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Gedichte
Entstehung
Seite
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157Er treibt sie nach Osten, er treibt sie nach West,Es hält keine Grenze, kein Bauwerk sie fest,Und bald ist das kühne VermessenGleich nichtigem Traume vergessen.Es ziehen die Völker in wirbelndem ZugHinaus bis zu Asiens Enden,Und finden doch nimmer des Landes genugUnd müssen sich weiter noch wenden;Es nimmt sie die Steppe in Afrika auf,Es hemmet kein Strom, keine Bucht ihren Lauf,Sie kommen, sie weilen, sie eilen,Als wollten die Erde sie theilen!Sie bändigen stürmend des Hellesponts Flut,Des Herkules eherne Säulen,Kein Unfall erschreckt ihren eisernen Muth,Kein Feind widersteht ihren Keulen.Sie füllen der Slaven beeisetes Land,Des baltischen Meeres unwirthlichen Strand,Sie ziehen vom Norden zum Süden,Und wollen doch nimmer ermüden.