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Gedichte
Entstehung
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199Es starret verzweifelnd der schmachtende BlickHinaus in die endlose Fläche,Es fliehet das Auge zum Wimpel zurückUnd weint ob der menschlichen Schwäche!Es regt sich und wühlet im finsteren Grund,Es schlingen die Geister der Tiefe den Bund,Und Hay und Delphin um die WetteDurchschnauben das salzige Bette.Kaum hat noch die Sonne den Kreislauf vollbracht,So ist auch der Tag schon beendet,Dann flammen die Wunder der tropischen Nacht,Wohin man die Blicke entsendet;Es leuchtet das Wasser, es leuchtet die Luft,Es ballt sich zu Kugeln der feurige Duft,Und weithin vom himmlischen BogenKommt zischend die Schnuppe geflogen!Und zittert und glühet, wie lauteres Gold,Ein glänzendes Heer von Demanten,Und winket von ferne so freundlich und holdEin Zirkel von trauten Bekannten.