159Der Winterpallast.Da liegen sie, die stolzen Fürstentrümmer,Ehmals das Schreckbild einer halben Welt,Da liegen sie, vom blassen MondesschimmerGespensterartig, schauerhaft erhellt!Wo ist das Haus, das waltende, geblieben,Wo ist es hin, das gastlich weite Dach,Wer hat den Herrn, den mächtigen, vertrieben,Wer schuldet es, dies bittre Ungemach?Wo sind sie hin, die hohen Säulenhällen,Der weiten Säle feenhafte Pracht?Ach! alles ist dem Chaos heimgefallen,Die Majestät versank in öde Nacht!Gen Himmel hoch erheben sich die Mauern,Gleich schroffen Felsen aus der Meeresflut,Und rings herab blickt mit verschwiegnem TrauernDes Marmors Bildwerk in die starre Glut!*) In St. Petersburg, abgebrannt in der Nacht vom 29.auf den 30. December 1837.
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