Partien fast durchaus lateinisch, in der Bellorum novissimorum liistoria, welche von 1512 bis ins 17. Jahrh. geht, abwechselnd lateinisch und deutsch. 16. Pap., XVII. Jahrh,, 112 + 23 S. Pergbd. Aus der Bibliothek des Oberrats. Chronik vom fürstlichen Haus Württemberg und Land Schwabenu.s.w. 1629. Diese Chronik, welche Moser (ivirt. Bild. S. 54f. § 41) vor sich hatte, ist bis zur Zeil Eberhards im Bart identisch mit Fol. nr. 143, bei dessen Beschreibung auch der volle, oben abgekürzte Titel mitgeteilt ist. Die einzige Einschaltung, um welche gegenwärtige Chronik im mittelalterlichen Teil reicher ist als Fol, nr. 143, bildet S. 27 ff. die scltzame Geschieht, so sich auf dem Stromberg zugetragen. Aber von Eberhard im Bart an erhalten alle Fürsten zum Schluss ihr gereimtes Elogium, das sich tds Machwerk Jak. Frischlins herausstellt (vergl. Fol. nr. 323). Ferner ist, dem Abschnitt über Eberhard im Bart auch in Prosa Einiges beigefügt, die Begierung Ulrichs ganz neu bearbeitet und sehr erweitert; auch die folgenden Herzoge sind etwas weitläufiger behandelt, Johann Friedrich neu beigefügt. Die Chronik ist im J. 1629 zu Ende geführt nicht bloss nach dem Titel, sondern auch nach 8. 109. Ob Marx Müller, dessen Name Histor. Handschriften in Quarto Nr. 17. 18. 19. 20. 11 auf dem Titelblatt steht, dieser Fortsetzer ist oder bloss der Besitzer, fragt sich. Der Abschnitt über die Städte Württembergs (mit besonderer Seiten- Zählung v. 1 — 23) weicht nur ganz wenig von Fol. nr. 143 ab. In der Pfaffschen Sammlung (Fol. nr. 739, bb) findet sich ein weiteres Exemplar dieser Chronik mit einem alphabetisch geordneten ortsgeschichtlichen Abschnitt und einer Aufzählung der Tübinger Stipendien, deren Verfasser sich cds Nachkomme Christoph Binders, Abts von Adelberg, zu erkennen giebt. 17. Pap., XVIII. Jahrh,, 104 + 161 + 41 Bl. Pappbd. Joh. Friedr. Senger, Historische Nachrichten von Spanien aus spanischen Scribenten, Mariana, Miniana u.a. zusammengetragen. Bordeaux 1761 — 62. Nebst einem Abriss der Kirche von Spanien. Bordeaux 1761. Senger war gebürtig aus Tuttlingen, theol. cand., später Hofmeister, Kaufmann und ivürtt. Agent in Bordeaux. 18. Pap., XVIII. Jahrh., 171 + 9 ■+■ 80 + SO Bl. Pappbd. Joh. Friedr. Senger, französische, spanische [portugiesische] und englische Nachrichten, gesammelt zu Bordeaux 1760—61. Tl. I. 2. [3]. Senger (s. vor. Nummer) hatte von der ivürtt. Oberkirchenbehörde die Weisung, seinen Aufenthalt in Bordeaux dazu zu benützen, um die ihm dort zugängliche fremde Litter atur durchzugehen und Auszüge daraus einzusenden. 19. Pap., XVIII. Jahrh., 101 Bl. Pappbd. Joh. Friedr. Senger, Historia ecclesiae Lusitanae hausta ex scriptoribus Lusitanis Burdigalae 1762. Prolegg. et Ssec. I — XI. 20. Pap., XVIII. Jahrh,, 17 + 44 Bl. Pappbd. Joh. Friedr. Senger, Nachrichten von der Stadt Bordeaux (und von Aqui- taiiien im Allgemeinen) 1760—61. 12 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 21.22. 23. 24. 25. 21. 22. Pajo., XVIII. Jahrk, 1291 Bl, 2 Pappbände. Joh. Friedr. Senger, Übersetzung von Maiila, histoire generale de la Chine. T. 1—3. Als herzoglich württembergischer Agent in Bordeaux wurde Senger vom Herzog Karl beauftragt, einen Bericht über spanische Litteratur zu erstatten. Da alter von dort fast keine Novitäten gekommen waren, machte sich S. an obige Übersetzung und legte sie mit Schreiben aus Bordeaux vom 8. August 1777 vor. 23. Pap., XV111. Jahrh., 12 Bl. Ungebunden. Joh. Friedr. Senger, Merkwürdigkeiten der Insul Martinique. Bordeaux 1764. Das zu Grunde liegende, Original ist Thibaut de ChanvaIon, voyage ä la Martinique. Paria 17(13. 24. Pap., XVIII. Jahrh., 11 Bl. Ungebunden. Joh. Friedr. Senger, Merkwürdigkeiten von Guiana. Bordeaux 1764. Das zu Grunde liegende Original ist: dacq. Nie. Bellin, description (jeogriephique des iles de la Guiane. Paris 1763. 25. Pap., XVI. Jahrh., 13 Bl. Ungebunden. Wahrhafftige kurtze Beschreibung der edeln Provintz Zabergews, wie Sie anfengkhliehs nach dem Sündtfluss biss zue unnsern Zeiten erbawen, enn- bewondt und heherscht worden. Ahnlieh, aber nicht identisch ist Fol. ur. 350. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 2li. 27. 13 Pap., XVI Jahrh, 42 BL Lederbd. Bl. 1 — 18. Wen/«/ Graft Friderich von Zollern zu dem Burggrafthum von Nuermberg khomen ist, auch was ein Jettlicher darzuo erkhaufft hat. Volget (Bl. 19—40) der Jartag, welcher alle Quattember in der Eitter- capellen S. G-umprechts zue Onoltzbach vor Jaren den hernachhenanten Personen gehalten worden und wie man derselben gedacht, jetzt aber in Abgang komen. Bl. 41. 42. Auszug der Cronica der Statt Nürnberg. In dem mit Bl. 19 beginnenden Teil finden nick viele Namen männlicher und weihlicher Glieder des fränkisclien Adels samt ihren gemalten Wappen. Die Nürnberger Chronik enthält mich ein Paar Daten zur Geschichte Bambergs. 27. Pap., XVI und XVII. Jahrh., 44 4- 13 Bl. Pergamentdecke. I. Bl. 1—44. Ursprung undt Herkommen des hochlöblichen Stammens der Marggraven zu Badenn. Diese Chronik geht bis Christoph I., gest. 1527, und seine Descendenz. IL Bl. 1—9. Ein kurzer Uszug*,) uss glaubwürdigen Cronigken des hohen und alten Herkommens der Graven von Eberstein durch Dr. Casp. Baldungen uff seines Bruders Meister Hanssen Baldungen des Maliers sonders Begehren verfasst. Der Verf. stammte aus einer Gmünder Familie, war zuerst Student, dann Professor in Freiburg, später Stadtadvokat in Strass- burg und starb im J. 1540; s. Schreiber, Gesch. d. Univ. Freiburg 1, 84 f. Der Graf Bernhard von Eberstein, 'welchem er die Schrift zustellen Hess, ist wohl Bernhard I.V., Domherr in Strassburg, gest. 1569. Krieg von Ilochfelden kannte die Schrift aus unserm Kodex. III. Bl. 10. Stifftung des Klosters Hernalb. IV. Bl. 12—13. Verzeignuss derjenigen Graven zu Eberstein sampt deren Gemahlin, so uff dem Hauss Newen Eberstein seit Anno 933 biss ad annum 1623 (und 1661) regirt und im Leben gewesen. Das Verzeichnis enthält 22 Ehepaare, die 2 letzten von späterer Hand nachgetragen, aber auch 1 — 20 erst im 17. Jahrh. geschrieben. Die ältere Partie ganz unrichtig. Vergl. dazu Q. nr. 70. *) Dieser Auszug bringt bloss sagenhafte Traditionen (was Krieg von Hochfelden, Gesch. der Grafen von Eberstein, S. 0 f. 294 f. die zweite und dritte Sage nennt). 14 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 28. 29. 30. 28. Pap., XVI Jahrh, 31 El. Pergbd. Aus der fürstlichen 'Bibliothek in Mömpelgard. Joannes Arquerius, de origine omnium gentium. Der Verfasser, Jean tArcher, Pfarrer in HSricourt (1563—88),*) widmete diese Schrift seinem Landesherrn Herzog Friedrieh von Württem- berg-Mömpelgard d. d. He/ ri?Jcurie 22. Jul. 1581. *) Bulletin de la Soc. de l'hist. du protestantisme franc. T. 33 p. 481 ff. 529 ff. 29. Pap., XVI. Jahrh., 109 131. Pergamentdecke. Ursprünglich im Besitz des Konsistoriums. [Nicodemus Frischlins] Julius Caesar et M. Tullius Cicero redivivi d. i. wie Julius Caesar .....wider auff Erden kompt mit Marco Tullio Cicerone. Durch Wl. Jacobum Frischlinum, lateinischen Schuolmaistern zu Wayblingen, uss der lateinischen Comoedia in dise deutsche transferiert unnd gmacht. ./. jBrischlin übersetzte diese Komödie seines Bruders, während er Präzeptor in Waiblingen war (1578—79 und 'wieder 1581 — 94), und dedi- zierte die Arbeit dem Propst Johann Stecher von Denkendorf (1580 —97). Da das Original erst 1584 fertig wurde und die Übersetzung erstmals im J. 1585 zu Speyer gedruckt ivurde (dann abermals ebenda 1592), ist die Entstelmngszeit der letzteren leicht festzustellen. 30. Pap., XVIII. Jahrh., 10 Bl. Pappbd. Denkwürdigkeiten der Stadt Göppingen dem durclil. Herzog........ Carl Engen, regierenden Herzog zu Wirtemberg und Tek, in tiefster Unter- thänigkeit zugeeignet von Kl. G[eorg] F[riedr.] Fischhaber, Diaconus in Göppingen [1774—91]. Diese Schrift ist nach dem grossen (Jöppinger Brand von 1782 geschrieben. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 31. 32. 33. 34. 15 81. Pap., XVII. Jahrh.. 47 Bl. Pergbd. Aus der Konsistorialbibliotliels. De potestatibus orbis christiani et politicis et ecclesiasticis discursus. Dieser Traktat coli Zahlenmystik und, Apokalz/ptik stellt sich als Vorläufer eines Speculum mundi dar. 82. Pap., XVI. Jahrh., 102 Bl. Pappbd. Epistol»! aliquot Basilii Amerbachii Basiliensis ad Jon. Guil. Stukium Theologum Tigurinum scripta, conscriptae a Joh. Jac. Rügero ecclesiasta Scaphusiano. 1597. Diese Briefe von Basti. Amerbach an Joh. Willi. Stucki bilden ein Seitenstück zu dem gleichfalls von J. J. Büger gesammelten Briefwechsel zwischen B. Amerbach und Adf. Occo; s. oben Q. nr. 6. Über Stucki s. Mezger, J. J. Büger S. 51 ff. 63. 00, a. b. Pap., XVIII. Jahrh,, a. 55, b. 79 Bl. Leinwandbd, Joh. Friedr. Senger, 14 Sendschreiben (d. d. Bordeaux 25. Juni bis l. Sept. 1768) über die Streitigkeiten der Päpste mit weltlichen Fürsten, namentlich in der neuesten Zeit. Über Senger vergl. zu Q. nr. 17. 84. Pap., XVIII. Jahrh,, 84 Bl. Ungebunden. Enumeratio codicum MSS. Biblioth. Vratisl. Elisabethana? [auf.. (1. KrantzJ. Die Bibliothek zu S. Elisabeth, ein Vermächtnis des Sammlers Thom. v. Ithediger [gest. 1576], bildet jetzt einen Bestandteil der Breslauer Stadtbibliothek. Über das Verhältnis der obigen Enumeratio zu dess. Krantz Progr.: Memorabilia bibliothecce publica?. Elisabethana' 1699 (Nachtr. 1726) 16 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 35. 36. kann nichts gesagt werden, da diesen Programm nicht auf der Bibliothek ■ist. Das Manuskript ist nicht bloss am Schluss defekt, sondern zeigt auch eine Lücke zwischen Bl. 18 und 19. Vergl. übrigens hiezu Q~nr. HG, wo der ganze Katalog, aus welchem die Lüchen ergänzt werden können. 35. Pap., XVIII. Jahrh., 187 Bl Pappbd. Zeichnungen von Medaillen, welche in Russland zu Ehren hervorragender Personen oder zur Erinnerung an denkwürdige Begebenheiten geschlagen worden, sowie von älteren russischen Münzen mit russischen, deutschen und lateinischen Texten. 86. Perg., IX. Jahr])., 94 Bl, fast durchaus von "Einer Hand geschrieben. Holzbd. Früher in der Bibliothek des Oherrats. Sulpicii Severi opera cum annexis ex Gregorio Turonensi. 1. Bl. 1—22'. Vita S. Martini Turonensis (Opp. ed. Halm p. 110 bis 137). 2. Bl. 23—32. Epistol.-e trcs (ib. p. 138—151). 3. Bl. 32—85. Dialog (ib. p. 152-210). 4. Bl. 85—89. Iuschriftverse aus der klösterlichen Wohnung des heil. Marianus und aus der ihm geweihten, längst zerstörten Basilika in Tours, wie solche in einer Reihe von Handschriften des Sulpicius Severus als Anhang vorkommen und daraus von Verschiedenen, zidetzt von Le Blant, inscriptions chretknnes de la Gaule T. 1 p. 228 ff. in derselben Ordnung wie hier als nr. 166 — 183 ediert worden sind. 5. Bl. 89. Beschreibung der Basilika S. Martini in Tours, mit der bei Greg. Turou. last. Franc. 11, 14 befindlichen ziemlich gleichlautend ■und im Anschluss an die vorhergehenden Inschriftverse in denselben Codices des Sulpicius Severus vorkommend; vergl. Le Blaut l. c. p. 245 f. 6. Bl. 89 letzte Linie der ersten Seite bis 90' erste Linie. Liber [supposititius] Sancti Martini de trinitate. Gedr. in Gallandi bihliotheca patr. T. 7 p, 599. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 37. 38. 17 7. Bl. .9(9'. Vita S. Briccii episcopi et confessoria. Aus Greg. Turon. hist. Franc. II, 1, auf der letzten Linie des Blattes mitten im Text abbrechend und ohne Fortsetzung. Dieses Stück kommt auch sonst in verschiedenen Sandschriften als eine für sich bestehende Vita vor; s. Arndt in seiner Ausgabe des Gregorius, Man. (renn, hist., Script, rer. Meroving. I p. 50. 8. Bl. 91—02. Fragment aus Greg. Turon. hist. Franc. I, 48 von: virtutum ejus primurn plenius cxposuimus — bis zum Schluss des Kapitels und Buchs: anni CCCGXII computantur. 9. Bl. 92—94'. Fragment aus Greg. Turon. de miraculis S. Martini. Enth. Lib. I, Ca]). 4. 5. 6, letzteres Kapitel unvollständig, bloss bis: tiomino annuente perducitur (in Arndts Ausg. I. e. p. 592 liu. 24). 37. Pap., XVII. Jahrk, 82 S. Papplä. Im J. 1774 besass diese Handschrift M. Gott/r. Bemh. Sigler, Pfarrer zu Eietenau. Beschreibung und schöne Tractätlein von der weitberühmten kay. des h. röm. Reichs Statt Ulm, geschrieben im J. 1584, aber jetzt auf 1617 gebessert. Vorrede vom 24. Mai 1617 unterzeichnet D. C. K. V. Im ersten Teil, der bis S. 62 geht, ist die Chronik vom ursprünglichen Verfasser bis zum J. 1552 fortgeführt; der Fortsetzer fügt hiezu geschichtliche Notizen von 1500 — 1614, einen gereimten Lobspruch auf Ulm und noch einmal geschichtliche Notizen von 1529—1617. S. 62 folgt der ander Theil der Ulmischen Chronica, welche uns heschriben hat der ehrnvöste, vornöhme und weise II. Conrad Diinckmuth. Er bricht beim J. 1516 mitten im Satz ab, da die Handschrift am Schluss defekt ist. 38. Pap., XVII. Jahrk, 2G2 Bl. Lederbd mit herzogt württ. Wappen. ioh. Georg Nockhers Diarium genealogicum Wirttembergiacum d. i. fürstlich württembergisch Geschlechtsregister [nach Monatstagen geordnet]. 1621. Der Verfasser, ein geborener Stuttgarter und zur Zeit, als er dies Buch schrieb, Pfarrer in Dusslingen (gest. 1(145), begleitet sein Werl- in Handsohr. d. k. üff. Bilil. SUittg. I, S. 2 18 Histor. Handschriften in Quarte Nr. 39. 40. 41. diesem Exemplar mit einem Widmungsschreiben an Herzog Johann Friedrich von Württemberg d. d. 10. Nov. 1621, Andere Exemplare s. unter Q. nr. SG und 1G3. Vergl. auch Moser, wirt. Bibl. S. 65. l'faff, Quellen der alt. wirt. Gesch. S. 34. Pap., XVII. Jahrh,, 250 Bl. (ohne das Register). Perqbd. Früher in der Bibliothek des Oberrats. Johann Georg Nockhers Fürstlich Würtembergisch Stammbuch. Der Verfasser sehrieb dieses Geschlechtsregister in alphabetischer Anordnung auf seiner wahrscheinlich letzten Pfarrstelle zu Mähringen, Dekanats Tübingen, kurz vor seinem im J. 1045 erfolgten Tode. Vergl. Moser und Pfaff an den zur vorigen Nummer angeführten Stellen. 40. Pap., XVIII. Jahrh,, 242 Bl, Pappbd, Annotata in Collegio Heltfrichii über Speners Reichshistorie. Tüb. a° 1723 sq. Prof. Joh. Jak. Hei ff er ich, las in Tübingen von 1714 an über Geschichte, Politik und Staatsrecht; er starb 1750. Diese Annotata erstrecken sich bloss über die Bücher IV — VI bei Spener. Der Anfang fehlt jedenfalls. 41. Pap., XVIII Jahrh,, 12 Bl, Ungebunden. Notizen über württembergische Beamte aus der Zeit Herzog Christophs. Von einem Archivar zusammengestellt für Geh, Bat Frommann (?), betr. den Landhofmeister Hans Dietrich v. Pli eningen, gest. 1570, den Kammersekretär Franz Kurz, gest. 1575, die beiden Vizekauzier von Tübingen Hieran. Gerhard, gest. 1574, und Kilian Bertsch, das adelige Mitglied, des Oberrats Meldt, v. Sal hausen, endlich den Prof. jur. in Tübingen, späteren Syndikus in Strassburg Lud/r. Grempp von Freudenstein, gest. 1583. Hifitor. Handschriften in Quarto Nr. 42. 43. 44. 19 42. Pap., XVI. Jahrh,, 381 S. Lederbd mit der eingepressten Jahreszahl 1514. Stammbuch einer fürstlichen Person. Die Eintrüge bewegen sielt zwischen den JJ. 1558 und 1595 (1599 ist nicht ganz sicher), stammen aber meist aus den siebziger und achtziger Jahren des XVI. Jahrh. Fürsten gehen voran, Kaiser Maximilian IL an der Spitze; was folgt, ist vorwiegend, jedoch nicht ausschliesslich Adel. Als Substrat für die Einträge ist der Plantinsche Druck: Arias Montanus, humanw salutis monumenta. Antwerp. 1571 benützt, auf dessen Titel als früherer Besitzer „31. Bilffinger" steht. Es findet sich in dem Buch nur Ein (gemaltes) Wappen. Dieses Stammbuch ist besprochen von Max Bach in den Württ. Vierteljahrsheften Jahrg. 10 (1887) S. 110f., welcher daraus eine grössere Beiitc fürstlicher Persönlichkeiten namhaft macht. 43. Pap., XVI. Jahrh,, 123 Bl. Lederbd. Conterfeyung aller Konige in Franckhreich vonn Pharamundo an biss auf Heinricum III., Inen auff das Ehenlichcste so müglich gewesen nachgebüldet durch die kunstreiche Vinjiliuin Solis von Nürnberg und Jobsten Amnion von Zürich, darinn auch ir thatten und Leben khürtzlich begriffen. Itadierungen mit deutschem Text. Hievon giebt es drei Ausgaben unter folgenden Titeln: liffigies regum Francorum omnittm a Pharamundo ad Ilenricum usque iertium etc. Noribergee 1576. Iconographia regum l'rancorum etc. Colin 1587. und wieder ebenda 1598. Der Text der letzteren (deutschen) Ausgabe ist eine andere Übersetzung als der der Handschrift. 44. Pap., XVIII. Jahrh., 41 Bl. Broschiert, Clementis XIV. papae litera. 1. Litera apostoliese in forma brevis super confirmatione et appro- batione regularum et constitutionum congregationis clericorum discalcea- tovuni passionis domini uostri Jesu Christi d. d. 15. Nov. 17G9. 20 Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 45. 46. 2. Literat s. bullse apostolica3 sub plumbo, in quibus iterum confir- mantur regulse prsedicto. s. cod. dato. Beide Stücke Kopien. St. 1 gedr. in der Continuatio bidlarii romani T. 4 (Prato 1845) p. 105 ff. - 45. Pap., XVIII. Jahrh, 84 Bl. lederbd. Catalogi bibliothecarum quarundam Gallisc et Helvetiae. 1. Bl. 1 — 5. Numerus et summa librorum in studio Si Juliani Tu- ronensis exstantium. 2. Bl. 7 — 20. Catalogus librorum, qui in bibliotheca coenobii bene- dictini Floriacensis ad Ligerim reperti sunt postridie Nonas Novembris A. D. 1532 [Delisle: 1552].*) iL Bl. 22—28. Catalogus codicum manuscriptorum bibliotheca? ccc- nobii Augustani quod est Papenhemii ad Almonem digestus a Materno Beringero. 1613. 4. BL 31—41. Catalogus librorum manuscriptorum, qui asservantur in camobio S. Benedicti Engelbergcnsi, quod est in Underwalden. 5. Bl. 43 — 46. Consignatio tomorum archivi ecclesia? Tigurinro. (i. Bl. 47—76. Catalogi librorum manuscriptorum bibliotheca) civitatis Sangallensis specimen coni'ectum a" 1725. 7. Bl. 78. Bibliotheca) manuscripta (sie) Gemeticensis tituli prsestan- tiores. 8. Bl. 80 — 84. Catalogi librorum manuscriptorum bibliothecsc cce- nobii Benedictini S. Germani de Pratis, quod est Parisiis, praestantiores tituli. Vergl. die folgende Nummer. *) Dieser Abschnitt ist auch gedruckt in der Notice sur plusieurs manuscrits de la Pibliotheque d' Orleans par L. Delisle (Paris 1883) p. 70—83 und daraus wiederholt in Petzholdts liier. Anzeiger 1884 8. 269 — 280. 46. Pap., XVIII. Jahrh,, 44 Bl. Papphd. Catalogi librorum in variis coenobiis asservatorum, manu Friburgeri, qui olim cl. Huberi amanuensis erat, exarati. Kopie der Nummern 1. 2. 4. 8 den Vorigen. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 47—52. 53. 54. 21 47—52. Pap., XVIII. Jahrh., nr. 47 341, nr. 48 454, nr. 40 468, nr. 50 501, nr. 51 350, nr. 52 472 Bl. Ruck und Eck in Pergament. Nachschriften von Vorlesungen des Geh. Rats Nik. Hieron. Gundling [in Halle, gest. 1729] über den jetzigen Zustand von Europa. Nr. 47. Einleitung und Cap. 1. Österreich und Spanien. [Gap. 2. Frankreich fehlt. / Nr. 48. Cap. 3. Portugal. 4. Grossbritannien. Nr. 49. Cap. 5. Holland. 6. Deutschland. 7. Schweiz. Nr. 50. Cap. 8. Dänemark. 9. Schweden. Nr. 51. Cap. 10. Polen. 11. Moskau. Nr. 52. Cap. 12. Türkisches Reich. 13. Hungarn. 14. Republik Venedig und übrige Prinzen und Staaten von Italien. 15. Der Staat vom Pabst. /(Jap. 16. Von den jetzigen Eriedenstractaten und Cap. 17. Von den Gesandten und derselben Ceremoni fehlen.] Vergl. hiezu Gundling, Collegium über den jezigen Zustand von Europa. Halle 1712. f)0. a. b. Pap., XVIII. Jahrh., a. 746 S., b. 424 Bl, Ruck und Eck in Pergament. Nik. Hieron. Gundlings Discurs über seinen Grundriss einer Reichshistorie. Dieser Discurs bricht am Schlüsse nach der Erzählung von K. Albrechts 1. Ermordung mitten im Text ab. Er ist gedruckt Frankfurt und Leipzig 1732. 54. Pap., XVIII. Jahrh., 227 Bl. Lederbd mit der Namenschiffre des Erbprinzen und der Jahreszahl 1713. Historia ducatus Wirtembergici (Bl. 1—111), Elementa juris publici, tum communis (Bl. 112—105), tum wirtembergici (Bl. 100—227), Recensente Friderico Ludovico D[uce] \N[ürtemb.] Augustae Taurinorum 1710 et 1711. Deutsche und lateinische Schülerarbeiten des damals 12 — 13jährigen Erbprinzen Friedrich Ludwig, welcher im J. 1731 vor seinem Vater, dem 22 Histov. Handschriften in Quarto Nr. 55. 56. 57. 58. Herzog Eberhard Ludwig, starb. Sein Informator, der nachmalige Tübinger Kanzler Christoph Matthäus Pfaff (gest. 1760) schreibt an den Band lobende Prädikate. Die Arbeiten stammen aus der Zeit, welche der Prinz mit seinem Begleiter in Turin am Hof des Herzogs Victor Amadeas II. zubrachte. Pap., XVIII. Jahrh,, 586 S. Lederbd. Stammbuch Johann Friedrich Cottas, Professors der Theologie und Kanzlers in Tübingen (gest. 1779). Mit vielen Einträgen bekannter Gelehrter Deutsehlands und Hollands aus der ersten Hälfte des 18. Jahrh., deren Auffindung durch ein alphabetisches Register erleichtert ist. 56. Pap., XVIII Jahrh,, 252 S. Pappbd. Monumcnta monasterii Mulifontani collecta et delineata labore Eberh. Frid. Jenisch, Alumni Mulifontani, anno 1769. Enthält Epitaphien und Wandinschriften, zuletzt eine nach denselben berichtigte Abtreihe. 57. Pap., XVII. Jahrh., 206 Bl. Lederbet. Stammbuch Hans Albrecht v. Negendanks. Ausstellungsorte: Strassburg — Bourges — Legden u. s. w. Jahre: 1630 — 32. Die Negendank sind ein altes mecklenburgisches Geschlecht, einzelne traten in württembergische Dienste. 58. Pap., XVI. Jahrh., 43 Bl. Pappbd. Lateinische Inschriften, in Deutschland und Italien gesammelt um 1550. Es sind meistens Inschriften aus dem 16. Jahrh,, nur wenige aus dem Mittelalter, fast keine aus dem Altertum, vorwiegend Epitaphien von Fürsten, Adeligen, Gelehrten u, s. w., von den Steinen selbst abgeschrieben, Histor. Handschriften in Quarto Nr. 59. 60. 23 dazwischen eingestreut Sentenzen, Devisen, Sprichwörter, Notizen über herausgekommene Bücher. Die Zusammenstellungen am Schluss, welche schwäbischen Geschlechtern gewidmet sind, deuten auf einen Schwaben als Verfasser hin. Er brachte Inschriften zusammen aus Stuttgart, Tübingen, Einsiedel, Ehingen a. N., horch, Heidelberg, Schlettstadt, lieichenweiher, Speier, Nürnberg, Regensburg, Warasdin, Mailand, Pavia, Forma, Ferrara, Bologna, Pisa, .Rom. In Bologna schreibt er aus der Universitätsmatrikel deutsche Studenten von höherem Bang oder gelehrtem Ruf aus, welche man jetzt auch in den Acta uationis Germanica) universitatis Bononiensis ed. Friedländer et Malagola (1887) p. 82. 106. 138. 141. 172. 194. 214. 250. 275 findet. Pap., XVIII. Jahrh., 32 Tafeln eingeschnürt zwischen Pappdeckeln. Abbildungen von Grabsteinen in württembergischen Klöstern und Kirchen. 1. Altertümer in der Klosterkirche zu Denkendorf mit einigen Anmerkungen. 1778 |'del. M. Knisei]. 11 Tafeln Tuschzeichnungen mit Va Bogen Text. 2. Prospect des Chors der Klosterkirchen zu Lauften samt denen Grabsteinen der daselbst gestorbenen Closterfrauen, aufgenommen 15 ff. Juli 1777 durch Feldmesser E. H. Mayer von Lauften. Ein zusammengefalteter Bogen mit Federzeichnungen. 3. Grabdenkmäler im Chor der Stiftskirche zu Tübingen. 20 Tafeln Tuschzeichnungen. 60. Pap., XVI. Jahrh., 135 Bl. Pergbd. Aus der Bibliothek des Oberrats, welcher die Handschrift im J. 1691 erwarb. üionis (Chrysostomi) Prusensis über de regno et gloria contra tyrannidem ad Divum Trajanum Imp. conscriptus, e gneco in latinum a Bartholomeo Amantio J. U. ü. ac cajsareo poeta aufhöre traduetus. Amantius, Jurist und Philolog aus Landsberg in Bayern, lebte um die Mitte des 16. Jahrh. Die obige Übersetzung ist nicht in die alten Ausgaben von Dio übergegangen und blieb unbekannt. 24 Histor. Handschriften in Qüarto Nr. 61. 62. 63. 61. Pap., XVI Jahrli., 7 Bl. Ungebunden. Beschreibung des Schloss Helffenstein, wie es gewessen ist und wie es verwacht ist worden und wen man auss- oder eingelassen hat biss man zahlt ao 1552. An diese Beschreibung knüpft sich von Bl. .?' ab ein Bericht, wie im sogen. Markgrafenkrieg 1552 Geislingen mit Helfenstein vom Markgrafen Albrecht von Brandenburg den Ulmern entrissen, aber durch sie zurückerobert -wurde. Beides ist in den Verhandlungen des Vereins für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwahen, Neue Heilte, Heft 5 S. 15 — 18 aus einem Ulmer Manuskript ediert von E. Manch, nur dass dort der Bericht vorausgeht und die Beschreibimf/ nachfolgt. C'h. 1<\ Stalin, ivirt. Gesch. 4, 518 citiert unser Manuskript unter seiner alten Nummer 51. 62. Pap., XVII. Jahrli., 124 S. Pergbd. Früher im Besitz des Oberrats. Friedrich Augustus, Herzog zu Wirtemberg, Beschreibung einer Reise von Genff aus durch die Provence und Dauphine II. Sept.—16. Okt. 1673. Gewidmet den Eltern des damals 19jährigen Prinzen, Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt und Herzogin Klara Aiujusta (von Braunschweig- Wolfenbüttel). Eine Beschreibung derselben Beise durch den Bruder des Obigen s. unten Q. ur. Gl. 63. Pap., XVIII. Jahrh., 528 S. Leder bd. Tentamen commentariorum de vitis et meritis Suevorum, inprimis Wirten- bergensium, in litteraturam orientalem auetore M. Christiano Davide Kesler, p. t. vicario eccl. Schorndorf. 1771. Der Verf. starb als Dekan in Backnang im J. 1801. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 64. 65. 25 64. Pap., XVII. Jahrk, 41 Bl, Pappbd, Früherer liesüzer Jo. Geo. Wagner, Chirurg in Slippingen 1775. Ulmerische Chronika [von Matth. Müller/. 1631. Der vollere Titel ist verzeichnet bei Q. nr. 236, unter iveleher Nummer ein besser erhaltenes Exemplar dieser Chronik steht, das am Sehluss noch weitere Zusätze hat. Vergl. ausserdem Q. nr. 87. Pap., XVII Jahrk Ende oder XVIII. Anfang, 111 BL Ruck und Eck in Pergament. Verzeichnis württembergischer Ortschaften nach ihrer Zugehörigkeit zu Bezirken. Ohne Titel. In der Regel blosse Nomenklatur, da und dort kurze Notizen. Es kommen zuerst die im Besitz von Klöstern befindlichen (Bl. 1 — 27), dann folgen die den herzoglichen Ämtern (Bl. 28—85), der Kammerschreiberei (Bl. 86 — 88), den Forstbezirken zugeteilten (Bl. 89 bis 107) Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Schlösser. Bei der zuletzt genannten Rubrik werden zwey alte Landbücher als Quelle genannt. Auf die 'Zeit der Abfassung lässt sich, aus folgendem schliessen: 1. Bl. 15 ist in einer Randbemerkung berichtet, dass das Schloss Hirsau im J. 1692 von den Franzosen, abgebrannt worden; 2. Bl. 88 wird Sietten angeführt als im Besitz der Herzogin Magdalena Sibglla (gest. 1712), Witwe Herzog Wilhelm Ludwigs (gest. 1677), befindlich. Den Sehluss (Bl. 113—117) bildet der Landschaftliche Fuess des Hertzogthums Württemberg aufifgericht ao 162 [eine vierte Ziffer weggeschnitten]. 20 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 66. 67. 68. 66. Pap., XVII. Jahrk, 110 S., wovon 21 — 28 unter Textverlust abgerissen, 65 — 80 ganz verloren sind. Pappbd. [Wendel Bilfinger, gest. 1661], Wahrhaffte Beschreibung, was sich mit der namhafften Vöstung Hohen-Asperg, deroselben Plocquierung, Belagerung und endlichen Übergaab von dem Augusto des 1634 Jars biss zum Augusto folgenden 1635 Jahrs fürnämblich zugetragenn. Die Belagerung Hohen-Aspe rgs durch die Kaiserlichen Jiel in die Zeit, da der Verfasser dieses Tagebuchs SpezialSuperintendent in Mark- gröningen mar (1633—34); er flüchtete rieh mit Familie in die Festung und machte die Belagerung mit. Ein Lied, zum Huhne der Festung (gedichtet? und) komponiert nach der neuen italienischen Manier von dem Sohne des Verfassers Johann Ludivig um 1640, bildet den Schiuss. Die Lücken dieser Handschrift lassen sich ergänzen aus dem Druck in Schmid- lins Beytr. zur Gesell, des Herzogth. Wirtenberg Tl. 1 S. 197 ff., ivelcher auf einer vo'lständigen Handschrift ruht; auch am Schlüsse bietet der Druck einige Zeilen mehr. Dagegen hat die Abschrift Q. ur. 104 unsere Handschrift in ihrer gegenwärtigen Lückenhaftigkeit zur Grundlage, ebenso die andere Fol. ur. 07. 67." Pap., XV 11. Jahrk, 03 S. Pergbd. Früher im Besitz des Oberrats. Description brieve d'un petit tour ou voyage qui a este fait par le Lyon- nois, la Provence et le Dauphine par Fferdinand] Vifilhclm] DfuxJ W [ürtembergim] ä Geneve le 31. Janv. 1674. Dieser württembergische Prinz von der Neuenstädter Linie, Sohn des Herzogs Friedrich, reiste zusammen mit seinem Bruder Friedrich August, von welchem eine deutsche Reisebeschreibung oben als Q. nr. 62 vorkommt. 68. - Pap., XV111. Jahrh., 21 Bl. Pergbd. Chph. Gottfr. Bardili, Rede auf den Tod des Herzogs Carl von Wiirtemberg, gehalten in dem grossen Hörsaale der Carls Hohen Schule [22. lehr. 1794]. Diese L'ede wurde auch gedruckt Stuttg. 1794. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 69. 70. 27 69. Pap., XVII. Jahrh., 18 Bl. + 77 S. Ungebunden. Akten über den Sonntagsstreit. 1650—70. 1. Eigentliche Relation von Abschaffung eines Predigers in Augspurg M. J. J. Bey(e)rs A<> 1669, so er selber beschrieben. 2. Schreiben desselben (hier Joh. Jac. Bair unterschrieben) an den Dekan Thomas Hopf in Schorndorf d. d. Augstburg 3. Juli 1670. 3. Copia unvorgreifflicher Gedanckhen wider Herrn Dr. Wagners Cancellarii zu Tübingen mit Herrn J. Jac. Bayern in Augspurg geführten Sabbath-Strittigkcit von Herrn M. .1. S. übergeben den 29. Juli 1670. 4. Schreiben des Dr. Mich. Walther, Hofprediger in Zelle, vom 24. Okt. 1650 an den Pastor Dan. Wülffer zu Nürnberg in Sachen der Sonntagshciligung. 70. Pap., XVI und XVII Jahrh., St. a—h in Putterat. Zur Geschichte der Grafen von Eberstein. n. Genealogia Eberstein. Deo auspice. Post nubila Phoebus. Acht Oktavblätter. Geburts- und Sterbe/alle in der Familie zwischen 1517 und 1540. b. Ebersteinisch Geschlecht von Anno 933 hero biss uf Ano....... Acht Oktavblätter. Schliesst mit dem Brüderpaar Philipp II. und Otto IV. — letzte Zahl 1569 —, hat es hauptsächlich auf Beschreibung der Wappen der Frauen, abgesehen und steht in Zusammenhang mit den Gemälden im Rittersaal zu Neu-Eberstein, kann aber der Zeit nach nicht von Kaspar Baidung, gest. 1540, sein, wie Krieg r. Hochfelden, Gesch. d. Grafen v. Eberstein, S. 295 angiebt. e. Ein titellose» Blatt mit Namen von Grafen und Gräfinneu von Eberstein samt deren Ehehälften ans dem 16. Jahrh. d. Catalogus der Graven und Grävin zu Eberstein sampt ihren Gc- mahln, Gemahlin und Nachkommen. 1.0 Fol.-Bl. in Quart gebrochen mit 201 Nummern; jüngste Jahreszahl 1584. e. Genealogia Eberstein. 1 Fol.-Bogen in Oktav zusammengelegt. Schliesst mit dem Brüderpaar Hans Jakob IL, gest. 1037, und Philipp HL, gest. 1009. f. Auszug aus einer Chronik betr. die Vermählung einer Tochter Ottos d. Gr. mit einem Grafen von Eberstein, brieflich, mitgeteilt an Graf 28 Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 71. Wilhelm IV. durch, Michel Ott von Achtertingcn Zewgmaister (cf. Ch. F. Stalin, wirt. Gesch. 4, 162. 270) d. d. 20. Dez. 1531. 1 Oktavblatt in einem Umschlag. (j. Historische Notizen über Gochsheim, mitgeteilt von Schulmeister J. N. Kühl in Ohringen. 1 Fol.-Bogen in Oktav zusammengelegt. h. Brief des Grafen Michael von Wertheim an den Grafen Wilhelm IV. von Eberstein ans Leipzig (Prid. Cal. Febr. 1545), wo er im Haas des Joach. Camerarius den Stadien obliegt. Fol.-Blatt. i. Inschrift vom Grabmal Wilhelms IV. von Eberstein und seiner Frau 1562 bezw. 1572. Oktavdoppelblatt. k. Federzeichnungen mit Bemerkungen über Stoff und Farbe der Kleider, über die Wappen, sowie mit Personalnotizen. Es sind ganze Figuren ans der Reihe der im Rittersaal von Neu-Eber'Stein früher vorhanden gewesenen Ahnenbilder, darstellend folgende 8 (jräjlich-eber steinische Ehepaare, welche hier der Kürze halber nur mit der Nummer der Liste bei Krieg ■von Hochfeldeit, a. a. 0. S. 295f. aufgezählt werden: nr. 1. 7. 8.15.16.17.") 18.**) 21.***) (übrigens ohne Namen), und endlich den Grafen Kasimir als Kind. 3 Doppelquartblätter, 1 einfaches Quartblatt und 1 Oktavblatt,. '*) Von Krieg zu erwähnen vergessen auf S. 297. **) Von Krieg als Kupfer zu S. 162 gegeben. ***) Mit aufgeklebtem Miniaturölbild des Grafen Johann Friedrich (?). 71. Pap., XVII. Jahrh., 60 Bl, Pappbd. Ulrici Bollingeri panegyrici tres de vita, rebus gestis et obitu D"' Georgii Principis Württenb. et Teccae, Comitis Montispel., heroico carmine conscripti. Acc. (fol. 56 — 60) cj. de vita et rebus gestis quibusdam D»i Friderici Ducis Württ. et Tecc. per annorum seriem usque ad nostrum tempus ( — [600) in tres panegyricos digesta. Voran geht eine Epistola dedicatoria ad Fridcricum ducem d. d. ex agro Schlcittorff. ao 1(502. Der Verf. war nämlich zwischen 1600 und 1610 Pfarrer in Schlaildorf; er starb als Stadtpfarrer in Waidenbuch den 26. Jan. 1612. Die Panegyrici auf den Grafen Georg sind gedruckt einzeln zu Tübingen 1605, dann im Anhang zu Bollingers Carmen de 16 adavis et adaviis priueipum et dueum Wirt. Lips. 1609. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 72. 7o. 74. 29 72. Pap., XVIII. Jahrk, 230 S. Lederbd mit Goldschnitt. Dedikationsexemplar. Aus der Bibliothek des Geh. Rats Frommann. Sammlung gegründeter Nachrichten von dem hochfürstl. wiirt. Closter S» Georgen auf dem Schwartzwald, dessen Fundation, Stiffter, Privilegien, Casten-Vogtey, zerschiedene Veränderungen und die Folge derer Prälaten betreffend, zusammengetragen von M. Joh. Georg Wüsten p. t. Pfarrern daselbsten A° 1755. Über den Wert der Arbeit s. Moser, wirt. Bibl. S. 334. Ein gleich ausgestattetes Ex. s. unter Q. nr. 126. Weitere Kopien Q. nr. 132 und nr. 1GO, letztere mit Zusätzen: 73. Per / 15J94-, zum Theil auch [15J95 in Schwaben, Tyrol, Welschlandt, Cärndten, Crän, Steur, Ostreich, Märren, Poemen und Franckhenlandt ...... volbracht, benebener Anzeigung viler denckwürdigen Sachen u. s. w. Auf der Decke steht: Subdieler Bericht der italienischen Reiss, ghar artlich beschrieben undt uffs vleissigs notirt durch Henrich Obrechten, dero zeitt gewesenen Uffsehern undt Wegweisern. Heise eines Elsässer Juden, bei welcher ein Angehöriger des Strass- burger Geschlechts Obrecht sowohl den Führer als den Beschreibet' gemacht zu haben scheint. Die Reise geht von Strassbiirg aus und dahin zurück. 30 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 75. 76. 77. 75. Pap., XVII. Jahrh., .92 S. Pergament de che. Ans der Bibliothek des Oberrats. Diarium Würtembergicum sampt einem Register und Appendice von den Rheingräffischen, dein durclil. Herrn Eberharten Hertzogen zu Württemberg zu Ehren verfertigt und theils uss den Reliquiis fürstl. Archivi theils anderst- wohcr colligiert durch mich Joh. Conr. Hellern, Hofregistratorn. 1640. Das Diarium enthält württembergische Geschichtsdaten nach den Kalendertagen. Erwähnt von J. ,T. Moser, wirt. Bibl. S. G3. 76. Pap., XVIII Jahrb., 4 Bl. Ungebunden. Historie von dem Abtritt und Widerkehr S>' Durchl. des Herzogs von Sachsen- Zeitz Moriz Wilhelm 1717—18. Die Geschichte dieser doppelten Religionsveränderung wird hier so gegeben, wie sie der Jenenser Professor Dr. theol. Joh. Franz Buddeus in einem Collegium privatissimum, seinen Zuhörern mitgeteilt hat. 77. Pap., XVII. Jahrh., 148 Bl. Pergamentrücken. Die Handschrift ist bezeichnet mit Lit. B; dem entspricht Lit. A in Q. nr. 79; letzterer Kodex gehörte ursprünglich dem Herzog Friedrich von Würltemherg-Ncuenstadt (1649), später dem Oberrat; denselben Besitzwechsel wird vorliegender Kodex hinter sich haben; jedenfalls trägt er den Stempel des Oberrats. I. Bl. 1 —24. Beschreibung des Hertzogthumbs Württemberg mit allen Stätten, Dörffern und Clöstern sampt dero Ursprung, Herkommens und Namens. Was hier gegeben wird, ist eine Zusammenstellung kurzer Notizen von Begebenheiten, welche sich auf die jeweils an die Spitze gestellte Ortlichkeit beziehen; dieselbe wurde nach Bl. 13 aus A/nlass des Landtags vom J. 1599 gemacht. Den Schluss bildet eine Nomenklatur der Ämter und' Vogteien, Städte, Schlösser, Klöster u. s. w. des Herzogtums. Angeführt von Moser, wirt. Bibl. S. 538. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 78. 79. 31 IL Bl. 25—148. Balthasar Mülschelins württ. Chronik. Sie erscheint hier ziemlich abgekürzt und abgeändert, namentlich gegen den, Schhm hin, welcher mit den Begebenheiten des J. 1610 eintritt (doch findet sieh Bl. 146' noch eine solche von 1614). 78. Pap., XVI. Jahrh., 209 ßl Pergbd. Aufgedruckt ist: Oberrath 1691. Der württembergischen Graven und Herrn Historia. Diese Chronik Ist in der Hauptsache identisch mit Fol, nr. 185, geht nber bloss bis in die Zelten Herzog Christophs. Der auf Bl. 1 genannte Georg Walz von Kirchheim ist doch wohl bloss der Schreiber. . 79. Pap., XVII. Jahrh'., 215 Bl. Pergbd. Besitzer der Handschrift war im J, 1649 Friedrich Herzog zu Württemberg-Neuen- Stadt: später ging sie an den Oberrat über. Die Signatur Lit. A weist auf Q. nr. 77, signiert als Lit. Ji. I. Bl. 3 — 13. Krieg zwischen Grave Ulrichen und der Stadt Esslingen [1449—50 J. Vcrgl. Fol. nr. 126. II. Bl. 14. Theilung des Fürstenthumbs Württemberg zwischen Graft Ludwigen und Ulrichen beeden Gebriiedern [1442]. III. Bl. 15. IG. Sagenhafte Erzählung von einem in Ulm hausenden Grafen von Württemberg. TV. Bl. 17—21. Lied, Hertzog Ulrichs zu Württemberg Widereinkunfft betreffend! Anno 1534. , Gott sey Lob im höchsten Thron." Am besten gedruckt bei Liliencron, hist. Volhsl. 4, 89 ff. V. Bl. 23—32. Triumph und Victoria, wie.... Herr Ferdinandus...... Erzherzog zu Österreich .... auff denn 25. May A° 1522 zu Stuttgarten eingeritten. Nach dem gleichzeitigen Druck: Stuttgart durch Hans von Frffort. '7. Bl. 32—34. Zwei zwischen Karl V. und Herzog Ulrich von Württemberg zur Zeit des schmalkaldischen Kriegs gewechselte Schreiben. Vergl. Eeyd, Ulrich 3, 460 ff. 32 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 80. 81. 82. VII. Bl. 35—215. Barth. Miitschelins Landbuch. VIII. ('zwischeneingebunden) Bl. JOD — 111. Zwei Prognostica von 1616 und 1572, das letztere von Paul Grabner. 