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Gedichte
Entstehung
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186
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186Ein Wollüstling, der hier die Jungfrau schwächt,Die Gattin dort zu schänden sich erfrecht;Ein Sklave geiler Lust, in Fiebergluten brennend!Gewissenlos, mit keinem Gott bekannt,Dem niedern Egoismus nur verwandt,Und stets auf Andre hin den Fluch der Unthat wälzend!Zwar leugn' ich's nicht, es muß gekrieget sein,Es muß so nach wie vor das Mein und Dein,Nach Recht und Billigkeit, wenn's Noth, verfochten werden.Es muß der Mann für seines Hauses Heerd,Für Vaterlandes Wohl das blanke Schwerdt,Im Fall die Ehre ruft, mit freud'gem Muthe ziehen!Zwar weiß ich's wohl, daß manches edle HerzVerblutend selbst bei seiner Brüder SchmerAuch unter'm Kriegerwamms und unter'm Panzer schläget.Ein Genius, der im Gewühl der SchlachtMit seinem Adlerblick die Menschlichkeit bewacht,Daß die entfesselte nicht zur Hyäne werde!Doch alles dies, theils heiligend den Krieg,Theils dazu dienend nur, den edeln Sieg