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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
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37bürtig, alwo er von geringen Eltern gebohren undanfänglich zwar in seinem Vaterlande, hernachmals aberzu Paderborn, so weit gebracht worden, daß er derSchule zu Bremen als Rector vorstehen können*).Er hat sich aber von dannen in Frankreich verfüget,um daselbst die Theologie zu lernen, und als er vondannen nach 3 Jahren wieder zurückgekommen, wieauch von dem Erzbischof zu Magdeburg, Norberto,zum Priester geweyhet worden, hat ihn der damaligeErzbischof zu Hamburg und Bremen Adalbertusums Jahr 1125 in hiesige Gegend gesandt, den heid-nischen Slaven oder Wenden den christlichen Glaubenzu predigen. Welches er, nebst seinen bey sich haben-den Gehülfen Rudolf, einem Hildesheimischen, undLudolf, einem Verdischen Thum=Herrn, treulich gethan,auch zu solchem Zweck und Ende, von dem WendischenFürsten Hinrich eine Kirche zu Lübeck erhalten hat.Denn so schreibt unser Minoriten Lesemeister, demHelmoldus **) vorgegangen:In deme Jare ChristiM. C. XXV. ſaude Biſcop⸗ Albertus van Bremenden guten Preester Viciline to Faldera (das istNeumünster) dat he dat Closter vorstunde. DeVicellinus warf do bi de edeln Hinricke, derWenden Koninghe, dat he moste prediken den Wendenden rechten Louvede Herre ene vntwidede, vnde ghefeme to Lubeke de Kercke vor der Borch, ouer demeWater ghelegen vp deme Berghe, dat he mit anderensinen Broderen dar by eme mochte de veligher wesen,) Helmold. lib. 1. c. 42.) Lib. 1. c. 41.