80. a. b. Pap., XVIII. Jahrh., a. 253, b. 348 Bl. Pappbd. Commercium epistolicum Chph. Forstneri et Jon. Alberti Portneri. Abschrift, wie es scheint, für den Prälaten Bernhard gefertigt, übereinstimmend, mit Q. nr. 119, wo das Nähere. Was dort im ersten Bande fehlt, fehlt auch hier. Einen Brief von Forstner, den Q. nr. 119 nicht (mehr?) enthüll, bietet Q. nr. 80, a. auf Bl. 103. 81. Pap., XVI. Jahrh,, 132 Bl. Lederbd. Bilgerfardt gehn Jherusalem, AI Kayren in Egipten unnd auff den Berg Sinay durch mich Albrehten Graven zu Lewenstein unnd Herrn zu Scharpffenegckh volbracht (30. Mars 1561—16. Aug. 1562). Mit Widmungsschretiben des Grafen an den Herzog Friedrich von Württemberg-Mömpelgard. Gedruckt im Reyssbuch des Id. Landes (1584) 8. 188—212. Über den Grafen und seinen Bericht vergl. Tobler, bibliogr. yeogr. Palästina S, 77. Röhricht und Meisner, deutsehe Pilgerreisen nach dem hl. Lande (1880) S. 533ff. 580, iDO noch weitere Handschriften nachgewiesen werden; ferner Röhricht, deutsche Pilgerreisen (1889) S. 248—252. öd. Pap., XV iL Jahrh., 114 Bl. Pappbd. Bl. 1 — 145. (Annibale Angelini) Historia piü vera della Ribellione e del Riacquisto del Regno di Bohemia. L'anno 1620. //. JH. 147—100. Instructione al Vice-Re di Napoli. III. JH. 107—174. Pretensioni del Sig" - Duca di Savoia sopra il Mon- ferrato. JJer Verf. von St. I , welcher sieh erst auf JH. 19' nennt, beschreibt nach einer kurzen historischen Einleitung den Feldzug des I Histor. Handschriften in Quarto Nr. 83. 33 Kurfürsten Maximilian I. von Bayern nach Oberösterreich und Böhmen, dessen bedeutendstes Ergebnis der Sieg der Katholiken am weissen Berge war, Tag für Tag von dem Aufbruch des Kurfürsten aus München (22. Juni) bis zu seiner Heimkehr (25. Not). 1620), Er war als Begleiter des Karmeliterpaters Dornenico di Gesa Maria, welcher in dem Buch öfters erwähnt wird ( Bl. 19\ 33. 93'—04. 120'), nach, Deutschland gekommen und stiess am 19. Juli in Schärding zu dem Kurfürsten. Der ganzen Erzählung zufolge machte der genannte Pater, welcher eben hiezu von Papst Paul V. gesendet tvar, den Zug mit (s. auch Gindely, Gesch. d. 30j. Kriegs 3, 251. 339. 360 f.) und so auch sicher sein Begleiter; nur ist auffallend, dass er sich Bl. 3 nicht auf das Mitdabeige wesensein beruft, sondern verschiedene Relationen anderer „Autori" und Mitteilungen von Augenzeugen als seine Quellen nennt. Eine Abschrift dieser Relation aus unserem Kodex besitzt seit 185G das mährische Landesarchiv. Gindely hat sie dort eingesehen und zu seiner Abhandlung: „Ein Beitrag zur Biographie des P. Dominions a Jesu Maria 1 ' {Archiv f. österr. Gesch. Bd. (15 S. 137 ff.) benützt. 00. a. b. Pap., XVI. Jahrh., a. 44, b. 45 beschriebene S. Papier decke. Recupperation des Fürstentums Wirttembergs ao 1534. Hans Börach, gest. 1578 als herzoglicher Rentkammerrat (s. Cru- sius, Annal. Suev. 2, 766), welcher dieses historische Gedicht zweimal schrieb und das eine Exemplar (a.) dem Herzog Ludwig von Württemberg , das andere (b.) dem, Herzog Friedrich (Mömpelgarder Linie) widmete (1575), ist nicht der Verfasser desselben, so wenig als Joh. Aukeliu, Schulmeister zu Schorndorf, welcher in einer andern, ursprünglich im Besitz Veesenmcyers (vergl. dessen Programm: Aliquot codicum manuscrip- torum, quos possiäet —, index. Ulm, 1822 p. 12), jetzt in der Ulmer Stadtbibliothek ( Miscellanband 4° nr. 108—116) befindlichen Abschrift unterzeichnet ist. Eine vierte Kopie, welche K. Ph. Conz in Händen hatte, nennt am Schluss als den Verfasser Thom, Volz, von welchem ein anderes Lied aus derselben Zeit bei Liliencron, hist. Volksl. 4, 79 f. (vergl. 70) gedruckt ist. Diese vierte Kopie liegt dem Drucke zu Grunde, welchen Conz in Hormayrs Archiv für Geographie, Historie u. s. w. Jahrg. 11 (1820) nr. 59. 61. 62. 63 von unserem Gedicht veranstaltete. In dem Bibliothekexemplar dieses Drucks schrieb Ch, F. Stalin Varianten aus der HandBchr. d. k. äff. Bibl. Stuttg. I, 2. 3 ?A Histor. Handschriften in Quartö Nr. 84. 85. 86. bessern Ulmer Handschrift bei. Im wesentlichen nach Conz gab lAliencron, hist. Volks!,. 4, 70—75 das Gedicht, wieder. Der Verfasser der Reimchronik über Herzog Ulrich, (Poet, et philol. J<'ol. nr. 39, herausgeg. von Scckendorff in der Hill, des lit. Vereins LXXIV) hat unser Gedicht grösstenteils wörtlich aufgenommen; rergl. Bl. 145 — 160 der Handschrift, S. 133—147 des Drucks. 84. Pap., XVI Jahrh., 381 S. Lederbd mit dem vorne und hinten eingepressten württ. Wappen. Stammbuch des Herzogs Friedrich I. von Württemberg. 1574. Mit Einträgen und gemalten Wappen meint adeliger Personen ans den siebziger nnd achtziger Jahren des 16. Jahrh. Ein durchschossenes Exemplar von Joh. Posthii tetrasticha in Ovidii Metamorphoses acc. Virg/lii Solls figurce Fcf. 1569 ist zu diesem Stammbuch verwendet. Das Buch ist besprochen von Max Bach in den Württ. Vierteljahrsheften 10 (1887) S. 100 f., ico auch die Namen der fast durchaus dem württ. Adel ungehörigen eingetragenen Personen zu finden sind. 85. Pap., XVII. Jahrh., 15 Bl. Ungebunden. Daten aus der württ. Geschichte von Eberhard im Bart bis Johann Friedrich. Den Schluss bildet K. Karls V . Drohbrief an Herzog Ulrich . 9. 10. 13. 20. 21. 28. 38. 4ü. II, 17. 34. 51. 55. 62. 63. 69. 86. 92. Eilenbog, Udalricus, frater, medicus I, 5. 31. 34. 78. 79. IT, 25. Erasmus, Boterodamus II, 99. Ery, Joann. 1, 18. " Fuchshart, Augustinus I, 4. Gesler, Joann., ex sorore nepos II, 43. 90. Grauj'f, Phil. I, 95. Man, Ludoo., hospitalarius Memmingensis I, 14. 15. IG. 19. 24. 26. II, 67. Häuser, Wolfg. I, 6. 7. 17. 36. 47. 81. 85. 94. II, 3. Hof malst er, Joann. I, 87. Iloltzman, Vit. 11, 13. Hopp, Jac. II, 33. 11 um et, Andr., prceceptor Memmingoisis 1, 88. Jacobus, hospes de Montemarkr 1, 39. Iserinus, medicus II, 56. Käglin, Ludov., presbyter II, 4. Kneller, Joann., Wilensis II, 44. 69.70. Kneringer, Gallus, in Faucibus II, 40. Krettin, Nie, Bavenspurgensis II, 28. Lapidanus (a Lapide), Marquard,, pixepositus Babenbergensis et canonicum Augustensis II, 88. 94. 97. Locher , Jac., cognom. Philomusns II, 48. Lucas, Minorita in Lentzfrid II, 7. Othmarus, Argentinus 1, 91. Pellicanus, Conr. II, 73. Petrus, Wimpinensis II, 15. Peutiuger, Conr. I, 63. 65. 66. 68. 82. II, 45. 57. 58. 84. 87. 89.*) Propst, Pelagius II, 50. Pruchner, Nie, Augustinus I, 62. II, 27. 31. 46. 49. licuehlin, Joann,, Phorcensis 1, 70. 72. 73. 75. 77. II, 9. 23. 26. 47. 71. 77.**) liegschfelder, Conr., in monasterio Campidonensi II, 16. llieius, Paul II, 80. Sättelin, Gordianus, canonic. Constant, 1, 37. Schelfdorff, Wolfg. II, 78. Sebastianus, vicarius in Eck 11, 24. Simler, Geo. I, 89. Sogodunus, prior Carthusm Nurenbergensis I, 93. 96. Steidlin, Senr., presbyter I, 99. Stoppel (Stopell), medicus Memmingensis 1, 2. 11. 32. 40. 98. 100. 11,2. 12.***) 54. 64. Stuntz, Hieron. II, 36. Swertz, Sixtus I, 50. Unglert, Casp., in Grinen- bach 1, 45. 54. Wagner, Alexius I, 48. 53. 55. 69. Wesyechin, Ursula, nonna in Ileppach (Hegbach) I, 84. II, 6. Westernaeher, Alex. II, 10. Geo. II, 22. Widenmann, Leon,, abbas Ottenburauus I, 80.f) II, 35. Zanggeried, Dan., theologus, concionator Heidelb. 1, 22. Zatz, Joann., I, 1. 97. Bei den Briefen an Ellenbog sind die Schreiber folgende: Adelmann de Adelmannsfelden, Bern., canonicum II, 82. Ellenbog, Udalr. *) Drei Briefe Ellenboys an Peutinger sind abgedruckt in l'-i sermones con- vivales de mirandis Germanica antiquitatibus ed. Zapf. Augsb. 1780. **) Sämtlich publiziert von Geiger in Joh. Beuchlins Briefwechsel [Hill, d, lit. Vereins CXXV1). ***) Publiziert von Geiger in der, Osten: Viertelj. Jahrg. 10 (1871) 6'. 457 f. ■f) Publiziert von Geiger in ders. Zeüschr, Jahrg. 10 (1871) 8. 453—457. 42 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 100. 101. 102. /, 29. 30. 33. Erasmus, Roterodam. II, 100. Kneller, Joh., Wilensis 11,66.68. Othmarus, ArgenUnus I, 92. Peutinger, Conr. I, 64. 67. II, 59. Pellicanus, Conr., Rubeaquensis, Ord. min. II, 72. P ruckner, Nie, Eremitanus l, 61. II, 30. R e u c hl in, Joann. Phoi xensis 1, 71. 74. 76. II, 1. 11. 74. 79.*) llicius, Paul-, artiwm et medicince eultor II, 91. Unglert, Casp., I, 14. Valerius I, 35. Wagner, Alexius 1, 49. Ausser Briefen finden sich in dem Kodex noch folgende weitere Stücke: Sequentia de So Martyre Theodoro edita per Alex. Wagner 1, 55. Nie. Eilenbog oratio in mortem Wolfg. Hauseri II, 8. Ej. apostraphe (sie) ad libros paternos II, 39. De oratore veneto ad regem Hispanise misso. ßl. 214'. *) Sämtlich publiziert von Geiger in Jo. Beuchlins Briefwechsel. 100. Pap., XV 111. Jahrh., 14 Bl. Ungebunden. Timothei Philadelphi evangelisches Bedenken über die gerichtliche Execu- tion an dem Juden Joseph Süss Oppenheimern den 4. Febr. in Stuttgart geschehen. 1738. 101. Pap., XVII. Jahrh., 4 Bl. Ungebunden. Aus den Sammlungen des lieg.liats Tux. Schreiben der ungarischen Reichsstände an den Papst [Klemens VIII. ] d. d. Posonii 12. Mari 1596, mit der Bitte um kräftige Massnahmen zur Vertreibung der Türken (Kopie). 102. Pap., XVI. Jahrh., 55 Bl. Jederbd. Atlas des Herzogtums Württemberg. Auf dem, ersten Blatt ist Herzog Ludwig von Württemberg in seinem 21. Lebensjahr gemalt; neben ihm liest man auf zwei Tafeln ein „para- •mgthisches" Gedicht, lateinisch und deutseh, worin Ludioig redend eingeführt wird und von der Übernahme der Regierung nach längerer Vormundschaft spricht. Beide* führt auf das J. 15T5 als Entstehungszeit des Atlas, dessen Histor. Handschriften in Quarto Nr. 103. 104. 43 Verfertiger unbekannt ist. Ein zweites Blatt enthält die „Generaltafel über des gantzen Fürstenthumbs Würtemberg". Hierauf folgen die einzelnen „Thail und Ämpter": a) unter der Staige Taf. I—XXIV. b) ober der Staige Taf. XXV -LI. Die 51 Karten sind gemalt und mit den Wappen der Amtsstädte geziert. 108. Pap., XVII. Jahrk, 185 Bl. Pergbd, Aller See und Weyher im gantzen Hertzogthumb Württemberg (ausserhalb desselbigen Clöstern zugehörig) aigentliche grundliche Beschreibung. Der ungenannte Verfasser dieser Beschreibung nahm wahrscheinlich an dem Vermessungswerk Jakob Bammingers (s. Fol. nr. 261) teil, ist jedenfalls mit demselben wohl bekannt, zählt die Seen ziemlich in derselben Ordnung auf, in welcher Bammingers Tafeln sich folgen, giebt ihnen ge- ivöhnlich denselben Flächeninhalt, wiederholt die beschreibenden Worte Bammingers mitunter wörtlich, fügt aber teils einzelne Seen hinzu, welche bei Bamminger nicht behandelt sind, teils giebt er eine umfänglichere Schilderung und Notizen aus La gerb Heitern wie aus dem Gewohnheitsrecht über die auf die Seen bezüglichen Fronpjlichtigkeiten (S. 105 — 108 liest mau einen Vertrag vom J. 1517, betr. den See bei Unterweissach). Was die Zeit der Abfassung betrifft, so erscheint Bl. 123 Herzog Friedrich als lebend gedacht. Übrigens bringt eine Bandbemerkung von derselben Hand, wie die ganze Handschrift, die Notiz, dass im J. 1655 der (Jcrliuger See gegen Wald vertauscht worden sei. 104. Pap., XVIII. Jahrh., 184 S. Pappbd. [Wendel Bilfingers] Wahrhaffte Beschreibung, was sich mit der namhafften Vestung Hohenasperg, derselben Bloquirung, Belagerung und endlichen Über- gaab von dem Augusto des 1634«" Jahrs bis zum Augusto folgenden I635« - Jahrs fürnehmlich zugetragen. Modernisierende und nicht sehr exakte Abschrift von Q. nr, 66, welche damals, als die Abschrift genommen wurde, schon die Lücken hatte, die sie jetzt zeigt. Jäinc andere Abschrift s. Fol, nr. 97. 44 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 105. 106. 107. 108. 105. Pap., XVIII. Jahrk, 59 Bl, Pappbd. Memoire de l'ancienne ville d'Herculea [Herculaneum]. 106. Pap., XVIII. Jahrk, 91 Bl. Pappbd. Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt, Selbstbiographie. Kopiert aus dem Orig. Q. nr. 91, welches Friederike, die letzte Herzogin von der Neuenstädter Linie (gest. 1781), damals, ah die Abschrift gemacht wurde, im Besitz hatte. 107. Pap., XVIII. Jahrh., 256 S. lose Bogen in einem Faszikel. Joh. Val. Andrea vita ab ipso conscripta (I. I —8). Abschrift, von Segbold bei seiner Übersetzung benützt; vergl. im zweiten Band seiner Selbstbiographien berühmter Männer die Anm. auf S. 242 mit 8. 1G9 der Handschrift. Vcrr/l. Q. nr. 140. Okt. nr. 55. 57. 108. Pap., XVIII Jahrh,, 38 Bl. Pappbd. Species facti und darauff formirt- und eingerichtetes öffentliches Manifest von mir Forstnern von Braitenburg in Dambeney wieder meine Feinde und Verfolger in Stuttgardt, aus welchem die Wahrheit erscheint und die Lügen s. v. zu Nichte werden. Verf. ist Geo. Briedr. Forstner v. Dambenog, Oberhof mar schall in wilrtt. Diensten, gest. 1717. Die obige Schrift erschien französisch und deutsch, in ersterer Sprache mit dein Titel Apologie (Londr. 174G); vergl. auch Moser, wirt. liibl. S. 404 und Fol, nr. 389. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 109. 110. 111. 45 109. Pap., XVI und XVII. Jahrh., 384 Bl. Pergamentdecke. Mich. Beringers, Professors in Tübingen (gest. 1625), Aufzeichnung von Erlebnissen und Briefbuch. 1595—1624. lieriiiger stand in Briefwechsel mit fürstlichen Personen, so mit Herzog Johann Friedrich von Württemberg, dessen Hofmeister er gewesen, mit der Markgräfin Elisabeth von Baden und andern. HO. Pap., XVIII. Jahrh., , r )13 Bl. Pappbd. Exzerpte des Klosterpräzeptors Joh. Conr. Ergezinger in Blaubeuren zur württembergischen Geschichte. Bl. 1 — 21. Abscli rift einiger Dokumente. Bl. 22 — 71. Chronikexzerpte nach Orten verteilt. Bl. 74 — 79. Desgl. in chronologischer Ordnung. Bl. 80 — 92. Desgl. wieder nach Orten verteilt. Bl. 92 — 143. Exzerpte aus Büchern und Zeitungen über die staatsrechtliche Stellung Württembergs und über die neuere Geschichte des Herzogtums, besonders in den JJ. 1741 — 46. Bl. 145—241. Patria 1735—47, enth. Tagesereignisse, Personalnotizen u. s. w. Bl. 247 — Schluss. Württembergische Manns- und Frauenklöster. Über den Verf. vergl. unten bei Q. nr. 118. Hl. Pap., XVIII. Jahrh., 280 Bl. Pappbd. Aus der Bibliothek des Gelt.Rats Frommann. Miscellanea Württembergica, gesammelt von dem gelehrten Mitglied des Oberrats Christian Lang (gest. 20. Apr. 1738). Bl. 1 — 7. Register über die fürstl. württ. Privilegien, Recess und Confirmationen. Bl. 12 — 16. Abriss des Münsinger Vertrags 1482 (in Beysehers Sammlung der württ. Gesetze 1, 48!) ff.). 46 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 112. 113. Bl. 18—02. Tübinger Vertrag 1514, dessen Erläuterung 1520 und Bestätigung 1551 (ebenda 2, 40 ff. 57ff. 85 ff.). Bl. 64 — 68. Aus Herzog Ludwigs Testament 1587 [ebenda 2, wo ff.). Bl. 82 — 85. Leben Eberhards d. J. nach der württ. Geschichte von Walz. BL 85 — 80'. Kloster Zwiefalten nach einer Handschrift der herzogl. Bibliothek. BL 92—109. Fürstbrüderlicher Vertrag 1617 (bei Beyscher 2, 313 ff.). BL 112 — 179. Herzog Johann Friedrichs Instruktion zur Landesvisitation d. d. 14. Apr. 1619. Bl. 184-215. Landtagsabschiede aus den JJ. 1629, 163.-!, 1652 (bei Hey scher 2, 328 ff. 340 ff. 379 ff). BL 218-231. Freundbrüderlichen Vertrags Abschied 1649—51 (ebenda 2, 357 ff.). BL 231—260. Testament Eberhards III. 1664—74 (ebenda 2, 40iff.). Bl. 278—280. Diplom Kaiser Leopolds wegen des Prädikats „durch- lcuchtig" d. d. 6. März 1664 (ebenda 2, 39Sff.). 112. Pap., XVIII. Jahrh., 211 Bl. Lederbd, Neue historisch-geographisch- und topographische Beschreibung Dacise mediterrane» oder des heutigen Fürstenthums Siebenbürgen. 1735. (Übertitel: Syllogc historico-politica s. scriptorum historiam Hungarise et Transylvanhü civilem traetantium Collectio.) Pap., XVII. Jahrh., 238 Bl. Pappbd. I. Bl. 1 — 107. Summarische Verzaichnus von Ankhunfft und Auffnemmen dess fürstl. württ. Stammens biss zuo unnser Zeit auss Aventini, Naucleri und Trithemii scriptis, auch M. Crusii annalibus suevicis hin und wieder zusamengetragen, wie auch andern Auetoribus. Verf. ist Joh. Augustin As sunt, wie aus Q. nr. 130 hervorgeht, ivo das Werk komplet (bis zur Begierungszeit Johann Friedrichs gehend) wieder vorhanden ist; hier hört es mit dem Tode Eberhards im Bart auf. IL Bl. 108 — Schluss. Abschrift des Drucks: Ein Büchlin inhalttcndt die Stifftung dess Stiffts S. Peters zum Einsidel im Schönbuch 1492. Ulm, H. Reger 1493. Histor. Handschriften in Quavto Nr. 114. 115. 116. 47 114. Pap., XVIII. Jahvh., 55 Bl. Huck und Eck in Leder. Etwas Historisches und Statistisches über Schorndorf von Carl Friedrich Wilh. Schmid, der Weltweisheit Candidaten im herzoglichen Stift. 1781. So laufet (hier bloss suppliert) der Titel in einem andern ton uns eingesehenen Exemplar, welchem eine Widmungsschrift an Prof. Basier in Tübingen beigegeben war. Der Verf., ein geborner Schorndorf er, starb als Schaff und Syndikus in Frankfurt a. M. den 31. Jan. 18,21. Über seinen Lebensgang s. Gradmann, das gelehrte Schwaben S. 568. •T. G. Bosch in seinem Buch: Schorndorf und seine Umgebung (1816) hat diese Schrift zu Grund gelegt; s. Beschr. des OA. Seh. S. 76. 15. Pap., XVI]I. Jahrh., 36 S. In Seide gebunden. Verzeichniss sämtlicher Craisschlussmäsigen Strassen in Schwaben nach denen 4 Crais-Vierteln abgetheilet nebst einigen in und auserhalb des Craises mit denen herzoglichen Landen in Verbindung stehenden Strassen. Von Gustav Heinrich von Mylius, Obristlieutnant und Flügeladjutant. 1784. 116. Pap., XVIII Jahrh., 283 + 32 S. Ruck und Eck in Pergament. Notitia manuscriptorum bibliothecae Rhedigerianse. Acc. [p. 240—283] App. de manuscriptis Ssebisiauis. Allig. ]p. 1 — 52] Notitia utriusque globi. Die Bibliotheken des gelehrten Thom. v. Rhediger (gest. 1576) und des Ratsherrn A. v. Sebisch [gest. 1680], beide von ihren Besitzern der Stadt Breslau vermacht, waren ursprünglich in der Elisabethkirche aufbewahrt, sind aber jetzt Bestandteile der Stadtbibliothek. Was wir unter Q. ur. H4 eds Enumeratio Codd. mscr. Bibl. Vratisl. Elisabethance haben, ist eine defekte Abschrift des Katalogs der Rhediger- schen Bibliothek. 48 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 117. 117. Pap., XVII. Jahrh., 623 Bl. Pergbd. Aus der Bibliothek des Geh.ltats Frommann. Sammlung von Prognostica, Zeitgedichten, Pamphleten, Dialogen, Bedenken, fürstlichen Schreiben u. dergl. zwischen 1550 und 1630, in Abschriften (zum Teil aus Drucken), mit besonderer Berücksichtigung Württembergs angelegt. /. Bl. 1—8. Ettliche seltzame Propheceyungen, geweissaget von dein alten M. Wilhelmo Friessen von Mastricli (1558 — 1503). 2. Bl. 8'—l0'. Auslegung eines Bilds durch Capistranus. 3. Bl. 11 — 12. Zeittung aus Augspurg 1625. 4. Bl. 12'—13. Carmen non tarnen lugubre de obitu Annas Imp. E. 5. Bl. 13'—93. Amandus Veridicus: Vom Reichstag a. 1613. 6. Bl. 93'—94'. Versus Pontificii cujusdam cum responso (1582). 7. Bl. 94'—95. Varia Carmina seynd auff der Gassen alhie zu Regens- purg funden worden. Warnung darauff gestelt durch einen Sächsischen. 8. Bl. 95'—99'. EineVcrglcichung mit einem Floch und einem Jesuiten. .9. Bl. 100—101. De adventu Spinolse (versus). 10. Bl. 101—101). Cippus ad tumulum unionis erectus acc. fatnm Calvinisticum 1621. 11. Bl. IOC'—107. Pasquill den 23. Martii aussgeworffen. 12. Bl. 107—114. Zeittung aus der Pfalz 1620. Zeittung aus Worms. 13. Bl. 114'—115. Triumphus unionalis durch Patienten Nil-cft'ectivum Nobilem Francz, gedruckt 1621. 14. Bl. 115'—116'. Ambr. Spinolse mandatum Oppenh. 14. Sept. 1620. 15. Bl. 117—122. Epistola Ferdinandi II. ad Balth. de Zuüiga. 16. Bl. 122'—123. Prognosticon 1622. 17. Bl. 123'—140. Schriftenwechsel zwischen Kaiser Ferdinand II. und den Ständen von Österreich o. d. E. 1626. 18. Bl. 141—149. Andr. Förner, methodische, harmonische und schriftmässige Schriffterclärung der Herren Jesuvvider. 19. Bl. 149—105'. Kaiserliches Patent an die 3 evangelischen Stand in Österreich o. d. E. d. d. Linz 10. Okt. 1625. 20. Bl. 105'—168'. Nevve Zeytung .. . von dem Kloster bey Kirchen an der Tcckh (Brand durch Blitzschlag 1626; s. Besehr. des OA. Kirchheim S. 134). 21. Bl. 168''—171'. Ein Liedt von deren in A» 1626 den zu Nagold angefallenen neweu Holtzhüttin. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 117. 49 22. Bl. 172—198. Exercitationes Wakeriano-syntactica) tres autore M. Chr. E. (drei halb lateinisch halb deutsch ahgefasste Biologe). 23. Bl. 193'—233. Vom Wurm-Schnitt-Messer (Gedicht). 24. Bl. 253 - 260. Verlauft" dess Bauren-Uffstandts ob der Enns a. 1626. 25. Bl. 260'-261. Der 23. Psalm Davidts im Thon: Wie nach einer Wasserquelle durch M. Geo. Conr. Maiolern, Pfarrern in Velbach. 26. Bl. 261'. Ad Danise regem 1626. 27. Bl. 261'—263. Graft" Ernsten von Mansfeldt Zodiacus vitae. 28. Bl. 263—269. Kurze Beschreybung einer ganz wunderlichen und mannlichen That, so sich begeben a. 1625 den 26. Dec. in Cannstadt under der Morgenpredig. 29. Bl. 269'—297, 305—309. Briefwechsel Kaiser Ferdinands IL und Herzog Johann Friedrichs von Württemberg in Sachen des Tübinger Professors Theod. Thummius nebst 2 Entschuldigungsschreiben des letztern 1627—28. 30. Bl. 297—301. Prognostication Theophrasti Paracelsi. 31. Bl. 301'—305. Resolutionen Ferdinands IL, betr. die Evangelischen in Österreich unter der Enns, 11. Juni 1620—14. Sept. 1627. 32. Bl. 309'—324. Discurs oder Gespräch der Planeten Saturni und Martis über den jetzigen geführten Krieg in der Christenheit ao 1628. 33. Bl. 324-325. Prognosticon uff das 1629. Jahr. 34. Bl. 325—329. Schreiben der 4 Curfürsten an den Kaiser, die nach dem Passawischen Vertrag oecupierten Klöster betr., d. d. 20. Sept. 1627. 35. 329—330'. Extract aus K. Rudolfs IL Resolution vom 27. Juli 1590, den geistlichen Vorbehalt betr. 36. Bl. 330' — 331. Der Evangelischen in Böheim Abschid und Zehrung. 37. Bl. 331 — 337'. Copia eines vertrawlichen Schreibens, darinn viel der Papisten Practickhen begriffen 1628. 38. Bl. 337'—338. Spottlied auf den gehenkten Jak. Lieb, Verwalter des Stipendiums in Tübingen 1629. 39. Bf. 338—340. Declaration des Königs in Hispanien (1629). 40. Bl. 340' — 341'. Oratio legati regis Galliffl Venetiis babita pro reeipiendis Jesuitis cum responsione procuratoris S. Marci 1628. 41. Bl. 341'—345. Aviso von einem vornemen kais. Officicr3. Jan. 1629. 42. Bl. 345—348. Extract aus einem vertrawlichen Sehreiben 12. Jan. 1629. 43. Bl. 348 — 353. Copia eines intereipirten Schreibens von Chur- bayern an Churmayntz d. d. 5. Dec. 1628. 44. Bl. 353. Grabschrift des Pfalzgrafen Friedrich Heinrich (gest. 7. Jan. 1629). Haiidschr. d. k. Bff. Bibl. Btuttg. I, 3. 4 50 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 117. 45. Bl. 354 f. Weisssagung eines sibenbürgischen Propheten 1629. 4(1. Bl. 356 — 357. Contenta des * ,1„' 1G29 von den kais. Com- 28. März missariis zu Kauffbewren der evang. Bürgerschaft eröffneten kaiserl. Befehls. 47. Bl. 357—301. Ermahnung an die Teutschen 1583 (Lied). 48. Bl. 361—375. Schlifft an unsere liebe Teutschen 1628. 49. Bl. 375 — 381'. Informatio catholica ad Cfflsaream Majestatem de modo procedendi in negotio restitntionis bonorum ecclesiasticorum. 50. Bl. 382 —383'. Schreiben von Cburbayern (Maximilian I.) an Reichsvicekanzlern d. d. 3. Jan. 1629. 51. Bl. 383' — 397". Schreiben in Sachen der Restitution der Klöster: a. Ferdinand II. an Herzog Ludwig Friedrich von Württemberg 21./22. Mart. 1629. b. der letztere an den Kaiser 8. Apr. 1629. c. Kurfürst Johann Georg von Sachsen an den Herzog von Württemberg 15. Apr. 1629. d. Prälaten und Landschaft des Herzogtimms Württemberg an den Kaiser 29. Apr. 1629. 52. Bl. 397' — 399. Extract curbayerischen Schreibens an die Kay. Mayt, darinnen rationes et circumstanthe ineundae pacis erinnert werden (1629). 53. Bl. 399 — 402. Bedenckben der württ. Theologorum zu Stuot- garten (mit Beilagen), betr. die Restitution der Klöster und Stifter. 54. Bl. 402 — 403'. Ein christlich Lied umb Schutz wider die Feind der Kirchen. 55. Bl. 405 — 489'. Lobspruch von der Stadt Weyl zu Schwaben. 50. Bl. 497—521. Christliche Schuolbeicht von Jak. Wolffstirnen, Prreceptore zuo Schorndorff 1629. 57. Bl. 529 — 530. Das 14. Capitel Esaise, dem gewessnen Vogt zuo Backhnang Jacob Bestlin zuo Ehren invertirt. 58. Bl. 530'—540. Pasquillus novus wider den gewessnen Land- procurator Georg Esslingern mit seiner darauff gethanen Verantwortung. 59. Bl. 540—548. Deutung von Esra IV, 11. 12 auf das Haus Österreich. 60. Bl. 548' — 550'. Colloquium inter aliquot prineipes. 01. Bl. 551—558. Reichs- und Weltspiegel 1629. 02. Bl. 558 —55.9'. Prophezeihungen. 03. Bl. 559'—505. Unterthünigste Relation von der jüngsten Con- sultation bey den Generalstaden von Holland. 04. Bl. 505—500'. Mercurius (Zeitgedicht). 05. Bl. 567 — 585'. Ferdinands IL Deduction der Ursachen, warumben beede Gebrüdern Hertzog Adolph Friedrich und Hans Albrecht v. Mechel- burg ihrer Fürstenthumben und Landen privirt und entsezt worden 9. Juni 1629. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 118. 119. 51 66. Bl. 585' — 588. Werbung Hcrtzog Albrechten von Fridlandt umb Jungfraw Magdenburg sampt ihrer abschlägigen Antwort und Corbit 1629. 67. Bl. 588. Reimschrift auf den neuen cursäohsischen Reichs- thalern 1629. 68. Bl. 588' — 590. Lied von Printz Heinrich Friderichs von Uranien Werbung an die Statt Hertzogenbusch und derselben Überkommung 1629 (Fortsetzimg Bl. 592). 69. Bl. 590 — 592. Eine schreckliche doch wahrhaftige nevve "L&y- tung, so sich begeben und zuogetragen hat in dem Württemberger Lande drey Meylen von Stuttgart bey der Statt Kirch am Neckher genant 1626. Dasselbe wird oben nr. 20 richtiger von Kirchheim unter Tech erzählt. 70. Bl. 592'—599. Wahrhafte und aygentliche Besclireybung von Auffkommen und Erbawung, wie auch ersten und andern Belagerung, Eroberung und Zerstöhrung der weitberuembten Statt Magdeburg. 118. a. b. Pap., XVIII. Jahrh., a. 665, b, 627 Bl. Pappbände. Aus der Bibliothek des Geh.Bats Frommann. Primum ac tenue historise monasterii Blabyrensis rudimentum 1095—1747 cura et studio M. Johann. Cunradi Ergezingeri. Blabyrae 1747. Der Verf. widmete dieses hauptsächlich, nach den Akten der Seminarregistratur ausgearbeitete Werk dem lieg.11. Fr. W. Frommann, welcher den Anstoss zur Abfassung desselben gegeben hatte. Frgenzinger ivar damals Klosterpräzeptor (1723 — 59), später wurde er Abt (1759—62). Prof. Sigwart benutzte dieses Manuskript in dem 1861 erschienenen Programm des Seminars Blaubeuren. 119. a. b. Pap., XVIII. Jahrh., a. 444, b. 401 Bl. Pergamentbünde. Der Professor und Antiquarius Joh. Clin. Volz in Stuttgart (gest. 1783 als Abt von Bebenhausen) erwarb diese Sammlung von dem Vogt Joh. Ernst Pistorius in Winnenden, welcher sie aus der „Erbscfiaft des ehemaligen Begierungsrats Jo. Ad. Mayers, Cru- siani", erhalten hatte. Von Volz erkaufte sie die Bibliothek. Commercium epistolicum Christophori Forstneri et Joh. Alberti Portneri. Der erste Band enthält Briefe Christoph Forstners, Kanzlers der Grafschaft Mömpelgard (gest. 1667), gerichtet an verschiedene Staatsmänner und Gelehrte, besonders an den Reichshofratsassessor Joh. Albr. 52 Ilistor. Handschriften in Quarto Nr. 120. Portner (gest. 1687). Nach dem Index waren es ursprünglich 125 Briefe (die Zählung 123 am Schluss ist falsch); jetzt sind es nur noch 110. Einen Teil derselben publizierte der frühere Besitzer der Handschrift, Volz (s. oben), in Lebrets Magazin der Staaten- und Kirchengeschichte III, 611 ff. IV, 216ff. V, 186ff. VI, 577ff. VII, 563ff. VIII, 386ff. 619 ff. IX, 573ff. Wo sonst Forstnerschc Briefe oder Briefe an ihn herausgegeben sind, hat Volz teils in der Handschrift selbst, teils im Lebretschen Magazin a. a. 0. verzeichnet. Der zweite Band enthält 88 Briefe fast durchaus von Portner an Forstner, ein paar auch von Dritten an Portner gerichtet. Eine Abschrift dieser Bände s. unter Q. nr. 80, a. b. 120. Pap., XVI. Jahrh., 100 Bl. Pappbd. Abschriften von Schriftstücken aus der Zeit des schmalkaldischen Kriegs 1546—48. 1. Bl. 3—5. Diss ist die Relation, so der gestreng Her Balthasar von Gültlingen vor dem ganzen hellen Hauffen Criegsvolckhs der 00 Fenlin Landesknecht vor Gintzburgh im Leger uff Dornstag den 22. Julii offen- lich im Ring gethan hat anno 1546. Vergl. Gh. F. Stalin, wirt. Gesch. 4, 440 Anm. 1, wo diese Anrede nach unserer Handschrift ediert ist. 2. Bl. 8—19. Bannum Imperiale contra Ducem Saxonise et Landt- gravium Hassise 1546 (deutsch) d. d. 20. Jul. 1546 (== Hortleder, Handlungen und Aussehreiben 2, 312 ff.). 3. Bl. 19'—20. Ohurfürst Johann Friedrichs von Sachsen und Landgraf Philipps von Hessen Schreiben an K. Karl V. s. d. (ebenda 2, 420). 4. Bl. 20'—21'. Kaiser Karl V. an die schwäbischen Herren, welche am 12. Sept. sich zu Weissenhorn versammeln sollten, d. d. 8. Sept. 1546. 5. Bl. 23. 24. Des Curfürsten von Sachsen und Landgrafen von Hessen Schreiben an den Markgrafen Hans von Brandenburg nebst dessen Antwort d. d. 4.-25. Juli 1546 (= Hortleder 2, 305 f.). 6. Bl. 25. Auszug aus einem (undatierten?) gedruckten Schreiben des Curfürsten von Sachsen und Landgrafen von Hessen an alle Cur- und Fürsten, dass den beiden Marggraven von Brandenburg Hans und Albrecht uit gepuret hab sich von K. Maj. wider sie bestellen zu lassen. 7. Bl. 26—27. Herzog Moritze von seyn und seynes Bruders wegen Verwarung an den Churiürsten zu Sachsen 22. Oct. 1546 (= Hortleder 2, 488 f.). Histor. Handschriften in Quarto Nr. 120. 53 8. Bl. 21" — 28'. Newe Zeytung von Leyptzk heruss eynem gueten Freunde zugeschrieben. 13. Nov. 1546. 9. Bl. 30—31. Eyn Lied in des Kaysers Namen gemacht. Sept. 1546 (= Lüiencron 4, 345 ff.). 10. Bl. 32 — 35. A¥ie es vom 14. bis 22. Nov. im sächsischen und landtgrävischen Leger gegen K. Maj. gestanden (= Ilortleder 3, 504 ff.). 11. Bl. 36 — 40. Drei Schreiben Adam Drotts d. Ä. an Markgraf Johann [von Brandenburg] mit ebensoviel Antworten des letzteren. Nov. 1546 (vergl. Ilortleder 2, 504 f.). 12. Bl. 42 — 44. Karls V. Schreiben an die fränkischen Fürsten und Ritterschaft d. d. Bopfingen 28. Nov. 1546. 13. Bl. 4!> — 49. Dess. Schreiben an Herzog Ulrich von Württemberg, auch dessen Landschaft d. d. Rothenburg a. d. T. 14. Dez. 1546 (über die Bruche s. Ch. 1<\ Stalin 4, 456). 14. Bl. 50. Herzog Ulrich an Karl V. d. d. Balingen 20. Dez. 1546 (über die Drucke ebenda). 15. Bl. 51. Nachrichten aus Sachsen vom 24. Apr. 1547. 16. Bl. 52 f. Ergebung und Bitt umb Gnade Herzog Ulrichs Gesandten d. d. Heilbronn 8. Jan. 1547 [gedr. bei Moser, Beitr. z. Staats- u. Völk.B. i, 303 ff) samt der Antwort des Kaisers. 17. Bl. 53' — 55'. Verhandlungen der Stadt Frankfurt mit dem Kaiser [Karl V.J. 18. Bl. 56-58. Vertrag mit dem Kaiser, von Herzog Ulrich in Hohentwiel am 3. Jan. 1547 unterzeichnet (gedr. b. Moser a. a. 0.). 19. Bl. 59. Dr. Viglius an Petr. Streuberger (?) d. d. 5. Febr. 1547. 20. Bl. 59'. Wie vil Gelts Wurtenbergk und die schwebische Stett Kay. Mt zu Abtragk geben. 21. Bl. 00. Sachsen. Anschlag der gehorsamen Stett am Rein. 22. Bl. 60'—61. Wahrhafftig Zeyttung, wass der nederlendisch Hauff von wegen Kay. Mt ussgericht. 3, März 1547. 23. Bl. 61' — 62'. Bedingungen, die Strassburg gegen Karl V. eingegangen. 24. Bl. 63. 64. Weitere Aufzeichnungen aus dem J. 1547. 25. Bl. 65—75. Eyn evangelisch Ermanung und Warnung, darinn der erschreckcnlichen Criegshandlungcn, so itzunt in tcutscher Nation vorhanden, getrewlich gedacht worden 1547 durch H. Uffrecht. 26. Bl. 76—78. Vertragh des gefangenen Curfürsten (Ilortleder 2, 581 f.). 27. Bl. 76'. Joh. v. Lier, Herr v. Berckheim und Heinr. Hass v. Lauften an den Bischof Otto v Augsburg d. d. Ulm 1. Mai [1547] (vergl. Ch. I<\ Stalin 4. 462). 54 Histor. Handschriften in Quarte- Nr. 121. 122. 28. Bl. 78'—79'. [Karls V.J Urteil vor obgeschriebenen Vertrags- puneten ergangen [10. Mai 1547] (vergl Hortleder 2, 575/.). 29. Bl. 80. Markgraf Joachim, Curfürst und Herzog Moriz haben dem Laudgraven Gleydt erlangt. 10. Mai 1547. 30. Bl. 80'. Abforderung des Kriegsvolcks in der Besatzung von Wittenberg d. d. 21. Mai 1547 (Hortleder 2, 576 f.). 31. Bl. 81.82. Verschiedene Berichte über die damaligen Zeitereignisse. 32. Bl. 83. Karl V. an Graf Reinhard v. Solms d. d. Halle 12. Juni 1547. 33. Bl. 84 f. Supplikation von wegen Hertzog Johann Friderichs Egemahel an die R. Kay. Mt. nebst Antwort. 34. Bl. 8(1. Missive an den Bischoff von AVürtzburgh von Jörg Huobcr d. d. Culmbach 6. Juni 1547. 35. Bl. 87-89. Des Landgravc Vertragh. 36. Bl. 89' — 91. Weitere Berichte über Zeitereignisse. 37. Bl. 91. Artickel darauff die Bohemen .... sich ergeben haben. 38. Bl. 92. K. Maj. Ankunfft zu Augspurgk 1547. 39. Bl. 93—90. Wie der Hertzog zu Placentz Petrus Aloisius erstochen und die Stadt Kay. Mt sich ergeben. 40. Bl. 97. Visio zu Wittenberg. 41. Bl. 97'. Ex Mediolano. 42. Bl. 98. 99. Neue Zeitungen aus dem J. 1548. 121. Pap., XVIII. Jahrh,, 209 S. Pappbd. Nachrichten von den Bergwerken in dem Königreich Hungarn zum Gebrauch des Kronprinzen und Erzherzogs Josephi, abgefasst im J. 1760 von J. R. v. Wagner, Hofrath bei der k. k. Hofkammer. 122. Pap., XVIII. Jahrh., 68 Bl. Pappbd. Les caracteres des ministres de la cour de Saxe. Die beigeschriebene Jahreszahl 17'25 ist falsch; die Schrift wurde uml7()l (die Additions 1709?)geschrieben von einem Kammerherrn v. Wolf ramsdorf oder, -was wahrscheinlicher, von dem General Grafen Lagnasco. Vergl. hierüber Förster, die Höfe und Kabinette Europas im 18. Jahrh. 3, 2S5ff. (wo reichliche Auszüge aus der Schrift) und Flathe, Gesch. v. Sachsen 2, 317 f. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 123. 124. 125. 55 123. Pap., XVII. Jahrh., 118 S. Pappbd. [Friedr. Öfelin, Öttingischer Rat und Registratur], Summarischer Bericht von der .... Grafen zu Ötingen Ursprung, Herkommen, Wappen, Landen, christlichen Religionseyfer, Stiftungen, ritterlichen Thaten, Ämtern, Reyssen, Freundschafft und zugestandenen WiderWertigkeiten. J. P. Laut/ hat im 4. Band seiner Materialien zur Ötting. Geschichte, Wallerstein 177i, diese Schrift unter dem Titel: Historologia Öttingana drucken lassen. Er hatte sie aber in älterer Gestali vor sich, so wie sie Öfelin im J. 1621 niederschrieb, als noch Graf Gottfried (gest. 7. Sept. 1622) in Ottingen residierte und Ernst I. von der mittlem Wallersteiner Linie lebte (gest. 1626). In unserer Handschrift S. 82 erscheinen als rjezt regierende und lebende Grafen 1 ' in Ottingen Ludwig Eberhard, in Wallerstein Johann Albrecht. Diese Fassung erhielt die Schrift nach verschiedenen Merkmalen zwischen 1627 und 1628. ) 124. Pap., XVII Jahrh., 169 S. Pergamentdecke. Stammbuch Herzog Johann Friedrichs von Württemberg, in den JJ. 1602—1603 in Frankreich geführt. Die wenigen Einträge rühren meist von deutschen Adeligen her. Orte der Einzeichnung: Poitiers, Tours, Paris. 125. Pap., XVIII Jahrh,, 106 S. Lederbd. Joh. Theod. Ant. Rosenthal, Hildesheimensis, Dissertatio critico-historica de episcopatu Hildesheimensi in genere et in specie de comitatu (nunc prsefectura) Peinensi et comitibus Peinensibus opposita dissertationi acade- micse, quai sub titulo: Ue jure.....domus Brunsvicensis in comitatum Peinensem prses. Joh. Wilh. Göbel Helmstadii a. 1720 prodiit. 56 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 126. 127. 128. 129. 126. l J ap., XVI IL Jahrh,, 248 S. Lederbd mit Goldschnitt. Uedikationsexemplar. Sammlung gegründeter Nachrichten von dem Kloster S. Georgen von Joh. Georg Wüst. 1755. Den ausführlichen Titel s. bei Q. nr. 72. Weitere Kopien unter Q. nr. 132 und 100, letztere mit Zusätzen. 127. Pap., XVII. Jahrh., 345 S. Papierdecke. Register [der] Pfarrbesoldungen. Ein Kompetenzbuch der geistlichen Stellen im Herzogtum Württemberg, gesehrieben zivisehen 1600 und 1620, zum Teil mit den Namen der jeweiligen Inhaber. 128. Pap., XVII. Jahrh., 30 Bl. PappU. Andere Bloquirung der Vestung Hohentwiel I. May— I. Aug. 1644. Ein dem Oberst Widerhold gewidmetes anonymes Spottgedicht in Dialogform über die vergebliche Einschliessung von Hohentwiel durch den General Mercy im Sommer 1644. Vergl. Martens, Gesch. v. Hohentwiel S. 214. 129. Pap., XV. (?) Jahrh., 400 S. Ilolzbd mit Lederüberzug. Anonyme byzantinische Chronik beginnend mit Erschaffung der Welt und fortgehend bis zur Regierung des Nicephorus Botoniates*^) (—1081). Dieser griechische Kodex gehörte ursprünglich dem reichen, aber geivaltthätigcn griechischen Magnaten Michael Kantakuzenus. Nachdem dieser auf Befehl Sultan Murads III. in Anchiahts erdrosselt ivorden war, *) Die auf dem Titel angegebene Krstreckung bis zur Regierung des Komnencn Manuel entspricht nicht dem Bestand unseres Kodex. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 130. , 57 wurden seine Bücher in Konstantinopel feilgeboten (Apr. 1578)/') Mehrere derselben kaufte M. Stephau Gerlach d. A., welcher mit dem Freiherrn v. Ungnad als Gesandtschaftsprediger in Konstantinopel verweilte, unter anderem diesen Kodex um 100 Aspern für seinen Lehrer, den Prof. Mari. Crusius. Crusius erhielt ihn ans der Hand des zurückgekehrten Gerlach noch im seihen Jahr (19. Dez. 1578), las ihn und versah ihn mit Randnoten 4. — 29. Mai 1579. Nach seinem Tod scheint er in die Gerlachsche Familie zurückgewandert zu sein; ein Glied derselben, der Anhauser Abt Hamster, vererbte ihn an seinen Tochtermann Aug. Friedr. Bök, Professor, später Prälat in Tübingen (gest. 1815), welcher ihn 1784 dem Herzog Karl schenkte. M. Crusius fand dieses Geschichtswerk S. 1 und wieder S. 350 mit Coustantinus Manasses, zwischen hinein S. 121 mit Georgias Cedrenus ähnlich (s. die Bandnoten). Es scheint auch., dass er es in der Turco- greecia p. 510 als Manasses historiens uou editus erwähnt. Nun ist aber das Werk des Manasses bekanntlich in Versen verfasst, unser Autor schreibt in Prosa. Eine Vergleichung mit byzantinischen Chroniken der gleichen Periode führte zu keiner Identifizierung mit irgend einer. Erwähnt ist dieser Kodex von C7i. F. Stalin, Gesch. alter und neuer Büchcrsamml. S. 19. M. Crusius teilte aus demselben in seiner Epitome athiopiem Ueliodori historicc (Francof. 