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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
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40sein Stift zu sehen, am Römischen Hofe Todes ver-fuhr. Hermannus Hamelmann*) berichtet nochvon diesem glücklichen Westfälinger, er habe an. 1541.im Namen des Churfürsten zu Maynz dem Colloquiozu Worms mit beygewohnt, und hält dafür, er dürftegar Cardinal geworden seyn, wenn er länger gelebthätte.Ihm folgete in der Lübeckischen Bischoffs=Würdean. 1553. wieder ein Westfälinger Diderich vonRheden, der zu Meppen in Westfalen zu Hausegehörte. Da war er, gleich dem vorhergehenden, vongeringen Aeltern gezeuget*), brachte es aber durchfleißiges Studiren so weit, daß er Doctor Juris Ca-nonici und Thumherr zu Maynz und Lübeck ward, jaendlich, nach dem Exempel seines Landsmannes undgewesenen Mit=Schülers, Jodoci Hodtfildters,zur Bischöflichen Hoheit gelangte. Zu Rom war ergenau bekannt mit dem Cardinal von Capua, NicolaoSchönberg, der seiner mit Namen gedenket, in einerEpistel, welche er an den berühmten Copernicum ge-schrieben. Als er aus Italien anhero reiste, seinemStifte vorzustehen, hielt er sich zu Maynz etliche Mo-nat auf, um daselbst seiner guten Freunde, des alten*) Oper. Geneal. Histor. p. 225. »Jodocus Hoit-filterus Episcopus Lubecensis in urbe Osnaburgensi explebeio genere natus (qui erat olim inter Praesides colloquiiWormatiensis anno 41. celebrati nomine Moguntini Electo-ris, quum eius esset ibidem Notarius M. Henricus Preckenamollius. Fuit autem is Hoitfilterus magnus in aula»Antichristi Romani, mox Cardinalandus, si vita illi*comes fuisset.)**) Chytraei Saxon. lib. 18. p. 520.