142 Histor. Handschriften,in Oktavo Nr. 18. 19. 20.
18.
Pap., XVII. Jahrh., 416 S. Pergbd mit überdecke.
Inscriptiones monumentorum, quae sunt Stutgardia? in conditorio illustrissi-morum Württenberghe principum, in templo S. Crucis vel cathedrali,Sanctae CatharinsB vel xenodochiali, S. Leonhardi et nosoconiiali, in cce-meteriis intra et extra urbem, collect«) et conscriptse per M. JohannemSchtnid, Marppachenscm, p. t. Stutgardiaj ad d. Leonhardum pastorem.
Anno MDCXXXX.
Die Aufzeichnungen reichen bis in das Todesjahr des Verfassers1656, in der Liste der Pfarrer zu S. Leonhard -werden sogar noch (S. 281)zwei Nachfolger Schmids beigefügt.
Eine spätere Neubearbeitung von Joh. Geo. Waltz s. feil. nr. 320.
19.
(fällt aus).
20.
Pap., XVI. Jahrh., 11 PI. Papierdecke.
Joannis Boisserdi descriptio autographa metrica festivitatum palatinarum
['Heidelbergw 23. Nov. 1551].
Gegenstand dieses Gedichts in Hexametern ist das Fest, welches derPfalzgraf Friedrich IL am genannten Tag aus Anlass der Vermählungdes Grafen Philipp III. von Hanau und der Prinzessin Helene, Tochterdes Pfalzgrafen Johann I. d. Alt. von der simmernschen Linie, gab (s.Hub. Thomas Leodius, vita Friderici II Hb, 14 init.). Der Verfasserdesselben heisst eigentlich Jean Jacques Boissard, war geboren im J. 1528und starb im J. 1602. Er war ein grosser Kenner der Altertümer Romsund handhabte die lateinische Sprache als Dichter mit Geschick. Die Wid-mung an Timotheus Apianus d. d. Ingolstadt 1555 findet ihre Erklärungdadurch, class Boissard sich zwischen 1551 und 1555 in Ingolstadt auf-hielt und mit dem Apianischen Hause intimen Verkehr pflog. Die bildlichenZugaben sind wahrscheinlich, wenigstens teilweise, aus einer gedruckten Fest-beschreibung entlehnt.