1584) S. 363 — 375 die Erzählung der Brautwald des Kaisers Theophilus mit als Parallele zu einer kürzeren und abweichenden Erzählung, ivelche sich in einem gleichfalls von Gerlach aus Konstantinopel mitgebrachten Kodex des Theodosius Melitenus (früher im Besitz des M. Crusius, jetzt auf der Tüb. Univ.Bibl.) findet. Sonst trifft man einen kleinen Passus aus unserem Kodex in Crusius' TurcogrCBcia p. 310. *) Steph. Gerlach spricht in seinem Tagebuch oft von Mich. Kantahuzenus, von seinem Ende S. 463, von dem Schicksal seiner Bücher S. 483 — 485. Vergl. auch Crusius, Turcogrcccia p. 67 f. 236. 508—510. 130. Pap., XV TL Jahrh., 66 Bl. Pergbd. Aus der Bibliothek des Geh.Iiats Frommann, Summarische Verzaichnuss von Ankhunfft und Auffnemmen des fürstlichen Württembergischen Stammens bis zu unsser Zeitt. Am Sehluss: Anno 1612 Johann Augustin Assum. Gegen das Ende ist noch als gegenwärtiger Regent Herzog Johann Friedrich genannt; Assum war sein und seines Vorgängers Friedrich Sekretär. Dasselbe Werk inkomplet s. unter Q. nr. 113.. 58 , Histor. Handschriften in Quarto Nr. 131. 132. 133. 101. Pap., XV IL Jahrh., 751 Bl. Ilolzbd, [Johann Georg Widtmanns, deutschen Schulmeisters in Calw], Cronica oder Beschreibung der wiirttembergischen Herrn, Graven, Fürsten und Hertzogen 750—1653. Der Verf., ivclcher nick auf dem Titel nicht nennt, aber S. 734' von seinem Choralsingen mit dem Schillerchor, S. 736 von seinem Provisor spricht, ist sicher der oben genannte Widtmann; vergl. S. 686'. Er hatte sein Buch schon 1638 abgeschlossen (s. S. 608), führte die Erzählung später bis 1653 fort und fügte dann Jahrgang für Jahrgang bis 1671 hinzu, wonach obiger Titel zu ergänzen. In den letzten Jahrzehnten nimmt die Schrift mehr den Charakter einer Calwer Lokalchronik an. Sie ist mit gemalten Bildnissen der Herzoge, mit Wappen tmd Prospekten geziert, enthält auch historische Gedichte S. 105' ff. 405 ff. 412' ff. Benützt von P. Stalin, Gesch. v. Caliv (1888); s. dort S. 130. 182. Pap., XVIII. Jahrh., 115 S. Pappbd. Sammlung gegründeter Nachrichten von dem .... Closter S. Georgen von Joh. Georg Wüst. 1755. Den ausführlichen Titel s. bei Q. nr. 72. Weitere Kopien unter Q. nr. 126 und nr. 160, letztere mit Zusätzen. 188. Pap., XVII. und XVIII Jahrh., 21 Bl. Ungebunden. Aus der Bibliothek des Geh.llats P'rommann. Miscellanea Wildbadensia. Von älterer Hand angefangene, von Frommann fortgesetzte Notizen: 1. Bl. 1-9. Listen von Wildbader Geistlichen 1558—1765. 2. Bl. 11. 12. Daten zur Geschichte des Orts und des Bads, zusammengestellt von Frommann. 3. Bl. 13. 14. Über Brandfälle in Wildbad, zum Teil aus dem Seelbuch vom J. 1533. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 134. 135. 59 4. Bl. 16. Litteratur über Wildbad. 5. Bl. 17. Weinmarsche Stiftung. (>. Bl. 18. Wildbads Lob von Pfarrer Etter in Dornstetten. 7. Bl. 19—21. Auszug aus Joh. Dcucers Buch über Wildbad. 184. Pap., XVIII. Jahrh., 102 Bl. Steif broschiert. Historia imperii libertate beatse urbis Heilbronnse. In tomis II in germanica latinaque lingua scriptum ac elegantibus imaginibus paratum a me Fride- rico Ludovico Künzelio Heilbronnensi d. VII. Id. Quint. anno 1727. Vorliegende, Sandschrift enthält bloss die erste Abteilung (Ortsbeschreibung) der Künzelschen Chronik. Jeder Abschnitt ist soivohl deutsch als lateinisch gegeben. Eingeklebte Bilder stellen die Stadt oder einzelne Gebäude, Inschriftsteine u. s. w. dar. Umfangreicher, doch auch nicht ganz komplet ist Fol. nr. 528. löd. a. b. Pap., XVII Jahrh., a. S. 1 — 584 (wovon aber die S. 141—256 seit langer Zeit ausgerissen sind), b. S. 1427 — 1193 (die S. 585 bis 1426 fehlen). Pappbd. Früher im Archiv. Zeitungen auszüglich abgeschrieben von Joh. Jak. Gabelkofer. Abgesehen von den drei nicht numerierten Vorsetzblättern, auf welchen einige Begebenheiten von früherem Datum verzeichnet sind, enthält der erste Band Zeitungen von April 1614 bis November 1615, dann nach der oben bemerkten Lücke: von April 1616 bis Nov. 1616. Der zweite begreift (ausser einigen vorne eingetragenen Notizen aus den JJ. 1617 und 1620) lauter Zeitungen aus dem J. 1619 (Jan. — Okt.). Angebunden sind gedruckte „Zeittungen auss underschidUchen Orten'' von Juli bis Dezember 1619 mit handschriftlichen Zusätzen. Vcryl. Jul. Otto Opel im Archiv für Geschichte des deutschen Buchhandels Bd. 10 {1886) S. 307 ff. 60 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 130. 137. 136. Pap., XVII, Jahrh., 7 Bl. Ungebunden. Aus der Bibliothek des Geh.Rats Frommann. Declamatio in laudem pagi Urach, 28. Nov. [s. ct.] Tubingae recitata. Gegenstand dieser Bede ist Anrieh bei Vaihingen an der Enz. 187. Pap., XVIII. Jahrh., 50 Bl. Pappbd. Aus der Bibliothek des Geh.Rats Frommann. Miscellan-Nachrichten von demjenigen, was sich bey der von dem Professore Theologiae Halensi Aug. Herrn. Francke in anno 1717/8 durch Schwaben und Würtemberg vorgenommenen Gesundheitsreise mit demselben zu Stuttgardt, Denckendorff, Blaubouren, Hailbronn, Ulm, Augspurg, Nördlingen u. s. w. zugetragen. 1. Einige Nachrichten von II. Prof. Francken, als er sich in Stuttgardt Nov. 1717 aufgehalten. 2. Franckiana. Stuttgardt 1717 (Relation des M. Rieger). 3. Continuatio der Reise von Nürnberg bis Halle (10. März—2. Apr. 1718). 4. Relation dessen, was sich mit Herrn Prof. Francken aus Halle in dem Closter Denckendorff hegeben. 5. Extract-Schreiben d. d. 10. Nov. 1717. (>. Relation, was sich mit Hr. Prof. Francken von Halle wehrender seiner Reise in der Statt Ulm zugetragen (17. Dez. 1717 — 20. Jan. 1718). 7. Franckiana. Augspurg. Nördlingen. Bopfingen. Ötingen. Anspach. Closter Heilsbronn. Nürnberg. 8. Denckmahl, dem seiner sonderbaren Weissheit wegen hochberühmten Theologo Aug. Herrn. Francken ausgerichtet von Job. Pet. v. Ludewig, der k. Friedrichs-Universität Canzler ' T .' 1727. 19. Jul. 9. Lebenslauff Herrn Aug. Herrn. Francken, Prof. zu Halle (defekt) [die fehlende grössere Hälfte könnte ergänzt werden aus der „kurzen, jedoch (gründlichen Nachricht von dem Lebenslauf)' A. H. Franckes". Büdingen 1728]. Vergl. zum Ganzen G. Kramer, neue Beut: s. Gesch. A. H. Franckes (1875) S. 187 ff. Desselben Lebensbild A. IL Franckes (1880—83) 3, 333 Anm. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 138. 61 w Pap., XVI. Jahrh., 430 Bl. Pergbd. Joannis Öchslini (Öxlini), Med. Doctoris, Physici Greppingensis, Ephemeridum libri 2. Obgleich das Buch bloss die Bezeichnung J Joannes] JL[xlinus] T)[octor] 1597 an sich trägt, wird wohl der Titel nach Massgabe von Bl. 72 und 264 so, wie oben geschehen, gefasst werden können. Denn wenn es auch grössere wissenschaftliche Arbeiten in sich schliefst, ist doch die Tagebuchform das Überwiegende, und zwar begreift das erste Buch die Studienjahre in Padua, das zweite die Zeit der ärztlichen Praxis in Göppingen. Lib. I (1573-76). Bl. 1 — 71. [J. de S er res], Commentarii de statu religionis et rei- publicae in regno Gallia3 regibus Henrico II., Francisco II. et Carolo IX. libri 9, im Auszug übersetzt von Ochslin, zu Ende gebracht in Padua 17. Aug. 1575. Bl. 73. Hodceporicum Italicum (prid. Cal. Od.—18. Ocd. Nov. 1573) I von der schwäbischen Heimat nach der Universität Padua /. Bl. 74. Olympia Folvia Morata (oita et epitaphium). Die folgenden Blätter enthalten ein Gemisch von lateinischen und italienischen Gedichten (eigenen, abgeschriebenen, übersetzten), von Schilderungen aus dem Leben Paduas in Vergangenheit und, Gegenwart, von Beschreibungen interessanter Ortlichkeiteu in der Stadt und, ihrer Umgebung, woraus nur einzelnes hervorgehoben tverden kann, z. B. Bl. 79ff. die Berichte, über die theatralischen Aufführungen der Comici confidenti, G. uniti, G. gelost; Bl. 110ff. eine Übersetzungsprobe aus dem Italienischen: de pompa et apparatu, quo Henricum III. Galliffi et Polonise regem hos- pitem Resp. Veueta accepit, commentariolus; Bl. 164 ff. de illustribus civibus patavinis; Bl. 177 ff. die Besehreibung des Obizzischen Lustschlosses in Cataio; Bl. 209 ff'. 245 ff. Abriss von zwei Vorlesungen über Anatomie au der Universität. Lib. II (1.582ff.). Hausbuch und Hauschronik aus der Zeit des Physikats in Göppingen, vermischt mit Gedichten, auch Pasquillen aus der Zeit. Im Anhang: 1. Bl. 296—342. Verhandlungen über Syntax zwischen Öchslin und Casp. Folcostenius.*) *) Casp. Falkenstein, tat. Präzeptor in Göppingen (1578 — 97); s. Ortmus, Annal. suev. Paralip. p. 32. 62 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 139. 140. 2. Bl. 346—304. Jo. Öchslini poemata varia. 3. Bl. 3(15 — 400. Ej. declamationes 3: Clypeus Achillis. Clypeus Christianorum. Hodoeporicon Christianorum exulum ad patriam coolestem. 4. Bl. 409 — 418. Oratio Jo. Stunnii de diseiplina academiaj Ar- gentinensis reeitata Argent. 18. Sept. 1568. ,;. Bl. 420 — 430. Doktorspromotion inPadua und Beden aus dieser Zeit. Joh. Ochslin, geb. zu Geislingen 1552 (Vater Michael gest. 1597), wurde Physikus in Göppingen 1582 und starb dort 7. Juni 1010. Die Bibliothek besitzt seine gedruckte Leichenpredigt und ein Buch von ihm: Immanuel s. Epigrammatum 11. 4. Heilbr. 1031. m. Pap., XVII. Jahrk, 13 Bl. Faszikel. Geschichte und Beschreibung des Weickersheimischen Gotteshauses 1660. 140. Pap., XVIII. Jahrk, 219 Bl. Pappbd. Joh. Val. Andrea!, de vita sua (libri 8). Als Anhänge sind dieser Abschrift beigegeben: Bl. 146—161. Iter austriaeum (1019) (übers, bei Seybold, Selbstbiographien berühmter Männer 2, 36G ff.). Bl. 105—181. Verse unionis in Christo Jesu speeimen seleetissimis ae probatissimis amicis a . . . . Joh. Valent. Andreas obumbratum et Conr. Baiero P. Norico amico exquisitissiino saorum 1624 (mit den Unterschriften und der Beschreibung des „Origiualbüchleins"). Bl. 180 — 207. Excerpta ex litcris Joh. Val. Andrea; ad I). Johannem Schmidium Theologum Argentoratensem (grösstenteils gedr. in Mosers patriot. Archiv Bd. 6 S. 385 ff.) Hinten eingefügt ist ein Oonspectus opusculorum Andreanorum, wie sie Prälat Zeller von Anhauseu in seiner (nicht zu stände gekommenen) Ausgabe geordnet haben würde. Vergl. Q. nr. 107. Oct. nr. 55. 57. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 141. 63 141. Pap., XVI. bezw. XV. Jahrh., 63 S. Text nebst 5 Doppeltafeln aus Pergament, welche (anschliessend an die dem. Text folgenden leeren Seiten) mit den Seitenzahlen 19 — 98 bezeichnet sind. Pergamentdecke, zu welcher eine Urkunde vom J. 1461 verwendet ist. Ritter Georgs von Ehingen (geb. 1428, gest. 1508) Selbstbiographie, Dem titellosen Buche gehen voran (S. 1 — 13) Notizen ans der Geschichte derer von Ehingen, worin von Ritter Georg als dem „Herrn Jörg" in dritter Person gesprochen wird und die Glieder seines Geschlechts bis zu seinem Grossvater Burekart (mit dem Zopf) zurück behandelt sind. Als Verfasser dieser kurzen Notizen bezeichnet Dom. Custodis in der später zu erwähnenden Ausgabe (Widmung, Rückseite) den Deutschordeus-Komtur Sigmund v. Harnstein, einen Enkel des Ritters Georg, welcher nach 1577 gestorben sein muss. Die hieran sich anschliessende und von derselben Hand geschriebene Selbstbiographie Georgs geht bloss bis zum J. 1458, somit nicht ganz bis zum Ende seiner grossen Ritterfahrt, nach welcher Georg noch 50 Jahre lebte ('s. Hegd, Georg v. Ehingen in der Alfg. deutsch. Biogr. 5, 695- (107). Der Handschrift sind 9 Darstellungen von Fürsten damaliger Zeit, wohl nach Angaben oder Skizzen des Ritters von Künstlerhand gemalt, beigegeben: ganze Figuren mit den Wappen zur Seite, als Kostümbilder von Wert. Als einleitende Worte liest man S. 83 von einer Hand des 15. Jahrh.: Item diss nach geinaulten figuren der küng haut laussen machen jörg von Ehingen ritter, wan er sy selbs persönlichen al gesehen hat in dem jar alss man zalt von cristus gehurt tusent vierhundert funffzig und 11IIJ jär — 1455. Da auch die den einzelnen Porträten beigeschriebenen Namen und Titel eine Hand des 15. Jahrh. verraten, so ist klar, dass der die Bilder enthaltende Teil der Handschrift aus viel früherer Zeit stammt als der in später Abschrift vorliegende Text der Familienchronik und der Biographie. Ohne Zweifel haben wir in den Fürstenbildern die Arbeit des von dem Ritter damit betrauten Malers vor uns. Gleichfalls farbige Bildnisse derselben Fürsten (und überdies des Kaisers Friedrich III.) sind eingeklebt in die von Nikodemus Frischlin verfasste Familienchronik des Hauses Ehingen, welche als Handschrift nr. 07 (mit Widmung vom J. 1579) im für&tl. Hohenzollernschen Museum zu Sigmaringen liegt (vergl. Lehners Verzeichnis der Handschriften dieses Museums 1872 S. 42). Lebensgrosse Bilder derselben Fürsten waren früher im Rittersaule und sind jetzt in 64 Histor. Handschriften in Quavto Nr. 142. 143. 144. der grossen Kapelle des alten Schlosses zu Kilchberg aufgehängt (s. Beschr. des OA. Tübingen S. 403). Aus einer andern in der Sammlung Raimund Fuggers befindlichen Handschrift hat der Kupferstecher Dom. Custodia Text und Bilder (einschliesslich Friedrichs III.) im J. 1600 herausgegeben. Bloss den Text veröffentlichte aus vorliegender Handschrift Franz Pfeiffer im ersten Band der Bibliothek des litterarischen Vereins 1843. Eine eingehende Beschreibung des Kodex nach der ileonographischen Seite gab Fallet de Viriville unter dem Titel: Iconographie historique in Dtdron, annales archeologiques T. 15 (1855) p. 30 — 37. 103 — 111, wo auch die Fürstenbilder in Holzschnitten. Von dreien dieser Bilder giebt Hefner v. Alten eck, Trachten des christlichen Mittelalters (1844) Alt. S Taf. 67.75. 81 farbige Reproduktionen. 142. Pap., XVIII. Jahrh., 158 Bl. Lederhd in Futteral. Vademecum von Stahl. 1769. Der Hof- und Domänenrat Joh. Friedr. Stahl, geb. 26. Sept. 1718, gest. 28. Jan. 1790, legte sieh in dienern Vademecum eine Sammlung alphabetisch geordneter, von ihm selbst gezeichneter und gemalter Karten und, Prospekte von württembergischen Amtern, Herrschafts- und Klosterbezirken nebst darauf-' bezüglichen topographischen und statistischen Notizen an. Als Forstmann interessierten ihn besonders Forstbezirke und Holzgürten. Der Biograph Stahls in Höcks Lebensbeschreibungen und litter. Nachrichten von berühmten Kameralisten I, 1 führt diese „Charte von ganz Wirtem- berg nach Oberämtern eingctheill" als im Besitz des Herzogs befindlich und für die öffentliche Bibliothek bestimmt S. 57 unten an. 148. Pap., XVII. Jahrh., 0 Fol.-Bl. zusammengelegt. Ungebunden. Aus dem Archiv. Inventaire sur le contenu de la terre et seigneurie de Dorscheviller faict ä l'entree de l'admodiation du noble Joseph Busselot. 29. 30. Avr. 1614. Dorscheviller wohl = Orschwiller am Fuss der Hohenköuigsburg im Flsass. 144. Pap., XVII Jahrh., 8 Bl. Ungebunden. Chronicon historico-jesuiticum. Exzerpte zur Geschichte der Jesuiten aus den JJ. 1633 — 46. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 145. 65 145. Pap., XVI. Jahrli., 140 beschriebene Bl., welche nicht in der richtigen Ordnung auf einander folgen (berichtigt von Joffe S. 'unten) und öfters durch leere (nicht numerierte) unterbrochen sind. Pappbd in Futteral. Aus der Bibliothek des Basier Ilechtsgelehrlen J. Wem. Huder (s. dessen Catalogus librorum Basti. 1789 S. 56) für unsere Anstalt ersteigert. I. Bl. 1—8. Annales Colmarienses minores (1211—98). Verfasst von einem gegen Ende des IB. dahrh. gestorbenen Dominikaner in Kolmar. Gegenwärtige Abschrift zeigt starke Zusätze, teilweise auch Berichtigungen einer zweiten und eine)' dritten Band. IL Bl. 9—81', erste Linie. Amiales Basilecnses et Colmarienses minores (1266-78. 1278—1305). In Basel begonnen, in Kolmar fortgesetzt von dem Verfasser der Ann. Colin, min., welcher übrigens vor dein Abschluss dieser Annaleu starb; ein Jüngerer setzte die JJ. 1304 und 1305 hinzu. III. Bl. 81', zweite Linie bis 02. De rebus Alsaticis ineuntis sseculi XIII. Descriptio Alsatiae. Descriptio Teutoniae. Versus. Gegen Ende des 13. dahrh. verfasst, vielleicht vom Annalisten. IV. Bl. 93—134. Chronicon Colmariense. Das Chronicon trägt die Signatur: Ex bibliotheca predica- torum in Colmaria. Es ist jedenfalls von einem andern Verfasser als die Annaleu, aber um dieselbe Zeit und in demselben Kloster geschrieben. Diese Chronik behandelt die Zeiten Rudolfs von Habsburg, Adolfs von Nassau und Albrechts 1. (bis 1304). V. Bl. 135 — 140. Notitiae solivagae et abruptae. Joffe hat sie an passenden Stellen der Annalen mal der Chronik eingeschaltet. Es liegt hier eine in Basel von mehreren Händen gefertigte Abschrift eines älteren Kolmarer Kodex vor. Solange diese Abschrift noch in Basel, war, benützte sie Wursteisen für die erste Ausgabe (1585); in unserem Jahrhundert haben sie Böhmer (1845), Gerard' und, Liblin (1854), endlich Joffe (1861) für ihre Editionen verwertet; erst daffe hat sie in den Mon. Germ. hist. SS. 10, 183 ff. vollkommen ausgebeutet, aber noch ausserdem eine ergänzende Kolmarer Handschrift zu Bote gezogen, während edle früheren Herausgeber bloss auf unsern Kodex sich gestützt hatten. Über Handschriften und Ausgaben vergl. Joffes Einleitung, wozu nachgetragen werden muss die Übersetzung von Pabst in den Gescliiehtschreibern der Handsclir. d. k. öff. Bibl. Stuttg. I, 2. 5 66 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 146. 147. deutschen Vorzeit, 13. Jahrh. Bd. 7; desgl. Loren«, Deutschlands Geschichtsquellen des Mittelalters, 3. Aufl. 1, 17 — 23. Die im Chronicon (S. 109 unseres Kodex) enthaltene Klage um Oitöhar von Böhmen in deutschen Versen [mit Musiknoten über den ersten Worten) hat Böhmer in Haupts Zeitschrift für deutsches Altert. Bd. 4 (1844) 8. 573f. noch unserer Handschrift einsein herausgegeben; in der Kolmarer findet sie sich nicht. 140. Pap., XVI Jahrh., 84 Bl. PergamentdecJce. I. Bl. 1—24. Christians I., Kurfürsten von Sachsen, Ordnung für die Universität Leipzig (1587). II. Bl. 25—SO. Erklärung vom Landtag zu Torgau auf eine Proposition dess. Kurfürsten d. d. 20. Sept. 1587. III. Bl. 31 — 44. Doktorspromotionsaktus, vorgenommen von Andr. Funck als Dekan der Juristenfakultät Leipzig. IV. Bl. 46 — 55. Acta consistorii publice exhibiti a Gregorio papa XIII. regum Japoniorum legatis Romae 23. Mart. 1585 (aus einem Druck „apud Franc. Zatmetum" abgeschrieben). V. Bl. 57—66. Elegia D. Joh. Majoris [denat. 1600] ad Hl. Principem Saxoniae (mit deutscher Übersetzung). VI. Bl. 67—76. Confessio fldei Kl. Lutheri ex germanica in latinam linguam conversa (a Joh. Sibero). VII. Bl. 79 — 82. Von den Finsternissen der himlischen Lichtere. VIII. Bl. 83. Erklärung wegen des Exorzismus bei der Taufe. IX. Bl. 84. Juramentum licentiatorum. 147. Perg., XII. (teilweise XIII.) Jahrh., 38 Bl.; die wahrscheinlich beschrieben gewesene obere Hälfte von Bl. 38 ist weggeschnitten, 8 Bl. fehlen ganz, ohne dass dadurch ein Textverlust herbeigeführt wäre. Holzbd mit Lederüberzug. Laut eines Eintrags auf dem Vorsetzblatt entdeckte der Prior von Wiblingen, Bencd. Bauch , dieses Buch im J. 1631 auf einer Bühne in Horb und brachte es in sein Kloster; im dreissigjährigen Krieg geraubt, fand es doch wieder im J. 1634 seinen Weg nach Wiblingen. Codex traditionum monasterii Reichenbacensis. Dieses Schenkungsbuch des Klosters Reichenbach an der Murg (OA. Freudenstadt.) ist in der Hauptsache um die Mitte des 12. Jahrh. zu Leb- Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 148. 67 zelten des deutschen Königs Konrad HL (1138 — 52) geschrieben. Die Fortsetzungen von anderen Händen als der des ersten Schreibers beginnen von Bl. 29 (oben: Erlcwinus^) ab, gehören aber zum grössern Teil noch diesem Jahrhundert an. Auf der Rückseite des Vorsetzblattes ist ein Abt (wahrscheinlich Wilhelm von llirsau) stehend abgebildet- Verzierte "Initialen auf Bl. 1, sonst einfache rote, gegen den Schluss schwarze. Dieses Schenkungsbuch ist fehlerhaft und nicht ganz vollständig herausgegeben in Mari. Maeks Compendium historiee et donationum Beichenbacensis monasterii bei M. Knen, coli. Script, rer. hist.-monast.-ecclesiasticarum(Ulm. 1756 feil.) II, 2 p. 55 ff.; korrekt und vollständig ist es publiziert durch Karl Pf äff in den Württ. Jahrb. Jahrg. 1S52 IL 2 S. 102 ff. und (1858) im Wirtemb. Urkundenbuch Bd. 2 Anh. S. 38!) ff. , beiderseits mit Einleitungen und Erläuterungen. Doch sind in letzterem Werk zwei Urkunden, abgetrennt von dem Ganzen, Bd. 1, 236 und Bd. 2, 154 abgedruckt. 14o. a. h. c. Pap., XVI. Jahrh., a. 49, b. 14, c. 33 Bl. Pappbände. Gerissne und geschribne Büchlein, so Ich Heinrich Schickhardt in Italien, Burgund und Lotringen verzeichnet von mancherley schenen Gebeuen, Vestungen, Saltz- und Brunnenwerckh. Dieser Generaltitel ist für das hier Vereinigte zu schöpfen aus dem im J. 1631 von Schickhardt entworfenen Verzeichnis seiner Bibliothek, in deren Abteilung Architectonica obige Büchlein die Nummer 32 bildeten (s. Schickhardts Inventar Fol. nr. 562 Bl. 130'). Fs waren ursprünglich 5 Quarthefte, bezeichnet mit A, B, C, D, F. Davon sind das erste und dritte erhalten; sie tragen noch die Bezeichnung A und C, bei uns a und c. Offenbar in denselben Komplex (wie auch v. Gemmingen, Schickards Lebensbeschreibung S. 59 annimmt) gehört aber auch das weitere, welches jetzt mit b bezeichnet ist; ob es ursprünglich mit B oder mit D oder mit F signiert war, stellt dahin. Die weiteren 2 jetzt fehlenden Quarthefte sind wahrscheinlich nie an die Bibliothek gekommen; schon der Verfasser des alten Katalogs weiss nichts von ihnen. a (alte Signatur A). Eaiss in Itaia (sie) Anno 1598. Dieses Stück ist so wenig ein „roher Entwurf der im Druck herausgekommenen lieisebeschreibung" (Worte des alten Katalogs), dass es vielmehr seine Entstehung einer ganz anderen Meise verdankt. Es ist das Skizzenbuch des Künstlers aus seiner ersten italienischen Beise vom J. 1598, die über Augsburg, Innsbruck und Trient zunächst nach Venedig ging und bloss Oberitalien umfasste. 68 Histor. Handschriften in Quarte» Nr. 149. 150. b. Ohne Titel. Skizzenbuch den Künstlers ans der zweiten italienischen Heise, welche Seh. im Gefolge des Herzogs Friedrich von Württemberg vom 13. Nov. 1599 bis 7. Mai 1600 machte. Seh. lieferte eine Beschreibung dieser Reise im Auftrag des Herzogs für den Druck ( Mömpelg. 1002. Tüb. 1603). v. Gemmingen giebt im zweiten Anhang zu seiner Lebensbeschreibung Sch.s einen Abriss von diesem Stück. Dasselbe halte früher die Nummer Q. 202. c (alte Signatur C). Etliche Gebey, die Ich Heinrich Schickhardt in Italien verzaichnet hab, die mier lieb send. Dieser Titel passt nicht auf das Ganze, indem sieh dieses auch auf Besangon, Kassel, Strassburg, Harburg, Offenburg, Oberkirch u. s. w. und, was die Gegenstände der Zeichnungen betrifft, auf plastische Figuren, Schiffe, Kutschen, Tragsessel, Kalköfen, Mahlwerke u. dergl. erstreckt, wie denn auch die Hefte a und b viel Technologisches in Beschreibung und, Abbildung enthalten, Mit a und c war früher unter derselben Nummer 148 verbunden ein Auszug aus der Ilerrenberger Chronik von Hess betr. II. Schickhardt. Er ist jetzt davon getrennt als Fol. nr. 743. Vcrgl. auch Cod. math. Fol. nr. 2G. 149. Pap., XVIII. Jahrh., 120 S. Papierdecke. M. Eberhard Friderich Behr, richtige Entdeckung einiger unrichtigen Zeitbestimmungen, welche in Ferd. Willi. Beers Abhandlungen zur Erläuterung der alten Zeitrechnung und Geschichte (Thl. I St. IV) enthalten sind. Der Verf. war zur Zeit, als er dies schrieb, Pfarrer in Frauenzimmern (1753 — 68); er starb als Pfarrer in Derdingen im J. 1801. 150. a. b. Pap,, XVIII. Jahrh., a. 10, b. 21 Bl. Leinwandbände. «. Eloge historique de [la ■'/ tres-haute et tres-puissante Princesse Frederique Sophie Wilhelmine, Princesse roiale de Prusse et Margrave de Bareith [par le margttis d'Adhemarj. b. Dass. aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt mit dem Titel: Historischer Lobspruch u. s. w. Die Prinzessin, welche Gegenstand dieser Lobrede ist, wurde geboren den 3. Juli 1709 als Tochter des nachmedigen preussischen Königs Friedrich Wilhelm I. und heiratete den Erbprinzen Friedrich von Brandenburg- Bayreuth; sie starb den 14. Okt. 1758. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 151. 152. 69 151. Pap., XVI. Jahrh., 89 Bl. Lederbd, Diese Handschrift erhielt M. Marc. Phil. Burk im J. 1784 von dem Freiherrn Clin. Hcinr, v. Palm zum Geschenk; er überliess sie der Bibliothek gegen Doublctten. Bilder von 86 römischen Kaisern des Orients und Occidents von Constan- titis II. bis Rudolph II. mit gegenüberstehenden Versen. Die Bilder sind mit der Feder gezeichnet und mit Farben alt bemalt, der Text in Fraktur kalligraphisch geschrieben. Ein gemalter Herold eröffnet und, schliesst das Buch mit seinem gereimten Vor- und Nachwort. Bas Buch ist ursprünglich abgeschlossen toorden zu Bebzeiten Kaiser Ferdinands I. Erst später wurden die Kaiser Maximilian II. und Rudolf II. hinzugethan. Als Textverfasser wird in dem zu Bebzeiten Ferdinands I. geschriebenen Nachwort Sebast. Wild (ein Nürnberger Meistersänger) genannt; von den Bildern tragen einige ein Monogramm mit dem J. 1544, welches auf Jörg Breg d. J. von Augsburg (gest. 1547) hindeutet. 152. Pap., XV. Jahrh., 140 131. Ilolzbol, zu welchem eine Pergamenturkunde des J. 1431 veriuendet ist. Als früherer Eigentümer ist hinten Mudolf Haider eingeschrieben; über das Geschlecht der Halder vergl. Freyberg, Samml. hist. Schriften 3, 35G f. Die Bibliothek erhielt den Kodex aus dem Stift Komburg (dort nr. 64). I. Bl. 1—75. L. Annäus (sonst gewöhnlich Julius) Florus, epitome in T. Livium libri 4. Eine andere Hand hat kurze Inhaltsangaben, Berichtigungen und Varianten beigeschrieben. Solche Marginalien finden sich auch in den folgenden Stücken. Seebode hat diesen Teil des Kodex für seine Ausgabe des Florus (Lips. 1821) verwertet. II. Bl. 77—89. Petrus Condidus (so statt Cand.) December s. Decembrius (gest. 1477), romanse historiae brevis epitome. Zu dem Namen des Verfassers dieser ungedruckt gebliebenen Epitome ist in der Inhaltsangabe des Kodex beigesetzt; Scripsit nostro tempore Neapoli, was zu der irrigen Ansicht Veranlassung gab, die Handschrift sei in Neapel geschrieben. III. Bl. 9o'—99'. Rufus Sextus [Bufus FestusJ, breviarium rerum gestarum populi romani. 70 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 153. IV. Bl. loo'—119. Benevenutus de Rambaldis s. de Imola, Augustalis (sive de vitis Ccesarum usque ad Wenceslaum). Verfasst 1385, gedr. bei Freher-Struve, SS. rer. germ. II, 1 —24. Angefügt ist die Fortsetzung des Aeneas Sylvius, die Lebensbeschreibungen von Ruprecht, Sigmund, Albrecht II. und Friedrich III enthaltend. V. Bl. 120—134. P. Com. Tacitus, de origine, ritu (sie) et moribus Germanorum. Aus diesem Teil des Kodex hat S eebode einige Lesarten (ungenau) mitgeteilt in seiner Krit. Bibl. 1819 S. 297. Oberbibliothekar Moser sandte später eine vollständige Kollation an Ph. C. Hess, welcher davon in seinen Varia? lectiones et observationes in Taciti Germanium. Comment. II. (Heimst. 1828) Gebrauch machte. Aufs neue verglich den Kodex G er lach für seine und Wackernagels Ausgabe der Germania, s. die Prüf, zum Text derselben (Bas. 1835) p. X, XIII, ferner Ferd. Fellner für Massmann, s. dess. Ausg. (1847) p. 18 f., endlich Holder zu seiner Ausgabe (Ups. 1878). Im Anhang Listen von Päpsten und Kaisern soivie von Bischöfen und Erzbischöfen von Salzburg (bis 1466), ein Stammbaum der Habsburger bis Maximilian I, endlich Königsreihen aus dem Altertum nach Eusebius. Diese Handschrift ist angeführt von Gräter, Merltw. d. Comb. Bibl. S. 22, von Gh. l'\ Stalin, zur Gesch. alter und neuer Büchers. S. 20. 153. Pap., XVI. Jahrh., 113 Bl. Pergamentdecke, wozu das Fragment eines JSehrologiums benützt ist. Ans dem Stift Komburg (dort nr. 61). Ulrich Schmidel von Straubing, Reise nach Südamerika (1534—54). Auf dem Vorsetzblatt von derselben Hand die Notiz, dass den 20. Sept. 1554 des Schreibers („mein") Bruder Thomas Schmidl gestorben sei. Also Autograph, erste Niederschrift, so auch nach dem Urteil des llehtors Mondschein in Straubing (Brief vom 21. Juni 1883). Über den Verfasser s. Mondschein , Ulrich Schmidel von Straubing und seine Bcisebeschreibung (1881). Nach einem Münchener Kodex gab Tjangmantel den Text neu heraus in der Bibl. des litt. Vereins CLXXXIV (1889). Der ihm unbekannte vorliegende ist schon verzeichnet bei Gräter, Merkw. der Comb. Bibl. S. 22. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 154. 155. 71 154. Perg., XV. Jahrh., 68 Bl. Holzbd mit Lederüberzug. Aus dem Stift Komburg (dort nr. 60). In den Bandverzierungen des ersten Blatts stellt 0 V EGK mit Wappen und der Jahreszahl 1539. Damit ist Oswald von Eck (vcrgl. Eol. nr. 407) als früherer Besitzer konstatiert. Dictys (hier Ditis geschrieben) Cretensis, de bello trojano. Diesen Kodex, welcher mit gemalten Initialen geziert ist, registriert Gräter, Mcrkw. der Comb. Bibl. S. 21 als gegen das Ende des 15. Jahrh. geschrieben. Dcderich (1833) und Meister (1872) in ihren Ausgaben des Dictys erwähnen desselben unter ihrem Apparat nicht. 155. Perg., von, verschiedenen Händen des XII Jahrh., 151 Bl. Holzbd. Aus dem Stift Komburg (dort nr. 53). f. Bl. 1—26. Honorius Augustodunensis, imaginis mundi libri 3. Die ersten acht Zellen werden durch ein nicht zu Honorius gehöriges Stück eingenommen, welches mit den Worten: ego quippe vigilavi mitten im Zusammenhang beginnt; es folgen sieben Zeilen ■unter der Überschrift: de numero digitormn, endlich eine in Dialogform gehaltene Einleitung zu- Honorius, welche der Ausgabe dieses Autors in der Bibliotheca maxima patrum nicht vorangeht. Wohl aber finden sich in der letzteren die zivei Epistolu' (Christiani ad Honorium, Honorii ad Christiauum), -welche auf Bl. I den eigentlichen Text der Chronik einleiten. Der Text des Honorius erscheint in dieser Handschrift ohne die Fortsetzungen, welche sich später daran anreihten, und schliesst mit dem Namen Chuonradus (d. h. Konrad 111. von Hohenstaufen), welchem erst durch eine jüngere Hand die Worte: regnavit annos XIIII beigeschrieben sind. Die ältere Hand bietet also eine Rezension der Chronik, welche noch zu Lebzeiten jenes Kaisers verj'asst ist. Einen kleinen Abschnitt des ersten Buchs und den Schluss des dritten hatWilmans in den Mon. Germ. hist. SS. 10, 133f. ediert; über frühere Ausgaben giebt Potthast Auskunft. Unsere Handschrift, soweit sie diese Chronik enthält, ist beschrieben im Archiv der Gesellsch. f. alt. deutsche Geschichtskunde 4, 304 ff. Wilmans hat sie nicht benützt. 72 Histor. Handschriften in Quärtö Nr. 15G. IL Bl. 27—42. Peregrinatio S. Brandani abbatis. Diene Legende wurde ■herausgegeben von Jubinal (la legende latine de S. Brandaincs 1839) und von Karl Schröder (S. Brandan, ein lateinischer und drei deutsehe Texte 1871), neuerdings auch, in der Bibliotheca Casineusis T. 3 (1877) p. 411 — 427. In unserer Handschrift fehlt Anfang und Schluss der Legende; der Defekt vorne — 33 Linien der Schrödersehen Ausgabe — bestand noch nicht, als die Handschrift (in Comburg?) paginiert wurde; man vermisst nämlich jetzt die S. 27 und 28 dieser alten Fagiuatur; der Defekt am Schluss aber — 21 Linien des Schröder sehen Textes betragend — war bereits damals vorhanden; denn hier zeigt die Paginatier keine Lücke. III. Bl. 43—140. Hugo a S. Victore, homiliae in ecclesiasten Salomonis. Gedruckt in dessen Opera. Bothom. 1648 T. 1 p. 75 — 146. IV. Bl. 141 — 151. Hugo a S. Victore, eruditiones didascalicae. Fragment aus Lib. VII, beginnend inmitten des Gap. 4 (Opp. cd. cit. T. 3 p. 42, col. 2, Im. 11) und reichend bis zum Schluss des Cap. 24 (ib. p. 53, col. 1), aber verbunden (so schon das erste Blatt) und defekt, -was eine spätere Hand an zwei Stellen durch deest auf dem Hemde angedeutet hat. Dieser Kodex ist registriert von Gräter, ilerkw. der Comb. Bibl. S. 21. Perg., XII. Jahrh., 55 Bl. Lederbd mit Golclverzieruny. Aus dem Kloster Zioiefallcn [dort nr. 1!)5). Ortlieb, de fundatione monasterii Zwivildensis libri 2. Line moderne Überschrift S. 1 giebt dem Buch den Titel: Chro- nicon de origine, fundatione, incrementis monasterii Zwifaltensis. Über derselben befindet sich von alter gleichzeitiger Hand eine Schenkungsurkunde des J. 1156. Das Werk selbst beginnt fol. 1' mit einer Drafatio. Ortlieb fing, wie er selbst sagt, im J. 1135 cm, daran zu schreiben. Das erste Buch, (bis Bl. 40) ist durchaus von seiner Hand mit Ausnahme weniger Zeilen Bl. 37' unten bis 38, hin. 1, ivo eine andere etwas jüngere Hand und eine blassere Tinte sich bemerklich machen. Das zweite Buch ist Fragment, geblieben. Ortlieb schrieb davon nur Bl. 41 — 44' oben und wieder 45' — 48', endlich noch 50', indem er vor dem J. 1140 die Feder niederlegte. Die Vorgänge des J. 1141 verzeichnete eine etwas spätere Histor. Handschriften in Qnavto Nr. 157, 158. 73 Hand; dieselbe und eine dritte führten die Liste der Reliquien fort, wozu Ortlieb Platz gelassen hatte. Den Sehluss des Kodex bilden zwei Translationen: 1. Bl. 51 — 54. Translatio manus S. Stephani, im J. 1141 von einem dabei beteiligten Zwiefaltcr Mönch aufgezeichnet, mit einem 'aus Bertholds Über de constructione monasterii Zwivildensis entnommenen Zusatz am Sehluss, welchen eine Hand des 13. Jahrh. beifügte. 2. Bl. 54'—55'. Translatio duarum virginum, vielleicht von demselben Autor, wie die vorige. Ortliebs Werk ist mit Auslassungen ediert von Hess, Moinim. guclf. p. 165 — 203, ohne Lüche und samt den angehängten Translationen von Abel in den Mon. Germ. hist. SS. 10, 64—93. Eine Abschrift aus dem 17. Jahrh. findet sich oben unter Fol. nr. 430. Dieser Kodex ist erwähnt von Ch. 1<\ Stalin, zur Gesell, n. Beschr. alter und neuer Büchersammlungen S. 25 und (unrichtig) beschrieben von Merzdorf, Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 12 S. 89. 157. Pap., XVII. Jahrh,, 64 Bl. Pergbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 203). Georg. Halleri, monachi et bibliothecarii Zwifaltensis (gest. 1635), Catalogus alphabeticus summorum pontificum ad annales Baronii aecommodatus (Bl. 1—26). Allig. ej. Alphabetum imperatorum ex annalibus Baronii, Bzovii et Bellarmini collectum (Bl. 27—54). Angeführt von Haas (ed. Merzdorf), Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 18S. 141. Pap., XVII. Jahrh., 36 Bl. Pergamenldecke. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 215). Jodoci Mezleri, monachi Sangallensis, de viris illustribus monasterii S. Galli libri 2. 1606, descr. 1626. Abschreiber ist der S. Galler Frafer Matthäus, welcher die Schrift seinem Lehrer patri Modesto profecturo Fuldain cum aliis sex ejusdem monasterii patribus presbyteris ad diseiplinam regulärem et monasticam monasterii Fuldensis penitus collapsam reintroducendam verehrt. Angeführt von Haas (ed. MerzdorfJ, Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 19 S. 146. 74 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 159. 1G0. 159. Pap., XV11. Jahrh., 89 Bl. Pergamentdecke. Aas dem Kloster Zwiefalten {dort nr. 148). Descriptio sanetarum reliquiarum et indulgentiarum, qua? sunt in septem Roma; ecclesiis privilegiatis neenon in pmecipuis quibusdam capellis tarn intra quam extra urbis mconia sitis, autore Matthia Tinctorio Kittingensc, notario ex imperiali auetoritate publico, converso catholico, peregrinatore egeno, doctoris Matthise Tinctorii superintendentis in marchionatu Branden- burgico filio, futuro religioso. 1603. Erwülwt von Haas (ed. MerzdorfJ, Serapeum J850. Intett.Bl. nr. 17 S. 130. ICO. Pap., XVIII. Jahrh., 248 Bl. Ruch und Eck in Leder. Sammlung gegründeter Nachrichten von dem .... Kloster S. Georgen von Joh. Georg Wüst 1754. Den vollständigen Titel s. bei Q. nr. 72, wo, wie auch in Q. nr. 126 und 132, eds Jahr der Abfassung 1755 steht. Gegenwärtige schöne Abschrift ist viel reicher als die anderen. Einmal gehen dem Wüstischen Text voraus eine mit der Feder gezeichnete Karte des Donauquellgebietes von Friedr. Willi. Breuninger, vicarius perpetuus abbatia; ad S. Georgium [Pfarrer in dem benachbarten Mönchweiler 1720—25], und eine statistische Genendtabelle des Oberamts S. Georgen vom J. 1774. Ferner ist das Wüstische Werk selbst in der Abtreihe bis zum J. 1791 fortgesetzt und mit Randnoten von gelehrter Hand (Kauzler Schnurrer?) ausgestattet. Endlich folgen: 1. Supplenda. 2. Von des Klosters Leibeigenschaft im Oberamt S. Georgen. 3. [ Vom Flecken] S. Georgen, i. Von Erwählung des Stabsvogts u. s. w. 5. Von den besondern Gewohnheiten. 6. Von der Vorthelsgerechtigkeit. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 161. 75 161. Pap., um 1600 geschrieben, 119 beschriebene Bl. Pappbd mit Pergamentrücken. „]5. Pap., XVIII. Jahrh., 24 S. Ungebunden. Lettres d'un anglois ä un ami hollandois. Gedruckt im Haag 1735. 166. Pap., XVII. Jahrh., 6 Bl. Ungebunden. Oescriptio carminica prseeipuarum partium urbis Neapolitaner ejusdemque Situs simplicissime composita a Geo. Chph. Andlero, philosophiae studioso, alumno Bebenhusano. 1676. Gewidmet dem Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt. Besungen ist hier dessen Residenz Neuenstadt a. d. L. 78 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 1G7. 168. 107. Pap., XV11. Jahrk, 43 Bl. Ungebunden. Varia miscellanea historica. 1. Bl. 1. Pasquiuus romaiius Ao. 1671 (gegen Innocenz X.). 2. Bl. 2—4. Duobus hodie septentrionis Sejanis Petro Schumachcro Dano et Johanni Adolpho Kielmanno Holsato — — 1677. 3. Bl. 5. 6. Epitaphium ducis de Longavilla. 4. Bl. 7 — 9. Epitaphia Petri Serini et Franc. Nadasti rebellium 1671. 5. Bl. 10. 11. Respicito nobiles per Imperium liberi aut: — Frci- stad. 1671. (>. Bl. 12—14. Triumphus honoris Ludovico XIV. celebratus 1662. 7. Bl. 15—20. Fatalis Hung-arise Status 1670. 8. Bl. 21—24. Apostrophe parsenetica ad Hungariam. 9. Bl. 25—28. Epitaphium Batavorum 1672. 10. Bl. 29-32. Tumulus Candirc. 