172Der Soldat.Du oft belobt und oft geschmähter Stand!Wie bietest Du so reichen Stoff zum Denken.Du, seit Beginn der Welt, gebraucht, bekannt,Den Göttern selbst im hoh'n Olymp verwandt,O laß auch mich ein freies Wort Dir schenken!Du Fürstenherr und immer auch ihr Knecht,Du Kriegervolk, so stolz auf Deine Größe!Du allerwärts nothwendiges Geschlecht,Du hast, sehr wahr! zu diesem Stolz ein Recht,Allein Dein Glanz verhüllt auch manche BlößeSo neidenswerth, so hart ist oft Dein Loos,Oft lohnend Dir, oft nutzlos Dein Bestreben;Oft wunderbar erhaben, riesengroß,Doch öfter auch verkrüppelt, nackt und bloß,Der Dürftigkeit, dem Mitleid preisgegeben!
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