44gestorben ist. Denn so steht auf seinem Leichensteinim Umgange des Chors der Thumkirche an der Süder-SeiteAnno Domini M. CCCCC. XXXII. die XXVIII. Octo-bris obiit venerabilis Magister Johannes Rode, huiusEcclesie Decanus et Canonicus, orate pro eo.Nuper Wesseli cineras lapis iste tenebat,Frigida qui Rody nunc occulit ossa Decani,Von Stadthagen ist auch gebürtig gewesen derDecanus Johannes Tidemann, welcher, wie wirdroben gesehen an. 1559. Bischoff geworden ist. Ehederselbe zu solcher Würde gelangt und vermeint, daßer als Dechant sterben würde, hat er sein Bildniß undEpitaphium setzen lassen, hinter dem hohen Altar derThumkirche, alwo über seinem Haupte zu lesen: D. Joan-nes Tidemann, hujus ecclesie Decanus, obijt annoMD.. Und unter seinen Füßen:Joannes Tidemann, celebri quondam aede DecanusIsta ego dum vixi, conditus hic modo sum.Fluctibus innumeris varijsque laboribus actus,Dum mundi pelagus nostra carina secat.Confectus curis tandem, senioque gravatus,Hic portum inueni. Vita molesta vale.Zu Münster in Westfalen hat zu Hause gehörtder ehemalige Decanus Johannes Holthusen, der,als Canonicus senior und Cantor, an. 1570. zumDecanat gelanget und an. 1586. gestorben ist. Er hatzu seinem Andenken an. 1574, ein steinernes Bildnißder Auferstehung Christi am südlichen Pfeiler derThumkirche, unweit der Kanzel, aufrichten lassen, mitfolgender Unterschrift:
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