XII Einleitung
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»lassen: 1. Biblia. 2. Breviaria (samt Passionalen). 3. Manuscriptatheologica et philosophica. 4. Mss. juridica. 5. Mss. niathematica. 6. Mss.medica et physica. 7. Mss. poetica et philologica. 8. Mss. orientalia.0. Mss. cameralia et ceconomica. 10. Mss. musica. 11. Mss. historica.12. Mss. militaria. 13. Mss. miseellauea. Sachliche Unterabteilungeninnerhalb dieser Fächer bildete er nicht, vielmehr gaben die drei FormateFolio, Quart und Oktav die weitere Einteilung bei einem Jeden Fache ab;in jedem Format begann die Numerierung der Stücke mit Eins. So ergabsich für das einzelne Stück beispielsweise folgende Signatur: Bist. Fol.nr. (!; Poet, et philol. Q. (Quart) nr. 31; Milit. 0. (Oktav) nr. 18.Für die Nummernfolge war im ganzen und grossen die Zeit der Accessionmassgebend, d. h. das später eingekommene Stück schloss sich mit einerhöheren Nummer dem unmittelbar vorher eingekommenen desselben Fachsund Formats an. Verstösse gegen diese 'Reihenfolge mussten sich schonbei den ersten Anfängen ergeben, da die Katalogisierung jedenfalls erstspät begonnen wurde, als die Bibliothek längst gegründet war und die vonden verschiedenen Behörden abgelieferten Handschriften nicht mehr unver-rückt in den Reihen standen, welche sie bei der ersten Aufstellung einge-nommen hatten- Dies hatte namentlich die Folge, dass die Ablieferungender Jahre 1776 und 1788 im Katalog vielfach durcheinander laufen. Alsdann die Klosterbücher kamen (1805ff-), war der Katedogschreiber aufdem Laufenden und hielt die Zeitfolge ziemlich ein. Im übrigen gab Schottden Inhalt der Handschriften häufig vag, unrichtig und unvollständig au;er hatte zu wenig pedäographische Vorbildung, um die Entstehungszeit derälteren unter denselben sicher zu bestimmen; seine Handschrift endlich warweder schön noch deutlich. Die Einträge der nächsten Fortsetzer warenbestimmter gefasst und richtiger, aber doch immer recht summarisch, gleichals hätte man frühe .schon die Anschauung gehabt, diesem Katalog sei nurdurch gründliche Umarbeitung zu helfen, und was man bis dahin an ihmthue, sei bloss provisorischer Natur. Aber diese Umarbeitung verzögertesich lauge. Erst Franz Pfeiffer, welcher in den Jahren 1846—57 alsBibliothekar hier weilte und schon durch eigene Studien auf handschrift-liches Material vielfach angewiesen war, bearbeitete im Jahr 1847 eineAbteilung, die poetisch-philologische, ganz von neuem, hauptsächlich in derRichtung, dass er den Inhalt der einzelnen Bände genau und vollständigaufzunehmen und über Verfasser und Werke literarhistorisches Licht zuverbreiten strebte. In ähnlicher Weise nahm er die theologisch-philosophischeAbteilung in Angriff, führte aber hier die Arbeit nicht zu Ende. Nacheiner grösseren Pause unternahm es der Verfasser dieses Buches, den Ka-tcdog der historischen Abteilung den neueren Anforderungen entsprechend