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Gedichte
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205
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205Und als der Tag sich nun, von Glanz umflossen,Den heimgegangnen zugesellt,Da sahen deutlich wir, in Dank ergossen,Wo Wogen sonst mit Phöbens Stral zerflossen,Die ersten Hügelreih'n der neuen Welt.Und wie uns Luna nun so sanft begrüßte,Welch eine liebe, stille Nacht!Im fernen Hintergrund die graue Wüste,Vor uns, was alles Leid uns reich versüßte,Und jede frohe Hoffnung neu erwacht!Es löst der Morgen bald die schweren Bande,Der Anker schwebt, es winkt der Port;Ein freundlich günst'ger Ost führt schnell zum Lande,Wir sehen Menschen schon am nahen Strande,Und einen wunderschön gelegnen Ort!O Richmond! Du, wie könnt' ich Dein vergessen?!Du zauberisch bekränzte Flur!Du Land der Tulipan' und der Cypressen,Wo darf ein ander Land mit Dir sich messen,In unsrer kalt germanischen Natur?!