141Was heute noch neu ist, gilt morgen für alt!Es reißt eine furchtbar allmächt'ge GewaltDen geistigen Menschen zum Ziele,Doch schlummern der Geister noch viele!Ja! viele der Geister, sie schlummern noch tief,Umduͤstert von irdiſchen Ketten,Doch Der, der die Welten in's Dasein berief,Der wird die Gefang'nen erretten!Der Körper ist Asche! er dienet durchausDem himmlischen Geist nur als zeitliches Haus,Und Der, der uns diesen gegeben,Er will, daß wir geistig auch streben!Er will, daß wir alle das höhere Ziel,Das allen eröffnet, erreichen,Und fehlet uns auch zum Erfassen noch viel,Wir dürfen und müssen nicht weichen!Vollkommen ist Einer; nur Einer ist gut!Doch sollen wir alle mit fröhlichem MuthUns kräftig bemühen, auf ErdenDem Einzigen ähnlich zu werden.
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