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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
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42Der vorgedachte Nachfolger dieses Bischoffs,Eberhard von Holle, war gleichfals ein West-fälinger. Denn er stammte von einem Adelichen Ge-schlechte her, welches, nach Chytraei*) und Hamel-manns**) Bericht, von alten Zeiten her, in West-falen, und zwar im Stifte Minden und in der Graf-schaft Schauenburg, saßhaft gewesen. Er war Abtdes Klosters S. Michaelis zu Lüneburg, ward an. 1561.Bischoff zu Lübeck, und hernachmals auch zu Verden.An. 1571. auf Weihnacht=Abend, räumete er denenEvangelischen Predigern das Chor der hiesigen Thum-Kirchen ein und verehrete zu dem hohen Altar daselbstein roth sammtenes Meßgewand. Auch ließ er imgedachten Jahr eine Gedächtniß=Münze schlagen, daauf eine Seite sein erhabenes Brust=Bild zu sehen,mit der Umschrift: Evert. V. Holle. Bis. Zw. Lubeck.V. Verden. Abt. Jn. Luneb. 1571. Auf dem Revers zeigtsich ein vierfeldiges, mit der Bischoffsmütze bedecktesWappen, sammt einem Mittel=Schilde und steht um-her: Jn. Manibus. Tuis. Deus. Sortes. Meae. Esstarb dieser Bischoff an. 1587, den 5. Julii.Venden wir uns von den Bischöfen zu denPröpsten des hiesigen Thum=Capitels, so fehlt esauch unter denenselben nicht an solchen, die in West-falen zu Hause gehört. Denn daselbst und zwar indem Herzogthum Berg, oder in der Grafschaft Mark,ist gebohren gewesen Diederich von der Horst,*) Saxon. I. 20. p. 590.) Oper. Histor. p. 157.