147Das neunte Capitel.Von Westfälingern, die gegen ihreWirthin und Wohlthäterin, die StadtLübeck, erkenntlich gewesen sind.Nachdem bisher erzehlter massen, von allen Zeitenher und in allen Ständen, es viele Westfälinger zuLübeck gegeben hat, die daselbst wohl aufgenommen undbewirthet worden, so hat es unter denenselben auch ansolchen nicht gefehlt, die für das Gute, so sie hier ge-nossen, sich erkenntlich und dankbar bezeigethaben.Das hat im XV. Saeculo gethan HermannusDwerch, Thumher zu Lübeck und Scholasticus, dessenim II. Cap. Meldung geschehen ist. Denn, nachdemderselbe an. 1430. nicht nur in seinem VaterlandeHervord, sondern auch zu Cölln am Rhein einCollegium Scholasticum für studirende Jünglinge ge-stiftet, so hat er auch verordnet, daß an jeglichem dieserbeiden Oerter, unter andern auch zween Lübeckeraufgenommen und verpfleget werden sollten, um dadurchseine Dankbarkeit gegen seine ehemalige gütige Wirthin,die Stadt Lübeck, zu erkennen zu geben. Daher dennder gelehrte Suffridus Petrus, von Lewarden10
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