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Gedichte
Entstehung
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262
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262Da hilft kein Flehn, kein bittend Wort,So lang die Krämer borgen;Des Mannes Name früh und spätAls Bürgschaft in der Rechnung steht.Und habt Ihr dann, Ihr Weiber! Ihr,Den Beutel ihm gelichtet,Das gute, liebe, sanfte ThierSo recht zu Grund gerichtet,Dann hängt Ihr freilich wohl den Kopf,Allein was hilft's dem armen Tropf?!Da sitzt er in des Kerkers Graus,Und ringt die dürren Hände!Das Weibchen geht von Haus zu HausUnd wird o Gott! am EndeDank dem nichtswürd'gen Modetand!Als Vettel Stadt und Land bekannt!Und hat er dann des Weibes SchuldNach Jahren abgesessen,So eilt sie gleich voll Ungeduld,Auf's neue ihn zu pressen;