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Gedichte
Entstehung
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205Die neue Welt.Ein süßes Sehnen war's, ein frohes Hoffen!Weit hinter uns, weit vor uns herLag eine Wüstenei, ein Abgrund offen,Wo mancher Kummer schon uns hart getroffen:Ein unergründliches, endloses Meer!Zwei Monde schlichen hin, seitdem der FlutenTreuloses Gaukelspiel uns trugUnd ob zuweilen auch die Stürme ruhten,So drohte wechselnd doch aus HimmelsglutenEin schnelles Ende öfters unserm Zug!Wer unter Euch, der je in gleicher LageAuf einem morschen Fahrzeug stand;Wer fühlte sie nicht mit, die Leidenstage,Wer möchte zürnen ihr, der stummen Klage,Die dem gepreßten Busen sich entwand?!