154Alles hatte ich bisher,Was mich traf, als Mann ertragen,Aber, mehr als Worte sagen,Schreckte mich die neue Mähr.Leise, doch mit Riesenkraft,Sprenge ich die schweren Banden,Die um Arm und Fuß sich wanden,Und entfliehe meiner Haft.Eben brach der Mond heraus;Wie von Sturmeswehn getriebenEil' ich hin zu meinen LiebenEndlich komm ich an das Haus.Zwar verschlossen ist die Thür,Aber offen steht ein Fenster,Und zur Stunde der GespensterWer verwehrt den Eintritt mir?Kaum in's Zimmer eingeschwärzt,Hör ich — Herr! verzeih dem GrimmeEine fremde Männerstimme,Die mit meinem Weibe scherzt.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten