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Gedichte
Entstehung
Seite
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153Wo jüngst noch der Sturm über Wüsten gebraust,Da wühlt jetzt der fleißige Spaten,Wo kürzlich noch Bären und Wölfe gehaust,Da sprießen setzt uͤppige Saaten;Da bauet der Mensch sich ein wohnbares Haus,Und schmücket und stattet nach Kräften es aus,Und freut in der Seinigen MitteDes Glück's sich der menschlichen Sitte.Und Dörfer und Städte erstehn und erblühn,Und Schlösser auf luftigen Höhen,Und kunstreiche Schiffe die Meere durchziehn,Um Länder der Ferne zu sehen;Da holen sie, tauschend, mit fröhlichem MuthFür eigne Producte der Fremdlinge Gut,Und knüpfen gesellige BandeAn jedem erreichbaren Strande.Und ob auch zuweilen das mächtige RomDie freie Entwicklung gehindert,Und Seuchen und blutige Kriege den StromDer Völker gehemmt und gemindert;