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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
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38vor den Wenden, wenne ze in deme Lande haddenpredicktDieß ist zwar von der ehemaligen alten Swar-towischen Stadt Lübeck zu verstehen; allein, nachdemdieselbige verstört und die heutige Stadt wiedererbauet worden, so hat auch derselbe Vicelinus seineDienste nicht versagen wollen. Sondern als er an. 1149.Bischoff zu Oldenburg geworden, ist er hieher nachLübeck gekommen und hat daselbst einen Altar ge-weyhet*) welches zweifelsohne in der uralten hiesigenKirchen S. Johannis auf dem Sande geschehenist. Endlich hat dieser fromme Mann an. 1154. dasZeitliche gesegnet und ist im Closter Faldera, oderNeumünster begraben worden; woselbst zwar seine Ge-beine fast 200 Jahr geruhet, hernachmals aber an. 1332.nach Bordesholm gebracht und endlich, weil ein vor-nehmer Römisch=Catholischer Herr sie begehret, heim-lich bey Seite gethan und weggeschafft worden:Gleichwie nun dieser letzte Oldenburgische Bischoff,Vicelinus, seiner Ankunft halber, ein Westfälingergewesen; also hat es auch hernachmals hie zu Lübeck,als das Stift von Oldenburg an. 1163, anhero ver-legt worden, nicht an Bischöffen gefehlt, die in West-falen zu Hause gehört. Denn nachdem der geweseneBischoff zu Lübeck, Balthasar Rantzow, dessen sichMartin von Waldenfelß hinterlistig bemächtigetund ihn gefänglich in die Mark hinweggeführet, daselbstin seinem Gewahrsam an. 1547. gestorben, so ward*) Helmold, lib. 1. c. 69.*) Casp. Danckwerth Chorogr. lib. 3. c. 4, p. 192.