Druckschrift 
Gedichte
Entstehung
Seite
140
Einzelbild herunterladen
 

140Und neue, bewegende Kräfte erstehn,Die g'nügend kein Maaß je umfasset,Im innigsten Bunde ist's heute zu sehn,Was früher sich feindlich gehasset;Es eilt ohne Segel das Fahrzeug durchs Meer,Es braust ohne Rosse der Wagen daher,Des Wassers und Feuers GewaltenDie Wunder der Allmacht entfalten.Nicht faßt es die Sprache, nicht sagt es das Wort,Was letzthin die Zeiten geſehen,Und weiter noch treibt es den Erdensohn fort,Der Geist läßt die Geister nicht stehen!Er wirkt in dem Menschen mit göttlicher Kraft,Der Mensch ist ein Gott! denn was er erschafft,Was Großes durch ihn iſt gekommen,Das ist aus der Gottheit entnommen!Und was noch geschehen, was kommen noch soll,Im Buche der Zukunft geschrieben,Mit Wucher entrichtet der Enkel den Zoll,Den schuldig der Ahne geblieben.