11. Bl. 33. 34. Captffl Mausoleum Candiae. 12. Bl. 35—38. Somninm de statu imperii romano-germanici. 13. Bl. 39 — 41. Comparatio Constantini Germanici et Sarckmaßii. 14. Bl. 42. 43. Flebile vatieiuium super Galli irruptione. 168. Pap., XVII. Jahrk, 16 Bl. Ungebunden. Demütigste Supplications-Schrifft churpfalzischer Fraw Gemahlin wegen der Ihro von Ihrem Herrn Gemahl angesagter Eheverpflichtung sub praetextu denegat» cohabitationis. Eine angeblich an den Kaiser Leopold I. gerichtete Beschwerde der Pfalzgräfin Charlotte gegen ihren Gemahl, den Pfalzgrafen Karl Ludwig, d. d. Heidelberg 26. Juli 1661. Gedruckt in Lünigs teutscher Reichs- Canteley Tl. 2 (1714) S. 15Gff.; jetzt als unecht erkannt. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 169. 170. 171. 172. 79 160. Pap., XVII. Jahrh., 179 Bl. Lederbd. Beschreibung der Raisen in Franckreich, Engelland und Schottland, welche der durchl. Herr Ludwig Friedrich, Herzog zu Württemberg, vom 29. Apr. 1607 bis 25. Febr. 1609 glückhlich verricht hat. Der Reisende ist der Stifter der Mömpelgardischen Linie, geb. 158(1, gest. 1631. 170. Pap., XVIII. Jahrk, 19 Bl. Papphd. Christian Friedr. Sattler, Archivarius, Alphabetische Übersicht über die Erwerbungen des Herzogthums Württemberg (Aütograph). Vergl. dazu Vol. nr. 643. 171. Pap., XVIII. Jahrh., 6 Bl. Ungebunden. Historische Benutzung der zwoen im Reichsstadt-Überlingischen Archiv befindlichen Urkunden: a. vom römischen König Rudolph 1275, b. von dessen Gemahlin Königin Anna 1277. Als Verf. unterzeichnet sieh am Schluss mit dem Datum, Überlingen 8. Febr. 1785 der wirlä. kais. Bat mal Überlingische Amtsburgermaister Frhr. v. Lenz. Die zwei Urkunden liegen in Kopien bei; die Rudolfs ist = Böhmer, Begg. Bud. nr. 184. 172. Pap., XVII. Jahrh., 28 Bl. Ungebunden. Aequilibrium Justitiar contributivae per censuram reipublicse Christian» ex- positum i. e. gleich instehende unverfälschete Contributionswag gestelt durch M. Joh. Georg Waltzen 1647. Christlich-politische Denkschrift. 80 Histor. Handschriften in Quarte Nr. 173. 174. 175. 176. 178. Pap., XVII. Jahrh., 4 Bl. Ungebunden. Verzeichnus etlicher der vornembsten Reden und Discurs, deren die beede Generalen Johann de Werth und Enckenfuhrt, als sie den 5. Martii 1638 gen Benfeld gelüffert worden, und folgenden Tags sich vernemmen lassen. Dieses Stück findet sich auch in dem Nachlass Herzog Bernhards von Sachsen- Weimar auf der herzoglichen Bibliothek zu Gotha und wurde benutzt von G. Droijsen, Bernhard von Weimar 2, 340 ff., wo die (bei Eheinfelden erfolgte) Gefangennehmung der Heerführer de Werth and Enckefort S. 345 erzählt wird. 174. Pap., XVII. Jahrh., 14 Bl. Ungebunden. H. Jakob Sartorius, Kurizer Bericht, wass in Florentz in der grossherzoglichen Durchlauchten in Etruria oder Tuscana alten Pallast zu sehen ist: 1. auf der Galleria; 2. vor und in der Kunstkammer, absonderlich in dem Trihuna und Funderiä; 3. in der Armeria oder Rüstkammer; 4. in der Silber- oder Schatzkammer; 5. auf dem Platz vor dem alten Pallast. 175. Pap., XVII. Jahrh., 6 Bl. Ungebunden. Was in der Kunstkammer zue Dresjdjeii vornehmlich zue sehen. Diese Nummer ist mit der vorigen früher in Einer Sand gewesen, ■von welcher hier die Randbemerkung: Dressdcn Kunst-Cam., dort die entsprechende: Florentz Kunst-Cam. stammt. 176. Pap., XVII. Jahrh,, 251 Bl. Lederbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 200). Steph. Bochenthaler, Ernestus elucidatus. 1660. Den vollen Titel s. bei Fol. nr. 412, wo das Konzept, liine Reinschrift wie hier findet sich auch Fol. nr. 471. Vergl. Haas (ed. Merzdorf) im Sera- peum 1859. Intell.Bl. nr. 19 S. 145. Histor. Handschriften in Quavto'Nr. 177. 81 177. Pap., XV. Jahrh., 68 J31. Ilolzbd mit Lederüberzug. Früher dem Klarissinnerikloster in Pfullingen, später dem Kloster Zwicfalten gehörit) {dort nr. 92). Statutenbuch der Klarissinnen in Pfullingen. 1. Bl. 1 — 30. Regel der Schwestern S. Klaren Ordens in 26 Kapiteln mit zwei Zusatzartikeln. Diese Regel wird eingeleitet durch ein Schreiben des Kardinaldiakons Johannes von S. Nicolaus in carcere Tulliano und durch eine Bulle Papst Urbans IV. vom 18. Okt. 1263, welcher damit eben diese Regel bestätigt. Alles in deutscher Sprache. Sowohl jenes Schreiben als diese Hülle finden sich, lateinisch bei Wadding, Annal. Ord. Min. T. 4 p. 517 ff., die lieget selbst ibid. T. 3 p. 482 ff. Potthast, llegg. pontif. T. 2 p. 1515 giebt weitere Fundorte. 2. Bl. 30'. 31. Statut des Kardinaldiakons Arnoldus von Sa Maria in porticu, betreffend den Orden der Klarissinnen, gerichtet an den Franziskanergeneral Michael. 3. Bl. 31'—33'. Bulle Urbans V. vom 2. Apr. 1370, betreffend die Erpressung von Geschenken bei Ämtcrverleihungen. 4. Bl. 33'. 34. Bulle Gregors IX. d. d. Viterbo im achten Jahr seines Papsttums (1234—35), das Betreten der Klöster des Klarissinnen- ordens regelnd. 5. Bl. 34 - 41. Kabanus, Statthalter des Provinzials in oberdeutschen Landen, teilt nach dem Beschluss des im Jahr 1337 zu Bern gehaltenen Provinzialkapitels der Äbtissin und dem Konvent S. Klaren-Ordens in Pfullingen eine Bulle Benedikts XII. d. d. Avignon 27. Nov. 1336 zur Nachachtung mit. 6. Bl. 41' — 08. Statuten für den Provinzial und Visitator gegeben durch Johanncni von Lar, Franziskanerprovinzialvikar der Strassb arger Provinz, gerichtet an die Äbtissinnen und Schwestern des S. Klarenordens. Ben 5 Kapiteln dieser Statuten folgen auf der letzten Seite zwei Zusätze nach den Beschlüssen der zu S. Wolfgang und zu S. Ulrich versammelten Provinzialkapitel. Vergl. über diesen Kodex Haas (ed. Merzdorf) im Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 15 S. 115. Handsclir. d. k. öff. Bibl. Stuttg. I, 2. 82 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 178. 179. 180. -178. Pap., XVII. Jahrk, 184 Bl. Pappbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 190). Chronicon Zwifaltense majus et minus cum additionibus descriptum a R. P. Steph. Bochenthaler e vetustissimis libris nostris. Acc. in fine (Bl. 170ff.) Historia fundationis monasterii Oranium Sanctorum in civitate Schaphusiana. Der Hauptinhalt des Bandes, welcher bei Haas-Merzdorf im Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 18 S. 141 beschrieben wird, ist eine Bochenthaler sehe Abschrift*) der zwei Zurief alter Chroniken (deren Originale Cod. theol.- Q. nr. 141 und Cod. hist. Fol. nr. 415) in synoptischer Zusammenstellung und mit Zusätzen. Die am Schluss beigegebene Gründungsgeschichte des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen ist trotz des lateinischen Titels in deutscher Sprache abgefasst und identisch mit dem in Mones Quellensammlung der badischen Landesgesch. Bd. 1 S. 80ff. herausgegebenen „Leben des Greifen Eberhard III. von Neuenbürg"'. Der Abschrift liegt ein Kodex zu Grund, welcher, von Heins Trechsel im J. 1467 geschrieben, früher dem Kloster Rheinau gehörte, jetzt aber ins Schaffhauser Staatsarchiv verbracht ■ist. Mone entlieh diesen noch aus Rheinau, kannte aber auch gegenwärtige Abschrift. *) Dieselbe auch wieder hinter Bochenthalers Ernestus elacidatus Fol. nr. 412. 179. Pap., XVI IL Jahrh., 23 Bl. Ungebunden. Aus dem Kloster Zwiefalten. Copiae SchirmRevers de A° 1303, item Würtembergischen Verträgen sambt etlichen wenigen Anmerkungen ad usum A. R. P. Mich. Knittel p. m. descriptae [circa a, 1728]. 180. Pap., XVIII. Lahrh., 2 Bl. Ungebunden. Comites de Berg. Geschichtliche Notizen über dieses mit dem Kloster Zwiefalten eng zusammen/längende Geschlecht. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 1S1. 182. 18?». 184. 83 181. Pap., XVII. Jahrh., 105 Bl. Ungebunden. Notanda varia de Suevia ejusque sanctis ac viris illustribus. Diese Arbeit einen Zwiefalter (?) Konoentueden hat viele Lücken und war nicht ganz in Ordnung zu bringen. Es sind kleine Biographien von Kirchenmännern., auch rem Fürsten des Mittelalters. Die Beschränkung auf Schwaben ist nur anfangs gewahrt. 182. Pap., XVIII. Jahrh., 10 Bl. Ungebunden. Ex codice manuscripto Wiblingensi, qui inscribitur über de diversis materiis no 60 fol. Dieses Exzerpt betrifft Ziviejälten. L(>). si. h. c. Pap., XVII. und XVIII. Jahrh., a. 95, b. 49, c. 128 Bl. a. und c. Pappbd., b. Papierdecke. Aus dem Kloster Zwiefalten. a. Synopsis historica de ortu et progressu Congregationis Benedictinae in Suevia ad hanc usque aetatem (1416—1079). b. Collectio privilegiorum variorum ordinum ex tribus tomis quasstionum regularium [Em.] Rodriguez. — Bulla Urbani VIII data monasterio Wiblingensi cum notis. — Practica quaedam axiomata ex variis privilegiis dedueta. c. Ephemerides externo-domesticae monasterii Zwifaltensis 1690—1715. Ben Vorgang hiezu s. in Fol. nr. 476, woher auch der Titel genommen ist. 184. Pap., XVII Jahrh., 155 S. Ungebunden. Index topographicus nominum geographica medieo et hodiernae. Das erste Blatt fehlt von alters her. 84 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 185. 18G. 187. 188. -185. Pap., XVIII. Jahrh., 374 Bl. (durchschossen). Pappbd. Anmerkungen über Joh. Jak. Mascovs Einleitung in die Geschichte des deutschen Reichs, Tl. I, zusammengetragen im J. 1774 (am Schluss defekt). Den zweiten Teil liiezu s. in den hist. Handschr. der k. Hofbibliothek nr. 30. 4\ 186. Pap., XIX. Jahrh., 31 Bl. Ungebunden. Zwei Abhandlungen von Regierungsrat Heinr. Chph. Büttner. 1. Bl. 1 — 18. Bemerkungen über den ehmaligen und heutigen Gebrauch des Prädicats „von Gottes Gnaden". 2. Bl. 21—31. Von den falllehenbaren Gütern im Königreich Württemberg (unvollständig). 187. Pap., XIX. Jahrh,, 7 Bl. Ungebunden. Auszüge aus einer handschriftlichen Chronik der ehemaligen Reichsstadt Ulm. Geschrieben von dem Regierungsrat Büttner, welcher die Mitteilung der Chronik dem Justizrat Wollaib in Ludwigsburg verdankte. 188. Pap., XVIII Jahrh., 22 Bl. Ungebunden. Denkwürdigkeiten der herzoglich würtembergischen Stadt Neuenstadt, S 1 ' herzogl. Durchl. bei Höchstdero erfreulichen Ankunfft daselbst den [Datum fehlt] im Jahr 1782 überreicht von Kl. Philipp Christoph Gratianus, Dia- conus allda [1773-82]. Der Verf. starb als Spezial in Weinsberg im J. 1790. Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 189. 190. 191. 192. 85 189. Pap., XIX. Jahrh., S. 1—6, 27—46, 63—91. Ungebunden. Fragmente von Exzerpten des Regierungsrats Büttner. Anekdotenhafte Mitteilungen aus den Pfarrakten von Binswangeu, aus Mart. Crusius' Annales suevici, aus einer Chronik von Hof, aus einer Chronik von Augsburg, endlich zwei Lieder über den Bauernkrieg. Die Lieder sind gedruckt bei Soltau, deutsche historische Volkslieder. 'Zweites Hundert, herausgeg. von Hildebrand, S. 106 und derselben Erstes Hundert S. 307, daraus bei Liliencron, die historischen Volkslieder der Deutschen Bd. 3 S. 464. 440. 190. Pap., XIX. Jahrh., 99 S. Ungebunden. Miszellen aus schwäbischen Chroniken exzerpiert von Regierungsrat Büttner. Hier sind folgende Quellen benützt: Eberh. Frid. Eckheri, consiliarii Esslingensis, Archivum portatile (woraus eine lleimehronik des Barfüsser- klosters von Esslingen); ein Manuskript des Esslinger Sgndicus Joh. Konr. Kreidenmann (gest. um 1650); eine ungedruckte Chronik von Biberach; endlich die Allgemeine Geschichte von Schwaben. Ulm 1773. 191. Pap., XIX. Jahrh., 8 Bl. Ungebunden. Heinr. Chph. Büttner, Kurze Geschichte der Heller. 192. Pap., XVII. Jahrh., 276 Bl. Pergbd, Reissbuch mein Davids von Kircheim durch Niderland, Engelland, Frankreich, Italien, Teutschland. Der Verf. gehörte wahrscheinlich dem Fuldaischen Geschlecht der Herren von Kirchheini (s. Schannat, Fuldaischer Lehenhof S. 120) an. Er trat dem Vorsetzblatt zufolge im J. 1642, aus Österreich nach Hanau gekommen, die Hofmeister stelle bei dem Grafen Friedrich Kasimir von Hanau an und machte mit diesem die hier beschriebene Beise (Aug. 1643 86 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 193. 194. 195. bis Juli 1645). Später (1647) trat Friedrich Kasimir die Regierung in den vereinigten Grafschaften Hanau-Lichtenberg und Hanau-Münzenberg an und starb im J. 1685. 198. Pap., XIX. Jahrh., 134 Bl. Pappbd. Heinr. Chph. Büttner, Kalendernamen und chronologische Termini alphabetisch zusammengestellt. A—Agithentag. 194. Pap., XVIII. Jahrh,, a. 37, b. 4, c. 12 S. Ungebunden. Aus dem Nacldass des Kanzlers Schnurrer. Kollectaneen, betr. Joh. Val. Andrea). ^ a. Vita Joh. Val. Andreas proprio calamo delineata (Abschrift aus dem Orig. in Wolfenbüttel). b. Veno uiiionis in Christo Jesu specimen selectissimis ac probatissimis amicis a J. V. Andrea obumbratum 1628. Schnurrer bemerkt hiezu: „b. D. Beugeln manu hsec scripta sunt." c. Axiomata pbilosophico-thcolog'iea vitam vere philosophicam utcun- que adumbrantia aut. Chph. Besoldo (Arg. 1616) cum dedicatione ad Jo. Val. Andrea) (Exzerpte). 195. Pap., XVII. Jahrh., 69 Bl. Papierdecke. Reissbeschreibung Ihrer Durchl. Prinz Johann Friderichen, Herzogs zu Württemberg, welche dieselbe unter dem Tittel eines Baron v. Hellenstein den 3. May 1687 angetretten. Die Heise, welche zunächst in die Schweiz und dann nach einem längeren Aufenthalt in Genf durch Frankreich ging, wird, bloss bis zur Ankunft in Augers 15. Juni 1688 beschrieben. Der reisende Prinz war ein Sohn Herzog Eberhards III. aus seiner zweiten Ehe mit Maria Dorothea Sophia, Gräfin von Öttingen, und fiel in einem Zweikampf 1693. Verf. der Reisebeschreibung ist wahrscheinlich des Prinzen Begleiter und Sekretär Joh. Reinh. Hediuger, der nachherige Hofprediger (gest. 1704). Histor. Handschriften in Quarto Nr. 196. 197. 198. 87 196. Pap., XVIII. Jahrh., 9 Bl. Ungebunden. Aus dem Nachlass des Kanzlers Schnurrer. Joh. Clin. Klemm, Oratio de prsecipuis malis, quae Eberhardinam nostram inde ab ejus origine afflixerunt. 1734. Der Verfasser war Professor der Philosophie und der Theologie in Tübingen und starb 1754. 197. Perg., XVI Jahrh., 6 Bl. Ungebunden. Aus dem Nachlass des Kanzlers Schnurrer, welchem dieses Heft in seiner Eigenschaft als Abt von Lorch im J. 1807 von Cölestin Spegele, Konventualen von S. Georg in Villingen, geschenkt worden war. Formulare. Anno domini 1520*) exaratum est presens formulare per me fratrem Lau- rentium Utcmcdt convcntualem cenobii Lorch sub abbate Sebastiano anno regiminis sui decimo. Pro fratre Blasio cenobita monasterii in Blauhornn ordinis sancti Benedicti. Dieses Heft enthält teils kurze Proben in verschiedener deutscher und lateinischer Schrift, teils Muster für Überschriften von Briefen. *) Die Zahl 1560 auf S. 4 ist verschrieben statt 1460. 198. Pap., XVI. Jahrh., 344 Bl. (am Schlüsse sind die Bl. 345 bis 361 ausgerissen). Pergbd. Aus der Hand des Verfassers, bezio. Sammlers in die seines Schwiegersohns, des Dekans Willi. Gmelin von Böblingen (gest. 1635 s. Gmelin, Stammbaum seiner Familie, S. 4), übergegangen, später im Besitz des Kanzlers Schnurr er, welcher den Band überschrieben hat. Des Joh. Parsimonius (Karg), zweiten evangelischen Abts zu Hirsau (1569 bis 1588), Miszellaneen, meist von ihm selbst geschrieben, im übrigen durch ihn gesammelt. 1. Bl. 7--U4. De Arithmetica (aufgezeichnet 1569 als Grundlage für den Rechenunterricht in Hirsau). 2. Bl. 78—95. Ein kurtzer Innhalt, wie man einfeltig soll lernen singen, in fragweiss gestellet. 88 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 198. 3. Bl. 10-1-112. Sphaerse materialis papyraces? compositio per D. Philippum Imserum. 4. Bl. 118—121. Kudimenta hebrsese gfainiüaticse ex aliis nonnullis grammaticis decerpta a Jo. Parsimonio (aufgezeichnet 1558 als Grundlage für den Unterricht im Kloster zu Blaubeuren, wo P. damals Dekan war; übrigens unvollständig). 5. Bl. 126—129. Verschiedene Alphabete orientalischer Sprachen. 6. Bl. 130 — 134. Articnli Germanoram etc. 7. Bl. 138—14/;. Eine Clag über des H. Georgen Marggrauen zw Brandenburg tödtlichen Äbschiedt sampt ainem Gebet für derselben (sie) manliche Erben inn sirischer und deutscher Sprach reimenweyse gestellet durch Chph. Mandel von Ofen, Gegenschrcyber zw Feuchtwangen 1564. 8. Bl. 149 — 161. Martinus Bucerus Musculo suo, Musculus vero Parsimonio suo d. d. 2. Aug. 1547. 9. Bl. 164—174. Glaubensbekenntnis in lateinischem und deutschem Text, im ersteren von Parsimonius unterzeichnet. 10. Bl. 175—180. Lutherus mense Augusto a. 1532, postquam de- cesserat FJector Dax Saxonise. Ej. vaticininm de seditione nobilium in Germania 1544. Memorabile factum cxceptnm ex ore ejus 1543. 11. Bl. 181 — 188. Epithalamium M. Job. Parsimonii industria Bürk- lini gnesii ipsius compositum (1557). 12. Bl. 189 — 194. Bürklini epigrammata ad M. Joannem Kargum. 13. Bl. 196—205. llistori des Verhergens (der Verheerung) der Graffund Landtschafft Mümppelgartt (in den JJ. 1587—88). Auch in Fol. nr. 1S5 und Q. nr. 280. 14. Bl. 207- 211. Der churfürstlichen Pfaltz [Pfalzgraf Friedrichs IL] Ausschreibenn aines christenlichen Gesprächs mit denn Widertiinffern zu Franckbental angestellt den 28. May 1571. 15. Bl. 213—219. Pfaltzgraffen Johann Casimir Mandatt und Be- velch, die Underlassung und Abschaffung des . . . Bezüchtigens, Condem- nierens und Lesterns betr., d. d. 24. Nov. (gedr. Amberg 1584). 16. Bl. 224 — 229. Kurze summarische und wahrhaffte Eelation, wie es mit dem Staffortischen Buch ingemain beschaffen 1601. 17. Bl. 231. 232. Ex epistola D. Pauli Eberi ad D. Marbachium d. d. 4. Febr. 1562. 18. Bl. 235—240. Melanchthoniana: 1. Melanchthonis epistola ad Matth. Flacium d. d. 4. Sept. 1556. 2. Werneri pastoris Barbiensis epistola ad Mclauchthonem d. d. 9. Dec. 1556 cum hujus responsionc d. d. 4. Jan. 1557. 3. Idyllion de Philomcla Jo. Lottichii asditum (ut fertur) a Phil. Melanchthone. 4. Elegia Jo. Stigelii de fortitudine et magnanimitate Me- Histor. Handschriften in Quarto Nr. 199. 200. S9 lanchthonis. 5. Epistola Melanchthonis ad Joacliimum principcm Anhal- dimim (defekt). 19. Bl, 242— 254. Forma; aliquot [dum] seu exeropla benedicendi nuptias. 20. Bl. 257—273. Johann Scliradin von Reutlingen liatt disc Ex- postulation gestelt und sich darüber schier in Unglück gefeit (abgeschrieben 1550). Vergl. Gödelte, Grundrias der deutschen Lit. Bd. 2 {1886) S. 300. 21. Bl. 275-280. Ein Schrifft Andr. Diethers Schulmeisters bei S. Anna (in Augsburg) (abgeschrieben 1551). 22. Bl. 281 — 824. Abschrifft des Gemelds in der Kirchen zu Hirsaw im Kloster 1579. 23. Bl. 327-338. Tabellen, die Kriegshülfe der 10 Reichskreise gegen die Türken (1532) darstellend. 24. Bl. 339—343. Volumina ista gra^ca sunt, qua; Senatus Augustanus Venetiis [a. 1545] ab Antonio Eparcbo [Episcöpo Corcgrce] emi curavit Coronatorum 700. (Am Schlüsse steht: David Prunus describebat suo preeeptori mense Martio anno 1551). Zu der Rubrik 22 der vorstellenden^ Inhaltsangabe ist zu bemerken, dass die Wolfcnbüttler Bibliothek unter andern Manuskripten des Parsimonius auch eines (als Geschenk J. J. Mosers) besitzt, leelchcs Beiträge zur Beschreibung und zur Geschichte des Klosters Hirsau enthält und woraus Lessing Mitteilungen gemacht hat (Werke, llempelsche Ausg., Tl. 13 Abt. 2 S. 381 ff.). Vergl. hiezu Steck, das Kloster Hirsau S. 21. 293 ff. Über den Lebensgang des Parsimonius (gest. 1588) findet man das Nötige in der Allg. deutschen Biographie 15, 120f. unter „Karg, Joh. u . 199. Pap., XVIII. Jahrh., 70 Bl. Papphd. Chph. Matthäus Pfaff, cancell. Tubing. [gest. 1700], Itinerarium literarium habitum Aug. et Sept. 1723. Eine Anleitung zum Reisen für Studierende; Notizen über gelehrte Anstalten und Männer in Deutschland und Holland. 200. Pap., XVIII Jahrh., 59 Bl, Papphd. Aus dem Nacldass des Kanzlers Schnurrer. Hermann, von der Hardt, Ingolstadiensis historia Reuchlini. 1519. 1520. Bl. 1 — 40. Briefe Keuchlins mit Anmerkungen von H. v. d. H, Bl. 42 —56'. Bas gedruckte Programm von H. v. d. Tl.: Aeterno 00 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 201. a. 201. b. 202. memoria Joh. lieuchlini et Joh. Gussubeliü Heimst. 1720, mit handschriftlichen Anmerkungen des Verfassers. In einer Tasche am Buchdeckel angebracht verschiedene Notizen betr. lleuchlin, meist von Schnurrers Hand. Vcrgl. hiezu Catalogus bibliotheca. H. v. d. Hardt (1786) p. 38 nr. 218. Ein Seitenslück bildet Vol. nr. 560. 201. a. Pap., XVIII. Jahrh., 212 Bl Pappbd. Epistolae ad Wilhelmum Schickardum, acc. epistolae ad Lucam Wilhelmi fratrem, transscriptse ex autographis penes Schickardum Canstadii decanum opera Balth. Mebold, tum pneeeptoris Canstad. (1735). Die Originale s. Fol. nr. 563. Sie kamen, nachdem diese Abschrift genommen war, mit ihr an Schelhorn, an Schnurrer und endlich an die öffentl. Bibliothek. 201. b. Pap., XVIII. Jahrh, 40 Bl. Pappbd. Briefe von Wilhelm Schickard an seinen Bruder Lucas, teils in Auszügen, teils vollständig. Von der Hand Schnurrers, der auch eine kurze Vita Wilhelmi Schickardi ex ejusdem diario beigab. 202. Pap., XVIII. Jahrh., 15 Stücke aller Pormate in einem Faszikel. Exzerpte und Kollektaneen des Kanzlers Schnurrer zur Geschichte Württembergs (aus der Zeit des Herzogs Karl) und der Universität Tübingen. Am Schluss ein Verzeichnis des in dem aufgehobenen Kloster Hirsau noch vorgefundenen Bücherrests. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 20:;. 204. 205. 91 203. Pap., XVII. Jahrh., 54 131. In Pappdeckel eingelegt. Wilhelmi Schickardi autographa. Diesen Titel und die Herkunftsbezeichnung ex bibliotheca Prof. Rösleri, deinceps Prof. et Pectoris Gymnasii Hopfii von Schnurrers Hand trägt ein Notizheft W. Schickards, in welches er verschiedene Zeichnungen, Anweisungeng Rezepte u. dergl. aus dem Gebiet der Optik, Physik, Guo- monik, Technologie u. s. w. eintrug. Es liegen hei: 1. eine gedruckte „Ephemeris lunaris ab initio anni 1631 quousque Übet ultro citroque con- tinuabilis ex inventionibus Wilhelmi Schikart" in Plakatform; 2. ein Päckchen Meiner Blätter von Willi. Schickards Hand, samt einer Auskunft, die Schnurrer aus Pottweil über ein ursprünglich Schickard ge- höriges Buch erhielt, bez. a—g. 204. Pap., XVIII. Jahrh., 10 Bl. Pappbä. Commercium epistolicum Joh. Buxtorfii Prof. Basil. et Jon. Henr. Lederlini Prof. Argentorat. Es sind 3 Briefe von Joh. Buxtorf (gest. 1732) d. d. 30. Apr. 1708, 7. März 1709 und 3. Juli 1709, ebensoviele von J II. LederUn (gest. 1737) d. d. 27. Jini 1717, s. d, und d. d, 11. Mai 1714. 205. Pap., XVII. Jahrh., 3 Bl. Pappbd. Zwei Inschriften im Predigerkloster zu Stuttgart. Der Schreiber, welcher diese Inschriften mitteilt und die Richtigkeit seines Textes bei einer derselben gegen Gabelkover und Crusius verteidigt, ist ein Enkel Andreas Büttels d. Alt., Oberrats und llofgerichtssekretarius', und ein Brutlerssohn Andreas Rütteis d. J, also wohl Eriedr. Rüttelt 92 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 206. 207. 208. 209. 206. Pap., XVII. Jahrh., 8 Bl. Ungebunden. Joh. Georg Walz, varia exempla provocationis in vallem Josaphat s. ad Judicium divinum citationis. 207. Pap., XVIII. Jahrh., 3,1 Bl. Papierdecke. Aus dem Nacldass des Kanzlers Schnurrer. Catalogus manuscriptorum bibliothecse academica? Tubingensis 1782. Das Heft giebt keinen Gesamtkatalog, sondern bloss einzelne aus- geivählte Nummern. 208. Pap., XVI. bezw. XVII. Jahrh., 181 Bl. Lederbd. Fragmcnta qusedam aurea D. Valentini Vannii, abbatis Maulbronnensis [1558—67], congesta per Sam. Uberman, verbi ministrum in Weyssach [1564-95J. Enth. Vorträge, die Vanuius in Sprengelversawunüungen von Geistlichen und in seinen} Kloster gehalten, ausserdem: Bl. 18—22. Thesen de sacramento eueharistke pnes. Jac. Andre«; resp. Ludov. Munstero 1565; Bl. 80—92. Propositio welliclier Gestalt die Superintendenten ihre Inquisition vor dem Magistrat, Ober- und Undcramptlcuten, auch Gerichten un- geferlich anfangen mögen; Bl. 93—105. Artikel des Franckfortischen Ab- schiedts; Bl. 106—111. Oratio in synodo habita Stutgardke ao 1546 a D. Jo. Brentio; Bl. 112—118. Sobald. Hayden, contra novam et anti- christianam seetam Osiandristarum assertio christiana. Ben Best des Bandes fidlen Auszüge aus Büchern, zum Teil erst aus dem 17. Jahrh. 209. Pap., XVI. Jahrh,, 8 Bl. Pappbd. Öffnungen des Fürstenthumbs Wittenberg. Ortslisten in 3 Alphabeten, von deren letztem aber die erste Hälfte fehlt. Bei einigen der Orte sind Bemerkungen beigeschrieben. Am Schluss der ersten und am Anfang der zweiten Liste steht: ernewert den 5. Mai 1554. ffistor. Handschriften in Quarto Nr. 210. 211. 212. 213. 93 210. Pap., Ende des XVIII. oder Anfang den XIX. Jahrb., 40 S. Ungebunden. Geschichte von Reichenau. Diese Schrift, ebensowohl Geschichte als Beschreibung der Insel, scheint ■nach verschiedenen Merkmalen zwischen 1792 und 1802 verfasst zu sein. 211. Pap., XVII. Jahrh., 301 S. lederbd. Fürstliche württeinbergische geschribne Chronica. Der Anfang aus MiUsehelin, dann Beschreibungen von Städten und Klöstern, endlich Lebensbeschreibungen von Fürsten mit Nachträgen bis über 1660 hinaus. 212. Pap., XVI. Jahrh., 12 Bl. Papierdecke. Notteil oder Gepott und Verpott des Gotzhauses Rottenmünstsr und in desselben zwgehorigen Dörffern zwhalten angesehen und verordnet. 1563. Hieran schliesscu sich von derselben Hand gesehrieben: Bl. 5 — 8. Eidformulare für die Bediensteten derselben Klosterherrschaft. Bl. 9, Volgend ettlicli alt Rottenmiinster Breiich, so nit mer in Gewonlicytt. Hinten eingeklebt eine amtliche Aufzeichnung über die im Botten- münsterschen Gebiet geltenden Taxen vom J. 1761. Dieses Büchlein stammt dem alten Katalog zufolge aus den alteren hei den Säkularisationsakten vom J. 1802 gelegenen Aktenstücken. 218. Pap., XVIII. Jahrh., .57,9 Bl. Muck und .Eck in Pergament. Geschenk des Kreisbaurats l'feiffelmann in Ludwigsburg 1829. Gottlieb Friedr. Rösler, Collectanea. Das HerzogthumWürtenberg nach seiner politischen und Civil-Verfassung, auch theils natürlichen Beschaffenheit. Der Verfasser, Professor am Gymnasium illustre in Stuttgart 1769 bis 1783, gest. 1790, hinterUess diese Kolleläaneen wahrscheinlich seinem Schwiegersohn und Nachfolger Prof. Phil. Heinr. Hopf, von dessen Hand ohne Zweifel die späteren Einträge sind. 94 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 214. 215. 214. Pap., XVIII. Jahrh., 25 Sexterne zwischen Pappdeckel eingeschnürt. Herkunft wie bei nr. 213. Gottlieb Friedrich Rösler, Materialien zur Naturgeschichte von Württemberg. Prof. Rösler (s. vor. nr.) hotte von Herzog Karl 1771—72 den Auftrog erhalten, eine naturgeschichtliche Beschreibung von Württemberg abzufassen. Zu besserer Erreichung seines Zwecks sandte er den 12. Juni 1772 an die gemeinschaftlichen Ober- und Stabsämter gedruckte „Vorläufige Fragen, die Naturgeschichte von Württemberg betreffend 11 zur Verteilung an die Lokalbehörden. Eine neue Anregung zur Einsendung von Ortsbeschreibungen scheint er aber im J. 1788 gegeben zu haben. So erhielt er u. a. aus den Oberämtern Stuttgart (welchem damals auch noch Neilingen angehörte), Böblingen und Nürtingen die in dieser Mappe vereinigten Ortsbeschreibungen, von denen zwei noch im Original vorliegen (Bernhausen und Nelliugen), die andern 18 teils abgeschrieben, teils verarbeitet. Fast durchaus sind sie vom Ortsgeistlichen (eine von einem Schulmeister) unter Zuziehung anderer ortskundiger Personen in dem einen oder andern der beiden genannten Jahre abgefusst. Dem. Ganzen geht voraus ein Exzerpt zur Staatskunde von Württemberg und, ein anderes über die Einteilungen des Landes. St. 18 enthält Anmerkungen über den Schönbuch, St. 19 — 23 eine Ausarbeitung über die Gegend zwischen der Erms und Aich. Eine literarische Frucht der Landesdurchforschung, von welcher diese Mappe eine Probe bietet, sind liüslcrs Beyträge zur Naturgeschichte des Herzag- thums Wirtemberg II. 1 17SS. 2 1700. 3 1701. Materialien zu dem letzten, schon nach Böslers 'Tode herausgekommenen, von Prof. Hopf publizierten Teil finden sich in dieser Mappe. Hang sagt im Schwab. Magazin für 1776 S. GSO, ausgearbeitet seien die Oberämter Böblingen und Herrenberg und unter der Hand sei das Oberamt Kirchheim und Göppingen. 215. Pap., XVIII. Jahrh., 6 Bl. In Seide gebunden. Urkunde des Waffenstillstandes zwischen dem General en chef der Rhein- und Moselarmee Moreau und den Bevollmächtigten des Herzogs von Württemberg Geh.Rat v. Mandelslohe und Obertribunalassessor Kerner d. d. Baden 17. Juli 1796 (2 Kopien). Histor. Handschriften in Quarto Nr. 210. 217. 218. 95 216. Pap., XVII. Jahrh., 9 Bl. Steif broschiert. Joseph Wernlin d. Ä., Consignation und Beschreibung aller jenigen fürstl. wiirtt. Frawen Wittiben, so im fürstl. Burgschloss zue Nürttingen fürstl. verwidumbt gewesen. 1496—1627. Gewidmet der fünften derselben, Ursula, Witwe Herzog Ludwigs, (/est. 1635. 217. Pap., XVIII. Jahrh., 18 Bl. Steif broschiert. Aufzeichnungen aus Maulbronn. 1. Bl. 1 — 5. Catalogus der Prälaten zu Maulbronn vor der Reformation (nach Büchern, Urkunden und Inschriften). 2. Bl. 5'. 6. Fundationstafel. 3. Bl. 6'—12. Ältere Epitaphia. 4. Bl. 14—18. Neuere Epitaphia. lO. Pap., XVII. Jahrh,, 913 S. Pergbd. „Ex libris Amadei Svajer" d. h. aus der Bücher- und Ilandschriftensammlung des einem Nürnberger Kaufmannshaus entstammenden A. Schiceyer in Venedig (gest. 1791), wahrscheinlich von Joh. Friedr. Lebret geltauft. Relationi d'oratori Veneti fatte in senato nel ritorno (lalle loro ambascierie. Von Einer Hand geschrieben und zu einem Buch vereinigt folgen, diese Belationen so aufeinander: S. 1 — 80. R. di Ant. Boldü ritornato da Savoia. 1560 (gedr. bei Albert, relazioni degli ambasciatori Veneti Ser. II Vol. 1 p. 401 ff.; hier in der Handschrift am Schluss defekt). S. 81 — 230. R. di Renier Zeno ritorn. da Gregorio XV. e da Ur- bano VIII. 1623 (gedr. bei Baroszi e Berchet, relazioni degli stati Europei lette al senato dagli ambasciatori Veneti. Roma, Vol. 1 p. 137 ff.). S. 232 — 354. R. di Giov. Giustiniano ritorn. da Alessandro X. (lies: InnocenzoX.). 1651 {als erste Relation desselben gedr. ebenda. Roma, Vol. 2 p. 83 ff.). S. 355 — 440. R. della ambasceria straordinaria fatta in Roma ad Alessandro VII. dai Signori Pesaro, Contarini, Valiero e Sagredo. 1656 (gedr. eb. Roma. Vol. 2 p. 103 ff.). 96 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 219. 220. 221. S. 441 —5.9.9. R. di Angelo Corraro ritorn. da Alessandro VII. 1GG0 (gedr. eb. Borna. Vol. 2 p. 193 ff. ist die echte B., hier die unechte), 8. 601—788. R. di Mich. Morosini ritorn. da Luigi XIV. 1653 (angeführt eh. Francia. Vol. 2 p. 476 not. 1, aber zum Abdruck eine andere gewählt P- *S3ff.). S. 789 — 881. R; di Domenico Zan ritorn. da Filippo IV. Re di Spagna. 1658 (gedr. eb. Spagna. Vol. 2 p. 255 ff.). S. 883--913. Racconto del seguito nel viaggio et ambascieria fatta da Bertucci Valiero al Cardinal Infante in Milano 1633. 219. Pap., XVII. Jahrh., 231 El. Lederbd. Devises heroTques requellies de forces monumans et d'auteurs de diverses nations et langages. 1658—1666. Devisen in Wort und Bild von französischen Königen, Prinzen und andern Grossen, aber auch von sonstigen Herren durch Europa hin. 220. Pap., XIX. Jahrh., 3 PL Steif broschiert. Letzter Brief von Caroline Rebenack aus Tannah in Ostindien d. d. 16. Febr. 1807 (Orig.). Vergl. hiezu: Caroline Bebenacli in Ostindien oder Beise eines jungen Frauenzimmers von Stuttgart nach Cannanore in Ostindien aus ihren Briefen herausgeg. von einem ihrer Freunde (Sekretär Lohbauer). 2 Bde. Stuttgart 1800—1804. 221. Pap., XVI — XVIII Jahrh., Stück a — z. Ungebunden. Aus dem Nachlass des Oeh. Staats- und O.Just.B. Ferd. Willi. Wechherlin. Varia Württembergica. a. Gnädigst befohlene Consignation derer bey herzoglicher Universität administrirt werdenden Stipendiorurn. 1770. b. Stammbaum der Familie des Job. BrolL Bürgermeisters in Stuttgart. c. Stammbaum der Familie Efferenn (vergl. fol. nr. 734). d. Stiftungsbrief des Joh. Broll. 1639. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 221. 97 e. Gutachten in einem Streit wegen des Brollisclien Stipendiums. ,/'. Gutachten wegen der Hillerischen Stipendienansprüche. (j. Erklärung des Herzogs Karl an die Landschaft wegen der Militärakademie d. d. 29. Mai 1773. h. Eintheilung der Landmiliz in Brigaden. i. Hirtenfeier, dramatisches Spiel zu Ehren Herzog Karls in Zwic- falten aufgeführt. k. Beschreibung derer dem Serenissimo (Eberhard Ludwig) auf der Reise nach Mömpelgard (1723) erwiesenen Honneur und den in Mömpel- gard gehaltenen Einzug betr. I. Monasterium Blavifontanum heroico carmine descriptum a Nicoiao Schweikardo, Cappingensium pastore (1703—1718). W.Index manuscriptorum paternorum (J. U. Pregizeri?). n. Copia Concept-Schreibens an Herrn Geh.Rath Fichtcl in Würzburg von Herrn General von Remching. o. Adelliche immerwehrende lobliche Stiftung und Erhaltung ritterlichen gemeinen Nutzens (Mergentheim 12. Nor.) 1589. p. Predigt des Hofkaplans Job.. Öchslin (1728-35) 9. p. Trin. q. Copia des den landschaftl. Dcputirten von Serenissimo (Karl Alexander) am Neuen Jahrstag 1737 schriftlich zugestellten Gegenwunsches und Erklärung. r. Kaiser Karls V. Ilathsordnung für Ravensburg. .v. Lied auf den Geburtstag der Herzogin Marie Auguste, Gemahlin Karl Alexanders, 11. Aug. 173G. f. Herzog Karls Erklärung an die Landschaft wegen der Prozession im Sehloss zu Ludwigsburg 30. Mai 1750 (Kopie). u. Klaglied über Herzog Magni zu Wirtemberg Tod 1G22. v. Concept an die Kays. May. wegen Ersuchung der Rcichslehcn von Herzog Eberhard (III.) zu Wirtemberg. Jan. 1G29. w. All' illustrissimo administratore (lateinische Verse). x. Brief Herzog Karls an den Geh.Rat von Rieger d. <1. 19. Juli 1790 (in 2 Abschriften). ;/. Bericht über die lezten Stunden des Prinzen Friedrich Ludwig, gest. 1731. z. Befelch, wie es in etlichen Artikeln, sonderlich des Erbens halb, im 4. Theil des Landrechts begriffen, solle verstanden und gehalten werden, — erlassen von Herzog Christoph an den Abt Christian von Blaubeuren 31. März 1558. Hnndbclir. d. k. öff. Bibl. Stuttg. I, 2. 98 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 222. 223. 224. 225. 22G. -222. Pap., XVIII. Jahrh., 78 Bl. PappU. Günther Albr. Rentz, Geh.Rat, Abrege einer württembergischen Historie. Der Titel ist hier ergänzt aus einem andern Exemplar dieses Vorlesungsheftes Fol. ur. 81. Gegen den Schluss ist im Vergleich zu dem letzteren gegenwärtiges Exemplar reichhaltiger, nämlich um die §§ 705—721, welche dort noch fehlen. Q. nr. 274 geht (euch bloss bis § 704, ebenso Fol. ur. 559. m. Pap., XVIII. Jahrh., 44 Bl. PappU. Karl Friedr. Lebret, Bibliothekar (gest. 1829), Grundlinien einer kritischen Geschichte des Mythus von Harpocrates. Abhandlung in 8 Briefen, ungedruckt. Pap., XVIII. Jahrh., 15 + 8 + 1 BL Pappbd. Drei Reden Herzog Karls in der Karlsschule gehalten 1777, 1778 und 1779 nebst Verkündigung von Zeugnissen an die Zöglinge. Die zwei letzten Reden sind vom Herzog eigenhändig unterzeichnet. 225. Pap., XVIII. Jahrh., 29 Bl. Ungebunden. Aus der Bibliothek den Geh.Rats Frommann. Christians VI., Königs von Dänemark, Neue verbesserte Fundation und Stiftung vor die k. Universität in Coppenhagen. Friederichsberg 31. März 1732. 226. Pap., XIX. Jahrh., 15 Bl. Pappbd. Franz Kugler, Beschreibung einiger seltenen Handschriften der k. öffentl. und der k. Privatbibliothek in Stuttgart. Abschrift aus Kuglers Museum, Jahrg. II (1834). Bd. II nr. 11. 12. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 227. 228. 229. 09 227. Pap., XV Jahrh, 9 Bl. Pappbd. Ursprünglich angeb. an die Inkunabel: Dionysii Areopagitee vila Norimb. s. a., seit 1846 abgetrennt. Coliatio per magistrum Heinricum Luz Dilingensem facta ad populum de morte reverendissimi Cardinalis et episcopi Augustensis a° 1469. 17. Apr. Gegenstand dieser Bede ist Peter von Schaumburg, Bischof von Augsburg 1424 — 69. Er wurde Kardinal 1430. 228. Pap., XV. Jahrh,, 11 Bl. Pappbd, Abgetrennt von derselben Inkunabel wie das Vorige. Vita S. Cunradi episcopi [Constantiensis] et confessoris autore Oudalscalcho I Augustensi, SS. Udalrici et Afrce monacho]. Voraus geht ein Prologus des Bischofs Udalrich von Konstanz (1110 bis 1127), welchem das (falsche) Jahr 1124 beigeschrieben ist; den Schluss bildet ein Brief Papst Kalixts IL d. d. Lateran. V. Kai. Apr. 1114 (sollte heissen 1123). Als Jahr der Abschrift steht am Ende 1456. Die Vita mit dem Prolog ist gedruckt in den Monum. Germ. bist. SS. 4, 430—436, der Papstbrief, welcher die Heiligsprechung Konrads verkündet, bei Dilmge, liegg. Bad. 127 (= Jaffa, liegg. Pont. Ed. 1. nr. 5120, cd. 2. nr. 7028). Zu beidem vergl. Ladewig, liegg. ep. Constant. nr. 720. 721. 229. Pap., XVII. Jahrh,, 2 Bl. Ungebunden. Eigenhändiger Brief Kaiser Leopolds I. an den Bibliothekar Petr. Lambecius d. d. Wien 23. Okt. 1671. Das Schreiben betrifft eine Bacher Sendung. 100 Histotr. Handschriften in Quarto Nr. 230. 231. 232. 230. Pap., XVIII. Jahrh., 77 Bl. Steif broschiert. Aus dem Kloster Zwiefalten. Michael Knittl [Prior von Zwiefalten 1728 ff.], Varia Zwifaltensia. 1. BL 1 — 4. Erzählung von denen Zwifaltischen Vogtherren. 2. Bl. 5 — 8. Erzählung von dem Zwifaltischen Forst. 3. BL 9 — 15. Erzählung von der Kais und Folg. 4. BL 17—25. Relation von der Auswahl 1734. 5. BL 26 — 32. Mochenthalischer Vertrag (1491) nebst Anmerkungen. 6. BL 34—40. Observationes in transactionem Udalrici abb. 1697. 7. Bl. 41. Copia inhibitorii d. d. 16. Juli 1697. 8. BL 42— 52. Ob das Closter Zwyfalten ein Reichsstand seye oder nicht ? 9. BL 54—50. Ob Zwyfalten zu des Schwab. Crais Anlagen verbunden seye? 10. BL 58—62. Kurzer Begriff Zwyfaltischer Pfarreien. 11. BL 64. 65. Varia dubia circa parochias Zwifaltenses. 12. BL 68—70. Merkwürdige Sachen in der Zwyfalter Herrschaft. 13. BL 71. 72. Merkwürdigkeiten des Gottshauses Zwyfalten. 14. BL 76. 77. Iteichs-Abschid. Chronologische Zusammenstellung von solchen vorn J. 1356—1641. 