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Gedichte
Entstehung
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157
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157An Emmelinc.Von Deiner Reize Allgewalt getroffen,Wag ich's, o Theuerste! das Auge zu erheben;Du meine Seligkeit, mein Wünschen und mein Leben,O lasse freundlich mich Erwiedrung hoffen!Zu Deinen Füßen sink ich Armer nieder!Ein Wörtchen nur von Dir des Trostes möcht' ich hören,Um einen güt'gen Blick der Liebe Dich beschwören;O gieb die Ruhe mir, Du Holde! wieder.Wie, ist mein Flehen denn so ganz vergebens?Willst Du die Gluten nicht des Herzens mit mir theilen,Die Wunde, die Du schlugst, nicht liebend wieder heilen?Willkommen mir, o schönster Tag des Lebens!Dich, Emmeline! Dich! Dich halte ich umschlungen?Gepriesen sei mein Loos, ich habe ausgerungen!