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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
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53dieser ist in Westfalen zu Warendorpe, im StifteMünster geboren, und nachdem er zu Lübeck ums Jahr1165 oder 69 Bürgermeister geworden, hat er in solcherWürde an. 1188. eine Gesandschaft verrichtet an desdamaligen Kaisers Friedrichs I. Hoff, woselbst erherrliche Freyheiten für die Stadt erhalten hat. ZumAndenken dessen ist in der hiesigen Thumkirchen inWarendorffs Capelle zu lesen:Gisebert de Warendorp, ex dioecesi Mo-nasteriensi, Lubecae Consul elect. MCLXV.Legatus ad Imperat. Fridericum Barbarossam,cum Legation: collegis jura Adolphi Comit. Holsat.in telonium Traven. certo aere redimens liber. lat.Reipubl. obtinuit A. MCLXXXVIII. Maiorum bene-dictio optima hereditas.Der neunzigste in der alten Matricul ist Bern-hard von Cußfelde, welcher an. 1297. noch imLeben gewest; der acht und neunzigste Bertold vonRecklingshusen; der hundertste Siffrid vonOsenbrügge; der hundert vier und dreysigste Richardvon Bockholte; und der zwey hundert und sechs-zehnte Hinrich von Isernloo; bei welchen die West-fälische Zunahmen abermal von dem Orte ihrer Ankunftzeugen.Dasselbige Vaterland hat auch, nach gleichmäßigerAnzeige, gehabt Volmar von Attendorne, odervon Attendorn, der an. 1286. und 89. Cammerherrzu Lübeck gewesen ist; Hinrich von Camen, deran. 1323. gestorben; Diderich oder Tidemannvon Alen, der an. 1303. zu Rath gesessen, undan. 1325. auf Simonis und Judae, Todes verfahren;