231. Pap., XVII. Jahrh., 80 Bl. Lederbd. Antiquarisch gehäuft. Effiuies abbatum Zwifaltensium, quas Balthasare) abbati natalitii muneris loco offerunt F. Romanus Prior totusque conventus. 1632. 39 getuschte Federzeichnungen. Die Reihe der Bildnisse schliesst mit dem Abt Bcdt/t. Mader selbst (1628—35). Pap., XVIII Jahrh., 112 Bl. Pappbd, I. BL 1—0. Beschreibung des Ursprungs der löbl. des h. R. R. freyen Stadt Biberach in Reimen verfasst. Als Verfasser dieser Heime, die nach Bl. 43 auch gedruckt worden sind, bezeichnet J. E. v. Pflummern in seinen Biberachischen ffistor. Handschriften in Quarto Nr. 233. 234. 101 Annalen den M. Georg. Tibianus (s. Lux, Beitr. z. Gesch. v. Biberach S. 111). Er war lateinischer Schulmeister zu Biberach, s. Bl. 43. IL Bl. 10—112 (von 110' an: Anhang,). Einige denckwiirdige Begebenheiten der des hl. R. Reichs freyen Stadt Biberach. Ein Buch dieses Titels schrieb der Maler Lukas Seydler. Aber vorliegende Chronik kann nicht mit seinen Aufzeichnungen identisch sein; denn 1. Seydler -war katholisch, die Chronik aber ist von einem Evangelischen verfasst; 2. Seydler wird eitiert Bl. 12'. 42', ist also nicht selbst Verfasser. Lue a. a. 0. kennt die Chronik und teilt viele, zum Teil längere Stellen daraus mit; vcrgl. namentlich Luz S. 266 ff', mit unserm Kodex Bl. 86 ff. 283. Pap., gegen Ende des XVII. Jahrh, geschrieben, 252 Bl. Ruch und Eck in Pergament. Kompetenzbuch der evangelischen Kirchenstellen im Herzogtum Württemberg. Obige Zeitbestimmung gründet sich auf die Wahrnehmung, dass unter den da und dort vorkommenden Jahreszahlen 1680 die jüngste zu sein seheint. Auf Bl. I und II (oben am Anfang) finden sieh: Varia me- morabilia von Tübingen (oergl. dazu Q. nr. 161 Bl. 82 ff.), auf Bl. II: Funciatores der Klöster in Württemberg. Vergl. ferner Q. nr. 163. 268. Okt. nr. 86. Pap., XVII. Jahrh., 1 Bl. Ungebunden. Lettera di Roma d. d. 6. Marzo 1632. Neuigkeiten vom päpstlichen Hof. 102 Ilistor. Handschriften in Quarto Nr. 235. 236. 237. 285. Pap., XVII. JahrL, 353 + 255 Bl. Pappbd. Aus dem Nachlass des Direktors der allg. llenlenanstalt W. v. Beinöhl erkauft. Chronica, d. i. Orts- und Zeitbeschreibung der Stadt Lüneburg von deren Ursprung bis 1679. Einzelne nachträgliche Notizen von anderer Hand gehen über die besagte Zeitgrenze hinaus. 286. Pap., XVII. Jahrk, 16 Bl. Pergbd. Matth. Müller, Ulmerische Cronnickha, von altenn Thaten und Geschichten, derenn Reichsstadt Ulm betreffendt, wie sie ann dass Reich oder Clostcr Reichenaw und wider darvon khomen und ann dass Reich, item wie sie zerstöret und wider erbauet worden und wass sie mit dero bisshero ver- loffen alles aus glaubwirdigen Schreiben hat zugetragenn (sie). 1633 Jar. Abgesehen von den einleitenden Versen und andern auf Bl. 24 f. 54 f. 58 — (SO Ist die Chronik in Prosa geschrieben. Als ihren Verfasser nennt sich auf der ersten Linie Mattheus Müller. Sie schllesst Bl. 62 mit einer Notiz aus dem J. 1(123. Darauf folgt ein Supplementum aus einer anderen geschriebenen Cronikh, deren Exzerpten die Jahreszahlen 1605 bis 1737 statt 605 — 737 beigeschieben sind (Bl. 63). Endlich folgen chronikalische Aufzeichnungen aus den JJ. 1624 — 57 (Bl. 64 — 74). Vcrgl. dazu Q. nr. 64 und nr. 87. 287. Pap., XVIII. — XIX. Jahrh., 430 S. (wovon mehrere herausgerissen). Pappbd. Früherer Besitzer -. Pfarrer Chph. Vriedr. l<'raas in Lorch , gest. als Dekan in Balingen im J. 1861. Kirchengeschichtliche Miszellen. Dieselben stammen nach S. 130 Anm. von einem Dominikaner, der, ursprünglich in Gmünd, später, nie es scheint, in Augsburg lebte. Im Anfang sehr gemischten Inhalts, haben sie von S. 45 an. fast durchiccg die Geschichte süddeutscher Klöster zum Gegenstand, und zwar: Histor. Handschriften in Quavto Nr. 238. 239. 240. 103 S. 45—146. Die Geschichte des Klosters Lorch von seinen Anfängen his zur Reformation, bestehend in einer Aneinanderreihung der auf dasselbe bezüglichen bei Crusius, Franc. Petrus u. s. w. gedruckten Dokumente. S. U7—162 (am Schluss defekt). Chph. Matth. Pfaffii oratio de raonasterio Laureacensi. S. 167—256. Beiträge zur Geschichte von Augsburger Klöstern, namentlich des Dominikanerklosters daselbst und seines Priors Job. Faber. S. 257 — 289. 293—346. Listen bekannter Dominikaner, geschöpft aus Nekvologien von Freiburg, Augsburg, Wimpfen. S. 291 f. 347 — 352. 353—361. 363—367. 368—370. Notizen über Klöster in Kaufbeuren, Würzburg, Gmünd, Nürnberg, Scb.warzh.ofen. S. 370—372. Liste der Provinciales des Dominikanerordens in Deutschland. 8. 373—411. Geschichte des Klosters Lorch (ohne Verf.). S. 415—430. Liste der Provinzen des Dominikanerordens. 238. Pap., XVII. Jahrh., 38 Bl. Pappbd, Historia Ensliniana. Enth, das von Notar Achatius Sturm unterzeichnete Instrument über den von Kanzler Matthäus Enzlin den 13. März 1609 gethauen Fuss- fall u. s. w. (= Fol. nr. 349) und die weitere Erzählung von seinem Schicksal bis zu seiner Hinrichtung. 289. (fallt aus). 240. Pap., XVIII. Jahrh,, 412 S. Pappbd. früher im Besitz des Domdekans v. Jaumann in Rotienhurg. Jos. Ant. Gärt, die Grafschaft Hohenberg. Tl. 2. 1793. Der erste Teil dieses Exemplars steht unter Fol. nr. 638, wo noch andere Exemplare beider Teile zu finden sind. 104 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 241. 242. 243. 241. Pap., XVIII. Jahrh., 565 Bl. Pappbd. Geschenk des Staatsministers Freih. v. Wächter-Spittler, Materialien zur württ. Geschichte, besonders in den Jahren 1764—65. 1. Bl, 1—504. Auszüge aus Zeitungen, Flugschriften, Pasquille, Staatsschreiben, herzogliche Resolutionen, Vorstellungen von Korporationen und Landständen, Akten, den Konsulenten J. J. Moser betr., 1764—65 (52 kleinere Stücke mit besonderer Inhaltsangabe). 2. Bl. 506—510. Aufzeichnungen über Tagesbegebenheiten 1762— 64. 3. Bl. 512—502. Tagebuch eines Mitglieds der Landschaft über die Vorgänge innerhalb derselben. 25. Okt. 1764—30. Apr. 1765. 4. Bl. 563—565. Schriftenwechsel zwischen dem Herzog und dem engern Ausschuss d. d. 29. Apr. 1762, betr. Abführung des Rests an der Winteranlage. 242. Pap., XVIII. Jahrh,, 301 Bl. Pappbd, Herkunft wie bei nr. 211. Akten, betr. den Konsulenten J. J. Moser. Diese Akten rühren ursprünglich von Konfident Klotz ((/est, 1807) her, den Hauptbestandteil derselben bildet (Bl. 92—297) ein Diarium von der nach Wien gesandten Deputation der handschaft 1765—69. a-f. Pap., XVIII. und XIX. Jahrh,, einzelne Bl. in 6 Faszikeln, welche 5 Kapseln füllen. Herkunft wie bei nr. 211. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler [gest. 1810], Aufzeichnungen zur württ. Geschichte. Zettel mit Notizen und Auszügen aus angedruckten und gedruckten Quellen nebst eingelegten Abschriften von Urkunden, Briefen u. s. w. a. Die Jahre 900—1400. Hier teilen sich die Zettel in 3 Rubriken: a. Chronologisch geordnete Reihe, b. Sachlich geordnete Reihe, c. Genealogisches über das württ, Fürstenhaus und verwandte Geschlechter. ffistor. Handschriften in Quarto Nr. 244. 245. 246. 247. 248. 105 Beilage: Korrespondenzen zwischen Prof. (später Minister) Karl Wächter (W.-Spittler), Finanzrat Memminger und Dekan Ströbele über die Verwandtschaft der Grafen von Württemberg mit den Grafen von Groningen. 1827. b. Die Jahre 1400—1G00. Sachliche Rubriken sind hier teils (ursprünglich.) in die chronologische lleiJic aufgenommen, teils am Ende derselben zusammengruppiert. Den eigentlichen Schluss bilden biographische Notizen aber wilrtt. Staatsmänner, Theologen u. s. w., welche in diese Periode fallen, alphabetisch geordnet. Beigelegt sind kleine Aufsätze über Herzog Christoph nach verschiedenen Seiten seiner Thätigkeit, sowie Zettel zur wilrtt. Geschichte für die JJ. 1531 — 93 (Fragmente einer grössern Sammlung), beide in Oktav und nicht von Spittlers Hand. c. Die Jahre 1601—1674 mit biographischem Anhang. d. Die Jahre 1675 — 1743. e. Die Jahre 1744—1789. /. Die Jahre 1790—1806. 244. 245. 240. 247. 248. Pap., XVIII. Jahrk, 244 61, 245 62, 246 67, 247 152, 248 145 Bl. 5 Faszikel in Einer Kapsel. Herkunft wie bei nr. 341. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, aphoristische Bemerkungen, Lesefrüchte, Einteilungsschemata über folgende Geschichtsgebiete: 244. Einleitung in die Weltgeschichte. 245. Geschichte der Erfindungen, Konsumtion, Sitten und Gebräuche, besonders in Deutschland. 246. Geschichte der Juden, der Phönizier und der oberasiatischen Völkerschaften. 247. Geschichte von Dänemark, Schweden und Russland. 248. Geschichte von England. 106 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 249. 250. 251. 252. 253. 254. 240. 250. Pap., XVIII. Jahrh., einzelne verschieden signierte Bl. 2 Faszikel in Einer Kapsel. Herkunft wie bei nr. 241. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, aphoristische Bemerkungen, Lese- früchte, Einteilungsschemata über folgende Geschichtsgebiete: 249. Geschichte der französischen Revolution. 250. Geschichte der deutschen Kirche, besonders der Klöster und Stifter. 251. Pap., XV 111. Jahrh., einzelne verschieden signierte BL, 1 Faszikel in einer Kapsel. Herkunft ivie bei nr. 241. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, Notizen zur Geschichte von Hannover (mit einigen Beilagen). Pap., XVIII. Jahrh., einzelne chronologisch geordnete Stücke in Einer Kapsel. Herkunft wie bei nr. 241. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, Kopien von Urkunden zur Geschichte von Hannover. ÜVO, üt)4. Pap., XVIII. Jahrh., einzelne verschieden signierte BL, 2 Faszikel in Finer Kapsel. Herkunft wie bei nr. 241. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, zur braunschweigischen Geschichte: 253 = 1. 1525—1640; 254 = 2. 1040-1790. Histor. Handschriften in Qnavto Nr. 255. 256. 257. 107 255. 256. Pap., XVIII Jahrk, einzelne verschieden signierte BL, 2 Faszikel in Einer Kapsel. Herkunft wie hei nr. 241. Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, aphoristische Bemerkungen, Lesefrüchte, Einteilungsschemata über folgende Geschichtsgebiete: 255. Kursächsische Geschichte. 256. Hessische Geschichte. Pap., XVIII. und XIX. Jahrh., 63 Faszikel in 10 Kapseln. Der Verlagsbuchhändler Joh. Friedr. Cotta häufte diese Kollektaneen um eine namhafte Stimme; seine Enkel schenkten sie auf Anregung Ohph. Fr. Stalins im J. 1866 der Bibliothek. Juli. Wilh. Petersen, Kollektaneen. I. Zur Kulturgeschichte, besonders des deutschen Mittelalters. Kaps. 1. Sammlungen zur Geschichte der Sitten in Deutschland und des Nationalcharakters. 2 Faszikel. — Zur Kulturgeschichte. 1 F. — Rechtsaltertümer. 1 F. — Erläuterungen der Formuhe al- saticie und des Cod. epist. Udalr. Bamberg. 1 F. — Exzerpte zur deutschen Reichs- und Ständegeschichte. 17. und 18. Jahrh. 1 F. — StaatsRcgierung oder Verwaltung. 1 F. — Statistik, Politik, neuere Geschichte. 1 F. — Staatsweisheitslehre, Sorge für Veredlung, Aufklärung u. s. w. 1 F. — Ungleichheit der Stände: Adel. 1 F. — Armut, Bettlerwesen, Waisenanstaltcn. 1 F. — Sammlungen zur Geschichte des weiblichen Geschlechts in Deutschland (Mittelalter). 1 F. Kaps. 2. Deutsche Kriegsaltertümer bis in die Mitte des 15. Jahrh. 1 F. — Bemerkungen zur Geschichte des Jagdwesens in Deutschland (ältere Zeiten). 1 F. — Tracht. Kleidung. 1 F. — Baden, Wallfahrten, Begräbnisse. 1 F. — Spiele, Unterhaltungen, Ergötzlichkeiten. 1 F. — Sammlungen zur Geschichte der deutschen Landwirtschaft, Handlung, Polizei u. s. w. 1 F. — Einzelne Anzeich- nungen zur Bestimmung der Frage: Was haben die Deutschen erfunden V 1 F. — Sammlungen zur Geschichte der Künste in Deutschland (Mittelalter). 1 F. 108 Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 257. Kaps. 3. Selbstbiographien, Briefe, Grabschriften berühmter Männer auf sich selbst. 1 F. — Ungeordnete Kollektaneen zur Sitten-, Kunst- und Gelehrtengeschichte Deutschlands. 3 F. IL Anstalten für Bildung- und Unterricht. 1 Kaps. Zur Geschichte des Schul- und Erzichungswcsens, der Bibliotheken u. s. w. in Deutschland. 2 F. — Univcrsitätswesen. 1 F. — Schreib- und Bibliothekwesen. 1 F. — Beiträge zu Brunet, Manuel du libraire. 1 F. III Zur Geschichte der deutschen Dichtkunst (Mittelalter). Ein Faszikel, in derselben Kapsel mit der vor. Abteilung. IV. Die Schriftsteller Deutschlands im Mittelalter. Kaps. 1. Von den ältesten Zeiten bis zum 13. Jahrb. 4 F. Kaps. 2. Schriftsteller des 14. und 15. Jahrh. und von erst noch näher zu bestimmender Zeit, .j' F. V. Politische Schriftsteller. 1 Kaps. 5.—15. Jahrh. 3 F. — Andere meist aus neuerer Zeit. 1 F. VI Zur Geschichte einzelner Wissenschaften. 1 Kaps. Sammlungen zur altern Geschichte der Mathematik in Deutschland. 1 F. — Zur Geschichte der Naturbeschreibung, Naturlehre, Scheidekunst, Arzneikunde in Deutschland bis gegen die Mitte des 15. Jahrh. / F. — Die deutschen Beisebeschreibcr des Mittelalters. 1811. 1 F. — Notizen meist zur Geschichte der Keisen. 1 F. — Die Staatsgelehrsamkeit des Mittelalters. 1 F. — Ungeordnete Kollektaneen zum Vorigen. 1 F. — Sammlungen zur Sprachgelehrsam- keit der Deutschen im Mittelalter. 1 F. — Neuere Sprachen, hauptsächlich deutsche. 1 F. VII Zur württembergischen Geschichte. 1 Kaps. Kleinigkeiten von und über Württemberg. 1809 und 1810. 2 F. — Bruchstücke zur Geschichte Herzog Karls von J. W. Ama- voro. 1810—13. 1 F. — AVürttembergica. 1 F. VIII Miszellen. Kaps. 1. Wilhclmiana. Einfälle, Bemerkungen, Anzeichnungen von J. W. P. 1807—11. 1 F. — Kleine Mannigfaltigkeiten. 1812. 2 F. — Nebenstunden mancherlei Inhalts. 2 F. — Bisbigliana, Anzeichnungen und Bemerkungen mancherlei Inhalts von Placidus Amavero. 1809—14. 1 F. Kaps. 2. Philosophische und ästhetische Bemerkungen grösstenteils aus fremden Schriften. 1 F. — Miszellaneen. 1 F. —'A-roocTa. 1 1. Histor. Handschriften in Quarte Nr. 258. 259. 2G0. 109 Der Sammler war Bibliothekar an der k. öffentlichen Bibliothek in Stuttgart. Er starb den 26. Dez. 1815. Vcrgl. über ihn II. Fischer in der Ällg. Deutsch. Biographie, wo auch diese Kollektaneen erwähnt und gewürdigt werden. 258. Pap., XIX. bezw. XVIII. Jahrh., 151 numerierte Stäche. Futteral. Georg Bernhard Bilfingers, Geheimerats [gest. 1750], Briefe an den Geh.R. Jon. Eberhard Georgii, damals ausserordentlichen Gesandten in Berlin, 1741 bis 1743. Es sind fast durchaus neuere Abschriften von verschiedenen Händen; bei schwer leserlichen Stelleu sind in der Kopie Lücken gelassen. Die Numerierung geht bis St. 157 und entspricht im allgemeinen der Numerierung der Originedien, ivelche im Besitz des Geh. Archivrats F. Stalin ■sind. Tiber Stücke, welche in den Abschriften fehlen, und über Abweichungen in der Bezeichnung belehrt ein eingelegtes Blatt. Neben, den Abschriften finden sich zivei Originalschreiben von Bilfinger und eines (nebst zwei Beilagen) von Georgii. Vcrgl. Georgii von Georgenau, Sammlung von Lebensbeschreibungen, Briefen und sonstigen Urkunden, betr. die Georgiische Familie, Nachtrag (1876) S. 221 ff. 259. Pap., XIX. Jahrh., 150 Bl. Pappbd, Geschenk von Bibliothekar Prof. Dr. A. Wintterlin. Statistik Württembergs nach Memminger, vorgetragen im Wintersemester 1822—23 von Prof. Gustav Schübler in Tübingen [gest. 18:14], nachgeschrieben von cam. stud. Wintterlin [gest. als Hofdomänenrat 1808]. 260. Pap., XVII. Jahrh., 169 Bl. Pappbd. Aktenstücke zur Geschichte Württembergs im 30jährigen Krieg. 1634—38. Es sind 126 Stücke, über welche der voranstellende Index Auskunft giebtf darunter auch vier historische Gedichte Bl. 9ff., 08ff. 98f. 103 ff. 110 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 261. 261. Perg., XIII. Jahrh., 18 Pergamentblätter mit den Seitenzahlen 1 — 30 und ein Fragment von einem solchen, vorn und hinten eingeschlossen durch zahlreiche unbeschriebene und unpaginierte Papierblätter. Von den Pergamentblättern sind ausgefallen: eines zwischen S. 8 und 9, zwei zwischen S. 22 und 23. Holzbd mit Lederüberzug. Nach einem Eintrag auf der Innenseite des vorderen Deckels gehörte der Kodex im J. 1611 noch dem Kloster Obermarchthal, dann lag er lange unbeachtet in einer ober- schwäbischen Pfarrregistratur, bis Pfarrer Worte von Unterwachingen seinen Wert erkannte; dieser iiberliess denselben seinem Kollegen Schüttle in Seekirch zur Edition und verkaufte ihn später an die k. öffentl. Bibliothek. Historia monasterii Marchtelanensis. Diese Geschichte des Prämonstratenser-Chorherrnstifts (Ober-)March- thal begann ein dortiger Ordensbruder Walter um 1215 und führte sie, mehrmals frisch ansetzend, bis 1229. Ein anderer, Kanonicus 11. (lleu- ricus?) schrieb sie im J. 1300 zu Ende. Zwischen beiden Teilen füllte ein Dritter die Lücke auf S. 26 mit ((/leichzeitigen) Aufzeichnungen über dem Stift zustehende Zehnten aus. Die Klosterchronik nimmt die Seiten 3—34 ein. Auf dem vorne eingehefteten Blattfragment sowie auf S. 1 und S. 35 entdeckte Waitz Bruchstücke der Historia Wclforum mit der Coutiutiatio Steingademensis, wie solche durch Fol. nr. 359 hei uns repräsentiert ist (s. Neues Archiv der Ges. für ältere deutschte Gesch. 4, 166 f.); endlich findet sich auf 8. 2 und S. 36 eine Diatribe über Verfall und Blüte der Klöster. Beide sind geschrieben von dem Fortsetzer der Chronik Marchthals. Unter dem Titel: „Liber fundationis seu Annales ecclesim Marchtallensis" brachte Joh. Ev. Schüttle die Chronik erstmals im J. 1869 zum Druck im Frei- burger Diöcesanarehiv Bd. 4 S. 149-209, indem er noch das auf S. 35 stehende Stück der Historia Welforum und die eben erwähnte Diatribe hinzufügte und erläuternde Anmerkungen beigab. G. Waitz edierte sie wieder 1879 in den Monum. Germ. hist. SS. M p. 660 — 683 (ohne die ihr fremden Zuthaten). Vergl. Wattenbach, Deutschlands Geschichtsquellen S. Aufl. 2, 300 ff. Histor. Handschriften in Quarte Nr. 262. 2G3. 111 202. Pap., Anfang des XVII. Jahrh., 207 Bl. Pergament decke. Geschenk des Sofdomänenrats Kornheck dahier. Georg Widmann, Syndikus des Stifts Comburg, Cronica der Stadt Hall. Vergleicht man diese Handschrift mit Fol. nr. 147, so findet man dort die Widmung an bestimmte Personen gerichtet, hier an „Stettmeister und Roth in Hall", die Einleitung dort ausführlicher und vollständig, hier kürzer gefasst und am Schlüsse unvollständig. Der Schreiber hatte die grosse Chronik Widmanns — übrigens in etwas anderer Einteilung eds bei Fol. nr. 147 — vor sich, entnahm aber daraus bloss das speziell auf Hall und dessen nähere oder entferntere Umgebung Bezügliche, stellte dasselbe vielfach um und combiuierte es mit Abschnitten aus Herolt. Am. Schluss des ganz nach Herolt erzählten Bauernkriegs stehen die Worte: Volendt am Freytag nach dem Auffahrt unsere Herrn Jesu Christi da war der 3 Junij Anno 1603. Jörg Stadtman (Bl. 129'). Dieselbe Hand fährt übrigens Bl. 130 ff. fort, Data aus der Höllischen Geschichte unter mehrfachen Wiederholungen meist aus Herolt abzuschreiben. Dieser ist auch die Hauptquelle für die mit Bl. 150 beginnenden Geschichten aus den JJ. 1500 — 1000, soweit die erste Hälfte dieses Zeitraums in Betracht kommt. Bl. 196' — 200' finden sich Heime über den schmalkaldischen Bund (ans Ulmer Bathaus angesehlagen); Bl. 201 f. eine chronologische Übersieht über die Data von 1374 — 1535; Bl. 202' bis Schluss weitere Aufzeichnungen zur Hallcr Geschichte im LG. Jahrh. 263. Pap., XVII. Jahrh., 26 Bl. Papierdecke. Vom statistischen Landesamt. Cronica der löblichen Reichsstadt Schwäbisch Hall Landschaften, auch abgestorbenen Adels derselben Burg. Nach der Vorrede geschöpft aus Georg Widmann, Joh. Herolt, Joh. Berler u. a.; mit gemalten Prospekten und Wappen. 112 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 2G4. 265. 26G. 264. Pap., XVIII. Jahrh., 233 S. Lederbd. Vom statistischen Landesamt. Johann Ludwig Schlaperiz, Dr. med. und Physicus in Ravenspurg, Ravenspurgische Chronica oder Beschreibung der denkwürdigsten Sachen, so sich vom Jahr 1100 bis auf unsere Zeiten, gegen dieser Stadt Abgang, haben zugetragen. Der Verf. dieser Chronik erhielt seine Bestallung in Ravensburg im J. 1680 (s. Ebens Gesch. dieser Stadt 2, 39); die letzten darin erwähnten Ereignisse gehören dem J. 1724 an. Der Kodex ist nicht das Originalmanuskript, vielmehr zeigt sich der Abschreiber als konfessioneller Gegner des Autors und schaltet im Interesse der katholischen Konfession Berichtigungen und Zusätze ein (s. z. B. S. 52. 89. 93. 119). Die leeren Blätter am Schluss benützte ein früherer Besitzer zu annalistischen Einträgen ans den JJ. 1817 — 24. Pap., XIX. Jahrh,, 84 S. Pappbd. Vom statistischen Landesamt, welchem als damaligem statistisch-topographischen Bureau der Verf. diese Arbeit im J. 1821 widmete. M. Rudolf Friedr. Heinr. Magenau, Pfarrer in Hermaringen [gest. 1846], der Güssenberg und die Güssen. Mit getuschten und illuminierten Zeichnungen. Ein Brich mit demselben Titel gab Magenau im J. 1823 heraus. Am Schluss sind, 3 Blätter eingefügt, enth, eine Beschreibung von Stetten im Lonthal und Kaltenburg von dems. 1821. 266. Pap., XJX. Jahrh., 287 PL Puck und Eck in Leder. Vom statistischen Landesamt. Dr. med. Joseph von Schirt, Amts- und Landschaftsphysikus von Ochsenhausen, Versuch einer medizinischen Topographie des Fürstenthums Ochsenhausen als ein Beitrag zur medizinischen Topographie Schwabens. 1805. Diese Topographie war für den Druck und den Kommissionsverlag der Stettinischen Buchhandlung in Ulm bestimmt. Gewidmet ist sie dem Fürsten Franz Georg v. M.elternich- Winneburg. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 267. 268. 269. 113 267. Pap., XIX. Jahrh., 85 S. Huck und Eck in.Leder. Vom statistischen Landesamt. Kleine Chronik von Niederstotzingen, verfasst und aus archivalischen Akten zusammengetragen von Pfarrer M. Rudolf Friedr. Heinr. Magenau daselbst [gest. 1846] 1819. Der Verf. war Pfarrer in Niederstotzingen von 1794—1820. Er sandte diese Chronik von seinem späteren Pfarrsitz Hermaringen aus im J. 1824 an Prof. Memminger für den „vaterländischen Verein''. Bei der Bearbeitung der Beschreibung des OA. Ulm (1S3G) wurde diese Vorarbeit für Niederstotzingen benutzt; vergl. S. 210 Anm. 268. Pap., XVIII. Jahrh., 423 S. Papphd. Aus dem Nachlass des Dekans Dillenius von Weinsberg (gest. 1871) von den Hinterbliebenen geschenkt. Neues Wirtembergisches Competenzbuch, darinn alle Salaria der Geistlichen, wie solche auf den Jahrgang 1738 eingeschickt worden, verzeichnet sind. Ein Vorbericht d. d. Stuttgardt 8. Aug. 1758 erklärt, dieses Kompetenzbuch sei eben dasjenige, dessen sich das herzogt. Konsistorium selbst bediene. 269. Pap., XIX. Jahrh., Blätterzahl s. unten. 4 Pappbände mit lederrücken und 7 Kapseln. Erkauft von der Witwe des Sammlers. Joseph Albrecht, Domänen- und Archivdirektor in Öhringen, Sammlungen zur Geschichte der Herren von Weinsberg und ihrer Besitzungen. /. Urkundenbuch (in 4 Bänden): 1. 1281—1400. 394 S. — 2. 1401—30. 735 8. — 3. 1431 bis 1440. 652 S. — 4. 1441—1505. 506 S. IT. Regesten: A. Regg. des Gesammthauses (in 2 Kapseln): 1. vom Anfang bis 1360. 1162 S. 2. von 1361 bis zum Erlöschen des Geschlechts. 1186 S. Handschr. d. k. öff. Bibl. Stuttg. I, 2. 8 114 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 270. 271. B. Kegg. Konrads v. W. des Reichserbkämmerers [gest. 1448] (in 3 Kapseln, deren erste die Abt. 1 und, 2 enthält): 1. 1396—1420. 932 S. — 2. 1421—30. 415 Bl. - 3. 1431-40. 732 Bl. - 4. 1441—47. 643 Bl. III. Miszellen zur Geschichte der Herren v. W. 34 Hefte in Einer Kapsel. Darunter: 1 — 27. betr. die Siegel einzelner Glieder des Hauses. 34. Materialien zu Albrechts Mitteilungen zur Geschichte der Reichsmünzstätten zu Frankfurt, N'ördlingen und Basel, lleilbr. 1834. IV. Angeschlossen sind in einer siebenten Kapsel Siegelstöcke der Herren v. W. Vergl Mezu Fol. nr. (183. G84. 270. Pap., XVII. und XVIII. Jahrh., 506 S. (von welchen aber S. 1 — 24 fehlen). Ruck und lieh in Leder. Vom WÜrit, Altcrtumsvercin. Anonyme Chronik der Stadt Ulm. 1315—1697. Die Chronik fängt mit S. 25 an und hört S. 506 mitten im Text auf ist also vorne und hinten unvollständig. Die Hand, welche das Meiste schrieb, setzt mit dem J. 1622 ein. Erst das 17. Jahrh. ist weitläufiger behandelt. 271. Pap., XIX. Jahrh., 88 Bl. in Quarto und ein gebrochener Folio - Bogen. Ungebunden. Aus dem Nachlass des Verfassers erkauft. Hermann Bauer, Dekan in Weinsberg, Geschichte mehrerer Burgen in Württemberg, deren Namen einst einzelne Zweige oder Personen der Rotenburger Kiichenmeistersfamilie geführt haben. Bilriet S. 7. k Seldeneck S. 28. Licnthal S. 39. Bebenburg S. 54. Burleswagen S. 69. In dem beigelegten Folio-Bogen ist Seideneck noch einmal behandelt. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 272. 273. 115 272. Pap., XVII. Jahrk, IG 3 El Pappbd. Aus Karl I'faffs Nachläse erkauft. Joh. Jak. Baur, Hofgerichts- und Landschaftsassessor, Collectanea Wü'rttem- bergica. 1697. Bl. 1—24. Symbola et apophthegmata württembergica, des hoch- fürstlichen Hauses Württemberg Spruch und denkwürdige kurze Reden. Bl. 29 — 42. Discursus de domo württembergica ejusque restitutione et immedietate e Pbilippi Andreas Burgoldensis discursu ad instrumentum pacis Osnabrugo-Monasteriensis excerptus. Bl. 43—50. Kurze Beschreibung des Landes Württemberg (nach Tethinger). Bl. 51-59. Die Grafschaft Tübingen. Bl. 63—79. Kurze Beschreibung des fürstlichen Collegii, der Universität und der Stadt Tübingen. Bl. 84 — 94. Stiftung der hohen Schule zu Tübingen. Bl. 96 — 114. Auszüge aus 3 württ. Staatsschriften: Erectio ducatus, Münsinger Vertrag, Esslinger Vertrag. Bl. 115—144. Histori Haussen v. Hütten. Bl. 145—163. Französischer Einfall in Württemberg und Einquar- tirung in Tübingen mit einem Verzeiclmiss der Beiträge zur Wiederherstellung der Mauern. 273. Pap., XVII. Jahrk, 113 Bl. Pappbd. Erkauft aus dem Nachlass von Karl Pfaff, der diesen Band von seinem Vater, dem Geh. Archivar Karl Kriedr. l'faff, ererbte. Hochfürstlich württembergische Landtags-Akten. Unter diesem Titel („Landtagsabschiede" steht, noch weniger zutreffend, auf der Decke) sind der Münsinger Vertrag von 1482, der Herzogsbrief von 1495, Tübinger Vertrag und Abschied von 1514, Deklarationen und Bestätigungen des Tübinger Vertrags, endlich das Testament Herzog Eberhards III. 16G4/74 vereinigt. 116 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 274. 275. 276. 274. Pap., XVIII. Jahrk, 82 Bl. Pappbd. Herkunft wie bei nr. 272; früherer Besitzer Geh.R. v. Mossheim. Günther Albr. Rentz, Geh.Rat, Theses ex historia württembergica. Sonst besser als Abrege einer ivürtt. Historia bezeichnet, findet sich dieses Vorlestmgsheft wieder unter Fol. nr. 81. 559 und (am Schluss vermehrt) unter Q. nr. 222. 275. Pap., XVII. Jahrk, 383 Bl. Pappbd. Erkauft aus dem Nachlass von Karl Pfaff, welcher auf den Hand manche erläuternde Bemerkung geschrieben hat. I. Bl. 1—223. [Balthasar Mütschelins] Württembergische Chronik von Eberhard im Bart bis Friedrich I. Als Verfasser nennt sich Mütschelin Bl. 211; einige Zusätze rühren von Abschreibern (Eisenmenger Bl. 119. 131. Klein Bl. 199. 201) her. Zu beachten ist die Differenz in der Angabe der Abfassungszeit, indem Bl. 63 Friedrich, Bl. 221 Johann Friedrich als jetzt regierender Herzog bezeichnet wird. Der Geschichtserzählung geht das Herzogsdiplom Eberhards im Bart voraus; auch später (Bl. 137 — 181) sind Urkunden eingefügt. IL Bl. 225—369. Geschichte einzelner Landesteile Württembergs und der darin angesessenen Herrengeschlechter, württembergischer Klöster und benachbarter Reichsstädte. III. Bl. 369—383. Kleinere Stücke zur Geschichte Württembergs und Badens. 1. De origine marchionum Badensium. 2. Fundatio monasterii Lichtensteru. 3. Fundatio monasterii Amorbach. 4. Ccenobii Lor- chensis fundatio et amplificatio. 5. De dueibus Zajringensibus. 6. Ulma. 7. Hirsch aw coenobii confirmatio. 276. Pap., XVIII. Jahrk, 135 Bl. Pappbd. Herkunft wie bei nr. 275. Wirtembergische Geschichte. Diese anonyme Geschichte von Württemberg geht vom Anfang der Grafen bis Herzog Eberhard Ludwig. Histor. Handschriften in Quarte Nr. 277. 278. 279. 117 277. Pap., XVII. Jahrk, Gl Bl. Pappbd. Herkunft loie bei nr. 275. Epistel» stipendiatorum Tubingensium, J. Reinli. Hedingeri, Hieron. Magiri, Hieron. Welschii, Andr. Adami Hochstetteri, Gottfridi Hoffmanni, Joh. Christiani Newii, J. Eberhardi Rösleri, quas, sumptibus Serenissimi Ducis ad exteras academias ablegati, ad illustre consistorium Stuttgardiae perscripserunt 1688 sqq. (Abschriften). 278. Pap., XVII. Jahr!)., 58 Bl. Pappbd. Herkunft wie bei nr. 275. Epistelae Henrici Friderici Forstneri in Dambenoy et Fötsch, marechalli Wurtembergici [aliorumque litterse ad eum missse]. 11. F. v. Forstner, Sohn des Kanzlers Chph. v. F., war erst Bayreuthischer, dann Württembergischer Oberhojmarscha.il. Er starb 1<>87. Unter den obigen Briefen sind manche von und an Joh,. Alb. P ortner , dessen Korrespondenz mit Chph. v. F. unter Q. nr. 110, a. b. (abschriftlich auch unter Q. nr. 80, a. b. und Q. nr. 279) steht. 279. Pap., XVII Jahrk, 452 Bl. Pappbd. Herkuvft wie bei nr. 275. Christophori Forstneri, cancellarii Mombeligardensis (sie), commercium epistolare. Die Mehrzahl der Briefe, die hier in Abschrift vorliegen, sind zwischen Chph. v. Forstner und, Joh. Alb. Portner gewechselt, deren Korrespondenz auch unter Q. 80, a. b. 119, a. b. vorhanden ist. Sonstige Schreiher und Adressaten von Belang: der Kardinal Richelieu , Jid. Chifflet, Scipio Scaliger, Thomas Campanella, Matthias Bernegger, Joh. lleinr. Boeder, Phil. Jac. Spener, Thom. Lansius, Casp. Scioppitis, Joh. Buxtorf, Joh. Freinshemius, Joh. Clin. v. Boineburg, lleinr. Achilles v. Bouwinghauseti-Walmerode. 118 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 280. 280. Pap., XVII. Jahrk, 7 IS S. (von denen aber 516—630, 630 bis 718 leer). Von 465 springt die Paginatur über auf 516. Pappbd. Von Oberkriegsrat Landauer in Stuttgart an den württ. Altertumsverein geschenkt, von da in die Bibliothek übergegangen. I. S. 1—231. [Sebastian Kiing] Von Ursprung der Freihern zue Beutels- pach und Gräften zue Württemberg. Übereinstimmend mit dem Originalkodex Fol. nr. 78. IL 8. 232—247. Genealogia oder kurze Beschreybung der Herzogen von Württemberg Ursprung und Anfang bey 700 Jahr her. Auszug aus dem Vorigen; vergl. unten nr. XIII. III. S. 249—275. David Rohleders von Schorndorff Chronica genea- logica, d. i. von Ursprung, altem Herkommen und Erbawung des fürstlichen Hauses Teckh, wie und wan die Statt Kürchheim u. T. gebawen worden, was für Herrschaften vor 1000 oder mehr Jahren auff solchem Schloss gewohnt haben u. s. w. IV. 8. 276—280. Verzeichnüss derjenigen adeligen Persohnen im Land zue Württemberg, so vor Jahren die gehaltene Turnier besucht haben. V. 8. 281. Extract auss der badischen Cronic der Liebenzeller Burg. Vergl. hiezti Beschreibung des OA. Calw S. 364. VI. S. 283—315. Eberhards im Bart Privilegium für die Universität Tübingen und dessen Erhebung zur Herzogswürde. VII. S. 316—323. Instrumentum protestationis wegen der in Anno 1632 von dem Closter Blawbeuren aussgewiesener Ordensleuth. VIII. 8. 325—342. Historia und Geschieht, welcher massen und gestaltten ... Ulrich Hertzog zue Württemberg sein aigen Landt ... widerumb ... eingenommen. (Gedruckt in Liliencron, hist. Volkslieder, Bd. 4 S. 70 ff.). IX. 8. 343—359. Historia.^wie unchristlich, erbärmlich und tyrannisch der Hertzogen von Lottringen und Guise 1587 in die fürstl. württ. Graft- und Herrschafft Mömppelgardt gewalttätiger weiss eingefallene undiseiplinirte Kriegsvölckher gehauset und erzaiget haben. Sonst unter dem Titel: Historia des Verliergens der Grafschaft Mömpel- gard, so Fol. nr. 185. Q. nr. 198. X. 8. 361—367. Kurtze summarische Verzaichnuss ettlicher gedenck- würdiger .... Sachen, so sich in Zeitt der Belagerung der Statt Histor. Handschriften in Quarto Nr. 281. 282. 119 Breysach 15. Aug. bis 19. Dec. 1635 begeben, von einem hohen und vornehmen Officier. XL S. 371 — 406. Thesaurus Morizii Fessleri, U. J. D. celeberrimi, cancellarii wiirtembergici, innhalttende vom Ursprung-, Ankliunfft und Herkhoinmen aller vornembsten Statt und Fleckhen, so inn und umb Württemberg gelegen. Der Vorname Moriz ist hier falsch; Verf. ist der bekannte im J. 1572 gestorbene Kanzler Johann Kessler; vergl. Allg. 1). Biogr.; Das Königreich Württemberg Bd. 3 (1886) S. 4. XII. S. 409—424. Beschreibung des Closters Blawbeuren. XIII. S. 431 — 465. Genealogie des fürstlichen Hauses Württemberg (Linie des Grafen Georg). Fortsetzung von nr. IL XIV. S. 631 — 638. Instruction für Abt und Beamte zu N. ; s. d. , 281. Pap., XIX. Jahrh., 32 Bl. Pappbd. Vom ivärtt. Altertumsverein. Kleine Schriften Dr. Franz Anton Mayers, freiresignierten Stadtpfarrers von Eichstädt, k. bayer. Akademikers. 1. Bl. 1—12. Einige Münzen des Augustus gesammelt und erklärt. 2. Bl. 14 — 16. Eine Silbermünze der Oäsarn Cajus und Lucius erklärt. 3. Bl. 17—24. Einige Münzen des Kaisers Dioclctian gesammelt und erklärt. 4. Bl. 25—32. Einige Münzen des Julius Cäsar gesammelt und erklärt. 282. Pap., XVII. Jahrh., 17 PI. Ungebunden. Vom württ. Altertumsverein. Der Türeken Kunst und Waffen, crafft derer sie gantz Siebenbürgen und auch fast Ungern durch und durch unter ihre Bothmessigkeit gebracht haben. Durch die Buchstaben E. v. E. unter dem Titel soll wohl der Verf. dieses Büchleins, das übrigens ganz unvollständig ist, angedeutet werden. 120 fflstor. Handschriften in Quarto Nr. 283. 284. 285. 286. 283. Pap., XIX. Jahrh., 86 Bl. (ohne den Durchschnss). Ruch und Eck in Leder. Ans dem Nachlass Karl Kriedr. Vollrath Hoffmanns. Allgemeine Erdkunde [ton K. F. V. Hoffmann?]. 284. Pap., XVII. Jahrh., 148 Bl. Pappbd. Erkauft aus dem Nachlass des Vizedirektors E. v. Kausler (gest. 1873). Nördlinger Kronik (von den ältesten Zeiten bis zum J. 1678). a. b. c. Pap., XIX. Jahrh., a. 276', b. 265, c. 213 S. Pappbd, Erkauft von dem Buchhändler Fischhaber in "Reutlingen 1874. Auszüge aus den Akten des Stadtarchivs zu Sulz am Neckar, gefertigt von Friedr. Aug. Köhler, Pfarrer von Marschalkenzimmern, in den JJ. 1818—22. a. Notizen aus Kriminal-Akten. b. Auszüge aus Kriegs-, Process- und andern Akten. c. Auszüge aus Kirchcnkonventsprotokollen 1647—1751, aus einem alten Konzeptbuch der Beamten von Sulz 1599—1658 und aus einem Sigmarswanger Aktenstück vom J. 1550. Von Kollier existiert eine im J. 1835 gedruckte Beschreibung und Geschichte von Sulz. Er starb im J. 1844. 286. i-io. Pap., XVIII. und XIX. Jahrh,, alphabetisch gelegte Bl. 10 Kapseln. Geschenk des Pfarrers M, Leopold Friedrich Karl Keller in Untercnsingcn 1875. ■ Emanuel Leopold Keller, genealogische Notizen über württembergische Familien in alphabetischer Ordnung. Belegstücke hiezu s. Fol, nr. 727. Der Verfasser war Sekretär bei dem evang. Kirchenratskollegium, dann bei dem Ober-Landcs-Ökonomie- Kollegium in Stuttgart, von 1813—19 Amtsschreiber in Diirrmenz. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 287. 288. 289. 121 287. Pap., XVIII. und XIX. Jahrh., 2 Quarthefte, 3 Quartblätter, 1 Faszikel Duodezzettel, alles in Einer Quartkapsel. Herkunft wie hei nr. 2S6. Titel von Leichenreden, gesammelt von Emanuel Leopold Keller (s. nr. 286). Verzeichniss über einzelne mir bekannte, aber noch mangelnde Leichpredigten. 1800. Quartiwft. Württembergica (gleichfalls Titel von Leichenreden). Quartlieft nebst Anhang auf 2 Quartblättern. Titel von Leichenreden, ausgezogen aus Weyermanns Nachrichten. 1 Quartblatt. Verzeichniss der noch zur Sammlung fehlenden Leichpredigten. Duodezblätter in 1 Faszikel. 288. Pap., XVI. Jahrh,, 16 Bl, Pappbd. Argumentum de Calendario, das ist Gewisse Bewerung vom Calcnder, das ein ieder Christen schuldig sey, sich dessen Calenders zue gebrauchen, vvelcben sein Kayser, Konige oder Monarcha in ihren Landen zue gebrauchen gebieten durch Michaelem Gurckfelder und Michaelem Schweninger. 1585. Biese Schrift lag bis 1878 bei den gedruckten Flugschriften. 289. Pap., XVII. Jahrh,, 16 Bl. Pappbd. I. Müntzprobationsabschied de anno 1665. IL Beschreibung des Valors der aussländischen guldin und silbernen Müntzsorten 15. Juni 1666. Beide Stäche sind unterschrieben von Vertretern des fränkischen, bayerischen und schwäbischen Kreises. Sie wurden im J. 1878 aus gedruckten numismatischen Flugschriften ausgeschieden. 122 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 290—295. 296. 290—295. Pap., XVIII und XIX. Jahrh., 6 Faszikel in 1 Kapsel. Erkauft in den JJ. 1S70 und 1880 aus dem Nachlass des Postdirektors v. Scholl in Stuttgart, Briefe von Württembergern an Württemberger. 290. Briefe des Herzogs Karl von Württemberg oder seines Kabinettssekretärs an M. Job. Eberb. Heinr. Scboll (damals Hofmeister in Holland, später Dekan in Heidenheim, gest. 1823) und wieder von Scholl an den Herzog 1786—90, betr. Ankauf von Büchern, besonders aus der Crevenna- schen Bibliothek. 11 Stücke mit 2 Beilagen. 291. Briefe aus Holland von demselben Scboll an seine Eltern 1784 bis 1786. 11 Stücke. 292. Briefe von Georg Kerner (gest. in Hamburg 1812) an die Familie Breyer zuerst aus Ludwigsburg, dann aus Strassburg, Paris u. s. w. 1791—98. 63 Stücke. Die Bemerkungen auf dem Umschlag beziehen sicli auf eine ältere (Blci- stift-)Numerierung, wobei die einzelnen Blatter (bezw. Doppelblättcr) gezählt sind. Diese Briefe sind sowohl von A. Wohlwill als von W. Lang in ihren Schriften über G. Kerner verwertet und zum Teil auszüglich mitgeteilt worden; s. Wohlwill, G. Kerner (1SSG), bes. S. 103. Lang, Von und aus Schwaben II. 1. 293. Briefe von Landschaftsmaler Louis Mayer an den Maler Carl Wilhelm Gangloff (gest. 1814) 1810-12. 5 Stücke. 294. Briefe von Maler Gottlieb Schick (gest. 1812) an Bankier Moses Benedict 1798 — 1802. 6 Stücke*) und ein Stich: „Die 3 Horatier"'. 295. Briefe von Professor (später Kanzler) Schnurrcr in Tübingen an J. E. II. Scholl (s. ob.) in Holland 1784-95. 52 Stücke. *) Publiziert von Bibliothekar Prof. Dr. A. Winttcrlin im Scliwäb. Merkur, Kronik, Jahrg. 