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Gedichte
Entstehung
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173
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175Oft lockend ist, oft schaurig Deine Bahn,Oft überreich, oft arm auch nur an Freuden!Der hier klimmt leicht die Ehrenstufen an,Und jenen dort versenkt sein Ruhmeswahn,Der trügende! in namenlose Leiden.Heut zieht er stolz, dem Siegesgotte gleich,Mit seiner Schaar in die erstürmte Feste,Und morgen schon birgt ihn das Schattenreich!Dort auf dem Feld, da liegt er, blaß und bleich,Und um ihn her die wild zerriß'nen Reste!So lockt, so täuscht das Schicksal den Soldat',So äfft ihn stets des Wechsels falsche Laune!Kaum lächelt ihm ein Blümchen auf dem Pfad,Den Ehr' und Pflicht ihm angewiesen hat,Ruft Kriegsgeschrei gebietrisch zur Karthaune!Es brennt die Schlacht, es hüllt der PulverdampfDie Eb'ne rings in mitternächt'ges Grausen;Der Donner kracht, es wühlt der heiße Kampf,Der Wahlplatz zuckt im wirren Todeskrampf,Und weit und breit die flücht'gen Kugeln sausen!