154Stolz rauscht er auf Flügeln des Windes daher,Wie Streiter zum sicheren Siege,Er fährt über Länder, er fährt über's Meer,Als seie der Aether ihm Wiege;Er wohnt an der Pole erstarrendem Ziel,Er wohnt in den glühenden Steppen am Nil,In jeglichem Winkel der ErdeErtönt sein allmächtiges „WerdeEr schreitet mit rüstigen Schritten voran,Und läßt sich nicht dräun, noch beschwören,Die Gottheit bereitet ihm selber die Bahn,Und winkt uns, den Seher zu hören.Er stellet in Bildern, erbaulich und wahr,Das Blühen und Welken der Staaten uns dar,Und giebt mit prophetischem MundeVon künftigen Dingen uns Kunde.Er rüttelt mit kräftigen Armen die Welt,Daß donnernd die Festen erdröhnen,Er schwinget hinauf sich zum SternengezeltUnd läßt die Posaune ertönen;
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