1885, 15. Nov. S. 1085. 296. Pap., XIX. Jahrh., 14 El. Fappbd. Geschenk von Dekan lludolf Booschüz in Cannstatt 1S80. Skizzenbuch mit Bleistiftzeichnungen von Aug. Seyffer, Hofkupferstecher [gest. 1845]. Es enthält mehrere Aufnahmen des Stammschlosses Württemberg von verschiedenen Standpunkten aus. Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 297. 298. 299. 123 297. Pap., mit Einträgen vom Ende des XVI bis Mitte des XVIII. Jahrh., 380 S. Gepresster Lederbd in Futteral. Von einem Unbekannten durch Vermittlung des Finanzrats Iluber 1S23 erkauft. Philothesium seu Lararium d. Philias ... cujus prseses est Joannes Goetz, notarius publicus et poligrammateus Acropolitanus in ora Danubiana, re- purgatum a° 1619. Der ursprüngliche Besitzer dieses mit Bildnissen und Wappen gezierten Stammbuchs, in welches meist ivenig bekannte Persönlichkeiten bayerischer, auch württembergischer, selten entfernterer Herkunft Einträge machten, ist Joh. Goetz, Notar und Stadtschreiber in Höchstätt (gest. nach 1630). Fortgeführt wurde es von Joh. Willi. Goetz, herrschaftlichem Vogt in Döt- tingen (Kgr. Bayern). Im 18. Jahrhundert kam es in den Besitz eines Wolfg. Gottfr. Goetz, Amtmanns in Dettingen unter Urach, und endlieh in den einer Jungfer Götzin. 298. 299. Pap., XVI. und XVII Jahrh., nr. 208 mit 258, nr. 200 mit 265 Bl. 2 lederbände. Aus der Bibliothek des Geh.Hats Frommann, luie aus den Wappen hervorgeht, deren Inhaber von seiner Hand bestimmt sind. Stammbücher des Paul Jenisch. Der Besitzer dieser Bücher ivar ein Sohn des Augsburger Kaufmanns Hieron. Jenisch, aber in Antwerpen gehören den 17. Juni 1558; ursprünglich selbst Kaufmann, studierte er später Theologie in Tübingen, wurde dann Kirchenpflegeradjunkt in Augsburg, aber von dort ivegen seines Widerstreits gegen das herrschende Kirchenregiment im J. 1595 vertrieben, lebte dann zuerst in Lauingen, endlich seit 1609 in Stuttgart, wo er die Bestallung als Lautenist in der herzoglichen Kapelle annahm (vergl. Sittard, zur Geschichte der Musik und des Theaters am toürtt. Hofe 1, 34. 46) und in hohem Alter den 18. Dez. 1647 starb (vergl. die ihm von dem Pfarrer Schmid an S. Leonhard gehaltene Leichpredigt, gedr. 1648). In der nun folgenden Beschreibung der zicei Handschriftenbände ist nr. 298 als 1, nr. 299 als 2 bezeichnet. Jenisch führte von seiner Studentenzeit ab Stammbücher, zertrennte aber wahrscheinlich im J. 1627 (vergl. 1, 7) die bis dahin geführten, legte 124 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 300. 301. ein neues in zwei Bänden und Querquartformat an, versetzte dahin die Blätter aus den früheren und vereinigte damit Kunstblätter aller Art, die allerdings zum Teil von Freundeshand stammten, zum Teil aber auch auf andere Art erworben sein mögen. In den eigentlichen Stammbuchblättern kommen als Orte des Eintrags vorwiegend Augsburg und Lauingen, Tübingen und Stuttgart vor, als Eintragende unter der grossen Menge (vergl. das alphabetische Register in Bd. 2) nicht ivenige von Ruf, wie Joh. Vol. Andrea 2, 167'. 168; Mari. Crusius 2, 188'; Nikodemus Frischlin 2, 240'; Osw. Gabelkofer 2, 91'; Felix Plater 2, 59'. Vielen dieser Stammbuchblätter, deren einige ivenige die Spuren der Herkunft aus fremden Stammbüchern tragen, sind gemalte Wappen oder Bildnisse beigegeben. Unter den sonstigen Kunstblättern finden sich Prospekte (z. B. von Je n a 1, 93', von T ein ach 1, 186), Phantasielandschaften, Bilder aus der heiligen und Profangeschichte, allegorische und mythologische Scenen, Genrebilder u. dergl., darunter färbige Darstellungen der verschiedensten Art von feiner Hand- malerei bis zur ordinären Marktware, Stiche von Albrecht Dürer und den Kleinmeistern, auch einige Handzeichnungen. Nach Paul Jenischs Tod gingen diese Stammbücher an den Sohn Joseph, Pfarrer in Mündungen (gest. 1675), und dann an weitere Familienangehörige über (s. die Vorsetzblätter von 1 und 2);'[cs kamen aber in dieser Zeit nur ganz wenige neue Einträge hinzu. ,300. Pap., XVI. und XVII. Jahrh., 424 S. Pappbd. Geschenk des Stadtpfarrers Wurm in Lorch 1881. Acta decanatuum suorum a Martino Crusio in diario consignata. Crusius übernahm das Dekanat in seiner Fakultät siebenmal: 1564, 1570, 1576, 1581, 1586, 1592 und 1598. Seine amtliehen Handlungen, Proklamationen, Korrespondenzen sind hier in Tagebuchform niedergelegt. Aber auch über Vorgänge im Senat und .sonst auf der Universität und über die von Cruskts gehaltenen Vorlesungen finden sich hier Aufzeichnungen. Die spätesten sind vom J. 1605. 801. (fällt aus). Histor. Handschriften in Quarto Nr. 302. 303. 304. 125 302. Pap., XVIII. Jahrh., 51 Bl. Papierdecke. Vom Archiv an die Bibliothek abgetreten. Solenner Parentations-Actus, gehalten in dem Collegio Alumnorum zu Bebenhaussen den 13. May Anno 1737 in 5 Sprachen (deutsch, lat,, griech., hehr. und franz.). Totenfeier für den Herzog Karl Alexander, gest. 12. März 1737. 303. Pap., XVII. Jahrh., 26 Bl. Papphd. Geschenli des Pfarrers Bothenhäusler in Egesheim 1882. Aktenstücke zur Regelung der Verhältnisse zwischen der evangelischen und der katholischen Gemeinde in der Reichsstadt Ravensburg. 1. Güettlicher Verglich mit kais. Ratification und Confirmation, abgehandelt zu Ravenspurg den 30./20. Juli und confirmiert [durch Kaiser Leopold] Wien den 6. Nov. 1660. 2. Erleuterungs-Verglich, die Stünden und dass Leutten betr. d. d. 4. Juni 1661. 3. Ausgleichung der in Folge des Vorigen entstandenen Differenzen d. d. 7. Juni 1670. 4. Ausweisung eines abtrünnigen Karmeliters Joh. Phil. Dümler (am Schluss defekt). 5. Überlingischer Recess d. d. 31./21. Jan. 1663. 304. Pap., XVIII. Jahrh,, 142 Bl. Papphd. Aus dem Nachlass Karl Pfaffs erkauft. Italiänische Reysse [28. Febr.—14. Juni] 1753 des durchl. Herzogs Carl von Württenberg und dero durchl. Frauen Gemahlin Friderica, geb. Printzessin von Bayraith. Thl. 1. beschrieben von Oberhofprediger D. [Eberh. Ludw.] Fischer [gest. 1778]. Thl. 2. beschrieben von Geh.Rath [Friedr. Aug.] v. Hardenberg [gest. 1768]. 126 Histor. Handschriften in Quarte Nr. 305. 306. 307. 308. 805. Pap., XVIU. Jahrh., 140 S. üiick und Eck in Pergament. Herkunft wie bei nr. 304. Karl Friedrich Pfaff, Briefe über den verewigten Herzog Karl'n von Wirtem- berg in dem lezten Jahrzehende seines Lebens. 1795. Verf. ist der im J. 1836 als Geh. Archivar gestorbene K. F. Pfaff, welcher 1784—93 Kabinettssekretär war. 806. Pap., XVII. Jahrh., 1G0 S. (ungerechnet den Durchschuss und das Register). Pappbd. Erkauft von Antiquar Scheitle 1883. Joh. Jak. Gabelkofer, Chronik der Stadt Stuttgart. Von mehreren Händen geschrieben mit Bandnoten aus dem 18. Jahrh. Vergl. Fol. nr. 21. 73. 193. 807. Pap., XVIII. Jahrh., ohne Foliierung, weil die Ordnung infolge fragmentarischen Zustandes unsicher ist. Pappbd. Erkauft 1885 aus dem Naclüass des Prälaten Alb. Haubcr in Ludwigsburg. Karl Friedrich v. Mosers, hessischen Geh.Rats und Ministers [gest. 1798], Briefe an den Hofrat Walther in Gaildorf 1785—95. Es sind darunter auch Fragmente von Briefen und Beste eines Tagebuchs aus dem J. 1780. 808. Pap., XIX. Jahrh.; über die Paginatur s. unten. Ungeheftet, in Futteral. Geschenk des Stadtjifarrers Jul. Abel in Gmünd. Geschichte des Cistercienser-Klosters Schönthal von Jak. Friedr. Abel, evang. Prälaten daselbst 1811—23 (gest. 1829). Das Manuskript ist von einem Abschreiber bis zum J. 1761 gefertigt und zählt bis dahin 355 Seiten. Von da bis zur Aufhebung des Histor. Handschriften in Quarto Nr. 309. 310. 127 Klosters ist bloss ein Konzept von Abels Hand vorhanden mit Lücken in der (wieder von vorne anfangenden) Paginatur, deren letzte Zahl 35 ist. Der Rest besteht ans losen Bruchstücken, von Abel geschrieben. Schönhuth hat dieses Manuskript in seiner Geschichte von Schönthal benützt. 809. a. b. Pap., XIX. Jahrh, a. 991, b. 241 S. Ruck und Eck in Leder. Im Dez. 1885 von der Witwe des Verfassers erkauft. Heinrich Hartmann, Pfarrer in Steinenberg [gest. 1857], die evangelische Geistlichkeit im Umfang des jetzigen Königreichs Württemberg seit der Reformation bis jetzt, zugleich Sammlung aller Magisterpromotionen vom Entstehen der Universität Tübingen 1477 bis zur Aufhebung der gemeinschaftlichen Promotionen 1820. Die Liste ist bis Herbst 1856 fortgeführt; b. enthält das Namenregister. 310. Pap., XVIII. Jahrh., 166 Stücke in 3 Faszikeln, alle in einen Pappdeckel mit Lederrücken zusammengeschnürt und in ein Futteral gesteckt. Geschenkt den 23. Jan. 1887'von Stabsarzt Dr. Strauss hier und Frau Geh. Tiergrat lleusler yeb. Strauss in Bonn aus dem NacMass ihres Vaters Dr. Dav. Frieär. Strauss. Briefe von und an Christian Friedrich Daniel Schubart [gest. 1791] nebst sonstigen ihn betreffenden Dokumenten und Familienpapieren. 1). Fr. Strauss erkaufte einen grossen Teil dieser Briefschaften im J. 1847 von dem Major a. 1). Buhl in Eltershofen. Eine andere namhafte Partie verschaffte ihm Fr. Vis eher aus der Familie des Dichters Fr. Hang. Weitere erhielt er von verschiedenen Seiten. Er ordnete sie in 3 Faszikel, wie sie noch liegen: Fasz. 1. Vor dem Asperg, enth. nr. 1 — 65 nach unserer Numerierung. Fasz. 2. Auf dem Asperg, enth. nr. 66 — 149 nach unserer Numerierung. Fasz. 3. Nach dem Asperg, enth. nr. 150 — 166 nach unserer Numerierung. 128 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 311. 312. 313. Publiziert sind sie von ihm in dem zweibändigen Werk: Schubarts Leben in seinen Briefen, Berlin 1849, jedoch nicht alle, und manche unter Weglassung von Unwesentlicherem. 311. Pap., XIX. Jahrh., 14 Stücke in Futteral. Im J. 1887 von Antiquar Gerschel gehäuft. Dr. Dav. Friedr. Strauss, 14 Briefe an Prof. Heinr. Kern in Stuttgart (gest. 1885). Biese Briefe sind geschrieben in den JJ. 1831 — 57. 312. Pap., XVII. Jahrh., 93 Bl. Pappbd. 'Erkauft im J. 1887 von Antiquar Boscnthal in München. Württembergische Stadt- und Clösterbeschreibung. Mein Johann Fridrich Collmers. 1697. Was zwischen Lorcli und Steinheim auf den dem letzten Blatt vorangehenden Blättern stand, ist verloren. 313. Pap., XVIII Jahrh,, 794 S. Pappbd. Erkauft im J. 1889 von Antiquar Stern in Seilbronn. Herbert Christian Knebels, Konsistorialrats und Prälats zu Alpirspach [gest. 1749], Neues Kompetenzbuch. Das Buch giebt laut der Vorrede d. d. 3. Okt. 1742 im wesentlichen die Besoldungen der württ. Geistlichkeit nach dem Stand vom J. 1738. Histor. Handschriften in Quavto Nr. 314. 315. 129 314. a. b. Pap., XIX. Jahrh., zwei Kapseln: a. 359, b. 515 Stücke. Von Antiquar Gerschel hier gekauft im J. 1889. Briefe an Ign. Heinr. Karl Freih. von Wessenberg, Generalvikar des Bistums Konstanz (bis 1827, gest. 1860). Von den Briefschreibern mögen hier nur einige bedeutendere genannt werden, welchen je die Zahl ihrer Briefe beigesetzt ist: Joh. Bapt. B e h Je, badischer Minister (gest. 1855) 1; Graf Karl Clin. Ernst v. Benzel- Sternau (gest. 1850) 14; Karl v. Baiberg, Fürst-Primas (gest. 1817) 1 ; Phil. Eman. v. Fellenberg (gest. 1844) 1; Henri Gregoire, Bischof von Blois (gest. 1831) 4; Joh. Peter Hebel (gest. 1826) 2; Joh. Leou'h. Eng, Prof. in Freiburg (gest. 1846) 6; Joh. Georg Jacobi, Prof. in Freiburg (gest. 1814) 1; Jos. Freut, v. Lassberg (gest. 1855) 1; Karl Jos. Ant. Mittermaier, Prof. in HJdelberg (gest. 1867) 8; Friedr. v. Müller, Kanzler in Weimar (gest. 1849) 3; Friedr. Munter, Bischof von Seeland (gest. 1830) 7; Hans Georg Nägeli, Komponist (gest. 1836) 5; Joh. Heinr. Pestalozzi (gest. 1827) 1; Graf Karl Friedr. v. Reinhard, Di/plomat (gest. 1837) 102; Joh. Gotthard Reinhold, Diplomat und Dichter (gest. 1838) 177; Joh. Heinr. Schreiber, Prof. in Freiburg (gest. 1872) 8; Paul Usteri, Staatsmann und Schriftsteller in Zürich (gest. 1831) 17; Joh. Phil. Freih. v. Wessenberg-Ampringcn, österr. Diplomat (gest. 1858) 140; Karoline v. Wolzogen (gest. 1847) 2; Heinr. Zschokke (gest. 1848) 12. In der zweiten Kapsel liegen bei: 1. Briefe, deren Aussteller sich nicht ermitteln lassen. 13 Stücke. 2. Briefe, meist in Konzept, und fragmentarische Notizen von Wessen- bergs Hand selbst. 17 Stücke. 3. Zwei Kollektivadressen an Wessenberg, eine gedruckte Flugseitrift mit seinen Korrekturen und zwei Schriftstücke aus seinem Besitz. 315. Pap., XVIII. und XIX. Jahrh,, 98 Stücke in einer Kapsel. Mit der vorigen Nummer von Antiquar Gerschel hier gekauft im J. 1889. Briefe an den badischen Ministerial- und Kirchenrat Phil. Jos. Brunner (gest. 1829). Folgende Personen sind, mit der beigesetzten Zald von Briefen vertreten: der Bibliothekar in Bruchsal, früherer Stiftskapitular Karl Mor. Handaohr. d. k. «ff. Bibl. Stuttg. I, 2. 9 130 Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 3IG. Ed. Fabritius (gest. 1822)47; Geh.R. Gürtler in Bruchsal 9; J. Fr. C. (?) Rotheusee in Erfurt, später in Bruchsal, 14; Jos. Ant. Frz. Maria Sambuga, Pfarrer im Bayrischen (gest. 1815) 5; W reden in Bonn, später in Darmstadt, 18. Die 5 Schriftstücke im Anhang sind wohl alle von dem erstgenannten unter diesen Briefschreibern verfasst und an Brunner mitgeteilt worden. 816. Pap., linde des XV. Jahrh., 114 Bl. Gepresster Lederbd. Von Professor Edm. Autenrieth an der Technischen Hochschule dahier im Januar 1890 geschenkt. Auf der Innenseite des vorderen Deckels findet man eine lieihe der früheren Besitzer genannt und zwar als ältesten den Breslauer Kanonikus Zernigk, welcher den Kodex im J. 1515 dem Propst Benedikius schenkte. Im J. 1527 war er in den Händen des Breslauer Reformators Joh. Hess, welcher ihn von Dr. Ant. Bancks erhalten hatte, aber an seinen Amtsgenossen Ambr. Moiban weitergab. Von Breslau gelangte die Handschrift nach Schweinfurt, ivo Mart. Moiban und der aus Dürrmenz stammende Pastor Herrn. Heinr. Frey sie nach einander besassen. letzterer schenkte sie durch Vermittlung eines Verwandten, des Mag. Wilh. Frey aus Echterdingen, seinem alten lehrer Martin Crusius in Tübingen (1508). Wie sie von diesem aus in die Kanzler Autenriethischc Familie gelangte, ist nicht sicher überliefert. I. Bl. 1 — 12. Aufzeichnungen über die Reste des alten Rom, aus der Umgebung des Pomponius Latus (gest. 1498) herrührend (in lateinischer Sprache, ohne Überschrift). Diese Aufzeichnungen sind im wesentlichen gleichlautend mit denjenigen, welche G. B. de liossi in seinen Note di topografia ro- mana raecolte dalla bocca di Pomponio LetO e testo Pompioniano della Notitia regioniim urbis Roma} (Rom. 1882 und wieder in den Studi e documeuti di storia e diritto. Anno III, p. 49 ff. 1882) aus dem Codex Marcianus Cl. tat. X. ur. 195 veröffentlicht hat, aber nicht mit dem gänzlich verdorbenen Text, welcher unter dem Titel: De romanm urbis vetustate mit dem Namen des Pomponius Latus gedruckt ist (Rom. 1510. 1515. 1523 u. s. f.). Sie sind ursprünglich, nach dem J. 1484 niedergeschrieben. II. Bl. 12'—27. Verzeichnis der Regionen der Stadt Rom (gleichfalls lateinisch und ohne Titel). Wir haben hier vor uns das Curiosum urbis Roma} in der Fassung, wie sie Pomponius Latus demselben gegeben hat. De Rossi gab diese Fassung a. a. 0. nach dem genannten Cod. Marc, (verglichen mit dem, Autograph Cod. Vatic. 8394) heraus. Am Schlüsse stehen in vorliegender Handschrift Verse: Ad lectorem von Barnabas Cliristinus. Histor. Handschriften in Quarto Nr. 316. 131 III. Bl. 27—32. Romane urbis regionum descriptio. Der alte Text des Regionenverzeichnisses, aber nicht bloss stark verdorben, sondern auch mit den beiden Rezensionen des Guriosum urbis Roma! und der Notitia regionum zusammengeschoben. IV. Bl. 32 Lin. 8 von unten bis Bl. 37' Lin. 10 von oben. Archäologisch- epigraphische Notizen (ebenfalls in lateinischer Sprache): Deutung der Zahlzeichen und Siglen für Münzen, Belehrung über antikes Gewicht, Schlüssel für Abkürzungen, ähnlich dem, was Th. Mommsen als Notarum latercidi in Keils Grammatici latini 4, 265 ff. zusammengestellt hat (vergl. namentlich p. 304 ff. 347 ff.). V. Bl. 37' Mitte bis Bl. 59. Stadtrömische Inschriften meist antiken Ursprungs. Sie sind an Ort und Stelle gesammelt, wahrscheinlich von einem Schüler des Pomponius Latus, nicht vor 1497. I — V sind von einer und derselben Abschreiberhand (mit vielen Fehlern) geschrieben. Diese erste Hälfte des Kodex wurde mit der zweiten bald nach ihrer Entstehung in der Hand Eines Besitzers und zu Einem Bande vereinigt. VI. Bl. 61—154'. Sammlung lateinischer, auch griechischer Inschriften. Fehlerhafte Kopie von einer andern Hand als die vorige. Ein getvisser Publius Licinius, als Sammler von Inschriften sonst nicht genannt, widmet die Sammlung in einer italienischen Zuschrift einem römischen Patrizier Francesco Porcari, aus dessen Haus er auch Bl. 106' — 108 mehrere Inschriften mitteilt. Er giebt sich als Urheber der Sammlung, welche er teils auf Wanderungen durch die Stadt Rom und ausserhalb derselben selbst zusammengebracht, teils von den zivei älteren Sammlern Felicianus und Cy- riacus Anconitanus entlehnt haben will. In der That aber ist seine Arbeit mit der Sammlung des Johannes Jucundus insofern identisch, als sie diese darstellt in einer den ältesten, um 1484 entstandenen Rezensionen verwandten Gestalt. Eingeleitet durch legendarische Notizen über Sulla, Sertorius, Plato, durch die Sprüche der 7 Weisen Griechenlands u. s. w., beginnt die Sammlung im engeren Sinn mit Bl. 69' und bringt zunächst fast bloss stadtrömische Inschriften, von Bl. 117 ab bis gegen den Schluss ganz überwiegend . anderswoher stammende, zu welchen Mittel- und Oberitalien das bedeutendste, die Balkanhalbinsel ein kleines Kontingent stellt, während Spanien, Osterreich und Kleinasien sehr schwach vertreten sind. Moderne Inschriften kommen nur in kleinerer Zahl vor. Den Schluss 132 Histor. Handschriften in Quarto Nr. 317. (Bl. 152'—154') bildet eine Reihe von Inschriften aus dem Hause Cafarelli, welche als ein dieser Handschrift eigentümlicher Zusatz zu betrachten sind. Wahrscheinlich ist das Original dieser Handschrift, das an Porcari überreicht ward, späterhin an den Eigentümer jenes Hauses gekommen, welcher sich durch die auf dem Dedilmtionsblatt unter dem Rande beigeschriebenen Worte: Nicolai de Cafarellis als Besitzer bezeichnet, und dieser fügte den Nachtrag hinzu. Über die oben erwähnten Inschriftensammlungen des Gyriacus Anconi- tanus, Eelicianus und Jucundus vergl, die Eint, zu Vol. G des Corp. inscr. tat. Gegenwärtige Beschreibung des ganzen Kodex entstand unter gefälliger eingehender Mitwirkung von Th. Mommscn. Eine detaillierte Vergleichung mit verwandten handschriftlichen Inschriftensammlungen konnte vor Abschluss des Bruches dieses Katalogs nicht mehr vorgenommen werden. 817. Pap., XIX. Jahrh., 126' Stücke in einer Kapsel. Von Prof. Edm. Autenrieth um dieselbe Zeit wie das Vorige geschenkt. Briefe von Ludwig Timotheus Freih. v. Spittler, württ. Geh.-Rat, später Minister (gest. 1810), in seiner Eigenschaft als Kurator der Universität Tübingen, an den damaligen Professor der Medizin, späteren Kanzler in Tübingen Joh. Herrn. Ferd. Autenrieth (gest. 1835) gerichtet. Diese Briefe handeln meistens über Bau und Einrichtung von Instituten der medizinischen Fakultät in Tübingen. Ende der historischen Handschriften in Quarto nach dem Bestand vom 1. März 1890. HISTORISCHE HANDSCHRIFTEN IN OKTAVO. 1. Pap., XVII. Jahrh., 264 PI. Pergamentdecke. Von Reg.Rat Tux im J. 177S geschenkt. Synopsis historiae universalis rerum ab orbe conditarum [sie] ad Fer- dinandi III. praesens imperium hueusque gestarum, in usum gymnasticae juventutis concinnata opera et studio Chph. Coleri, in gymnasio Elisabctliano Wratislaviensi historiarum professoris, excepta a nie Philippo Jacobo Sachsen Ao 1643, mense Majo. Der Schreiber war ein Sohn des schlesischen Rittergutsbesitzers Tobias Sachs von Löwenheim, einer eler Vorfahren mütterlicherseits des Reg. Rats Tux. 2. Pap., XVI. und XVII Jahrh,, 202 PI. Pergamentdecke. Verzaichnus, was ich Friderich Grave zu Würtemberg in [so statt „von"] Anno 1573 an gerechnet in meines Vettern Herzog Ludwigen v. W. Land und anders wha geschossen hab für Hirtz, Wildt, Reher, Hasen u. s. w. Herzog Friedrich (gest. 1608) führte dieses Jagdtagebuch vom J. 1573 an, WO er als lüjähriger Prinz zu jagen begann, bis zum J. 1603, in 'welchem er es bis zur Zahl von 7187 erlegten Tieren gebracht hatte, ganz mit eigener Hemd. Staatsminister a. D. J&eih. v. Wagner benutzte diese Handschrift in seinem Buch : Das Jagdwesen in Württemberg unter den Herzogen &'. 313 ff. I Pap., XVII Jahrh., 50 Bl. Jeder bd. Frederic Charl [sie] duc de Wirttemberg, Remarques de mon voyage d'ltalie. Herzog Friedrieh Karl, Sohn Herzog Eberhards III. von Württemberg, später (1677 — 93) vormundschaftlicher Regent für den minderjährigen 136 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 4. 5. 6. Eberhard Ludwig, gest. 1698, machte diese Heise als Prinz im Winter 1073—74. Sein Tagebuch zählt die Erlebnisse eines jeden Tages vom 11.121. Dez. bis 16.126. April auf; das Jahr musste aus Archivalakten ermittelt werden. 4. Perg., um 1600 geschrieben, 10 Bl. Pergbd. Newer fürstlicher Würtembergischer Stammbaum ___ durch Christoff Abeckh, fürstl. würt. Hofmusicum. Gedicht auf Herzog Friedrich I. (reg. 1593 — 1608), seine Gemahlin Sibylle und seine 15 Kinder (das letzte geboren 1597). 5. Pap., XVI. und XVII. Jahrk, 193 Bl. Lederbd. Stammbuch Georg Ringlers von Strassburg. 1581—1616. Nur die letzten Einträge (1608. 161-1. 1616) sind in B.s Vaterstadt Strassburg gemacht. Die meisten brachte er heim von einer Heise in die Levante, auf der er Ende Februar und Anfang März 1581 in Konstantinopel iveilte und dann über Kandia nach Italien fuhr. In Konstantinopel traf er unter anderem Salomon Schiveigger von Sulz, welcher im Gefolge des österreichischen Botschafters Joach. von Sinzcndorf als Prediger dorthin gekommen war und eben im Begriff stand, weiter nach Jerusalem zu reisen. Dieselben Personen, mit denen Schweigger von Wien ausgezogen war, oder die sich ihm in Konstantinopel beigesellten, zählte auch Bingler unter seine Bekannten; vergl. Sal. Schweiggers Beyssbeschreibung nach Constantinopel und Jerusalem. 3. Ausg. (1619) S. 5. 54. 232. Ein Teil der Blätter bestellt aus marmoriertem oder buntgemustertem Papier. 6. a-d. Pap., XVII. Jahrk, a. 291, b. 243, c. 289, d, 251 Bl. Lederbände mit eingepressten Wappen. ct. verehrte der Prälat Anselm Hitler von Weingarten dem Herzog Karl, als dieser im Febr. 17S5 das Kloster besuchte, aus der Bibliothek desselben; b. und c. waren im Besitz des Bencdiktincrstifts S. Ulrich und Afra in Augsburg laut I'lac. Brauns Verzeichnis der Handschriften dieses Stifts [Vol. VI p. GS f.) und nach dem darin eingeklebten Wappen (neben welchem übrigens in b. noch ein älteres Privalivappen, das Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 7. 8. 9. 137 des Wdlff Jakob Ungelter von Deissenhaussen, mit der Jahreszahl 1638 steht): erst 1706 schenkte das Stift diese Bände infolge der Bemühungen des damaligen Oberbibliothekars Joh. Gottlieb Schott an die herzogliche Bibliothek, d. ist alter Besitz der letzteren. Herzog Johann Friedrichs von Württemberg (reg. 1008—28) Calendarium domesticum. Dieses von dem Herzog eigenhändig geführte Tagebuch ist unvollständig, indem a. die JJ. 1615 — 17, b. die JJ. 1621 und 1622, c. die JJ 1623 und 1624, d. die JJ. 1625 und 1626 befasst. 1. (fällt aus). 8. Pap., XVII. Jahrh, 361 Bl, Pappbd. Andrea? Adami Hochstetteri Anglicana anni 1690 et 1691. Der nachherige Professor der Theologie in Tübingen A. A. II. (geb. 1668, gest. 1718) machte als Kandidat in Gemeinschaft mit Gottfried Hoff mann, seinem späteren Kollegen bezw. Nachfolger in Tübingen (gest. 1728), eine Studienreise durch Deutsehland, England und Holland (1688 bis 1691). Der Anfang seines Reiseberichts fehlt. Auf S. 2 des vorliegenden Bandes finden wir ihn und seinen Begleiter bereits in London (29. Okt. 1690). Den Winter brachten sie auf den Universitäten Oxford und Cambridge zu unter interessanten Gesprächen mit den dortigen Gelehrten, namentlich Theologen and Orientalisten (aber auch Isaac Newton), Im Frühjahr 1691 durchwanderten sie Holland und in weitem Umkreis Deutschland; am 2. Juli war H. wieder zurück in seiner Heimat Bebenhausen. 9. Pap., XVII. Jahrh,, 73 Bl. Leder bd, Früher Prof. Jos. Uriot gehörig. I. Bl. 1—40. Historia Cardinalium viventium 1671, eorum nomina, cog- nomina, exaltationes, setates, virtutes, vitia et adherentia etc. Biographische Skizzen und Charakteristiken betr. Papst Kiemen s X. und die Kardinäle seiner Zeit, in italienischer Sprache 138 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 10. 11. geschrieben. Da der Papst (geb. 13. Juli 1590) als 84jährig bezeichnet wird, muss die Schrift im J. 1674 geschrieben sein. IL Bl. 45—73. Afforismi politici per il Conclave del Cardinal [Decio] Azzolini. Bl. 42 enthält den Schlüssel zur Erklärung verschiedener Ausdrücke dieses Pamphlets. Zwischen Bl. 43 und 44 findet sich eine gedruckte Liste der Wähler mit dem Datum April 1670. Vergl. hiezu Q. nr. 7. 8. 10. Pap., Ende des XVI und Anfang des XVII. Jahrh., 316 Bl. Ruch und Eck in Pergament, durch Nüsse stark beschädigt. Früher im Besitz des Teaiserl. Notars J. S. Nottnagel, später in dem des Präsidenten Eberh. v. Gemmingen. Stammbuch Hans von Warnsdorffs. Die Einträge, meist in Wittenberg gemacht, wo Warnsdorf am 14. Med 1586 an der Hochschule immatrikuliert wurde, und die beigemalten Wappen gehören zum grössten Teile norddeutschen Adeligen an. Von litterarischen Berühmtheiten sind Giordano Bruno (Wittenberg 18. Sept., wozu als Jahr zu ergänzen 1587), und Erich Lasso ta von Steblau zu nennen; s. Bl. 117. 183'. Ein Faksimile des Eintrags von Giord. Bruno s. in Chph. Sigwarls Meinen Schriften, erste Beihc, 1. Aufl. S. 119, 3. Aufl. 8. 294. 11. Pap., XVII. Jahrh., 40 Bl., foliiert, soweit als Einträge gehen, alles Eolgende leer und unfoliiert. Lederbd mit Goldverzierung. Stammbuch eines Mitglieds des wiirtt. Herzogshauses. 1608—28. Die Einträge beginnen im Todesjahr Herzog Friedrichs; sein Name findet sich nicht mehr darunter, vielmehr steht an der Spitze seine Frau Sibylle. Sie nennt sich Mutter des Stammbuchinhabers. Somit ist letzterer unter den Sprösslingen Friedrichs und Sibyllens zu suchen. Scheiden wir davon diejenigen aus, welche in den Kinderjahren starben, ferner die vier, welche sich selbst in das Stammbuch einzeichneten: Friedrich Achilles, Ludwig Friedrich, Agnes und Anna, endlich den Herzog Magnus, welcher Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 12. 13. 139 im J. 1622 fiel, und die Herzogin Barbara, weil im J. 1627 gestorben, so bleiben nur drei übrig, die man als Besitzer des Stammbuchs vermuten könnte: Eva Christine, welche im J. 1610 durch Heirat vom wilrtt. Hof wegkam, Julius Friedrich, Stifter der julianischen Linie, und Johann Friedrich, der Nachfolger seines Vaters auf dem iviirtt. Herzogsthron, dessen Regierung mit denselben Jahren begann und endete, wie dieses Stammbuch. 12. Pap., im Jahr 1600 geschrieben, 81 JBl. Pergbd. Früherer Besitzer Prof. Jos. Uriot. Magistrate che aspetanno da esser fatti: I. per l'ecc. Consilio de X, 2. per l'ecc. Senato, 3. per l'magior consilio. Diese Liste der Beamten von Venedig und dem venezianischen Gebiet (samt deren Amtsdauer und Besoldung), welcher sich eine Liste sämtlicher Familien der Nobili anschliesst, wurde dem Herzog Friedrich von Württemberg überreicht, als er im März und April 1600 dort verioeüte; daher die Ausstattung mit goldenen und roten Lettern. 13. Perg., XII. Jahrh., 97 Bl. Pergamentdecke. Aus der Bibliothek des Oberrats, in welcher sich laut der aufgedruckten Jahreszahl die Handschrift schon im J. 1617 befand, 1. Bl. 1—36. Somnium P. Corn. Scipionis Africani cum commentario Macrobii. Am Schluss des Kommentars kosmologische Figuren und Karten. Weder in Osanns Ausgabe von Ciceros Werk de republica (1S47), von dessen sechstem Buch das Somnium Scipionis ein Stück ist, noch in den kritischen Apparaten zu Jans und Kyssenhardts Ausgaben des Macrobius (1848. 1868) findet sich dieser Kodex erwähnt. IL Bl. 37 — 84 (von anderer Hand als das Vorige). Threvirorum hystoria (die sogen. Gesta Trevirorum incl. additamentum et commentatioprima). Benützt von Wyttenbach und Müller in ihrer Ausgabe der Gesta Trevirorum. Aug. Trev. 1836—30; vergl. Prcef. p. XXVIII (Kollation von Oberbibliothekar Moser), dann von Watte für die Mon. Germ. SS. hist. 8, 111 ff., wo diese Handschrift p. 125 f. gewürdigt ist (vergl. Archiv d. Ges. für ältere deutsche Gesch. 1, 415 ff. 7, 515 f.). 140 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 14. 15. 16. III. Bl. 85 — 07 (von einer dritten Hand). Epistola Alexandri Magni regis Macedonum ad Aristotelem et matrem suam atque sororem de situ Indio etc. Dieser Brief findet sich in einer älteren Handschrift Fol. nr. 400 und gedruckt in Kühlers Ausgabe des Julius Valerius (Lips. 1888), wo aber unserer beiden Handschriften keine Erwähnung geschieht. Auf den ganzen Kodex macht aufmerksam Gh. F, Stalin, alte und neue Büchersamml. S. 19. 24. 14. Pap., XVII. und XVIII. Jahrh., 61 einzelne, Bl. in einem Umschlag. Ungebunden. Stammbuchblätter. Die Mehrzahl ist dem Stammbuch Joh. Chph. Cramers entnommen, welcher im J. 1690 cds Professor in Tübingen starb; andere sind aus dem Anfang des folgenden Jahrhunderts. 15. Pap., XVIII. Jahrh., 173 Bl. Pappbd. Zwei Aufzeichnungen von Joh. Konr. Kreydenmann, Syndikus der Reichsstadt Esslingen (geb. zu Lindau den 10. Olct. 1577, gest. zu Esslingen den 6. März 1655). 1. Bl. 1—17. Genealogische Nachrichten von seiner Familie. Abschrift, welcher eine andere Hand den Titel giebt: Qiuedam de vita et familia autoris ex autographis et documentis coams. 2. Bl. 31—173. Bedenken über die in der Verwaltung der Stadt Esslingen einzuführenden Verbesserungen. Der Titel dieses Bedenkens, § 1. 2 und ein Teil von § 3 fehlen in der vorliegenden Abschrift wie in dem ihr zu Grunde liegenden Original; s. die Bemerkung Bl. 30'. 16. Pap., XVI—XVII. Jahrh., a. 477, b. 572, c. 408, d. 504 S. (wobei die Register nicht mitgezählt sind). Vier Pergamentbände je in einem Futteral. Oswald Gabelkover, Miscellanea historica. Diese vier Bände, durchaus von Gabelkover selbst gesehrieben, enthalten in bunter Reihe teils Exzerpte aus Büchern, vorzüglich geschichtlichen Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 17. 141 Inhalts, aus Flugschriften und „neuen Zeitungen", historische Volkslieder, Pasquille, Sentenzen und clergl., teils was Gabelkover auf vielen Wanderungen durch Württemberg (auch durch Bayern und Osterreich) in Klöstern und Kirchen, in Adelssitzen und Patrizierhäusern an Inschriften (Epitaphien) und Archivalien gesammelt hat, Letztere anlangend, sind Jahrzeitbücher, Neurologien, Saalbücher, Chroniken ausgezogen, von zahllosen öffentlichen und Privaturkunden Begesten mitgeteilt, zuweilen auch die vollen Texte gegeben. Begister über Familien- und Ortsnamen finden sich in jedem Band; wo sie zu suchen, ist immer vorne angegeben. Ebenda hat Oberbibliothekar Moser ausgefallene oder verbundene Blätter sowie sonstige derartige Unregelmässigkeiten angemerkt. Der ganze Inhalt der vier Bünde lässt sich wegen seiner Mannigfaltigkeit hier nicht genauer angeben. Er ist noch nicht nach edlen Seiten hin verwertet, übrigens im einzelnen vielfach benützt von K. Pfaff, Ch. F. Stalin und andern schwäbischen Geschichtsforschern, auch von Liliencron für seine Sammlung historischer Volkslieder (vergl. die ersten 56 Seiten gegenwärtiger Handschrift). Es mögen hier nur einige Stellen genannt werden, wo Entlehnungen von grösserem Umfang stattgefunden haben: Aus a. S. 139 ff. schöpfte Pfaff die Annales monasterii in Bebenhausen (früher nur unvollständig und fehlerhaft herausgegeben) s. Württ. Jahrb. 1855 IL 2 S. 172 ff. Aus b. S. 22—30 und andern Quellen stammen die Annales Stuttgartieuses ed. (Jh. F. Stalin ebenda 1849 IL 2 S. 2 ff'. Aus b. S. 334 — 340 entnahm Baumann Bruchstücke des Adel- berger Nekrologiums s. Monum. Germ. hist., Necrologia 1, 143f. In c. S. 382 — 399 — und nur hier — findet sich das Württ. Jahrbuch Job. liinmanns (1481 — 1520), welches Ch. F. Stalin -in Ermanglung des verlorenen Originals aus dieser Abschrift veröffentlicht hat, Württ. Jahrbücher 1856 IL 1 S. 94 — 97. Endlich haben sich aus Crusius und aus Gahelkover (hier d. S. 74 — 93) die mittelalterlichen Aufzeichnungen zur Geschichte des Klosters Sindelfingen wenigstens zum Teil herstellen lassen vergl. Chronici Sindelfingensis qua? super sunt ed. Car. Fr. Hang. Tub. 1836. Annales Sindelfiugenses in Monum. Germ. hist. SS. 17, 299 ff. (hier bloss das Annalistische im engern Sinn). Necrologia ed. Baumann (s. oben) 1, 209 — 212 (hier bloss das Jahrzeitbuch und die Abtsreihe). 17. (fällt aus) 142 Histor. Handschriften,in Oktavo Nr. 18. 19. 20. 18. Pap., XVII. Jahrh., 416 S. Pergbd mit überdecke. Inscriptiones monumentorum, quae sunt Stutgardia? in conditorio illustrissi- morum Württenberghe principum, in templo S. Crucis vel cathedrali, Sanctae CatharinsB vel xenodochiali, S. Leonhardi et nosoconiiali, in cce- meteriis intra et extra urbem, collect«) et conscriptse per M. Johannem Schtnid, Marppachenscm, p. t. Stutgardiaj ad d. Leonhardum pastorem. Anno MDCXXXX. Die Aufzeichnungen reichen bis in das Todesjahr des Verfassers 1656, in der Liste der Pfarrer zu S. Leonhard -werden sogar noch (S. 281) zwei Nachfolger Schmids beigefügt. Eine spätere Neubearbeitung von Joh. Geo. Waltz s. feil. nr. 320. 19. (fällt aus). 20. Pap., XVI. Jahrh., 11 PI. Papierdecke. Joannis Boisserdi descriptio autographa metrica festivitatum palatinarum ['Heidelbergw 23. Nov. 1551]. Gegenstand dieses Gedichts in Hexametern ist das Fest, welches der Pfalzgraf Friedrich IL am genannten Tag aus Anlass der Vermählung des Grafen Philipp III. von Hanau und der Prinzessin Helene, Tochter des Pfalzgrafen Johann I. d. Alt. von der simmernschen Linie, gab (s. Hub. Thomas Leodius, vita Friderici II Hb, 14 init.). Der Verfasser desselben heisst eigentlich Jean Jacques Boissard, war geboren im J. 1528 und starb im J. 1602. Er war ein grosser Kenner der Altertümer Roms und handhabte die lateinische Sprache als Dichter mit Geschick. Die Widmung an Timotheus Apianus d. d. Ingolstadt 1555 findet ihre Erklärung dadurch, class Boissard sich zwischen 1551 und 1555 in Ingolstadt aufhielt und mit dem Apianischen Hause intimen Verkehr pflog. Die bildlichen Zugaben sind wahrscheinlich, wenigstens teilweise, aus einer gedruckten Fest- beschreibung entlehnt. ffistor. Handschriften in Oktavo Nr. 21. 22. 23. 24. 25. 143 21. Pap., XVIII. Jahrk, 44 Bl. Pappbd: Aus der Bibliothek des Geh.Rats Frommann. Johann Valentin Andrea und Agnes Elisabeth geb. Grüningerinn, Eheleut, Geschlecht-Register, Anno 1644. Stuttgart bey Johann Weyrich Rösslin. Aus dem Exemplare dieses Büchleins, welches der Pfarrer M. Joh. Heinrich G echter von Ditzingen (noch im J. 1685) besessen hatte, machte M. Georg David He feien, Diakonus zu Güglingen (1765—79), die vorliegende Abschrift und verehrte sie dem Geh.Hat Frommann. Die Znsätze, welche Gechter und später Hefelen zu dem Andrea'sehen Büchlein machten, beginnen auf Bl. 3.3' unten. Joh. Val. Andreas Bildnis ist dreifach beigegeben. 22. Pap., XVIII. Jahrk, 141 S. (S. 26 doppelt). Pappbd. Giacomo Scherli, brevi notizie delle cose piü rimarcabili della cittä di Verona. 1752. Das am Schluss stehende Sonett auf den von Venedig abgeltenden englischen Residenten Jak. Greg charakterisiert das Werkchen als eine Bettelschrift. 28. 24. (fallen aus). ■25. Pap., um 1500 geschrieben, 191 Bl. Leclerbd. Diese aus Italien frühe nach Deutschland gekommene Handschrift finden wir diesseits der Alpen, soweit sich nachweisen läset, zuerst im Besitz Oswalds von lieh (s. den eigenhändigen Namenseintrag Bl. 2 und das Monogramm auf der Aussenseite des Bandes mit der Jahreszahl 1572). Aus seiner Gantmasse erkaufte sie Frasmus Neu- stetter (wie Aventins Annales Fol. nr. 407, hei deren Beschreibung Näheres über Feh und Neustetter). Durch ihn gelangte sie ins Stift Komburg (dort nr. 130), von da in die Bibliothek. Thomae Sclaricini Gammari sylloge inscriptionum. Tommaso di Matteo Gambari-Sclaricini, welcher in den JJ. 1481 bis 1506 in Bologna über Civilrecht las, widmete laut Bl. 195' diese von ihm 144 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 25. zusammengebrachte Sammlung dem Francesco Basehieri von Carpi (Sept. 1507). Ben Hauptinhalt bilden antike lateinische Inschriften aus Born, Bologna, Verona, Parma und andern meist italienischen Städten und Landschaften. Indem Gammarus die ganze von Pomponius Latus zusammengebrachte Sylloge epigrammatum seiner Sammlung (Bl. 58 — 75) einverleibte, ferner (Bl. 97 — 108) die des Niccolo Signorili grösstenteils aufnahm, endlich auch von verschiedenen andern Sammlern reichlich borgte, ist bei ihm das Entlehnte überwiegend, aber auch diese Partien haben dadurch ihren Wert, dass da und dort, z. B. bei Cyriacus Anconitanus, für verlorene Originalauf nahmen Ersatz geboten wird. Was Gammarus selbst von den Steinen abschrieb, beschränkt sich fast ausschliesslich auf Bologna. Das Ganze ist von Gammarus eigenhändig geschrieben und zwar nicht tveniges mit Zeilenabteilung und in Quadratschrift; die feinen Zeichnungen stammen gleichfalls von seiner Hand. Diese Inschriftensammlung ist verstümmelt durch die Herausnahme und Entwendung von 30 meist mit Zeichnungen versehenen Blättern, welche, mit einer modernen Abschrift des übrigen Gammarus'sehen Textes zusammengebunden, jetzt der Trierer Stadtbibliothek einverleibt sind. Zwischen die Inschriften eingestreut sind (gleichfalls von des Gammarus Hand): 1. Bl. 2' — 3. Decretum Dcsiderii regia [Longobardorum] nunc rc- pertum in agro Viterbii (= Troya, Cod. dipl. Longob. 