153Vater Rhein.November 1840.Was ist's, o Vater Rhein! mit Deinen rothen Fluten,Was soll Dein wildes Stürmen uns bedeuten?Willst Du vielleicht damit auf nahe Kriegesgluten,Auf Vaterlands Gefahr uns vorbereiten?Sorge nicht, Vater Rhein!Werden wachsam sein.Was treibt, Du Guter! Dich aus Deinem stillen Bette,Was kann so plötzlich Dich, den Freund, empören?Bist Du besorgt vielleicht, daß wir dein Rette! Rette!Den Schlachtgesang im Frankenland nicht hören?Sorge nicht, Vater Rhein!Deutschland schläft nicht ein.Willst Du zu Hülfe uns im blut'gen Kampfe eilen?Denkst Du vielleicht, eh' noch der Säbel klirret,Mit Deinem Flutendrang das Schreckbild zu zertheilen,Das racheschnaubend sich in West entwirret?Sorge nicht, Vater Rhein!Werden Männer sein.
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