Histor. Handschriften in Quarte Nr. 262. 2G3. 111
202.
Pap., Anfang des XVII. Jahrh., 207 Bl. Pergament decke.Geschenk des Sofdomänenrats Kornheck dahier.
Georg Widmann, Syndikus des Stifts Comburg, Cronica der Stadt Hall.
Vergleicht man diese Handschrift mit Fol. nr. 147, so findet mandort die Widmung an bestimmte Personen gerichtet, hier an „Stettmeisterund Roth in Hall", die Einleitung dort ausführlicher und vollständig, hierkürzer gefasst und am Schlüsse unvollständig. Der Schreiber hatte diegrosse Chronik Widmanns — übrigens in etwas anderer Einteilung eds beiFol. nr. 147 — vor sich, entnahm aber daraus bloss das speziell auf Hallund dessen nähere oder entferntere Umgebung Bezügliche, stellte dasselbevielfach um und combiuierte es mit Abschnitten aus Herolt. Am. Schlussdes ganz nach Herolt erzählten Bauernkriegs stehen die Worte: Volendtam Freytag nach dem Auffahrt unsere Herrn Jesu Christi da war der3 Junij Anno 1603. Jörg Stadtman (Bl. 129').
Dieselbe Hand fährt übrigens Bl. 130 ff. fort, Data aus der Hölli-schen Geschichte unter mehrfachen Wiederholungen meist aus Herolt ab-zuschreiben. Dieser ist auch die Hauptquelle für die mit Bl. 150 begin-nenden Geschichten aus den JJ. 1500 — 1000, soweit die erste Hälfte diesesZeitraums in Betracht kommt.
Bl. 196' — 200' finden sich Heime über den schmalkaldischenBund (ans Ulmer Bathaus angesehlagen); Bl. 201 f. eine chronologischeÜbersieht über die Data von 1374 — 1535; Bl. 202' bis Schluss weitereAufzeichnungen zur Hallcr Geschichte im LG. Jahrh.
263.
Pap., XVII. Jahrh., 26 Bl. Papierdecke.Vom statistischen Landesamt.
Cronica der löblichen Reichsstadt Schwäbisch Hall Landschaften, auchabgestorbenen Adels derselben Burg.
Nach der Vorrede geschöpft aus Georg Widmann, Joh. Herolt, Joh.
Berler u. a.; mit gemalten Prospekten und Wappen.