4, 719 ff.). 2. BL 11 — 33. Ein anonymer, mittelalterlicher Traktat grammatisch- rhetorischen Inhalts ohne Titel. 3. Bl. 38. Lateinische Notiz über Kadmus als Buchstabenerfinder. 4. Bl. 39. 50'—52. 146—147. Gedichte von Humanisten aus dem Kreise des Sammlers: Urceus Cortcsius, dessen Sohn Antonius Urceus, Franciscus Puteolanus (dal Pozzo), Phil. Beroaldus jun., Jacobus Fontanns, Jacobus Burgensis. 5. Bl. 77'—78. Exzerpte aus Diodor über Grab- und andere Denkmäler in Ägypten. 6. Bl. 133-145. 147'--149'. Valerius Probus de literis antiquis (mit dem Procemium, das bei Keil, Grammat. lat. 4, 271 zu lesen) und anderes aus der Klasse der Laterculi. 7. Bl. 157'—158'. Angeli Politiani Miscellanea. Cap. 43. De diphthongis (= Opera ed. Paris. 1512 T. 2 fol. 121). Spätere Einträge: a. Auf der Innenseite des vordem Deckels die Grabschrift Colignys. b. Bl. 193. Die Grabschrift Herzog Arnolds von Bayern (aus Aventin). c. Bl. 193'. Die Inschrift am Geburtshaus Melanchthons in Bretten. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 26. 145 Über Gammarus vergl. Fantuzzi, Scrittori Bolognesi 4, 50 ff. Malagola, Ant. Urceo detto Codro p. 227 — 230. Die Handschrift ist registriert bei Gräter, Merkw. der Comb. Bibl. S. 24, eingehend beschrieben von Mommsen in den Sitzungsberichten der Berliner Akad. 1SG5 S. 372 — 380, vielfach benützt im Corpus inscriptionum latinarum vergl. Vol. III, 1 p. XXVI, Vol. V, lp. 320, Vol. V, 2 p. XVII, Vol. VI, 1 p. XLIII, Vol. XI, 1 p. XII. 26. Perg., XII. Jahrh., 108 Bl. Holzbd mit dem Wappen des Prop>sU Urasmus Neustetter. Aus dem Stift Komburg {dort nr. 100). I. Bl. T—5. Vita et conversatio sancte Marie Magdalene. Die grössere Hälfte dieses Heiligenlebens kommt wörtlich gleichlautend, nur manchmal durch homiletische Anwendungen ■unterbrochen, in der Predigt des Abts Odo von Cluny über die hl. Magdalena (Acta. SS. Boll. Jul. T. V p. 218 ff.) vor. Anderes in diesem und dem folgenden Stach klingt an an das 90. Kap. der Legenda aurea des Jacobus a Voragine. IL Bl. 5—6'. De translatione ejusdem beate Marie Magdalene. Anfangsworte: Nunc largiente doinino etc. III. Bl. & — 15'. Servatus Lupus, Vita S. Maximini confessoris et ponti- ficis [Trevirensis]. Geschrieben im J. 839, gedruckt in Lupi Opp. ed. Baluze, Antv. (Lips.) 1710 p. 275—291. Voraus geht wie im Druck ein Prolog, gerichtet an den Abt Waldo von Schwär zach vergl. Wattenbach, Geschichtsquellen, 5. Aufl. 1, 221. IV. Bl. 15' — 16'. Anonymer lateinischer Brief, enthaltend Ratschläge für die Lektüre. Anfangsworte: Cum prudens sis et prudentis nomen etc. V. Bl. 16'—17'. Brief des Abts Bernhard von Clairvaux an Papst Eugen III., als dieser den päpstlichen Stuhl bestiegen hatte (1145). Gedr. in den Opp. Bernardi ed. Baluze (Paris. 1719) T. 1 ■/>. 234 nr. CGXXXVIII Hier in der Handschrift ist er nicht ohne Auslassungen und am Schluss unvollständig. VI. Bl. 18—76'. Paulus Diaconus, Historie Langobardorum libri 6. Dass der vorliegende Text mit der Muratorisclien Edition ganz übereinstimme, wie im Archiv der Ges. f. alt. deutsche Geschichtsk. Haudachr. d. k. öff. Bibl. Stuttg. I, 2. 10 14G Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 26. 3, 220 zu lesen,) bezweifelte Betitmann schon vor Ansicht des Kodex e/j. 7, .'{40. Nachdem er ihn untersucht hatte (vergl. eh. 10, 317), überzeugte er sieh, dass der Text aus dem Heidelberger Cod. Palat. nr. 912 (G 2 bei Waitz) abgeschrieben ist, und Waitz gab dem Kodex bei der Gruppierung des handschriftlichen Apparats zu Paulus Dia- conus die Chiffre G2a; s. die Einleitung zu seiner Ausgabe in den Scriptores rerutn Laügobardicarum et Italicarum satc. VI —JA". (Mon. Germ, hist.) \>. 38. Der Text ist vollständig, eibgesehen von den Auslassungen, welche dieser Kodex mit der II and sehr [fleug nippe G gemein hat. VII. Bl. 76'—84. Fragmente aus Bedas historia ecclesiastica gentis Anglorum, entsprechend folgenden Stellen der Ausgabe von Stevenson (Land. JMS): lib. 3 cap. 19 bis zur Mitte des § 207 (= Vita S. Fursei, vergl. Archiv der Ges. für ältere deutsche Gesch. 4, 327), lib. 4 cap. 22 mit Ausnahme des letzten Satzes, lib. 5 cap. 12. 18. 14 bis zum ernten Satz des § 401 (incl.), lib. 5 cap. 10 von § 381 bis ziem Schluss. VIII. Hl. 84'. Verschiedene Aussprüche über Salomo, aus Kirchenvätern. IX. Hl. 85. Chronologische Daten über die Geschichte des Volks Israel bis zur Zerstörung Jerusalems und über das Leben Jesu. X. Bl. 85—87. Eine Reihe von leoninischen Versen, teils kurze Sentenzen aussprechend, teils längere Betrachtungen enthaltend: p. 85' unter der Überschrift: Querimonia cujusqne peceatoris ad deplorata peccata sepe redeuntis, />. 80 unter der Überschrift: De tribus mortui« a domino resuscitatis. XI. Bl. 88'. Benedictio panis ad eulogias. Anfang: Domino sanete pater etc. XII. Bl. 89—90. Computus incerti. XIII. Bl. 97-107. De Sancto Blasio. Liturgie für die Festfeier zum Gedächtnis des hl. Blasius, Lektion abwechselnd mit Gesaug, der durch Noten über dem Text angedeutet ist. Die Lektion stimmt wörtlich mit den Acta II. S. Blasii in den Acta SS. Boll. Febr. T. Ip. 339 ff. bis zu den Worten: plurimas congregari jussit, von da an weicht sie ab und hat gar nicht mehr das Leben des Heiligen zum Gegenstand. Der abzusingende Prosatext dagegen klingt vielfach an Acta I. S. Blasii ib. 830 ff. an. Die Handschrift verzeichnet Gräter, Merkwürdigkeiten der Comburger Bibliothek S, 23; andere Erwähnungen s. oben unter St. VI. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 27. 28. 29. 30. 147 27. Pap., XVII. Jahrh., 102 beschriebene Bl. Pergbd. Stammbuch des Jaroslaw Bojanowski. (1622 — 34.) Einträge aus Tübingen und Stuttgart, meist von Männern höheren Standes, die mit B. im Collegium illustre studierten. Gemalte adelige Wappen. Ansicht der Stadt Tübingen auf Pergament gernalt. Stammbuch des Joh. Hermann Ochsenbach 1593—1615. Eine Beschreibung kann nicht gegeben werden, da das Buch seit langer Zeit vermisst wird. Aus dem alten Katalog geht nur hervor, dass es feine Bilder und kleines Format (Duodez) hatte. 29. Pap., XVII. und XVIII Jahrh., 202 BL lederbd, Stammbuch des Peter Adolf van der Meulen. Die meisten Einträge stammen aus der Zeit, da v. d. Meiden in Jena (1696—97) und Giessen (1698—99) studierte. Er starb als Advokat zu Hanau 1730 (s. Strieder, hess. Gel. Gesch. 8, 484). Somit fidlen die späteren Einzeichnuugen d. d. Hanau 1746, 1747, 1749, 1752, 1798 ausserhalb seiner Lebenszeit. 30. Perg., XVII Jahrh., 86 Bl. Lederbd. Laut Eintrags auf dem Titelblatt: „Monasterii Wcingartensis 16S9-. U Ambrosio de Salazar, Descripcion de toda la Espana en general, cada provincia en particular, con los rios, montanas, ciudades y villas del dicho reyno etc. 1632. Dass ein so betiteltes Werk von diesem (in Frankreich lebenden) Spanier gedrnekt worden wäre, findet sich in den Bibliographien nicht. 148 Histor. Handschriften in Oktave Nr. 31. 32. 33. 34. 81. Pap., XVII. Jahrh., überwiegend leere Bl., ungezählt. Pappbd mit Lederüberzug. Stammbuch des Moriz Wilhelm von Gülchen aus Speyer. 1650—67. Die Eintraf/enden sind meist Professoren oder Studierende von Strasburg, wo G. die Rechte studierte und doktorierte (1657). Sonst, erscheint Speyer unter den Ausstellungsorten am häufigsten. 32. Pap., XVII. Jahrh.; von den vielen (ungezählten) Bl. sind bloss 28 bemalt (z. Tl. mit Wappen) oder beschrieben. lederbd. Stammbuch der Maria Anna von Karpffen zu Tübingen, später Gattin eines Friedrich von Janowitz. 1608—22. 88. Pap., XVII. Jahrh., 179 Bl. (eine Reihe leerer vor dem ersten beschriebenen ist nicht gezählt). Lederbd. Stammbuch des Juristen Gerhard von Stökken aus Rendsburg. 1648—62. G. v. Stökken, geb. den 8. A r ov. 1629, (/est. den 6. Okt. 1081 als Professor in Strassbury, studierte in Helmstädt, Leipzig, Jena, Altdorf. Dem Kreise dieser Universitäten gehören die meisten Einzeichnenden an, so Bl. 8 Geory Calixlus dem von Helmstädt. 84. Pap., Ende des XVI. und Anfang des XV 11. Jahrh., nur 20 Bl. mit Einträgen, alle übrigen leer und ungezäldt. Lederbd, Stammbuch eines Rechtskandidaten Balthasar Erleholtz. E. hielt sich 1597-99 in Ingolstadt, 1599—1600 in Passau auf Das Stammbuch enthält 13 gemalte Wappen. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 35. 36. 37. 38. 149 85. Pap., XVII. Jahrh,, PI. ungezählt, nur 28 derselben teils bemalt (4 Waffen), teils beschrieben, alle übrigen leer. Lederbd mit Goldverzierungen. Stammbuch des Pharmazeuten fJoh.) Paul Meuderlin. 1614—21. Die ältesten der Einträge sind von Augsburg, die jüngsten von Strass- burg datiert, wo M. 1621 studierte. Ein späterer Besitzer benutzte die ersten leeren Blätter nach dem Frontispiz zum Einschreiben philosophischtheologischer Thesen, ivelehe in der ersten Klasse des Gymnasiums zu lleil- bronn am 21. Febr. 1727 Gegenstand einer Disputation waren. OU. Pap., XVIII. Jahrh,, 83 El. Pappbd. Rangirlisten der herzoglichen MilitärAcademie auf der Solitudc und des activen württ. Militärs auf Juni (teilweise auch Mai) 1774. 37. Pap., XVII. Jahrh., 8 PI, Papierdecke. Ungebunden. Ursprung des fürstlichen Stüffts Kempten. Anfang: Als Carl der Grosse, Fränckische König und Rom. Kayser, das Auf'nemmcn seines königl. Hauses und die Bevöstigung seiner Chron und Zepters mehr bestätigen und versichern wollen u. s. w. 88. (fällt aus). 150 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 39. 40. 39. Pap., XVII. Jahrh., 05 Bl. Pergamentdecke. Aas dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 170). [Georgii Halleri] Diarium gestorum Caritiniorum *) in monasterio Zwifalten hello Suecico durante. Der Verfasser, Konventuale und Bibliothekar in Zwiefalten, gest. 1635, erzählt die Geschichte seines Klosters während der Zeit vom 20. Jan. 1632 bis Ende Juni 1634. Sulger benützt diesen Bericht auf den wenigen Blättern, welche er in den Annales monasterii Zwifaltensis diesen Jahren widmet. Fast vollständig soll der Zwicfalter Vater Bernhard Ncher (gest. 1793) das Tagebuch Hallers seinen bis zum J. 1654 gehenden Annalen des Klosters einverleibt haben (s. Serapeum 1859. Intell.Bl. nr. 18 S, 138 und Lindner in den Studien und Mittheilungen aus dem Benedictiner- und Gisterzienscr-Orden 4, 278 f.). Dieses Werl: ist aber angedruckt geblieben und verschollen. *) i. e.Wirtembergensium; man identifizierte damals die C'aritini des l'tolcmiius mit den Einwohnern des Herzogtums Württemberg. 40. Pap., XVII. Jahrh., 11 Bl. Pergbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (die auf dem Rüeleen angebrachte Zahl 806 ist zu hoch, als dass sie für eine ZioicJ"alter Handschriftennummer gelten könnte). I. Bl. 1 — 3. Bulla communicationem omnium privilegiorum Casinensium concedens, reverendissimi abbatis nostri Michaelis opera per D. Mi- chaelem Will Archid. Leopoldi Consil. a S. P. Urbano VIII. Monasteriis Zwifaltae, Ochsenhusi et Wiblingae impetrata (d. d. 4. Cal. Jun. 1624). IL Bl. 4—30. Notanda circa hanc bullam ex R. P. Simone Grab, mo- nacho Wiblingensi. ///. Bl. 37—52. Practica quaedam axiomata ex variis privilegiis superius positis dedueta. IV. Bl. 53—71. Summarium P. P. Societatis Jesu circa absoluciones, censuras et dispensationes quoad säkulares ex compendio privilegiorum eorum extractum, quod commune est omnibus mendicantibus. ffistor. Handschriften in Oktavo Nr. 41. 42. 43. 151 4L Pap., XVII. Jahrk, 207 Bl. Pappbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort ur. 192). Thomas Mezleri, Ord. S. Bened., Monachi Zwifaltensis, Paradisus Duplicibus Aquis irriguus et in aureolas illustriimi animarum flosculis consitas distinetus. 1653. 5.9 lateinische Gedichte in verschiedenem Metrum auf ebensoviele bekannte und durch ihre Abstammung hervorragende Ahle, Mönche und Nonnen Zwiefaltens aus früheren Jahrhunderten, mit biographischen Einleitungen und Anmerkungen geschichtlichen, und geographischen Inhalts. Unter dem letzten dieser Gedichte steht: finitum 17. Apr. 1668, nämlich in dieser Abschrift; denn Mezler starb im J. 1655. Zwischen das Register ist Bl. 205 f. ein ärztliches Rezept (Pilluhc Emanuelis) eingeschoben. Die Handschrift ist als Eigentum des Klosters Zwiefalten ermähnt bei Sulger, Anual. monast. Zwifalt. 2, 272 und bei Haas (ed. Merzdorf) im Serapeum 1850. Intell.Bl. ur. 18 S. 140. 42. Pap., XVII. Jahrk, 119 Bl. Pergbd. Aus dem Kloster Zwiefalten (dort nr. 193). Thomae Mezleri, conventualis monasterii Zwifaltensis, Manuale practicum novitiorum Zwifaltensium in erotemata digestum. 1646. Autograph des Verfassers. Dieser Kodex ist verzeichnet von Haas (ed. Merzdorf) im Serapeum 1850. Intell.Bl. nr. 18 S. 140. 43. Pap., XVII Jahrk, - Polio Blätter in Oktav gebrochen. Ungebunden. Abschied des Herzogen von Sully, als welcher Oberuffseher über die Finantz gewessen. In lateinischen Hexametern. Anfang: 0 domus, 0 mihi etc. 152 lüstern Handschriften in Oktavo Nr. 44. 45. 46. 47. 44. Pap., XVII. Jahrh., 2 Folio-Blätter in Oktav gebrochen. Ungebunden. Warhafftige Erzehlung des Ihrer Mayt. von Böhmen [Pfalzgraf Friedrich] den 7./I7. Januarii Ao 1629 zugestandenen Unglücks. Anfang: Den 7./17. Januarii namen sich Ihr Mayt. u. s. w. 45. Pap., XV 11. Jahrh., 4 Folio-Blätter in Oktav gebrochen. Ungebunden. Explicatio emblematis. Eine Schrift zu Ehren des gefallenen Schwedenkönigs Gustav Adolf. Anfang: Wie dero in Gott ruhenden Kon. Maytt. zu Schweden u. s. w 46. Pap., XVII. Jahrh., 1 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Responsum S. Reg. M's [Sigismundi III.] generoso ac nobili Francisco Gordonio, serenissimi Magna; Britannise, Francis et Hihcrniae Regis a cu- biculo et ad S. R. Mem mandatario, datum Varsovise 3. Mart. 1629. Dieser Brief betrifft die damals schwebenden Friedensverhandlungen. 47. Pap., XVII Jahrh., 1 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Urbani VIII. Papae ad Landammannos et Senatum Septem pagorum Helve- tiorum catholicorum d. d. Rom. 17. Febr. 1626. Dieser Brief betrifft den Religionskrieg im Veltlin. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 48. 49. 50. 153 48. Pap., XV Tl. Jahrh., 1 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Pater Joseph und der Herzog von Mantua. 1. Prsemium male impensi laboris (mit den Anfangsivort.cn: Patri Josepho ex pio Capucinorura ordine). 2. Diergesticon (sie) ad Italiam. 3. Epistola deprecatoria dücis Mantuani. Der Kardinal Richelieu betraute bekanntlich den Kapuzinerpater Joseph (Francois Ledere du Tremblay, gest. 1638) mit vielen diplomatischen Missionen. 49. Pap., XVII. Jahrh., 1 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. I. Formuia voti sodalium immaculataj coneeptionis et felicissimi tran- situs B. V. M. II. Copia articulorum inter Caesareos et Turca? commissarios composi- torum et 23. Mart. a. 1642 ab utrisque subscriptorum. 50. Pap., XVII. Jahrh., lose Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Kopien von Dokumenten aus der Zeit des 30jährigen Kriegs. a. mit Jahresdatum. 1. Copia König Friderichen in Böheim Postscripti an Fürsten und Stände des niedersächsischen Craysses d. d. 28. Mai 1622. 1 Bogen. 2. Der röm. Kays. Maj. dess Erzßtiffts Magdenburg Abgesandten über vier unterschidliche Puncten ertheilltc Resolution d. d. 28. Aug. 1628. 2 Bogen. 3. Consilium der kaiserl. Eätlic de apprehendenda possessionc archi- episcopatus Magdeburgensis pro Imperatoris filio D. Leopoldo Willielmo d. d. 19. Dec. 1628. 2 Bogen. 4. Discurso por via de carta de un amigo en Monaco d. d. 31. Dec. 1628. Va Bogen. 154 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 51. 52. 53. 5. Copia litcrarum ab electorali collcg'io ad regem Gallise datarum in puncto paeificationis Italia; 13./3. Oct. 1(530. '/a Bogen. (>. Copia Schreibens K. Mayt. in Frankreich an M>' de La Grange aux Ormes, ambassadeur pour 1c Roy cn Allemaigne, d. d. Versailles 6. Dcc. 1632. Vi Bogen. I). ohne Jahresdatum. 7. Lateinische Relation über die Verhandlungen Kaiser Ferdinands IL mit den Kurfürsten [ohne Titel — 1630J. 1 Bogen. 8. Französische Legation ad Imperatorem. 2 Bogen. !). Die von den Protestirenden eingenommenen Bisthümer. 2 Bogen. 10. Schwedische Neutralitäts-Erklärung. Va Bogen. 11. Kais. Resolution, so Herrn Fabricio Verospo, bapstischem Nuntio, erthcilt worden. 1 Bogen. 51. Pap., XVII. Jahrh., 2 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Copia eines Sendtbrieffs an die Herren Staaden der vereinigten Nider- landen, so von des türekhischen Keysers wegen gesandt worden [d. d. Ende des Jahrs der Hidschret 1019 — 1611]. 52. Pap., XVII Jahrh., 1 Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Verzeichnus der Wahren, welche der westindischen Compagnia General Pitterhein in dem Bay Mantansa auf der Insel Cuba von der spanischen Flota, welche er erobert, hat bekommen. Pap., XVII Jahrh., i j i Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Relation des ceremonies passees ä Turin le 22. Dec. 1650. Änlass zu diesen Hoffesten gab die Verlobung der Prinzessin Adelheid, Tochter des Herzogs Victor Aimideus 1. von Savoyen, mit dem bayerischen Prinzen Ferdinand Maria, einem Hohn des Kurfürsten Maximilian 1. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 54. 55. 56. 57. 155 54. Pap., XVIII. Jahrk, 20 Bl. Papierdecke. Neujahrsgeschenk für Wahrheitsfreunde oder Aristokraten-Almanach auf das zweite Jahr der Freiheit 1790. Angehängt die Fortsetzung vom selben Jahr. Aus einem Druck abgeschrieben. 55. Pap., XVII. Jahrh., 512 S. Pappjbd in Futteral. Laut eines der vorgebundenen Briefe von [Dr. Aug. IViedr.] Baz im J. 1781 an Kanzler Schnurrcr geschenkt, ivelchcr eine Inhaltsübersicht dazu fertigte. Johannes Valentinus Andrea?, de vita sua. Von verschiedenen Händen gesehrieben (das Originalnianuskript befindet sich in Wolfenbüttel). Vorgebunden ist ein von Andrea eigenhändig geschriebener Brief an W. Bilfinger d. d. 9. Juli 1651. Als Dav. Chph. Segbold eine Übersetzung dieser Vita im zweiten Hand seiner Selbstbiographien berühmter Manner (1799) veranstaltete, konnte er diese Handschrift, wenn auch nicht von Anfang an (s. S. XII. 212), benützen. Auch gehörte sie zu dem Apparat, über welchen Rheinwald für seine Atisgabe (Berol. 1849) verfügte. Vcrgl. Q. nr. 107. 110. Okt. nr. 57. 56. (fällt ans). \ 57. Pap., XVII. Jahrk, 86 El. Pergbd. Jon. Valent. Andrea?, Annalium lib. VI. VII. VIII. Die .'>' letzten Bücher seiner Selbstbiographie, von welcher vollständige Texte in Q. nr. 107. 140 und in Okt. nr. 55 vorliegen. 156 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 58. 59. 60. 61. 58. ' Pap., XVII. Jahrh., 26 Bl. Pergbd. Aus dem Naclüass des Kanzlers Schnurrer. Joh. Conr. Brotbeckh, Triphyllum theosophicum. Mit Dedikation d. d. Tüb. 17. Aug. 1645 an Joh. Val. Andrea, /reicher den Empfang in seiner Selbstbiographie zum selben Jahr anzeigt (s. Q. nr. 55 S. 390). 59. Pap., XVII. Jahrh., 00 Bl. Lederbd mit Überdecke. Der Könige in Hispanien Leben, Regierung und Absterben von dem ersten König Athanaricon [t. — co] an bis auff den jetzt regierenten König Caroly [sie] II. Nachbildung des Nürnberger Drucks vom- J. 1(184 mit der Feder unter Reduzierung des Textes auf je eine Seite für jeden König, entsprechend dem nachgezeichneten Porträt desselben. 60. Pap., XVIII. Jahrh., 80 Bl. Ruck und Eck in Leder. Historische Beschreibung von Neuenstadt, darinnen von des Orts Nahmen, Lage, Erbauung, Ab- und Aufnahme, Besitzern und andern Umständen zulängliche Nachricht enthalten. In miisigen Stunden zusammengetragen von Carl Wilhelm Faber, der Schrcyberei zugetanem. Geschrieben um 1760; unvollendet. ßl. Pap., XVII. Jahrh., '/s Folio-Bogen in Oktav gebrochen. Ungebunden. Venetia. Unter dieser Bezeichnung liegt eine lateinische Bede ohne Überschrift und Datum vor, enthaltend die ablehnende Antwort der Signoria von Venedig an einen französischen Gesandten, welcher zu Gunsten der Jesuiten Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 62. G3. 64. 157 bei ihr interzedierte. Diese Bede findet sieh noch einmal in, Q. ur. 117 Bl. 341, wo auch die Ansprache des französischen Gesandten vorausgeht mid woraus sich das J. 1628 als Zeitpunkt der Mission ergiebt. 62. Pap., XVIII. Jahrh., 1 Bogen mit Jnlage. Ungebunden. Abschrift eines Zeugnisses, das Georg Washington einem Kammerdiener Namens Jakob Baur am 4. Nov. 1794 zu Philadelphia ausgestellt hat. Dabei liegt Washingtons Namenszug und ein Verzeichnis von Kleidungsstücken nach desselben Autograph auf Pflanzenpapier faksimiliert. 68. Pap., XV PI. Jahrh., 33 Bl. Pappbd. Gregorius Krauss, F. Weingartensis, Blauburani monasterii descriptio pa- raenetica. 1638. Diese Beschreibung fällt in die Zeit, da die kaiserliehen Waffen in Württemberg dem Katholizismus die Oberhand, verschafft hatten und das Kloster Bl. durch eine Kolonie von Weingartener Mönchen besetzt war. Sie ist dem Abt Raimund Itembold (s. Petrus, Suev. eccl. p. 193) und andern Eindringlingen aus Weingarten gewidmet. 64. Pap., XVI. Jahrh., 38 Bl. Papier decle in Futteral. Icones sive imagines vivje clarissimorum virorum, qui olim in Europa___ vixerunt et partim adlmc in vivis sunt, diligenter et ad vivum usque de- pictae a ine Joanne Michaele Vueckerlino LL. S. Tubingsa anno 1598. Den 37 mit der Feder gezeichneten Bildnissen sind gewöhnlich Meine biographische Notizen, Denkverse oder Horoskope beigegeben. Die dargestellten Männer gehören meist dem 16. Jahrh., zum Teil aber auch dem Mittelalter und sogar dem Altertum an. Autor des Büchleins ist wahrscheinlich der nachmalige Konsistorialsekretär J. M. Weckherlin (s. Binder, Württembergs Kirchen- und Lehrämter Bd. 1 S. 16). 158 Jlistor. Handschriften in Oktavo Nr. G5. G6. G7. 65. i-4o. Pap., XIX. Jahrh., nicht foliiert. 40 Papphände. Geschenk des Verfassers (vergl. den Vorbericht im llegisterband). Joh. Friedr. Blums genealogische Sammlung württembergischer Familien (alphabetisch geordnet). Der Sammler, geb. den 20. Juli 1759 zu Speyer, war 1793—1807 Oberamtmann in Markgröningeh, 1807—8 Oberamtmann in Murrhard, 1808—19 Kameralverwalter ebenda, 1819—26 Kameralverwalter in Güg- lingen and, starb als Pensionär in Schwaigern den 25. März 1843. Seine Znsammenstellungen erstrecken sich über mehr als 3250 Familien. Eine Ergänzung hiezu bilden die 3 Bände Fol. nr. 591—503. GG. Pap., XV. Jahrh., 141 PL Percjbd, Erkauft aus der Bibliothek Willi, v. licinöhls, Direktors der allgemeinen Rentenanstalt dahier. Der Name auf dem letzten Blatt „Johann von Ilördt, Trappirer zu Merget- heim Teutschs Ordenns" bedeutet wohl einen der früheren Besitzer des Kodex. Statuten des Teutschen Ordens. 1442. So steht von v. Reinöhls Hand geschrieben auf dem ersten Blatt, konform mit dem Titel des ersten Drucks, den E. Hennig besorgte (Königsb. 1806), während Schönhuth den Titel „Ordensbuch" vorzog (Heilbr. 1847). Die Handschrift selbst führt ursprünglich keinen Generaltitel, macht vielmehr sofort den Anfang mit der ersten Abteilung, der sogen. Hegel. Dr. M. Perlbach hat für seine neue Ausgabe der Deutschoräensstalulen von diesem Kodex Einsicht genommen; siehe einstweilen seine Beiträge zur Kritik der ältesten Deutschordensstatuten in den Historischen Aufsätzen dem Andenken an Georg Waitz gexuidmet (1SS6) S. 337 ff. 67. Pap. (mit da und dort eingefügten Pergament blättern), XVII. Jahrh., 191 BL Lederbd, Stammbuch des Joh. Joach. von und zu Sirgenstein. 1657—70. Viele Einträge mit gemalten Wappen, meist von. Mitgliedern des oberdeutschen oder schweizerischen Adels und Klerus. Ilistor. Handschriften in Oktavo Nr. 68. GS). 70. 71. 159 68. Pap., XVI. und XVII. Jahrh., 03 Bl. Pappbd. Sammlung von Wappen, meist aus Stammbüchern des 16. und 17. Jahrh. ausgeschnitten und aufgeklebt. G9. Pap., XVIII. Jahrh., IG8 Bl. lederhd, Stammbuch eines Strassburger Theologen Johann Schmidt. 1755—57. S. studierte, wie es scheint, in Jena und Leipzig, machte aber von da aus weitere Beinen durch Norddeutsch/and. Die Eintragenden gehören meist den Kreisen der Universitätslehrer, der Geistlichen und der Dichter an; von letzteren mögen erwähnt werden: (1 eitert (Bl. 120'), llabener (Bl. 127), Zacharice (Bl. 147'). 70. Pap., XVII Jahrh., 141 Bl. (ungerechnet die leeren am Anfang und Schluss). lederhd. Stammbuch eines Strassburger Theologen M. Johann Schmidt. 1676—78. Der Besitzer dieses Stammbuchs, verschieden von dem- des vorigen, studierte ausser in seiner Vaterstadt auch in Leipzig und Wittenberg 1676. Alle Einträge stammen aus einer dieser zwei sächsischen Universitäten und aus dem Jahr 1676. Nur zwei sind im selben Jahr zu Dresden und. Nürnberg gesellrieben, zwei andere 1678 zu Metz. 71. Perg., XIII und XIV. Jahrh., zwei längliche Streifen in Papier eingeschlagen. Dieselben harnen der Bibliothek zu als Irilage des antiquarisch gehäuften Buches: Varnhagen, Grundlage der Waldechisclien Landes- und Regenten-Geschichte. I. Urkunde Otto's [L] Grafen von Waldeck d. d. 27. März 1286 (Orig.). IL Urkunde Heinrichs [IL] Grafen von Waldeck d. d. 20. Jun. 1317 (Orig.). 160 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 72. 73. 72. Pap., XVI IL Jahrh., 335 S. Papphd. Aus dem Nachlass des Rektors Friedr. Dav. Gräter in Ulm (früher Hall, gest. 1830) an das statistisch-topographische Bureau (das jetzige statistische Landesamt), von diesem an die k. öffentl. Bibliothek gekommen. Auf dem Titel steht: „Donum viduce Seiferheldiance, post Haspelianee F. D. Gräter. 1 ' I. S. 1—75. Extracte aus den ältesten Raths-Protocollis [der Stadt Schw. Hall'/ colligirt von Archivar Jak. Friedr. Müller, vom Jahr 1478 bis 1609. IL S. 77—102. Extractus Raths-Protocollorum Policey-Sachen betr. von dems., vom J. 1630 bis 1641. III. S. 103—201. Verzeichnus desjenigen, was der 30j. Krieg gemeine Reichsstadt Hall in Schwaben von 1618 an bis 1650 incl. gekostet, extrahirt aus einem Buche in der 782. Kegistraturlade liegend im Jan. 1779 von Joli. Lorenz Seiferheld, Archivar. / V. S. 205 — Schluss. Auszug aus dem Registraturbuch nr. 21, a, das Rathsherrnbuch genannt, wer von Zeit zu Zeit in und aus dem Rath gewählt, zusammengetragen von Fr. L. Muller Lt und Consulent Registrator von 1317 bis 1G95, extrahirt (und bis 1775 fortgesetzt) von Job. Lor. Seiferheld, Archivario, im Jahr 1779. Vergl. dazu Fol. nr. 671. 78. Pap., XV — XIX. Jahrh., 205 El. Papierdecke. Herkunft wie bei nr. 72. Rektor Gräter erhielt den 16. Mai 1SOG diese Chronik als altes Familienstück von Pfarrer Grätcr in Hassfelden. Johannes Morharts, städtischen Arztes in Schwäbisch Hall (geb. 1554, gest. 1631), Hauschronik. Der Verfasser ist ein Sohn des Tübinger Buchdruckers Ulrich Machart d, J. (gest. 1507) und erscheint unter den Tübinger Magistern des Jahrs 1570, -wandte sich also erst später der Medizin zu. Die Rubriken auf dem Rand rühren von des Johannes Solin David her. Von Bl. 121 au, auf welchem Joh. M.orhart bloss noch die Jahreszahl 1681 schrieb, haben andere die leereu Blätter mit historischen Notizen lokaler und universeller Art aus verschiedenen Perioden ausgefüllt. Am Schluss finden ITistor. Handschriften in Oktavo Nr. 74. 75. 1G1 sich Listen von haitischen Kirchen- und Schuldienern, letztere von F. I). Gräter bis auf seine Zeit herabgeführt. Über die beiden Ulrich Morhart, Vater und Grossvater des Chronikschreibers, vergl. Steiff, der erste Buchdruck in Tübingen S. 2ß ff. 31; Johannes selbst wird ebendort erwähnt S. 35. ISin Rezept von ihm s. in Fol. nr. 602 auf Bl. 1310. 74. Pap., Ende des XVII. Jahr},,, 435 S. Pergbd. Herkunft loie bei nr. 72. Rektor Gräter hatte die Handschrift aus der Kochcndörfer- schen Bibliothek erkauft. Chronik von Schwäbisch-Hall. Diese Chronik ist im wesentlichen die von Georg Widmann, aber mit starken Einschti/tiingeii aus Joh, llerolt und mit Zusätzen, die der Schreiber des Ganzen am Ende des 17. Jahrh. an den Hand oder zwischen hinein beisetzte. Die eigentliche Chronik schliesst mit dem Jahr 1557 (S. 242). Es sind aber angefügt: Relationen über den Fürstentag zu Hall im Jahr 1610 (S. 242-244. 317—320) und spezifizierte Berechnungen über die Kriegskosten, 'welche die Stadt im 30jähr. Krieg (S. 245—805) und. wieder in den JJ. 1072 — 78 (S. 307—312) zu tragen halle. 75. Pap., XVIII Jahrh,, 178 Bl. Pappbd. Herkunft wie bei nr. 72. Rektor Gräter besass diese Handschrift als Geschenk von Dekan Dötschmann. Relationen und Auszüge verschiedenen Inhalts, die Reichsstadt Hall betreffend. 1. Bl. 1 — 61. Gutachten und Berichte von Müller, Hartmann, Haspel u. s. w. über Armenstiftungen, Umgeld, Bodenschatz. 2. Bl, Gl — 98. Kurze Auszüge aus Verhandlungen der Reichstage zu Frankfurt 1435 und 1442, Wien 1400, Nürnberg 1456, Frankfurt 1400, Nürnberg 1420, Frankfurt 1427, Nürnberg 1431, 1467, 1480, 1481, Regensburg 1471, Frankfurt 1486, Koblenz 1492, Worms 1495, 1521, Augsburg 1510, Nürnberg 1522, 1524, Speyer 1526, 1529, Regensburg 1532, 1541, Koblenz 1531, Worms 1535, Speyer 1542, Nürnberg 15-12, 1543, Speyer 1544, Augsburg 1548, 1551, 1555,1559, 1506, Nürnberg 1551. 3. Bl. 106—142. Eintheilung der 37 Haalhäuscr und der darein gehörigen sowohl eigentümlich als iliessenden Siedensgereelitigkcitcn. HaniUrbr. ä, k. «ff. Jlibl. Stutt«. I, 2. 11 1G2 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 76. 77. 78. 79. 4. Bl. 145—154. Auszüge aus städtischen Ordnungen und Katsprotokollen. 5. Bl. 154 — 155. Index kaiserlicher Briefe, die sich im Archiv zu Hall befinden (Ludwig d, Bayer 1340, 1341, 1342, Karl IV. 1848, 1377, Sigmund 1434, Friedrich III. 1478, 1479). (!. Bl. 155—173. Akten betr. Bodenschatz und Umgcld. 7. Bl. 177. 178. Bericht des Pflegers Seiferheld nebst Brief vom 9. Juli 1780. 76. Pap., XVIII. Jahrk, 185 Bl. Lederbd. Stammbuch des Theol. Cand. Andr. Clipli. Zeller, späteren Abts von Anhausen (geb. 13. Dez. 1684, gest. 14. Dez. 1743). Z. führte dieses Stammbuch hauptsächlich während einer Studienreise durch Deutschland, die Niederlande und England, die er in den JJ. 17l)ß bis 1709 machte. Die bedeutendsten Universitätslehrer und Kirchenmänner der beiden letzteren Länder sind darin ■vertreten. Nur 3 Einträge sind aus späterer Zeit, nämlich aus den JJ. 1731 und 1741. 77. Pap., XVIII. Jahrh., 119 Bl. (ungerechnet die unbeschriebenen Vorsetzblätter). lederbd. Stammbuch des Philos. Mag. Johann Adam Oslander (gest. 1749 als Professor am Gymnasium zu Stuttgart). Daten der Ein Zeichnung: Tübingen 1736-^39, Stuttgart 1738, Marburg 1740, Halle 1740-42. 78. (fällt aus). 79. Pap., XIX. Jahrh., nnpaginierte lose Bl. in Papierumschlag. Aus dem Nachlass des Verfassers. Joseph Albrechts, Domänendirektors in Öhringen, bibliographische und biographische Sammlungen zu einer Bibliotheca Hohenloica. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 80. 81. 82. 163 80. Pap., XVII. Jahrh., 142 Bl. Lederbd. Von Oberförster Ulrich in Bietenbrunn bei Neuburg a. d. D. im Juli 1879 geschenkt. Stammbuch des Hans Bernhard v. Hoberg (eines schlesischen Adeligen). 1607—18. Die Eintrüge stammen meist von Personen fürstlichen oder adeligen Standes und sind in der überwiegenden Mehrzahl von Tübingen und aus dem Collegimn illustre daselbst datiert. 81. Pap., XVI. Jahrh., Gl Bl. Pappbd. Von Stadtpfarrer Wurm in horch im J. 1881 geschenkt. Martini Crusii. Tybingae. Catalogus discipulorum. Eigenhändig geschriebenes Zuhörerverzeichnis, doch bloss für die JJ. 1559—67, postliac ob multitudinem non amplius inscripsi. Es folgt darauf eine Liste der Complentes ad inagisteriuin et stilum exercentes 1560—06. 82. Pap., XVIII. Jahrh., ursprünglich aus losen Bl. bestehend, jetzt gebunden in Pappbd, 114 Bl. Erkauft von Kaufmann P. Bonz dahier 1881. Stammbuch des Joh. Chn. Weckerlin, Apothekers in Stuttgart (geb. 1759, gest. 1781), mit Einträgen aus den JJ. 1777—80. Der Besitzer dieses Stammbuchs, Sohn eines Apothekers in Stuttgart, studierte Medizin auf der Hohen Karlssclmle 1775—78 (s. Wagners Geschichte dieser Schule Dd. 1 S. 373 nr. 630), später (im Sommer 1780) auch auf der Universität Erlangen. Daher Einträge von Studiengenossen in Stuttgart und Erlangen, worunter manche später berühmt gewordene Karlsschüler, z. B. Schiller (6. Okt. 1778), welcher auch dem frühe Verstorbenen eine Elegie widmete (16. Jan. 1781). Stammbuchvers und Elegie s. gedr. in Schillers sämtlichen Schriften, hist.-krit. Ausg. Bd. 1 S. 133. 178 — 183; die Elegie ist auch im Orig.Druck auf der Bibliothek. 1G4 Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 83. 84. 85. 86. 83. Pap., XVII. Jahrh,, 297 Bl. Lederbd, Stammbuch des Augsburgers Johann Steudner. 1641/ —49]. Einträge aus Augsburg, Tübingen, Strassburg. Von der letzteren Universität aus wurde St. zunächst Pfarrer zu Tillckheim bei Basel, von 1(140 aber bis 16G6, wo er starb, fungierte er in seiner Vaterstadt zuerst als Helfer bei S. Ulrich, dann als Ephorus. Das Stammbuch enthält nur ganz wenige allegorische Bilder und Wappen in Farben. 84. Pap., XVIII Jahrh., einzelne, Zettel in Futteral. Chronologisch geordnete Aufzeichnungen des Geh. Staats- und Oberjustizrats Ferd. Wilh. Weckherlin, betr. die Universität Tübingen 1477—1798. Am Schluss ein besonderer Faszikel: Collegium illustre 1594—1627. 85. Pap., XVIII Jahrh., 28 Bl. Ungebunden. Geschrieben vor der evangelischen Tagsazung zu Arau im May 1776. Auf Bl. 24 eine grössere Lüche. Pap., XVII Jahrh., G2G S. (ohne das Register). Erkauft von Antiquar Steiger in Cannstatt 1885. Consignatio salariorum abbatum, praepositorum, generalium et specialium, omniumque ecclesiarum et scholarum plerarumque ministrorum in ducatu Würtembergico 1685. Dieses Kompetenzbuch ist fast gleichlautend mit dem des Jahrs 1(184 = Q. nr. 1(12. Histor. Handschriften in Oktavo Nr. 87. 165 Ol. a. b. Pap., XVIII. Jahrh., a. 413 S., b. 170 Bl. lederbd. Von Prof. Dr. Otto Seyffer (gest. 1890) im J. 1SS8 geschenkt. Zwei Stammbücher des nachmaligen Oberamtmanns Hofrat Joh. Friedr. Seyffer in Cannstatt. Sie sind in den JJ. 1763, beztv. 1767 angelegt und mit Einträgen ans Tübingen und andern deutschen Universitätsstädten versehen. Ende der historischen Handschriften in Oktavo nach dem Bestand vom 1. Mai 1890. Nachträge und Berichtigungen.*) Band I. S. 1 Fol. nr. 3 beizufügen am Schluss: Gedr. in den Urkunden der deutschen Könige und Kaiser herausg. von der Ges. f. alt. deutsche Geschichtsk. (Quartseric der Monum. Germ, hist.) Bd. 1 S. 237 f. nr. 156. Fol. nr. 4 und 5 wurden von dem Konsistorialpräsidenten Geh. Rat Commerell dem Herzog Karl Eugen für die Bibliothek übergeben. * S. 6 Fol. nr. 7. Die Jahreszahl am Schluss ist zu ändern in: 1457. S. 8 Fol. nr. 10. Die Schenkung dieser Nummer erfolgte im J. 1776* S. 13 Fol. nr. 23. Das dort angekündigte Faksimile findet sich jetzt in dem bezeichneten Werk Lief. 10 Taf. 7. S. 16 Fol. nr. 31. Von dieser Nummer gilt das Gleiche wie von nr. 4 und 5; s. oben zu S. 4.* S. 78 Fol. nr. 175. Ebenso wie zu Fol. nr. 31* S. 95 Fol. nr. 202. Das Wort „Stiftung" in Punkt 1 ist missverständlich. Der Ausdruck der Urkunde besagt, die Bibliothek könne jetzt als ein justum corpus formiert werden, nachdem sie durch Käufe und Stiftungen allmählich grösser geworden; mit jener Formierung ist hauptsächlich gemeint die Bestellung eines eigenen Bibliothekars und der Erlass von Statuten für die Benützung. S. 100 Fol. nr. 214. Statt Barvity im Titel lies Barvitij. S. 107 Fol. nr. 234 a. Am Schlüsse von St. 6 nach der Zahl 126 ff, beizufügen: Das Ganze (nach dem in der Münchener Staatsbibliothek liegenden Original) s. in den Blättern für bayerische Kirchengeschichte 2, 103—107. Sienach ist das richtige Datum: 8. Jan. S. 112 Fol. nr. 243. In der Quartausgabe der Leges findet sich St. 2 in Sectio IL T. 1 p. 126 ff., St. 5 in Sectio II T. 2 p. 51 ff. S. 123 Fol. nr. 259. Diese Nummer wurde im J. 1790 von dem fürstl. Taxisschen Geh.Hat v. Moser geschenkt.* *) Sie sind am Schluss mit * bezeichnet, wenn den mbliothelcakten entnommen. Nachträge und Berichtigungen. 167 S. 124 Fol. nr. 261. Die auf Grund des alten Katalogs gegebene Notiz, dass dieses Seebuch aus dem Archiv stamme, wird dadurch minder glaubwürdig, dass nach den Bibliothekakten dem Herzog Karl Eugen von Aachen aus ein Atlas angeboten wurde, dessen Beschreibung ganz auf diese Nummer zutrifft. Die Bibliothek besass damals (1788) noch kein solches Seebuch und der Herzog bot dafür 15 — 20 Carolin. Ob er es -wirklich kaufte, lässt sich aus den Akten nicht erheben. * S. 125 Fol. nr. 262. Dieses Originalmannskript Sattlers ist auch insofern wertvoll, als darin laut Bericht des Oberbibliothekars Vischer an den Herzog Karl Eugen vom 8. Jidi 1776 diejenigen Stellen, welche die Zensur nicht passierten, mit enthalten sind.'" S. 131 Fol. nr. 273 und S. 148 Fol. nr. 315. Beide Nummern wurden im J. 1788 vom Archiv abgeliefert. * S. 157 f. Fol. nr. 334 und 335. Diese Nummern sind im J. 1781) erkauft von dem Professor Papst in Erlangen. Der Verkäufer bezeichnet sie als das äemVerfasser selbst ursprünglich gehörige Exemplar, neben welchem nur noch eine Abschrift im Wiener Archiv existiere. Er spricht übrigens von 6 Lederbänden und 6 Pappbünden.* S. 176 Fol. nr. 395. Datum der Schenkung: 4. März 1807.* Benützt ■wurde dieses Kopialbuch von Winkelmann für seine Acta imperii inedita (Vol. 2 nr. 651. 671. 858. 928. 942), von Koch und Wille für die Begesten der Pfalzgrafen am Rhein. S. 177 Fol. nr. 399. Datum der Schenkung: 28. Mai 1807.* S. 184 Fol. nr. 410. Zangemeister in Heidelberg verglich diesen Kodex teils für sich zu der Ausgabe des Orosius (1882), teils für M.ommscn bezüglich der auf den ersten 2 Blättern stehenden Datenreihe, welche M. 1891 als „Computatio a. CCCCLII" in den Auetores antiquissimi (Mon. Germ. hist. 4 °) T. IX publizierte. S. 233 Fol. nr. 552. St. 4 jetzt gedruckt im Anhang zu Legrand, no- tice biogr. sur Jean et Theodose Zygomalas (llecueil de textes et de traduetions publ. par les professeurs de l'ecolc des langues Vivantes a Paris ä l'occasion du Se congres international des orientalistes tenu ä Stockholm en 1889) p. 181—183. S. 241 Fol. nr. 563, IL liu. 8 von oben statt 6 zu setzen 7; die Worte „an Schaupp 1" zu streichen. S. 241 Fol. nr. 565 lin. 3 von unten statt Besoldo zu setzen: Meboldo. S. 242 Fol. nr. 567 am Schluss beizufügen: Vergl. auch den Brief Mc- lanchthons zu Gunsten IL Efferenns d. A., mitgeteilt von Heineinann in Briegers Zeitschr. für Kircheugesch. 