204Und als zerstörend nun in diesen StundenDer Tod in unsre Reihen brach,Wer hätte menschliches da nicht empfunden,Und wer die Mahnung nicht darin gefunden:Wie ungewiß ihm selbst der nächste Tag!Doch weg mit dieser Qual, mit diesen BildernVergang'ner kummervollen Zeit!Laßt mich die Tinten jetzt, die schwarzen, mildern,Die lichte Seite Euch des Dramas schildern,Und hört das Weitre der Begebenheit.An einem Nachmittag — ich hatte ebenDen Blick der Heimat zugewandtEntsteht, ganz unverhofft, ein frohes Leben,Es will mich aufwärts fast vom Decke heben,Denn: Land! erschallt's vom Mastkorb freudig: Land!Und froh hält alles nun sich fest umschlungenMit freudetrunknem Angesicht!O Ihr! die nimmer noch das Meer durchdrungen,Die nie mit solchem Leid, wie wir, gerungen;Was wir empfanden, nein! das faßt Ihr nicht!
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten