292 XLVII, 4 SEGEN
enthält von verschiedenen bänden eine deulung der messe, psalmen,hymnen, Litaneien, gebete, offene schuld usw. (alles deutsch), darunterauch den Tobiassegen, auf den KBarlsch erlösung s. lii aufmerksammachte. f hs. 5832 des germanischen museums in Nürnberg, beschriebenim am. f. k. d. d. v. 1853, 135 ff., aus dem anfang des XV jh. 8°; bl. T— 5*.ef nach einer abschrifl von MLexer. g cod. germ. 850 der k.bibliolhek in München, XV jh. 16», enthält bl. 53''—56 b folgende (vonz. 15 an aus der zweiten person in die erste umgesetzte) verse desTobiassegens: 1—6. 8. 7. 9—16. 19—25. ein prosaslück stall 26—31.32—40. 53. 54 und die in der anm. dazu mitgeteilten Zeilen. 55.56. 45—48. 51. 52 nebst anm. 57. 58. 69. 70. 61 — 65. 67. 68. 59.60. 79. 80. 78. 82. 77. 41. 73—76. 42—44. was dann bis bl. 59 afolgt, sind teils anfange anderer segen, teils aufzählungen von heiligen-namen, teils eigenes fabrikal des Schreibers. ASchönbach zs. 24 (1880),182—186. h cod. lat. 17051 der k. bibliolhek in München, aus
Scheftlarn, nach 1318, fol. enthält auf dem letzten bl. die v. 1—4.7. 8. 11 — 23. 25—30. 35—38. 57. 58. 69. 70. 61. 64—66. 90 nebstdrei weiteren Zeilen. 45. 47. 48. 51. 52. 50. 54. 53. anm. zu 54. 77.78. 55. 56 nebst anm. prosa zu 84—88. 89. am schluss steht Elyasvnd enoch tli leben! pai<l iiocli. vii wurden ni entweit ires li e bes vüires gvtes. sam mvzzest du N nimmer entvvelt werden dins ieibes vndines gvtes. amen: dazu vgl. zb. zs. f. d. mylh. 3, 326 Elias und Enochdie zwene leben noch, die worden niehe sych oder wundt noch keinesIeibes ungesundlbeil. kume sie ahne; alld. bl. 2, 269 Eiyas ende EnochBeide levense noch usw. ESleinmeyer zs. 24(1880), 189—191.i zwei früher HHoffmann gehörige pergamentbl., jetzt auf der k. biblio-lhek zu Berlin als nr. 17 des ms. germ. Fol. 7 36, XIV jh. 12°, mitv. 73—84, worauf der auch von WGrimm aus der hannoverschen hs.des Marienlobs alld. bl. 2, 1 mitgeteilte segen folgt, abgedruckt in ver-kehrler Ordnung alld. bl. 2, 27 2. I; pergamenths. Cent. VII. 8 derStadibibliothek in Nürnberg, aus dem Katharinenklosler daselbst, 162 bl.12°, XIV und XV jh., aus verschiedenen teils lat. teils deutschen hss.religiöses Inhalts bestehend, dieser von Barisch erlösung s. lii erwähntecodex enthält nicht bloß, wie in den früheren auflagen der denkmälerangegeben steht, auf der ursprünglich leeren seile 89 b den zu bef stim-menden anfang eines Tobiassegens von 2 händen des XV jh. (Der guteherre sand | Thobias d s gotes weis|sage was Dit sein svn | santte soverre I fromde | (hier beginnt die zweite hand) lant daz er des | vollven Daz er | fn nimmer mer | Geseh vil iravricta | er von im schul jvan (m vas sein | svn von im schid | vil Kep vmb), sondern auch auf bl.146*—148 b (dann 3 bl. ausgeschnitten) den fast vollständigen lexl einessolchen des XIV jh. leider bin ich auf diesen Sachverhalt erst aufmerk-sam geworden, als ich bei der correctur, weil einige aus e angeführtelesarlen mislrauen einßöfslen, die beiden hss. der Nürnberger sladt-bibliothek mir kommen liefs. da die abweichungen von k deshalb nichtmehr in die Varianten aufnähme finden konnten, so setze ich den vollenWortlaut der fassung unter hinweis auf die verse des gedichls hieher.