12, 213 f. (1890). 168 Nachträge und Berichtigungen. S. 256 Fol. nr. 601 lin. 8 beizufügen: Der ganze Brief findet sich jetzt gedruckt und mit Anmerkungen hegleitet bei Legrand l. c. p. 227 —-232. S. 278 Fol. nr. (Uli. Am Schluss der Beschreibung von St. 8 beizufügen: Er trägt in der Handschrift die Signatur 8, a. Die weiter folgende Urkunde 8, b, von Ludw. Timothcus Spittlers Hand als „Kon. preuss. Garantieakte -wegen der versprochenen Erziehung der Frieder. Descend. in der luther. Religion" bezeichnet, findet sich jetzt gedruckt in den Anlagen zu dem Bericht der staatsrechtlichen Kommission der (württ.) Kammer der Abgeordneten, betr. die Donativff eider (Beil.Bd. 1 der Verhandlungen dieser Kammer 1889—91, Beil. 210) und zwar als Anl. 11, die in dieselbe eingerückten Aktenstücke besonders als Anl. 8. 0. 10, aber nach den im Berliner Hausarchiv befindlichen beglaubigten Kopien. Das von derselben Hand mit der Überschrift: „Geheim Artikel zu der Eiieberedung IL Frider. Eugens mit der Prinz. Frider. Dorotlt. gehörig" versehene Aktenstück (signiert 8, e) ist ebenda gedruckt eds Anl. 1-1. S. 280 Fol. nr. 651 lin. 2 von unten statt Just, zu setzen: Ludw. S. 281 Fol. nr. 658 lin. 15 von unten ebenso. Band II. S. 3 Q. nr. 3. Einen Abriss davon gab Prof. Dr. Th. Sehott im Schwab. Merkur 14. und 18. Febr. 1891 Beil. S. 1!) Q. nr. 4.2. Li diesem Stammbuch sind u. A. auf S. 70 eingetragen die Namen Jörgen Rossenhrantz und P. (L.?) Güldenstem, beide mit der Jahreszahl 1577. Eine photographische Abbildung hievon und eine Besprechung durch Prof. F. A. Leo s. im Jahrbuch der deutschen ShakespearerGesellschaft Jahrg. 25 (1890) S. 281 — 286. S. 63 Q. nr. 141. Diese Nummer wurde aus der Ileinlinschen Bibliothek in Esslingen erkauft durch Vermittlung des Konsistorialsekretärs Weikersreuter, welchen Herzog Karl Eugen den 8. April 1785 hiemit beauftragte. * S. 65 Q. nr. 145 lin. 5 von unten statt 10 lies 17. S. 73 Q. nr. 156. Ortliebs Werk ist jetzt auch in den Württ. Geschichtsquellen, hermisgeg. vom statistischen Landesamt III ( Württ. Vierteljahrshefte für Landesgeschichte Jahrg. XII 1889 II. 4), ediert von Dr. E. Schneider, S. 88 Q. nr. 198 St. 14 lin. 1 lies III statt II. S. 110 Q. nr. 261. Auf der vorletzten Linie nach „Zuthaten" einzufügen: ebenso Giefel in den Württ. Geschichtsquellen, herausgeg. vom statistischen Landesamt IV ( Württ. Vierteljahrshefte für Landesgesch. Jahrg. XIII 1890 II. 4). Nachträge und Berichtigungen. .169 'b u "b S. 129 Q. nr. 314. Aus den Briefen des Grafen Reinhard an Wessenberg teilt Dr. W. Lang im Goethe-Jahrbuch Bd. 11 (1890) S. 57—63 die auf Goethe bezüglichen Stellen mit. S. 132 Q. nr. 316 am Schluss beizusetzen: Übrigens gab Mommsen in den Mitteilungen des kaiserlich deutschen archäologischen Instituts Rom. Abt. Bd. V. S. 85—91 unter dem Titel: Di una nuova, silloge epigrafica del secolo XV eine Beschreibung und Würdigung des vorliegenden Kodex. Ein Exemplar derselben ist in die Handschrift hinten eingefügt. S. 141 0. nr. 16 lin. 7 v. u. zu den Worten „aus Crusius" in Klammern beizusetzen: Mscr. Just. nr. 369 der Tübinger Universitätsbibliothek, ferner an den Schluss des Artikels das weitere Citat: Annales Sindel- fingenses, herausgeg. von Dr. J. A. Giefel in den Württ. G eschichts- quellen IV (an dem oben Nachtr. zu Bd. II S. 110 edierten Ort). S. 158 0. nr. 66. Die Perlbachische Ausgabe ist nunmehr erschienen (Sept. 1890). Sie beschreibt gegenwärtigen Kodex auf S. XXIII als eine Ende des XV. Jahrh. gefertigte Kopie einer alten Handschrift. Geschlossen den 3. Juni 1891. ^^/\/\/\/w Register. Vorbemerkung. Die Autorschaft ist ausser hei Briefen, Hüllen, Diplomen u. ähnl. durch fette Zahlen, der frühere Besitz durch Sternchen bezeichnet. !<' — l<'olio; Q = Quarto; O = Olitavo; W. = Württemberg; iv. = württembergisch. Aachen, Einzug Karls V. in — 1520 Q 164. Aalen, Meraorabilien 1350-1529 F 437. Reformation und Gegenreformation in — F 533. Aarau, Tagsatzung 177G 0 85. Abbanus s. Albanus. Abeckh, Chph, Hofmusikus 0 4. Abel, Jak. Friedr., Prälat in Schönthal (l 308. Abel, Jul., Stadtpf. in Gmünd Q 303*. Abel, Konr. Ludw., Überamtmann in Vaihingen, Bericht von — 1760 F 354, 1. Aberel, Ant., Vikar in Ottenbeuren, Brief an — Q 99, 2. Achalm, Chronik F 169, b. Achmed I., türkischer Sultan, Schreiben von — 1611 O 51. Adalbert, Abt von Zwiefalten F 470, 3. Adel, Ursprung F 287. Adel, deutscher, aiphabet. Liste F 473, II; genealogische Nachrichten über den — F 540 a—f. Adel, fränkischer Q 26. Adelberg, Kloster in W. OA. Schorndorf, Aebto F 582. Befreiung von der Transitgebühr in W. 1272 F 658, 2. Geschichte, Wolleber F 71, 2. zur Geschichte von — F 192; 319, 1. Güter und Zehnten von — F 86. Information über — 1629 F 550. Necrologium O 16, b. Uebersiedlung der Nonnen von — nach Lauffen F 308. Verm. F 162. Adelheid, Prinzess. von Savoyen, Vcr- lobungsfoier 1650 O 53. Adelmannsfelden, Df in W., OA. Aalen, Geschichte F 739, IV, 6, d. Adelmannsfelden, Rittergut in W., OA. Aalen F 739, I, 2, a. Adelmann von Adelmannsfelden, Genealogie F 100. Adelmann, Bernh. von Adelmannsfelden, Domherr in Augsburg, Briefe an und von — Q 99, 2. Adelmann, Konr. von Adelmannsfelden, Domherr in Augsburg F 484. Adhemar, Marquis von — Q 150. Adolf von Nassau, d. Kg, Diplom von — 1293 F 629, 30. Regierung Q 145, IV. Verm. F 335, B. Adolf, Hg von Geldern, Leben F 6, 2. Adolf Friedrich, Hg von Mecklenburg, Entsetzung vom Herzogtum 1629 Q 117, 65. Aeneas Sylvius Piccolomini s. Pins II. Affstäft, Df in W., OA. Herrenberg, Besitzung von II. Schickard in — F 562. Afrika, Reise in — Ultzheimer 1603 F 116. Agnes, Gräfin von W., Grabdenkmal F 130. Agnes, Prinzessin von W. O 11. Agrikola, Rnd., Humanist, Werke von — Einl. VII. Aholming, Herrschaft in Niederbayern F 401. Aich, Fliisschen in W. Q 214. Aichinger, Abrah. F 31, 2. Aichmann, Presbyter, Calendarium F 739, IV, 1, f. Aichmann, Mart., Kanzler F 90; 145; 220; 319, Anhg 2. Briefe an und von — F 317. Reden von — F 125, 16. Alb, schwäbische, Höhlen der — F 709. Alba, Hg, Schreiben von —1546 F 584,17. Albani, Alessandro, Kardinal F 264. Albanus (Abbanus, Albinus) Märtyrer, Legende Q 10, III. Albrecht I., d. Kg, Diplom 1298 F 629, 31. Ermordung Q 53, b. Regierung Q 145, IV. Albrecht II., d. Kg, Deutschland unter — F 334, C. Register. 171 Albrecht, Markgr. von Brandenburg- Culmbach, erobert Geislingen 1552 Q 61. Venn. Q 120, 6. Albrecht, Markgr. von Brandenburg, Schreiben an — 1659 F 745. Albrecht, Jos., Domänendirektor in Oeh- ringen F 683-685; Q 269; 0 79; Q 269*. Erwerbung seiner Papiere für die off. Bibliothek Einl. X. Albrecht, Domänendirektors Witwe in Ochringen F 683*; 684*; 685*. Alcala, Hg von — Q 5. Alda, Elegia F 7, III ; Q 11, VI. Alexander d. Gr. F 400, 1; 0 13, III. Bild F 418. Geschichte F 411, V. Alexander III., Papst, Bulle 26. März 1179 F 630, 4; 3. April 1179 F 630, 6. Alexander IV., Papst, Bulle 27. Aug. 1255 F 630, 12; 9. Sept. 1255 F 630, 13; 14. Dez. 1255 F 630, 14; 1256 F 630, 15; 1257 F 630, 16; 1258 F 630, 17; 27. Jan. 1259 F 630, 18; 18. Mai 1259 F 630, 19; 29. Mai 1259 F 630, 20; 1261 F 630, 21. Alexander VII., Papst, Brief an — 1662 F 717, a. b ; 1663 F 274, 3. zur Geschichte von — Q 8; 218. Relation über — Q 218. Schreiben von — 1663 F 120. Wahl von - F 274, 2. Alexander (unbekannt) F 246, 5. Alexei, Czarewitsch von Russland, Briefe von — F 446. Prozess von — F 446. Algier, Auswanderung nach — F 604. Aliffe, Gr. von — Kardinal, Tod 1562 Q 9, I. Alkuin, Brief an — F 243, 3. Almanach, Aristokraten- 1790 O 54. Almeida, Vicekg in Indien, Expedition von — F 248, VI. Alphabet orientalischer Sprachen Q198,5. Alpirsbach, Kloster in W. OA. Übern- dorf, Aufzeichnung über — F 192. Denkmäler in — F 578. Alstedtius, Joh. Henr., ref. Theo]., Briefe von — F 563. Altaich, s. Niederaltaich. Altbulach, Df in W., OA. Calw, Bergwerk in - F 177, 17. Altdorf, Universität O 33. Altenstaig, Joh., Prof. in Tübingen, Brief an — Q 99, 2. Altertümer, römische F 632. Altertümer in W. F 57; 433; 488; 616, 2; 739, IV, 5, a. b. Altertümer, Vera. F 369. Altertumsverein, w. in Stuttg. F 698*; 701*; 706*; 708*; 710*—716*; 747*; Q 96*; 270*; 280*-282*. Gründung und Korrespondenz F 716. Ueberlassung von Büchern und Handschriften an die off. Bibliothek Einl. IX. Altomünster, Oberbayern, Auszüge aus der Chronik von — F 247. Amantius, Barthol., Jurist Q 60. Amaverus, J. W. (Pseudonym für J. W. Petersen) Q 257, VIII. Ambrosius s. Hegesippus. Amerbach, Basil., Rechtsgelchrter in Basel, Briefe an und von — Q 6; 32. Amerika, Reise in — 1596-1609 Ultz- heimer F 116. Amman (Ammon), Jobst, Maler (} 43. AmmermUller, Pf. in Herrenalb,OA,Neuenbürg F 481. Amorbach, Kloster, Unterfranken, Gründung Q 275, III, 3. Amsler, Kupferstecher in München, Briefe von — F 750. Andler, Georg Chph, Seminarist Q 166. Andre, Chn Karl, Hofrat F 571*. Andrea, Georg Leonh., Kammerexpedi- tionsrat F 140. Andrea, Jak., ev. Theo). F 552, 11. Brief an — 1553 F 552, 12; 1557 F 527, J; 1576 F 552, 4. Brief von — 1578 F 552, 2; s. d. F 234 a II, 1. Briefwechsel mit dem Grafen von Mansfeld F C02. zur Geschichte von — F 552, 3. Predigt von — F 552, i. Verm. Q 208. Andrea, Joh. Valentin, ev. Theol. Q 107; 140; 194, a. b; 0 55; 57. Bild O 21. Briefe von — 1614—1617 F 552, 5; 1651 0 55; s. d. F 318; 563; Q 140. Genealogie 0 21. Reise nach Oesterreich 1619 Q 140. Selbstbiographie Q 107; 140; 194, a; O 55; 57. Uebersicht seiner Schriften Q 140. Verm. F 127; Q 299. Andreas II., Kg von Ungarn, Brief von — 1204 F 264. Dekret 1222 F 264; 1231 F 264. Andronicus, griech. Ksr, Bild F 601, 1. Angelini, Annihale Q 82, I. Angelpont F 358. Anhalt, Fürstenhaus, Genealogie F 182. Anhausen, Kloster in W. OA. Heidenheim, Geschichte F 43, IV. Güter und Zehnten von — F 86. 172 Register. Ankenreute (Ankaryte), Konr. von — Brief an — Q 99, 2. Anna, d. Karin, Urkunde von — 1277Q171. Anna, d. Karin, Tod 1618 Q 117, 4. Anna, Karin von Konstantinopel, Bild F 601, 1. Anna, Karin von Russland, Schreiben von — F 443. Anna, Prinzessin von W. 0 11. Anna Maria, ligin von W., Leben F 333, 2. Annaberg, Sachsen, Beratung- zu — 1534 F 739, IV, 2, y. Anns, .loh. Georg-, kaiscrl. Notar F 138. Anonymus Weingartenais F 359. Ansbach (Onolzbaeh), Aufenthalt A. II. Franckes in — Q 137, 7. Kapelle St Gumprechts in — Q 26, Unionsrezess der Markgrafschaft 1713 F C47, 2. Ansichten s. Codices picturati. Antiquitätenkammer, hgl., in Stultg. F 57*; s. auch Kunstkainmer. Anton, Propst in Augsburg F 239. Anton Ulrich, Hg von Braunschweig- Wolfenbflttel F 294, 1. Antonie, Prinzessin von W. F 45, 5. Briefe an — F 551. Apian, Phil., Prof. in Tübingen, Leben F C57. Apitz, .1. G F 447*. Apollonius von Tyrus, Geschichte F 411, VI. Aquino, Ladislaus, Gr. von — päpstlicher Nuntius in der Schweiz, Brief an — 1609 F 181, IL Aquitanien, Nachrichten über — Q 20. Archäologisches Q 316, IV. Archer (Arquerius), Jean 1', Pf. in Ile- ricourt, Frankreich (J 28. Archipel, griech., Expedition der Küssen im — F 385. Archiv (geh. Haus- und Staats-) F 3*; 23*; 24*; 261*; 269*; 270*; 271*; 272*; 273*; 274*; 313*; 314*; 315*; 317*; 318*; 321*; 322*; 333*; 336*; 484*; 585*; 586*; 587*; 588*; 589*; 590*; 717*; 718*; 719*; 723*; 735*; 751*; 753*; Q135*; 143*; 302*; Ein!. IX; Naobtr. Bd. II S. 167. Abgabe von Handschriften an die off. Bibliothek Einl. VI. Archiv des Kittcrschaftskantons am Kocher F 517*-520*. Archiv des Bitterschaftskantons am Neckar F 521*. Arcmberg, Hge von — Stammbaum F200. Aretino, Leonardo, Humanist, Grabschrift F 9. Argent, ,1. J. d', Hofplattner F 751. Arimondo, Marco, Bestallungsbrief für — 1503 F 226. Aristoteles, Brief von Alexander d. Gr. an — F 400, I; O 13, III. Arme Konrad, der — Geschichte F 126, 1 ; 634. Arnold, Hg von Bayern, Grabschrift 0 25, b. Arnold, 11g von Geldern, Leben F 6, 1. Arnold, Georg, Kanzler in Naumburg F 317. Arnold, Job. Georg, Verwalter in Roch- litz, Brief an und von — F 317. Arnoldus von Sta Maria in porticu, Kardinaldiakon Q 177, 2. Arschot, Hge von — Stammbaum F 200. Arzneikunde, zur Geschichte der — Q 257, VI. Aschhausen, Gottfr. von — Bisch, von Würzburg F 423. Asien, Geschichte, Spittler (J 246. Asperg (Hohen-Asperg)in W, Belagerung 1534 F 138; 1634 und 1635 F 97; Q 66; 104. Geschichte F 432. Assum, Joh. Augustin, Sekretär Q 113, I; 130. Assyrien, Könige und Geschichte F 418. Astrachan, Truchraenen bei — F 444. Astrologisches F 415, II. Astronomisches F 415, II; Q 146, VII. Attavante, Marco, italien. Maler Einl. IX. Aub, St. in Bayern, zur Geschichte von - F 683, 1. Aubelin, Joh. Alb., Pf. in Osteisheim, OA. Balingen F 345. Auersperg s. Ursperg. Augsburg, Aktenstücke zur Geschichte des 16.—17. Jahrb. F 239. Aufenthalt A. II. Franckes iu — Q 137, 7. Bllcherankauf des Iiats von — Q 198, 24. Chronik bis 1548 Merckle F 218; bis 1534 Mielich F 121; bis 1547 ders. F 161; anon. (J 189. Dominikanerkloster Q 237. Geschichte, Gasser F 175; anon. F 713, c. Kalenderstreit 1584—1593 F4; 5; 31,1. Karl V. in — 1547 Q 120, 38. Kirchenstreit F 239. Klöster in — Q 237. Patrizier von — F 713, a. Pfarrwahl 1584-93 F 4 a-c; 5. Regesten zur Geschichte von — F 243, 22. Reichstag zu — 1510,1548,1551,1555, 1559, 1566 O 75; 1582 F 15; 549. Rcligionsfrieden von —1555 F 146, V. Register. 173 Augsburg, Rcligionsstreitigkeiten 1589 bis 1590 F 31, 2. Sonntagsstreit 1G70 Q 69. Statuta der Herrenstuben 1607 F 713, b. St Georgskloster F 43, IV. St Ulrich und Afra, Benediktinerstift in — 0 6 b. c*. Urkunden zur Geschichte von — F 243, 23. Zeitung aus — 1625 Q 117, 3. Vorm. Q 298; 299; 0 35; 83. August, Kurf. von Sachsen, Briefe an — 1582 F 549, 8. 9. Sehreiben von — 1546 Q 120, 7; 1581 F 552, 3; 1583 F 553, 11. Augusta, Hgin von W., Brief von — F 39. Augustinus, Kirchenvater, Kommentar zu den Psalmen Einl. IX. Augustinus, Abt von Z wiefalten, Wahl 1725 F 510. Augustus, röra. Ksr, Münzen Q 280, 1. Augustus, über den Namen — F 248, II. Aurich, Df in W., OA. Vaihingen, Lob von — Q 136. Auswanderung nach Algier F 604. Autenrieth, Edm., Prof. in Stuttg. Q316*; 317*. Autenrieth, Job. Henn. Ferd., Prof. in Tübingen, Briefe an — Q 317. Aventinus, Joh. (Turmair), Geschichtschreiber F 404, 2. 3. 4; 407; 408. Einl. VII. Quellen und Verzeichnis seiner Schriften F 404, 1. Azzolini, Decio, Kardinal O 9, II. Babylonien, Geschichte F 418. Bach, Joh., F 345. Backnang, Oberamt, Beschreibung F360. Backnang, Kloster, Aufzeichnung über — F 192. Bacmeister (Backmeister), Joh. von — Geh. Rat F 294, 4. Bacmeister, Joh., Prof. in Tübingen F 235; F 234, b*. Briefwechsel F 234 b, 2. Bacmeister, Lukas d. Ä., Prof. in Rostock, Briefwechsel F 234 b, 1. Reise in Oesterreich l' 235. Bacmeister, Lukas d. ,T., Superintendent zu Güstrow, Briefwechsel F 234 b, 2. Baden, Grossherzogt., Beschreibung von — Suntheim F 250. Länderaustausch mit VV. 1806 F 647,14. Markgrafen, Besitzungen der — F 219. Fürstenhaus Q 27, I; 275, III, 1. Lehensmannen und Vasallen F 449. Verhältnis zu Besigheim 1339-1529 F 658, 6. Baden, Verträge mit der Schweiz 1565 bis 1603 F 132, 2. Baier, Konr.j Pf. in Nürnberg Q 140. Bainbridge, Joh., Prof. in Oxford, Brief von — F 563, I. Balni, Bened. Cassovins, Orientalist, Briefe von — F 563. Baldung, Hans, gen. Grien, Maler Q 27, IL Baidung, Kaspar, Stadtadvokat in Strass- burg Q 27, Tl. Balkanhalbinsel, Inschriften auf der — Q 316, VI. Balingen, Beschreibung F 138. Tafel auf dein Rathans F 370. Bamberg, Annales Bambergenses F 525. zur Geschichte von — Q 26. Banck, Ant., Dr. in Breslau Q 316*. Bandini, Angelo Maria, Bibliothekar in Florenz F 377*—386*. Korrespondenz mit Karl Eugen, Hg von W. Einl. V. Bann, dänischer Kammeradvokat F 344; 72C. Banz, Benediktinerkloster in Bayern, Bibliothek 1785 F 741. Barbara, Hgin von VV., Leben, Frischlin F 330, 2; 332, 1; 365, 1. Barbosa, Uuarte, Seefahrer F 213. Bardili, Burkh., Oberrat F 257. Bardili, Chph Gottfr., Prof. in Stuttg. () 68. Brief von - F 739, IV, 4, b. Bardili, Georg (?), Üiakonus in Mark- gröningen F 97. Bardili, Karl, Brief von - F 563, I. Barnim, Hg von Pommern, Schreiben an — 1585 F 549, 2. Barnabas, Christinus Q 316, II. Bartenstein, Joh. Chph von — Staatssekretär in Österreich F 334 A—F; 335 A-F. Barvitius, Joh.,kaiserl. RatF214; Nachtr. Bd II, S. 166. Bartholomäusnacht 1572, Bericht über die — F 51. Bartsch, Jak., Prof. in Strassburg, Brief von - F 563, T. Basel, Anbringen von — an die 5 alten Orte der Eidgenossenschaft 1586 F 549, 5. Annales Basiliensos Q 145, IL Reichsmüu/.stätte Q 268, III. Baudoin, Joh., Schriftsteller, Brief von — F 563, I. Bauer, Clin Fiiedr., Oberamtsarzt in Mergentheim F 687; 689; 692. Bauer, Herrn., Dekan in Weinsberg F 692; 723; O 271; F 686*—697*; 702*; Q 271*. Erwerbung seiner Papiere für die ö(T. Bibliothek Einl. X. 174 Register. Bauernkrieg, schwäbischer, 1525 F 315; 613, 1; 662; 715, a. Lieder über den — Q 189. Baum, Job. Bapt., Rechtsgelehrter, Briefe von — F 617. Baur, Jak., Kammerdiener von Washington, Schreiben an — 0 61. Baur, Job. Jak., Hofgericbtsassess. 0272. Baurr (?), Brief von — F 563, I. Baux, Marguerite de — Grälin von Luxemburg F 151. Bayerischer Kreis, Münzwefen Q 289. Bayern, Adel von — F 298. Assoeiationsrezess 1733 F 647, 4. Genealogien adeliger Familien F 425. Herzoghaus von — F 242. Landtagsverhandlungen 1515 — 1516 F 406. Neutralitätstraktat 1741 F 647, 6. Regesten zur Geschichte von — F 243, 22. Verhältnis zu Kurpfalz F 227. Vertrag mit W. 1806 F 647, 13. Baz (Bat/.), Aug. Friedr., Staatsrat 0 55*. Baz, Regierungsrat F 572, 5. Bebenburg (Beraberg), Burg in W., OA. Gerabronn, Geschichte Q 271. Bebenhausen, Kloster, Aebte, Briefe an — 1413 F 291, 1; 1426 F 291, 2; 1428 F 291, 3; 1451 F 291, 4; 1480 .. F 291, 5; 1481 F 291, 7. Äbte und Präzeptoren bis 1761 F 305. Annalen Q 161; 0 16, a. Ansichten, Inschriftenkopien F 316. Aufzeichnung über — F 192. Beschreibung 1739 F 305, 3; 372. Bild F 305, 2. Geschichte, Stahl F 305, 1. Grabsteine F 458. Inschriften und Bildwerke F 305, 4. Totenfeier für Karl Alexander, 11g von W. Q 302. Verni. F 305; 320, II. Bechern, Joh., Presbyter in Ulm, Brief an — Q 99, 2. Bedungen (Oberbächingen), Bayern, AG. Lauingen, Kaufbrief des Rittergutes — F 572, 26. Becla, Abt von Zwiefalten, Leben F 510. Beda, Venerabilis F 411, I; O 26,111. Behr, Eberh. Friedr., Pf. in Derdingen, OA. Maulbronn Q 149. Belebungen, Herrschaft, Prvz Sachsen F 238. Beier, Andr., Prof. in Tübingen, Klagschrift gegen — F 347. Beilstein, St. in W., OA. Marbach, Geschichte F 432. Bekk, Job. Bapt., bad. Minister, Brief von - Q 314. Bellin, Jacq. Nie, Geograph <{ 24. Bembo, Paul, Kard., Brief von — 1514 F 243, 8, b. Benedict, Moses, Banquier in Stuttg., Briefe an — 1798—1802 Q 294. Benedikt, d. H., Bild F 415, IV. Leben F 361. Benedikt XII., Papst, Bulle 1336 Q177, 5. Benediktinerorden ia Schwaben, Geschichte Q 183, a. in Württemberg F 515. Benediktinerregel, F 415, IV; 417. Benediktus, Propst in Breslau Q 316*. Benevenutus de Hambaldis, Geschichtschreiber <} 152, IV. Bengel, Joh. Albr., ev.Theol., Autograph Q 194, b. Brief von — 1742 F 552, 14. Benignus, d. II., Geschichte F 523, 7. Benzel-Sternau, Karl Chn Ernst, Gr. von — Briefe von — Q 314. Berch, IT. v d. Q 97, II. Berchtold, Abt von Adelberg (?) F 308. Berckheim, Herr von — Brief von —1547 Q 120, 27. Berg, Herren von — zur Geschichte der — Q 180. Beringer, Maternus (J 45, 3. Beringer, Mich., Prof. in Tübingen, Leben und Briefwechsel (J 109. Leichenrede von — F 490. Bsrlichingen, fiötz von — Selbstbiographie F 148. Beraubung einiger Kauf leute durch — 1515 F 531. Brief von — 1519 F 715, c. Urkunden von — 1542 F 612, 1; 1551 F 177, 39. Berlin, Reise nach — 1776-1777 F 203. Bern, Anbringen von — an die 5 alten Orte der Eidgenossenschaft 1586 F 549,5. Kapitel des St Klarcnordens in — 1337 Q 177, 5. Bernegger, Matth., Prof. in Strassburg, Briefe von - F 563; Q 279. Bernhard, Abt von Bebenhaufen, Briefe an — 1481 und s. d. F 291, 6. 7. Bernhard (Sylvester) v. Chartres, Philos., Brief von — F 252. Bernhard von Clairvaux, Brief von — 1145 O 26, V. Bernhard, Hg von Saehsen-Weimar,Briefe von — 1632—1634 F 661. Bernhausen, Df in W., OA. Stuttgart, Beschreibung Q 214. Bernhausen(Bernhufen), FrzvonF177,46. Bernhausen, Georg von F 177, 24. Bcrnold von Konstanz F 411, IV. Bernrain, Wallfahrtskirche, Kant. T'bnr- jran F 7, I. Register. 175 Beroaldu8, Phil., Humanist, Gedicht von __ 0 25 4. Berthold, Abt von Z wiefalten, F 430, 2; Einl. VIII. Bertsch, Kilian, Vizekanzler, Notizen über — Q 41. Besancon, Abbildungen aus — Q 148, e. Kloster St Vincent, Manuskripte im — F 656. Besigheim, Erwerb von — für \V. F 125, 85. Geschichte F 432. Urkunden über —1339; 1349; 1365; 1463; 1529 F 658, 6. Besold, Chph, Prof. in Tübingen F 521, V. Bethlen, Gabor, Fürst von Siebenbürgen, Schreiben an — 1620 F 62. Bethlen, Wolfg., Gr. von — Ungar. Geschichtschreiber F 267. Beutelsbach, Herren von — s. Württemberg, Fürstenhaus. Beyer, .loh. Jak., Prediger in Augsburg ; Scheffer F 557, b, I, 1—4, a. b. Interim in — 1549 F 183, 15. Lehenrevers für — 1735 F 38. Urkunden zur Geschichte von — F 183; 739, II, o. Verwüstung in — 1587—1588 F 185; Q 198, 13; 280, IX. Wiedereinführung der Reformation 1552 F 183, 16. wie es an Württemberg kam F 191. Verm. F 739, I, 1; Q 161. Mömpelgard, Grafenhaus, s. Württemberg. Erbfolge 1713 F 535. Erbfolgevertrag 1748 F 636, 8. Genealogie F 36; 455; 739, IV, 7, b. Geschichte, Rühle F 54; 303. Mömpelgard, Heinr. Gr. von Montfaucon und — Schreiben von — 1340 F 183, 4. 5. Mömpelgard, Renaud, Gr. von — Schreiben und Diplome von — 1283 F 183, 1; 1298 F 183, 6; 1314 F 183, 3. Mömpelgard, Stephan, Gr. von — Diplom von — 1367 F 183, 2. Mömpelgard, Stadt, Bibliothek F 167*; 179*. 191* Stadtarchiv F455*. Briefe an die Bürger von — 1474 F 389. Brücken F 183, 6. Bürgermeister F 183, 3. Freibriefe für — 1283 F 183, 1; 1367 F 183, 2; 1510 F 183, 11; 1535 F 183, 13. zur Geschichte von — F 455. Kollegiatkirche Mainbeuf in — F 183, 9. 10. 15. Religionsgespräch 1588 F 602. Steuerwesen F 183, 7. 8. Unterwerfung unter Heinrich v. Montfaucon 1340 F 183, 4. 5. Mönchsorden, Privilegien der — Q 183 b. Mönchsroth, gewöhnlich Roth genannt, Kloster in W., OA. Leutkirch, Streit mit Adelberg 1629 F 550. Mönchswesen, Satzungen über das — F 415, V. Mohacz, Schlacht 1526 F 267. Mohet, franz. Gesandter in Mömpelgard, Brief von — 1474 F 389. Mohl, Willi. Ludw., Pf. in Beinstein, OA. Waiblingen F 321. Moiban, Ambr., Rektor in Breslau Q 316*. Moiban, Mart, in Schweinfurt Q 316*. Moll, Job., Stadtschreiber von Güglingon F 89. 206 Register. Moll, Joh. Georg F 429; 568; 737. Mongolen, Geschichte der — F 441. Montanus, Phil., aus Baden F 79 a. b. Montbeliard s. Mömpelgard. Monte Casino, Kloster, Chronik F 361. Privilegien 0 40, I. II. III. Montecuculi, Raimund von — Österreich. General F 118. Montepulciano, Bisch, von — Bride an — 1609-1611 F 181, IV. Montferrat, Italien, Ansprüche von Sa- voyen auf — Q 82, III. Montfort, Herrschaft F 618. Montfort, Grafenhaus F 618. Montfort, Hugo X., Gr. von — F 618. Montfort, Hugo XII., Gr. von — F 618. Montfort-Bregenz, Georg III., Gr. von — F 618. Montfort-Tettnang, Ulrich, Gr. von — F 618. Montlong, Frau F 612*—616*. Montolieu, Geh. Rat, Oberhofmeister der Prinzen Ludwig Eugen u. Friedrieh Eugen von W. F 82. Monumente in Deutschland und der Schweiz F 632. Moravus s. Valentin. Morata, Olympia Fulvia, Italien. Iluraa- nistin, Leben Q 138, I. Moreau, Jean Viktor, franz. General, Waffenstillstand mit W. 1796 Q 215. Morhart, Dav., von Tübingen 0 73. Morhart, Joh., Arzt in Hall, Hauschronik 0 73. Moriner, Völkerschaft in Nordfrankreich, Traktat über die — F 248, VII. Morinus, Joh. Bapt., französ. Mathematiker, Briefe von — F 563. Moriz, Kurf. von Sachsen, Geleit für Philipp von Hessen 1547 Q 120, 29. Leben F 317. Schreiben von — 1546 Q 120, 7. Moriz Wilhelm, 11g von Sachsen-Zeitz, Religionswechsel 1717—1718 Q 76. Morosini, Mich., venetian. Gesandter, Relation von — 1653 Q 218. Moser, Familie, Verdienste der — um W. F 552, 13. Moser, Joh. Jak., Landschaftskonsulent F 27; 255; 557, b, V, 3; 636, 8. Gefangenschaft Q 241, 1. Readmission 1770 F 572, 6. Verpflegungskosten auf dem Ilohent- wiel 1759—1760 F 748. Moser, Karl Friedrich von — Geh. Rat, Tagebuch (J 307. Briefe von — Q 307. Moser, Geh. Rat von — F.259*; Einl. III. Mosheim (Mossheim), Gottlieb Clin von — Geh. Rat Q 274*. Moskau, zur Geschichte von — Q 51. MUlilenfels (Müllenfels, Müller), Joh. Heinrich von — Alchymist, Leben F 352. Mühlhausen, Df in W., OA. Cannstatt, Urkunden über — F 739, I, 2, h. Mülich (Mielich), Hektor, aus Augsburg F 121; 161. Müller, Alchymist, s. Mühlenfels. Müller, Friedr. von — Kanzler in Weimar, Briefe von — Q 314. Müller, Fr. L„ Registratur in Hall F 672; O 72, IT. Müller, Jak. Friedr., Archivar in Hall F 663; 671; O 72, I. Müller, Joh., Stadtschreiber von Gmünd F 114. Müller, Joh. Friedr. Willi., Kupferstecher, Briefe von - F 750. Müller, Marx F 143*(?); Q 16*(?). Müller, Matthaus (J 64; 87, III; 236. Müller, Matthias, Gnadenbrief an — 1531 F 177, 19. Müller, Nik., von Ehrenbach, Geh. Re- gimentsrat F 15*; Einl. IV. Müllner, Joh., Ratschreiber in Nürnberg F 639. Münch von Rosenberg, Joss, Obervogt F 561, 8. 9. 10. München, Einzug von Kurf. Maximilian IL in — 1685 F 431. Münsinger Vertrag 1482 F 575; Q 111; 272 * 273 Münster,' Ludwig (J 208. Münsterberg, Fürstenhaus, Genealogie F 600. Munter, Friedr., Bisch, von Seeland, Briefe von — Q 314. Münzkabinett in Stuttgart F 57*. Münzwesen, in Augsburg 1585 F 549, 17. Geschichte des Haller — Q 191. Kataloge verschiedener Münzsammlungen F 204. Münzsammlung der Kgin Christine von Schweden F 375. Reichsmünzstätten Q 269, III. römische Münzen F 205; Q 281. russische Münzen Q 35. Wert des Silbers 1666 Q 289. Verm. F 248, III. Mütschelin, Balth., Vogt in Nürtingen F126, I. II; 155; 184; 186; 194; 263, II; 283; 301, I. HI; 319; 438; 534, a; 581; 582; 584; (J 77, II; 79, VII; 275. Mundeisheim, Df in W., OA. Marbach, Erwerb von — für W. 1395 F 125, 35. Murray, engl. General und Fran, Briefe von - F 750. Register. 207 Murrhardt, St. in W., OA. Backnang, Geschichte F CG'2. Murrhardt, Kloster, Aufzeichnungen über - V 138; 192; 569. Chronik F 147. Geschichte F 662. Musäus, Joh., ev. Theo]., Schreiben von - F 234 a, II, 22. Muschani, Ign. F 596. Musculus, Woll'g , ev. Theo)., Brief an und von - 1547 Q 198, 8. Mussik, Franz Aloys F 721. Mylius, Gust. Heinr. von — Oberstlieutenant F 631; Q 115. Mynner, Joli. F 230. Myslinice, Bolen, Zunftverfassung der Kürschner 1749 F 341. Natlasdy (Nadasti), Franz, ungar. Edelmann, Grabschrift Q 167, 4. Nägeli, Joh. Georg, Komponist, Briefe von — Q 314. Nagold, St. in W., Vertrag mit Christoph, Hg von W. 1553 F 177, 55. Verm. Q 117, 21. Natther, Huldrich F 553, 7. Naturalienkabinett in Stuttg., Abgabe von Büchern an die off. Bibliothek Einl. III. Naturmerkwürdigkeiten in Deutschland und der Schweiz F 632. Naturwissenschaften, zur Geschichte der - im Mittelalter Q 257, VI. Verm. Q 10, III. Naumburg, Fiirstentag 15G1 F 553, 8. Neapel, Geschenke an Philipp IV., Kg von Spanien 1629 Q 5. Instruktion für den Vizekönig von — Q 82, II. Schriftstücke über — F 381 Neckar, Flösserei auf dem — F 606, Anh. 2. Neckarsulm, St. in W., Geschichte F 432. Negendank, Hans Albr. von — Stammbuch Q 57*. Neipperg, Grafen von — Genealogie F100. Neuenbürg, Landgrafschaft, Karte der - F 596. zur Geschichte der — F 596—599. Neuenbürg, Grafen von — F 739, I, 2, d. Neilingen, Df in W., OA. Esslingen, Beschreibung Q 214. Geschichte F 739, IV, 6, e. Neresheim, Kloster, Geschichte F43, IV. Neu, Joh. Clin, ev. Theol., Briefe von - 1688 Q 277. Neuenstadt a. d. L., St. in W., Bibliothek F 272*. Beschreibung, Andler <} 166; Faber O 60. Neuenstadt a. d. L,, Fürstcngrnft. F 532. Geschichte, Frischlin F432; Gratianus Q 188. Graber in der Helmbundkirche von - F 532. Katalog der Bibliothek zu — 1669 F 210. Neuenstein, St. in \V., OA. Öhringen, Grabmal zu — F 714. Neuhausen, Herren von — Chronik der - F 521, IV. Neurath, Freih. von — Geheimcrats- präsident F 637*. Neustetter, Erasm., genannt Stürmer, Domherr in Würzburg F 404, 1 (!); F 407*; 408*; O 25*. Newton, Isaac, Autograph O 8. Nicephorus Botoniates, griech. Kaiser, zur Geschichte von — Q 129. Nicolai, Ferd. Friedr. von — General F 572, 26. Nicolini, l'rokurator in Venedig, Brief von - F 570. Nidermayer, Georg Bened., Stadt- und Amtsschreiber in Herrenberg F 680. Nieder-Altaich, Kloster in Bayern, An- nalen von — F 242, 1. Geschichte F 247. Niederlande, zur Geschichte der — 1672 Q 167, 9. Reise in den — David von Kirchheim 1643-1645 Q 192. Schreiben an die Gcneralstaaten der - 1611 O 51; s. d. F 62. Verträge, betr. die — 1555—1644 F 134, 1-4. Verm. O 76. Niederlande, österreichische, Reise in den — Karl Eugen, Hg von W. 1776 F 373. Niederösterreich, Katholiken in — F 219, 2. Religionsaktcn über — F 235. Niedersächsischer Kreis, Schreiben an den — 1622 O 50, 1. Niederstotzingen, Df in W., OA. Ulm, Chronik Q 267. Nikolaus IV., Papst, Bulle, 28. Juni 1288 F 630, 30; 5. Aug. 1288 F 630, 31. Briefe F 264, 3. Nikolaus, Abt von Maulbronn Q 11, VIII. Nikosia, Franziskanerkloster in — F 618. Nippenburg, Herren von — Genealogie F 100. Nippenburg, Ludwig von — Gerechtsame an Hemmingen F 299. Nockher, Joh. Georg, Pf. in Dusslingen, OA. Tübingen Q 38; 39; 86; 163. Nördlingen, Aufenthalt A. II. Franckes in — Q 137, 7. 208 Register. Nö'rdlingen, Chronik Q 284. Reichsmünzstätte Q 269, III. Sohlacht von — Ein]. IV. Nonnenmacher, Ordnung für die — 1551 F 177, 38. Nordrach, Df in Baden, Streitigkeit mit Kloster Gengenbach 1783 F 557, b, Anhang c. Normann von Ehrenfels, Minister, Schreiben an — 1804 F 6G0, k. Notthafft, Edle von — Rechtsstreit mit Passau F 401. Nottnagel, J. S., kais. Notar 0 10*. Nowgorod, Chronik F 445. Nürnberg, Annalen von — Müllnor F 639. Aufbewahrung der Ileichsklcinodien in — F 525. Aufenthalt A. II. Franckes in — Q 137, 7. Chroniken F 75; 150; 625; 706; Q 26. Inschriften aus — Q 58. Klöster Q 237. Reichstag zu — 1426. 1431. 1456. 1467. 1480. 1481 O 75; 1487 F 179, 6; 1522. 1524. 1542. 1543. 1551 O 75. Religionsfrieden 1532 F 553, 2-4. Verhandlungen der Bürger von — mit Götz von Beilichingen 1515 F 531. Verm. O 70. Nürtingen, Überamt, Beschreibung Q 214. Nürtingen, St., Beiträge zur Geschichte von — F 678. Friihmesspfründe in — F 177, 22. Schutzbrief für — 1547 F 584, 13. Spital F 177, 1; 678. YVitwensitz der liginnen von W. 14% bis 1627 Q 216. Nuntiaturen in Deutschland im 17. u. 18. Jahrh. F 655. Obere Regierungsregistratur in Stuttg., Abgabe von Büchern und Handschriften an die öff. Bibliothek Einl. III. Oberhofen s. Göppingen. Oberkirch, Elsass, Abbildungen aus — Q 148, c. Oberkonsistorium in W. s. Konsistorium. Obermarchthal (Marchtbal), Kloster in Vv., OA. Ehingen Q 261*. Annalen F 359; Q 261 Notizen über - F 43, IV. Oberndorf, St. in W., Sitten nnd Gewohnheiten in der Gegend von — F 712. Oberrat, Bibliothek des — F 1*; 8*; 12*; 14*; 15*; 77*; 83*; 86*; 89*; 103*; 115*; 116*; 118*; 121*; 143*; 144*; 146*; 147*; 150*; 155*; 158*; 161*; 176*; 180*; 186*; 196*; Q 39*; 60*; 62*; 67*; 73*; 75*; 77*; 78*; 79*; 86*; 87*; 0 13*; Einl. III. IV. Oberrat, Ordnung für die Bibliothek des - F 202. Oberrechnungskammer F 722*. Oberrhein, Beschreibung des Oberrheinthals, Suntheim F 250. Oberschwaben, Beiträge zur Geschichte von - F 431. Oberstreichsjägermeisteramt, Untersuchungen über das — F 557 b, V, 4. Ober- und Unterkochen, OA. Aalen, Vertrag wegen — 1614 F 647, 17. Obizzi, Lustschloss der — in Cataio, Beschreibung Q 138, I. 0brecht, Heinr., aus Strassburg Q 74. Occo, Adf, Arzt in Augsburg, Briefe an und von — Qu. Ochsenbach, Job. Herrn, d. Ä., Schlosshauptmann in Tübingen F 578; Q 164. Ochsenbach, Joh. Herrn, d. J., Schloss- hanptmann in Tübingen, Stammbuch 0 28*. Ochsenfurth, Bayern F 531. Ochscnliauscn, Kloster in W., OA. Biberach, Abtwahl F 515, 2. Geschichte F 739, I, 4, c. medizinische Beschreibung von — Q 266. Privilegien 0 40, I. II. III. Odontius, Kasp., Prof. in Altorf, Briefe von — F 254. Oechslin, Joh., Arzt in Göppingen, Selbstbiographie Q 138. Reise nach Italien, Aufenthalt in Pa- dua, llauschronik in Göppingen Q 138, I. II. Oechslin, Joh., Prälat F 29,14; Q 221, p. Oefelin, Friedr.. Registratur in Oettingen F 314; (J 123. Oesterreich, Bauernaufstand 1626 Q 117, 24. Chronik von — F 179 Evangelische in — Q 117, 19. 31. Freiheitsbriefe für — 1245 — 1366 F 243, 21. Genealogie des Herzogshauses von — F 242. zur Geschichte von — Q 47. Hofstaat des Kaiserhauses 1670 F 216; 1674 F 322; 520; 1677 F 118. Inschriften in — Q 316, VI. Lehensverhältnis von W. zu — F 268. Reise nach — Mcylach von Eckwers- heim 1594-1595 Q 74. Stände F 265; Q 117, 17. Register. 209 Oesterreich, Subsidienvertrag mit W. 1733 F 647, 5. Zustellung von W. an — 1520 F 584, 5. Oetinger, Friedr. Chpb,Spezial zu Herrenberg, Brief an — Q 89. Oettingen, Land, Geschichte, Wildeisen F 259. Oettingen, Grafen von — Geschichte der — Herrlen F 633, 2; Oefelin Q 123; RauchparF633,1; Wildeisen F 259. Oettingen, St., Aufenthalt A. II. Franokes in - Q 137, 7. Oettingen-Wallerstein, Ferd. Maxim., Gr. von — F 259. Oettinger, Jon., Rentkammersekretär F 64 j 284; 450; 483; 583, I. Ofen, Ungarn, Brief des Pascha von — 1585 F 549, 19. Offenburg, Baden, Abbildungen aus — Q 148, c. Offenhausen, Df in W., OA. Münsingen, Aufzeichnung über das Kloster ~ Gnadenzell zu — F 192. Olivares, Gr. von — span. Minister, Aufzeichnungen über — F 608. Onolzbach s. Ansbach. Onstmettingen, Df in W., OA. Balingen F 138. Oppenheimer s. Süss. Orden, Drachen- (Lindwurm-) Orden F 683, 11. französische F 11. Hubertus-Orden Q 97. Jagd-Orden, w. F 65. St Georgen- (Hosenband-) Orden F 329, 2. der Sophie Charlotte, HginvonSachsen- Eisenaeh F 35. Orenburgische Kommission F 447. Orientalisten, schwäbische Q 63. Orosius, Paulus F 410; Einl. VIII. Orlow (Orloff), Georg, Fürst, Expedition im griech. Archipel F 385. Orsohweiler, Elsass, Beschreibung der Herrschaft — 1614 Q 143. Ortenburg, Ernst, Gr. von — F 376. Ortlieb, Mönch von Zwiefalten F 430; 513, I; Q 156; Einl. VIIT. Oslander, Andreas IL, KanzlerinTiibingen F 552, 13. Brief an — s. d. F 552, 7. Oslander, Job. Adam, Prof. in Stuttgart 0 77*. Osiander, Luk. IL, Hofprediger in Stuttgart, Brief von — F 603. Klagschrift gegen — F 347. Osiandrischer Streit Q 208. Osman Mola, Mufti, Schreiben an — F570. Othmarus, von Strassburg, Brief an und von — Q 99, 1. Handschr. d. k. oft. Bibl. Stuttg. I, 2. Otrepjew s. Demctritis. Ott, Mich., von Echterdingen. Zeugmeister, Brief von — 1531'Q 70, f. Ottenwald (Odenwald), Bibliothek des Ritterschaftskantons — F 528*. Otto I., d. Ksr, Diplom von — 952 F 3. Otto I., Hg von Meran, Diplom von — 1230 F 629, 14. Otto, Bisch, von Freising F 101; 247; 411, III. im IL Kreuzzug F 419, I. Verm. F 101, 3. 4. Ottokar, Kg von Böhmen, Klage um — Q 145, IV. Oudalscalchus, Mönch in Augsburg (} 228. Ovidius, Publ. Naso F 403, II; Register. TU ; bis 1611 F 146, II; bis 1644 F 185.; bis 1650 F 143, II; Hg Eberhard im Bart bis Hg Eberhard Ludwig F 266. Württemberg. Fürstenhaus. Hausgesetz über die Unteilbarkeit von W. 1361 F 646, 1. Hansgesetz 1803 F 646, 12. Hausgeselze F 646. Hausverträge F 636, 12; 646. Lehnsverhältnis zu Österreich F 125, 15. 17. 19; 268; 647, 1; 698, 4. Lob der Fürstinnen F 735. Recht auf die IX. Kur F 435. Regierungsantritt der Fürsten, Büttel F 648. Teilungsvertrag 1442 Q 79, FI. Testamente F 636, 12. Titel F 27. Unionsrezess 1713 F 647, 2. Wahlsprüche F 323; Q 272. Wappen F 73; 78; 197; 326, II; 699 ; 707; 739, IV, 8, in—s; Q 131. Wiedereinsetzung 1648 Q 272. Witwen 1496—1627 Q 216. Verm. F 584, 23. Fürstliche Häuser in — F 556. Geleitregal F 636, 2. Gerichtswesen. Appellationsgericht F 636, 1. freie Gerichte F 636, 11. Hofgericht Q 92, 11. HofgeriehtsordnuDg 1514 F 636,6; 1557 F 573. zur Rechtspflege F 636, 9. Bevisionssachen F 636, 1. Geschichte. Anns, bis 1609 F 138; Friedrich Ludwig, Hg von W. . Feindseligkeiten gegen Ksr Friedrich III. 1462 F 514. Forstrechte von — F 475, 1. 2. Freibriefe zu Gunsten von — F 475, 4. zur Geschichte von — Haller 1632 bis 1634 O 39; Knittel Q 230; Placidue 1683—1685 F 431; anon. 1474-1555 F 472; 1675—1685 F 4(59; 1675—1689 F476; 1690—1715 G 183 c; bis 1725 F 475, 3; 515: (\ 182. Handbuch für Novizen O 42. Handschriften aus — Einl. VIII. Karl Eugen, Hg von W., in — Q 221, i. Katalog der Bibliothek F 509. Korrespondenz der Abte mit Magnus Ziegelbauer F 511. Kriegsschäden 1633—1639 F 512. Mönchsverzeichnis, Bochenthaler 1644 F 473, I. Necrologinm, Einl. VIII; Bochenthaler F 470: Reinhard von Munderkingen F 420. Ordnung für Bedienstete und Handwerker F 477. Privilegien O 40, I. II. III. Protokolle der Kapitelsitzungen 1658 bis 1726 F 474. Schirmrevers 1303 Q 179. Streitigkeiten mit W. F 475, 1. 2. Studien in — Einl. VIII. Translation der rechten Hand des h. Stephanus nach — F 414; 513. Urkundenregister F 475, 5. Verträge mit W. Q 179. Zwingli, Ulr., Schreiben von — 1530 F 234 a, I, 8. Zwissler, Job., Brief von — F 563. Zygomalas, Job., griecli. Dolmetscher in Konstantinopel, Brief von —■ 1576 F 552, 4. Zygomalas, Theodosios, griech. Proto- notar, Briefe von — 1581 F 601, 1. 2. Abgeschlossen den 26. Juli 1891. "LF | So **i ^0<&<5 j Ql TV £.«-»- /**•/. So- H m V k.