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Gedichte
Entstehung
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193SeelebenO Boreas! Mächt'ger, wo zogest Du hin,Wo blieb Deine wonnige KühleLaß fahren, Verräther! den störrigen Sinn,Und wehre der drückenden Schwüle.So fern von der Heimat, so ferne von Land,Die Wüste des Meeres zur scheidenden Wand,Von allem, was theuer, verlassen;Wer mag das Entsetzliche fassen!Es sendet die Sonne den glühenden Stral,Es werden die Stunden zu Tagen,Es foltert des Durstes verzehrende Qual,Und Seufzer nur tönen und Klagen.Das Meer und der Himmel im tiefsten Azur,Erstorben und öde die weite Natur,Kein Lüftchen, das kühlend sich hebe,Das leise die Hoffnung belebe!