52nostros (so nennet er insgemein die in die Fremdegeschickten Westfälischen Knaben) tibi ipsi aequas,hodieque in augustali urbe Lubeck sororij meiavunculum auro vestis, ac perpetuo Consulatu nobi-litas. Wer dieser Angehörige des guten Rolevinksgewesen sey, der am Ende des XV. Saeculi hier zuRath gesessen, können wir zwar nicht sagen; allein,daß sowohl vor als nach der Zeit ihrer viele, so ausWestfalen bürtig gewest, den hiesigen Rathstulbekleidet, ist ausgemacht.Denn in der alten, auf Pergamen geschriebenenRaths=Matricul, die bey unserer Stadt befindlichist, wird nach den ersten Rathsverwandten, Hinrichvon Erteneborch, alsofort der andere Gherwinvon Scodthorpe genannt, woraus zu schließen, daßderselbe, so der damaligen Gewohnheit nach seinenZunamen von dem Orte seiner Abkunft, oder vonseinem Vaterlande bekommen, ein Westfälinger gewesen,und nach dem in der Grafschaft Bentheim gelegenen OrtSchottorp oder Schuttorp benannten worden sei.Zu gleicher Anzeige heißt der sechste unter unsernRathsverwandten Volquin von Soest; der eilfteHinrich von Lüdinckhusen; der dreyzehnte Godt-fried von Scodthorpe; der achtzehnte Hermannvon Soest; und der neunundzwanzigste Johannvon Komen oder von Kamen; welche abermal vonWestfälischen Oertern entlehnte Zunamen dieser Leute,ihren ehemaligen Ursprung sattsam zu erkennen geben.Mit denenselben hat einerley Abkunft gehabt Gi-selbert von Warendorpe, der in der obgedachtenRaths=Matricul der fünf und dreyßigste ist. Denn
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