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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
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43welcher Thumpropst zu Lübeck geworden an. 1584.und zugleich Thum=Herr zu Trier gewesen ist.Auch war aus Westfalen bürtig ein LübeckischerThumpropst unserer Zeit, D. Bernhard DiederichBrauer, von Hachenburg, denn derselbe ward zuDortmund an. 1629. den 29. Decemb. gebohren,da sein Vater war Johannes Brauer, Predigerdaselbst und des Gymnasii Collega; seine MutterMargareta Wortmanns, eines Churbrandenbur-gischen Beamten zu Hagen Tochter. Er studirte zuRinteln, Gießen, Cölln, und Straßburg, ward an. 1656.zu Heidelberg der Rechten Doctor und bald daraufAdvocatus am Kaiserl. Kammergerichte zu Speyer,wobei er zugleich mit seinen consiliis, nicht nur denStädten Worms und Lindau, sondern auch dem Chur-fürsten zu Pfalz, und anderen vornehmen Reichsstän-den, dienete. An. 1667. ward er Syndicus zu Lübeck,folgends d. 14. Dec. e. a. Thumpropst und endlichan. 1669. den 11. Septemb. Bürgermeister dieserStadt. Doch solcher Würde ward er an. 1686. den19. Jan. durch den Tod entsetzet und verließ vonseiner Ehefrauen Sophia Margaretha, einer Toch-ter D. Friedrich Brandis, auf Veckenstedt, Kaiserl.Cammergerichts=Assessoris, nebst verschiedenen Töch-tern, einen Sohn mit Namen Friedrich Ludolf,der J. U. D. ward.Unter denen Lübeckischen Decanis hat in West-falen zu Hause gehört und zwar zu Stadthagen inder Grafschaft Schauenburg M. Johannes Rode,welcher, ehe er zum Decanat gelanget, des Raths zuLübeck Secretarius gewesen und an. 1532, den 28. Oct.